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EU will trotz Druck CO2-Vorschriften für Autos nicht abschwächen

16.12.2024 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 70 Kommentare

VW-Taigo

Bild: VW (Symbolbild)

Die EU-Kommission hat nicht vor, die Politik der Region zur Senkung der CO2-Emissionen von Autos zu ändern, obwohl die größte Fraktion der EU auf schwächere Regularien drängt. Das sagte der Leiter der Klimapolitik der EU gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Europäische Volkspartei (EVP), die größte Fraktion im Europäischen Parlament, hat im Dezember eine Kampagne zur Abschwächung der Klimavorschriften gestartet. Das erhöht den Druck, der auch vonseiten der Autohersteller und der nationalen Regierungen entsteht. Hintergrund ist der kränkelnde europäische Automobilsektor, auf den im nächsten Jahr erschwerend deutlich strengere Vorgaben für die CO2-Flottengrenzwerte der Hersteller zukommen.

Auf die Frage, ob er nun eine Änderung der CO2-Vorschriften für Autos in Erwägung ziehe, antwortete EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra, dass er dies nicht tue. „Nein. Die Antwort ist nein“, sagte er Reuters am Rande einer Industrieveranstaltung in Brüssel. Hoekstra gehört wie die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen der EVP-Fraktion an.

In der europäischen Automobilbranche stehen Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel, da sie mit schwacher Nachfrage, auf den Markt drängender chinesischer Konkurrenz und dem geringer als erwartet ausfallenden Absatz von Elektrofahrzeugen zu kämpfen hat. Die Klimaregeln sind laut den EU-Politikern jedoch notwendig, um die rechtlich verbindlichen Emissionsziele Europas zu erreichen. Sie schafften außerdem ein berechenbares Investitionsumfeld für europäische Unternehmen. Die Hauptforderung der EVP ist, dass die Autobauer von den CO2-Grenzwerten für 2025 entlastet werden, die viele von ihnen voraussichtlich verfehlen werden.

Laut dem europäischen Autoherstellerverband ACEA drohen der Industrie 15 Milliarden Euro an Bußgeldern, wenn die Ziele für 2025 nicht erreicht werden. Das würde den Lobbyisten zufolge zu weniger Investitionen führen. Hoekstra hat solche Bedenken bisher heruntergespielt und auf die weitaus geringeren Strafen hingewiesen, die die Autohersteller für das Verfehlen der EU-Emissionsziele im Jahr 2020 erhielten.

Die EVP schlägt vor, einen Drei-Jahres-Durchschnitt zu verwenden, um die Einhaltung der CO2-Grenzwerte für das nächste Jahr zu berechnen. Dies würde es den Automobilherstellern ermöglichen, die Ziele für 2025 zu verfehlen und Geldstrafen zu vermeiden, wenn sie diese in den Jahren 2026 und 2027 nachholen.

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Via: Reuters
Tags: Emissionen, EUAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gernot meint

    17.12.2024 um 08:53

    Das Einzige, was hier Sinn macht und zulässig ist, wäre Habecks Vorschlag: Die Hersteller dürfen die Flottenvorgaben 2025 überschreiten, wenn sie sie dafür in den beiden Folgejahren übererfüllen. Die Hersteller gewinnen dann Flexibilität, aber für das Klima ändert sich nichts, denn für das Klima ist am Ende nur die Gesamtbilanz relevant. Wenn wir 2025 100 Megatonnen CO2 mehr emittieren als geplant und 2026 100 Megatonnen weniger als geplant, dann sind wir trotzdem im Plan.

    • Peter meint

      17.12.2024 um 09:13

      Eigentlich sehe ich das ähnlich. Aber würde die Industrie denn Wort halten?
      Das bezweifle ich. 2027 hätte man dann wahrscheinlich die gleiche Diskussion.

      • EselAusWesel meint

        17.12.2024 um 10:08

        man sieht es eigentlich bei allen Regelungen:
        viele ignorieren es. Dann kommt Stichtag X, da wird festgestellt, dass die Mehrheit nichts getan hat. Also schiebt man es auf. Und diejenigen, die schon früher was gemacht haben, haben oft einen Nachteil daraus.

