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Carwow-Umfrage: Über die Hälfte kann sich E-Auto als nächstes Fahrzeug vorstellen

05.04.2024 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Peugeot-e-208-4

Bilder: Peugeot & Carwow

Eine im Februar von Carwow erhobene Studie zeigt: Elektroautos sind beliebter denn je. Bei einer Umfrage unter mehr als 1000 Nutzern des Neuwagen-Vergleichsportals hat über die Hälfte der Befragten angegeben, beim Kauf des nächsten Neuwagens einen Stromer zu wählen.

Als Carwow im Oktober 2023 eine Umfrage zum E-Auto-Interesse durchführte, waren es 39 Prozent der Befragten, die sich beim nächsten Neuwagenkauf für ein E-Auto entscheiden würden. Laut der neuesten Umfrage würden sich mit 55 Prozent aktuell mehr als die Hälfte aller Befragten für ein E-Auto entscheiden. Besonders VW-, Mercedes-Benz-, BMW- und Ford-Fahrer sind eher dazu bereit, zu einem E-Auto zu wechseln, während beispielsweise Audi- und Opel-Besitzer eher vom Kauf eines elektrischen Modells abgeneigt sind.

Mit zunehmendem E-Auto-Interesse sind allerdings auch die Bedenken gestiegen. War der Kaufpreis vor zwei Jahren noch für 37 Prozent der Befragten ein Kaufhindernis, liegt der prozentuale Anteil heute bei 60 Prozent. Die Steigerung dürfte auf das Ende der Elektroauto-Kaufprämie „Umweltbonus“ Ende 2023 zurückzuführen sein.

Doch auch in Bezug auf die Reichweite bestehen trotz hoher technologischer Fortschritte mehr Zweifel als noch im Jahr 2022. Damals hat die mangelnde Reichweite 47 Prozent der Befragten vom Kauf abgehalten, heute sind es mit 57 Prozent mehr als die Hälfte. Weitere Bedenken beziehen sich auf die Ladeinfrastruktur, die Batterie sowie die Werterhaltung. Auch in diesen Punkten sind die Bedenken so hoch wie lange nicht mehr:

Carwow_Infografik_Umfrage_Elektroautos3
(Zum Vergrößern anklicken)

Carwow-Chef Philipp Sayler von Amende: „Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass es bei Käuferinnen und Käufer hinsichtlich Aspekten wie Reichweite, Preis und Werterhalt noch gewisse Unsicherheiten gibt. Doch die Hersteller haben ihre Technologien und Modellauswahl enorm ausgeweitet. So hat das chinesische Startup NIO zum Beispiel durch seine Power Swap Stations erheblich zur Verbesserung der Reichweite und Ladeinfrastruktur beigetragen. Außerdem sorgen viele Hersteller aktuell durch zahlreiche Angebote und Rabatte dafür, dass Neuwagen-Interessierte trotz Prämienstopp ein erschwingliches E-Auto erwerben können.“

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Via: Carwow
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Solariseur meint

    05.04.2024 um 14:06

    Interessant wäre noch die Zahl, wie viele sich ein BEV gekauft haben und sich das vorher nicht vorstellen konnten.

    • Yoshi meint

      05.04.2024 um 15:12

      Und wie viele es sich vorstellen können, es dann aber doch nicht tun.

      • Solariseur meint

        05.04.2024 um 15:36

        Das sind definitiv mehr, als die die es sich nicht vorstellen können und es dann auch nicht tun.

  2. Steffen meint

    05.04.2024 um 13:03

    Hier Nio anzuführen ist ein sehr schlechtes Argument, da fast keiner Nio fährt oder sich leisten kann, und wenn man dann noch die Nio-Meldung von heute bedenkt…

  3. Gerry meint

    05.04.2024 um 11:33

    …und der Rest wird es auch noch verstehen warum man besser elektrisch fährt.👍

    • 100er meint

      05.04.2024 um 11:42

      @Gerry nochmal die breite Masse kann kein 50k fürs Auto ausgeben.
      Deshalb müssen die meisten Verbrenner fahren.
      Oder denkst du das der normal Bürger einen Kompakten mit 100er Akku nicht bedienen kann?

      • Tesla-Fan meint

        05.04.2024 um 12:10

        Deine Schallplatte hat einen Sprung!

        • Elke Oriols meint

          05.04.2024 um 14:30

          .. nicht nur seine Schallplatte.

        • Gerry meint

          07.04.2024 um 13:02

          😂 … bester Kommentar hier

      • LarsDK meint

        05.04.2024 um 13:03

        Ist es wirklich so dass nur BEV über 50.000 Euro verkauft werden und das alle ICEV unter 50.000 Euro kosten? BEVs kann man anscheint auch nur neu kaufen, ICEV gibt es aber anscheint auch gebraucht?

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