        Ergo: die Politik muss mit der Aufschieberitis aufhören. Sonst ist es für alle Unternehmen nur vorteilhaft darauf zu zocken, dass sich die Konsequenzen schon verschieben werden. Die Unternehmen verhalten sich da rational. Man kann schon drauf vertrauen, dass die weitehrin rational handeln (also nichts tun und auf Verschiebung zocken).

      • Gernot meint

        17.12.2024 um 11:13

        Sicherlich könnte es eine perfide Strategie der Autohersteller sein, dann 2025, 2026, 2027 absichtlich die Vorgaben zu reißen und dann 2027 zu jammern: „Die summierten Strafzahlungen sind so hoch, dass wir Insolvenz anmelden müssten, wenn wir das zahlen. Ihr müsst uns das erlassen, damit die Autoindustrie überlebt. Blabla.“

        Aber das kann man abfangen, in dem man die Strafen erstmal auf ein Treuhandkonto zahlen lässt. Wenn die Hersteller ernsthaft anstreben, im nächsten Jahr überzuerfüllen, dann wissen sie, dass sie das Geld in einem Jahr wiederbekommen, können mit dem Geld planen. Bei der aktuellen Regelung wären die Strafzahlungen weg, auch wenn sie ein oder 2 Jahre später übererfüllen. Für Übererfüllen gibt es aktuell keine nachträgliche Verrechnung.

        Alles, was das Erreichen der Klimaziele nicht beeinträchtigt, aber der Industrie mehr Flexibilität gibt, sollten wir machen,

    • eCar meint

      17.12.2024 um 09:52

      Die Industrie hatte genügend Zeit zum reagieren gehabt. Die würden das auch wieder fein aussitzen und dann wieder jammern.

    • DH meint

      20.12.2024 um 10:16

      Leider stimmt das nicht: „Die Klimawirkung des Kohlendioxids könnte mit zunehmenden CO2-Werten überproportional stark steigen, wie eine neue Analyse nahelegt. Demnach erhöht sich der Strahlungsantrieb des CO2 nicht konstant mit dessen Konzentration, sondern nimmt bei jeder Verdopplung der CO2-Ausgangswerte zusätzlich um rund 25 Prozent zu. Dieser auf die Stratosphäre zurückgehende Effekt könnte das Klima der Zukunft noch stärker anheizen als es gängige Klimamodelle vorhersagen, wie Forschende in „Science“ berichten.“ http://www.scinexx.de

  2. hu.ms meint

    17.12.2024 um 08:40

    Keine aufweichung !
    Die hersteller hatten jahre zeit sich auf die verschärfung vorzubereiten.
    Die möglichen strafzahlungen werden vermutlich als preissenkung auf die BEV umgelegt. Beim ID.3 vermutlich schon passiert.
    Als hauptproblem sehe ich die allgemeine stimmung – auch gegen BEV – die immer mehr auch mit politischen lagern identifiziert wird.
    Und natürlich die fehlenden lademöglichkeiten dort, wo die autos lange stehen: nachts und am Arbeitsplatz.

  3. South meint

    16.12.2024 um 22:39

    Mal ganz lustig. Ein Bekannter bestellt sich ID.3. Kommt erst im August. Schon komisch, dass man bei soviel Jammerei solche Lieferzeiten hat….

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      16.12.2024 um 23:03

      Das verstehe ich auch nicht.
      Vielleicht können das VW-insider hier mal kurz erklären. Danke.

      • Snork der Dritte meint

        17.12.2024 um 06:51

        VW nimmt Anlauf, um 2025 alle zu überholen. Das ist nur die Ruhe vor dem Sturm!

      • David meint

        17.12.2024 um 08:39

        Was ist daran nicht zu verstehen? VW arbeitet mit einem Bestellvorlauf. Da gibt es keine Halde. Das ist eigentlich ganz witzig, denn das, worauf Tesla mal früher stolz war, den Bestellvorlauf, hat VW, während Tesla auf Halde produziert. 1/3 aller produzierten CyberTrucks stehen auf Halde. So schnell wendet sich das Blatt.

        Das konnte man sehr gut daran sehen, dass es zu Anfang ein passendes Leasingangebot für privat zum ID.3 für 29.700 € gab. Das war Ende September/erste Woche Oktober als die Preissenkung verkündet wurde. Im Das bedeutet, alle Wagen für dieses Kontingent sind verkauft worden. Dass sie erst 2025 ausgeliefert werden, war schon damals klar. Jetzt weiß ich nicht, wann sie geliefert werden, aber im Januar garantiert nicht. Ich vermute, die werden über das erste und zweite Quartal verteilt.

        Denn staatliche Auftraggeber und Firmen haben für ihre weißen Flotten auch für 29.700€ geordert. Und die werden mit ihren Großkundenverträgen bevorzugt. Denn selbstverständlich ist ein ID.3 für diesen Preis mit 52 kWh ein absoluter Knaller. Daher kann man jetzt schon davon ausgehen, dass der ID.3 das ganze Jahr die Charts anführt und das Modell Y locker abhängt. Mit dem ID.4 wird es ähnlich sein. Er ist in Deutschland das einzige Auto, das 2025 ab Werk in Taxi Ausstattung geliefert wird. Dazu wird es ausgezeichnete Angebote geben, denn sogenannte Sonderzielgruppen haben zusätzliche Budgets.

    • hu.ms meint

      17.12.2024 um 08:42

      Unhlaublich! – bei mir waren es 2020 14 wochen.

      • Gerry meint

        17.12.2024 um 11:07

        …naja da hast du den langen Vorlauf mit der speziellen (Vor-)Reservierung etc. vergessen.

        • hu.ms meint

          17.12.2024 um 14:11

          Nein! denn es ist kein „first edition“, sondern ein „fast lane“.

  4. one.second meint

    16.12.2024 um 15:39

    Die Realität: Die weltweiten Verkäufe von Verbrennern hatten im Jahr 2017 ihren Peak und sinken seitdem um fünf Prozent pro Jahr. Die Verkäufe von Elektroautos sind im gleichen Zeitraum um mindestens 30 % pro Jahr gewachsen.
    Aber das kennt man ja von konservativen Parteien, dass die mit ihrer Geisterfahrerei stets die Zukunft verspielen und sich dann beschweren, dass jegliche neue und sinnvolle Technologie aus dem Ausland kommt.

    • Gernot meint

      17.12.2024 um 09:06

      Korrekt und das Ganze wird noch von globalen Trends überlagert. Im Westen geht der Fahrzeugabsatz aus verschiedenen Gründen zurück. Geänderte Lebens- und Arbeitsverhältnisse (z.B. Home-Office) führen zu weniger Fahrzeugbedarf. Der Klimawandel führt bei einigen zu geänderten Mobilitätsmustern. Fast alle westlichen Gesellschaften überaltern, was starke Auswirkungen auf den Konsum hat. Menschen mit 30, 40, 50 Jahren kaufen Häuser, Autos, Zeug. Menschen mit 70, 80 nicht. Leichtkraftfahrzeuge, die jahrzehntelang eine extrem kleine Nische waren, haben das Potential, sich erhebliche Anteile des Stadtverkehrs zu sichern. Nordamerika schottet sich ab. Auch in China wird der Fahrzeugmarkt abebben, weil die demografische Situation in China nach Jahrzehnten der Ein-Kind-Politik noch dramatischer ist als in Deutschland. Und in Indien wartet man nicht auf VW, BMW und Audi.

      Am Ende wird die europäische Autoindustrie schrumpfen – ganz unabhängig vom neuen chinesischen Wettbewerb.

      • Owl meint

        17.12.2024 um 10:00

        100 % Zustimmung!

  5. lanzu meint

    16.12.2024 um 14:40

    Vielleicht schafft man es eine europäische Kaufprämie für europäische Autos einzuführen. Optimale Gesamtkosten: Die bei Einführung der Prämie zu erwartenden Strafzahlungen. Die Maßnahme würde nichts kosten und das Geld direkt in die Brache an die richtige Stelle führen oder man fördert damit Schnelllader oder ähnliches.

    • hu.ms meint

      16.12.2024 um 14:54

      Halte ich für falsch. Die kassieren nur die hersteller durch entsprechende preispolitik ab.
      100 € mtl. für die ersten 3 jahre als Auszahlung = umgekehrte kfz-steuer wären da viel besser. Wer finanziert kann damit den unterschied bei der rate zwischen stinker und BEV ausgleichen. Wer kauft, bekommt dadurch einen teil des KP zurück.

      • eHannes meint

        16.12.2024 um 21:51

        Guter Vorschlag, gefällt mir. Vielleicht auch für „junge Gebrauchte“?

      • Jörg2 meint

        17.12.2024 um 08:17

        Ich halte es für egal, an welcher Stelle man Geld in das System „Unterstützung Hochlauf E-Mobilität“ gibt (Kaufanreize, Ladestromrabatte, Steuergutschriften….), die Herstellerseite wird mit Preisanhebungen reagieren und dies abschöpfen.
        Daumenschrauben kosten da weniger und könnten sinnvoller sein (Erhöhung Energiesteuer auf fossile Energieträger, Kfz-Steuererhöhung für Verbrenner, Durchsetzung der Abgaswerte im realen Fahrbetrieb, TÜV jedes Jahr für Fahrzeuge mit Abgasbehandlungseinrichtungen…).

        • hu.ms meint

          17.12.2024 um 08:47

          Da ist was dran.
          Alternativ könnte der ausbau der ladeinfrastruktur gefördert werden.
          Als erstes 3.6kwh lader am Arbeitsplatz. Denn tagsüber gibts oft PV-strom-überschüss.
          Z.b. sofort-abschreibung.

        • Peter meint

          17.12.2024 um 09:15

          „Daumenschrauben“ könnten exorbitante Kosten haben, ein blaues Deutschland braucht niemand.

    • Chriss meint

      17.12.2024 um 10:33

      ich halte eine MwSt. Befreiuung für den Kauf von privaten BEV die in Deutschland produziert worden sind für sinnvoll, das würde den dt. Markt stärken. und hat in anderen Ländern sehr gut funktioniert, auch wenn die andere Ziele hatte als die dt. BEV Industrie zu stärken. Gleichzeitig sollte die 1% Regelung für Firmenwagen angepasst werden, Verbrenner und Hybride auf 1,5% und BEV wie bereits jetzt auf 0,25%, ich denke das würde zu massiv mehr BEV führen, da Firmenkunden meines Wissens nach 90% der Neuwagenläufe ausmachen.

  6. Jensen meint

    16.12.2024 um 14:27

    Der angebliche Druck sind nur normale Wahlkampfnebengeräusche der EVP, insbesondere durch den CSU-Politiker Weber. Die genannten, möglichen Strafzahlungen sind in erster Linie nicht zutreffend und sollen vermutlich nur weiter verunsichern. Die (europäischen) Automobilhersteller sind mit den vereinbarten Regeln seit vielen Jahren vertraut und hatten auskömmlich Zeit vorbereitet zu sein. Und sie sind vorbereitet. Und die, die eben ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, dürfen trotzdem weiter am Spiel teilnehmen und werden eben anteilig zur Kasse gebeten. Ein normaler Bürger kann seine Geschwindigkeitsübertretung in einem bestimmten Streckenabschnitt auch nicht damit neutralisieren, wenn er die nächsten Fahrten so gestalten, dass es im Durchschnitt wieder passt.

  7. Future meint

    16.12.2024 um 14:26

    Ohne Brüssel wäre Deutschland schon lange eine Bananenrepublik
    Gut, dass Brüssel aufpasst, dass es die Deutschen mit ihrer Lobbykratie nicht übertreiben.

    • B.Care meint

      16.12.2024 um 15:40

      Future, Was meinst du mit Bananenrepublik? Im europäischen Korruptionsindex belegt Deutschland von allen 27 EU Ländern Platz 4, nur Finnland, Schweden, Dänemark und Niederlande sind vor uns. Im internationalen Vergleich Platz 9
      In Brüssel sind 12.000 Lobbyisten registriert, die mit Abstand größten sind US Internet Konzerne, auch Apple ist extrem stark vertreten. Chemie und Versicherungsbranche auch stark. Autoindustrie vergleichsweise unbedeutend.

      • Future meint

        16.12.2024 um 16:15

        Die Autoindustrie diktiert den deutschen Regierungen seit Jahrzehnten, was diese tun sollen. Das ist ein Deal, den jede Regierung bisher mitgemacht hat. Jetzt ist es wichtig, dass die Europäische Volkspartei oder die neue Bundesregierung keine Aufweichung der beschlossenen Regelungen hinbekommt. Die Autohersteller hätten das gern – am offensivsten geht dabei wieder mal unser Liebelingsvorstand von BMW vor. Das muss endlich aufhören. Die Kommission in Brüssel knickt hoffentlich nicht ein.

        • B.Care meint

          16.12.2024 um 17:58

          Wie jetzt, doch nicht Brüssel sondern deutsche Regierung? Brüssel forciert die Elektromobilität, da hat BMW oder sonstwer null Einfluss

  8. Powerwall Thorsten meint

    16.12.2024 um 13:44

    Gut so, vielleicht bewegt sich der ein oder andere Hersteller nun sogar doch wieder etwas schneller als (nach hinten verschoben) angekündigt.

    Time will tell

    • ID.alist meint

      16.12.2024 um 14:05

      Das Problem ist, es gibt kein paralleles Universum wo die Grenzen abgeschwächt werden. Wir werden nie sagen können ob der eine oder andere Hersteller nur wegen der Abgasgrenzen mehr oder wenige BEV Angebote hat.

      Aber behaupten können wir alles.

  9. martin g. meint

    16.12.2024 um 13:33

    Wenn deutsche Autobauer Schlau wären, würden die auf jeden Verbrenner, der in der EU verkauft wird, ab 2025 einen CO2 Preis draufschlagen, den der Endkunde dann zahlen muss.
    Dann würde der Kunde entscheiden, für welches Produkt er sich entscheidet.
    Und das herumgejammere über fehlende Investitionen aufgrund von Strafzahlungen wäre vom Tisch.

  10. Owl meint

    16.12.2024 um 12:54

    Schmerzhaft für manche, aber dennoch richtig. Wird effektiver als jede Kaufprämie zu sinkenden Preisen für BEV führen. Mir wird gerade ein nigelnagelneuer BMW i5 eDrive40 Touring mit 22,3 % Nachlass angeboten, sprich 19.960 € unter Listenpreis.

    • brainDotExe meint

      16.12.2024 um 20:25

      Bei den Verbrennern von BMW bekommst du aktuell aber ähnliche Rabatte, scheint also eher mit Werksauslastung als CO2 Grenzwerte zu tun zu haben. Vor allem wenn man bedenkt, dass BMW sie für 2024 schon übererfüllt.

  11. Yogi meint

    16.12.2024 um 11:55

    Also nächstes Jahr laden in Europa dann Smart und Zeekr schneller als der Taycan, vermutlich auch als eCLA und die „Neue Klasse“….. nach CO2 Kampagnen und Zöllen muss euch noch mehr einfallen deutsche Faulenzeringeniure….

    • Yoshi meint

      16.12.2024 um 12:18

      Na und, „Zeekr“ kauft doch hier trotzdem keiner.

      • Yogi meint

        16.12.2024 um 12:24

        Is klar, seit 2017 antike Stinker nicht mehr verkauft bekommen, grad die weltweite automobile Vorherrschaft verloren…dann braucht man auch keine Technologieführerschaft….

        • Yoshi meint

          16.12.2024 um 12:31

          Guck dir mal die Absatzzahlen chinesischer no names oder sogar der big Player wie BYD im Deutschland an und dann kannst du dich wieder zu Wort melden.

        • Yogi meint

          16.12.2024 um 12:34

          Warum kommst jetzt mit unwichtigen Märkten daher? Die ham euch in Wolfsburg nicht durchgefüttert.

        • Yoshi meint

          16.12.2024 um 12:50

          Was habe ich denn mit Wolfsburg zu tun? Du kommst doch immer damit, dass diese Gurken den deutschen oder europäischen Markt fluten, und wenn man dir widerspricht muss plötzlich der Weltmarkt herhalten.
          Argumentationskette wie ein Vierjähriger.

        • Gurke meint

          16.12.2024 um 12:52

          Hab ich was von Gurke gelesen? Worum gehts?

        • Yogi meint

          16.12.2024 um 13:22

          Von fluten hab ich nix gesagt, nur mehrfach von technisch abgehängt. Du argumentierst dann damit, dass in einem technologisch/patriotisch/strukturkonservativem Markt das keine Rolle spielt.
          Also in dem Augenblick, wo man als automobiler Exportweltmeister von Konkurrenz aus dem Hauptmarkt geworfen wird, meinst du Technologieführerschaft spielt keine Rolle. Kann man machen, is halt dann unter vierjährig.

        • Yoshi meint

          16.12.2024 um 13:25

          Hauptsache du bist glücklich wenn eine bestimmte Marke weniger Autos verkauft, ist doch schön wenn man so leicht zufriedenzustellen ist.

        • Yogi meint

          16.12.2024 um 13:43

          Ja, was immer du uns sagen willst….

    • David meint

      16.12.2024 um 12:21

      Du begreifst das gar nicht. Das Konzept des Taycan ist die vorhandene Infrastruktur auszunutzen. Es geht nicht um Quartettwerte. Es geht darum, echte Langstrecken zu bewältigen und dabei beste Ladegeschwindigkeiten an 300 kW und 350 kW Säulen zu erzielen. Es stehen nirgends 500 kW Ladesäulen. Übrigens auch nicht in China.

      Die stehen dort vereinzelt in den großen Städten und dienen dazu, die Autos für die Woche aufzuladen. Denn in China haben die meisten Elektroautofahrer keine Wallbox zu Hause. Daher gibt es auch noch so viele Plug in Hybride, die frech zu den Elektroautos dazu gezählt werden. Denn tanken geht immer noch schneller als mit 500 kW zu laden.

      Sparsam sind dagegen die Autos in China nicht. Denn dort gibt es kaum Langstreckenfahrer. Im Rest der Welt ist allerdings Sparsamkeit ein Wert und auch dort ist das deutsche Engineering deutlich führend. Wird man demnächst am CLA sehen. Letztlich sah man es schon vor vier Jahren als der i4 auf den Markt kam und mit einem sehr herkömmlichen Layout zum Entsetzen der Tesla-Fans ähnliche Verbrauchswerte wie das Model 3 erzielte. Im carwow Test hatte der Ford Explorer auf MEB Basis trotz cw 0,28 die gleiche Reichweite wie das Model Y Long Range erzielt. Da hat sich also in der deutschen Automobilindustrie viel getan.

      • Gurke meint

        16.12.2024 um 12:56

        Märchen. Porsche ist für Promenade, Golfplatz und Möchtegernrennfahrer. Langstrecke? Dafür kauft sich kaum einer nen Porsche.
        Langstrecke, janeeistklar. Man merkt, Du kennst Porsche nur aus der AutoBild.

      • Yogi meint

        16.12.2024 um 13:10

        Das is jetzt gewohnt mehrfach widersprüchlich: deinen Hauptmarkt interessiert wirklich einen feuchten, wenn deine Krücke langsamer lädt als ein Smart, innen aussieht wie aus den 2000ern und und du dafür 50.000€ mehr willst und die Reifen abfallen können, jetzt machst Hybride verantwortlich, also kannst nicht mal mehr deutsche, hocheffiziente hybride Verbrenner in China verkaufen? Zu unklug technologisch mitzuhalten und dann kommen Kleinkinderausreden. Also Tesla kann mit BYD in China mithalten. Dein Inkompetenzhaufen eher nicht.
        Letzte Woche wieder heim über die Pyrenäen mit dem ID4 coldgating-Nichtskönner, ich mein da passt wirklich keine Prognose, 6x hintereinander komplett daneben, Verbräuche unterirdisch, im Rhonetal musst dann die Wetterapp aufmachen, ob bei so viel Gegenwind und Kälte nicht doch noch 10% mehr mitnimmst. Das ist deutsches Hightech. Zudem musst dann berechnen, dass er die ersten 20km den Innenraum heizt und gleichzeitig die Batteriewärme mit immensen Verbräuchen in der Atmosphäre vernichtet. 30-38kWh/ 100km fährt er die ersten 20km. Wenn das vor den Vogesen machst, in Minusgrade fährst, dann coldgated er in d’Ecot.
        Ach ja verlink doch mal das Model Y Wärmepumpenvideo, wie die im Vergleich mit PTC so abschneiden?

        • David meint

          16.12.2024 um 13:52

          Was du da so erfindest. Wir haben auch einen Tesla in der Familie, gibt ja auch Verwandte, die keine Ahnung haben. Ich erfinde damit aber nicht Fantasiethemen. Obwohl der natürlich, wie alle Tesla, kein gutes Auto ist.

          Trotzdem weißt du genau, dass der Taycan auf Fahrbarkeit auf der Langstrecke ausgelegt ist. Das kann man daran sehen, dass er über 300 KW bis 65 % Ladestand hält. Das bedeutet, er könnte deutlich mehr. Das betrifft übrigens nicht nur Europa, sondern auch in den USA und China ist das Ladenetz sehr ähnlich bestückt. Du hast sicher mitbekommen, dass der Taycan einen neuen Elektrorekord für die Cannonball von Küste zur Küste aufgestellt hat. Da geht es darum, nicht nur effizient bei höherem Tempo zu fahren, sondern vorhandene Struktur auszunutzen. Der Wagen muss also bei jedem Ladestand und ob 300 oder 350 immer die höchste Ladegeschwindigkeit herauskitzeln. Und so war das.

          Dass Leute deines Zuschnitts die deutsche Industrie kaputtquatschen, ist dagegen gut erklärlich: Sie nehmen ihre eigene Leistung und multiplizieren die mit der Anzahl der Arbeitnehmer. Dann könnte man in der Tat dichtmachen.

        • Future meint

          16.12.2024 um 16:21

          Fernstrecke mit dem VW durch Europa?
          Respekt für so viel Mut.

      • Mäx meint

        16.12.2024 um 14:06

        Könntest du bitte folgende Überschrift einordnen: Elektrostrategie gescheitert: Alarmstimmung bei Porsche.

      • Future meint

        16.12.2024 um 14:45

        Das deutsche Engineering ist noch lange nicht führend, wenn es jetzt nach vielen Jahren Verspätung endlich einen ähnlich niedrigen Verbrauch wie ein Model 3 hinbekommt.
        Aufholen heißt nicht führen, sondern hinterherlaufen. Das ist ein gewichtiger Unterschied. Effizienz spielte schon bei den deutschen Verbrennern keine große Rolle. Aber ich bin mir sicher, dass der Druck auf die deutsche Industrie weiter steigen wird, denn Ressourcenverbrauch ist das Thema der Zukunft.

        • brainDotExe meint

          16.12.2024 um 20:30

          „Das deutsche Engineering“ hatte/hat nie den Anpsruch geäußert die maximale Effizienz in einem Serienfahrzeug zu erreichen.
          Das ist nämlich mit zu vielen Kompromissen, vor allem beim Design, verbunden.

          Design ist den allermeisten Leuten wichtiger als Effizienz.

        • Future meint

          17.12.2024 um 01:14

          Ich hatte mich ja auch auf eine bemerkenswerte Aussage in Dav ids Text bezogen: »Im Rest der Welt ist allerdings Sparsamkeit ein Wert und auch dort ist das deutsche Engineering deutlich führend.«
          In anderen Ländern ist Effizienz viel mehr ein Thema als hierzulande. Daher muss sich die Autoindustrie eben anstrengen, wenn man den Markt im Ausland nicht Tesla und den Chinesen überlassen will.

        • brainDotExe meint

          17.12.2024 um 09:53

          Auch das halte ich für ein Gerücht. Gerade die Chinesen zeigen dass ihnen Effizienz noch weniger wichtig ist als uns.

          Der Markt in China ist eh schwierig, da die Chinesen inzwischen unabhängig von der Qualität der Autos mehr patriotisch kaufen.

    • EVFan meint

      16.12.2024 um 14:31

      Taycan, eCLA und Neue Klasse laden mit über 300 kW und haben ein 800 Volt-System. Der Hauptkonkurrent für Zeekr und Smart ist Tesla, die immer noch bei 400 Volt und einem kurzen 250 kW Ladepeak sind. Da sind die Unterschiede beim Laden nicht Minuten, sondern eher Viertelstunden.

      • Mäx meint

        16.12.2024 um 18:00

        Der Zeekr 7x, gibts jetzt in Niederlande Schweden und Norwegen.
        Kostet inkl. MwSt. ab:
        53k RWD, 75kWh LFP mit 13 Minuten Ladezeit 10-80%
        56k RWD, 100kWh NMC mit 16 Minuten Ladezeit 10-80%
        63k AWD, 100kWh NMC mit 16 Minuten Ladezeit 10-80%
        Ladezeiten beziehen sich auf 360kW Säulen.
        Sag mir nochmal wie schnell eCLA, Neue Klasse und Taycan laden…

        • brainDotExe meint

          16.12.2024 um 20:44

          Stellt sich die Frage wie sehr die Zellen, besonders NMC, hier gestresst werden.
          Das könnte die zyklische Alterung beschleunigen.

          Beim Taycan sind es wohl 18 Minuten für den 105 kWh Akku.
          Beim CLA wird ebenfalls von 18 Minuten gesprochen.

          Zu NCAR gibt es noch keine genauen Angaben. Lediglich die Aussage, dass es 30% schneller gehen soll. Aber ohne Bezugsgröße ist das halt nicht viel Wert. Wenn man vom i4 heute ausgeht, wären 30% schneller ca. 21 Minuten.

          Also alles in allem durchaus konkurrenzfähig und mehr als ausreichend.

  12. Steffen meint

    16.12.2024 um 11:39

    15 Milliarden, das sind ja auch nur ca. drei VW-Dividenden-Ausschüttungen. Die kann man sich ja 2025, 2026 und 2027 sparen. Da die Summe aber ja alle Hersteller zusammen betreffen soll, ist das wahrscheinlich mit ein, zwei Jahren Dividenden-Ausschüttung sparen wieder drin.

    • David meint

      16.12.2024 um 12:07

      15 Milliarden sind eine Rechnung, die es nicht geben wird. Da ist der Stand von 2024 worst case berechnet und auf 2025 übertragen worden. Es ist nicht berücksichtigt, welche neuen Modelle planmäßig auf den Markt kommen und schon gar nicht realistische Absatzziele für 2025. Ebenso ist eine CO2 relevante Optimierung des Angebotes nicht berücksichtigt. Denn 2025 wird es Verbrenner zu niedrigem Preis bei hohem Schadstoffausstoß nicht mehr geben. Wenn man also alles realistisch berücksichtigt, was schon gestartet ist, reden wir von einem Delta von 5 Milliarden maximal, wenn es schlecht läuft. Für alle Hersteller. Für VW zum Beispiel maximal 2 Milliarden. Die wären dann das realistische Marketing Budget für günstige Angebote.

      • EVFan meint

        16.12.2024 um 14:40

        Die Rechnung ist stimmig. Das sind dann ca. 4.000 EUR Preissenkung bei 500.000 E-Fahrzeugen, die man damit subventioniert. Das sollte einen ausreichenden Nachfrage-Boost bringen, um die CO2-Ziele zu erreichen. Sicherlich wird man die Rabatte vornehmlich bei den günstigeren Modellen einsetzen, da man dort den größten Volumenseffekt erreicht.

        • David meint

          16.12.2024 um 21:09

          Das Budget pro Auto ist vermutlich höher. Denn 500.000 wäre schon sehr hoch und die Großkunden muss man in diesem Zusammenhang gar nicht bescheiden.

  13. Jürgen W. meint

    16.12.2024 um 11:29

    Das Dilemma der Autoindustrie in Deutschland ist die lange Verweigerung der Elektromobilität. Selbst schuld.
    Wenn man jahrelang den Stammtischbrüdern erzählt, dass das alles nicht funktioniert, ist es halt sehr schwierig jetzt das Gegenteil glaubhaft zu machen.

    • F. K. Fast meint

      16.12.2024 um 12:27

      +1 Sie haben sich auch zu lange auf staatliche Förderung verlassen, statt im Markt zu bestehen. Es wird auch Zeit, dass sich Niedersachsen aus VW zurückzieht. Muss aber nicht bei den aktuellen Börsenständen sein.

  14. David meint

    16.12.2024 um 11:25

    Planungssicherheit bedeutet, Sachen beizubehalten. Nicht die Sachen beizubehalten, die der Industrie am besten gefallen und die zu ändern, die Ihnen noch nicht so gut gefallen.

    • F. K. Fast meint

      16.12.2024 um 12:28

      Wenn die EU jetzt noch kurz vor Inkrafttreten etwas ändern würde, könnten vermutlich zu Recht Konzerne, die darauf vertraut und investiert haben (z.B. Stellantis), auf Einhaltung klagen.

      • David meint

        16.12.2024 um 21:10

        Vermutlich ist das so.

  15. Andre meint

    16.12.2024 um 11:20

    Richtig so. 2035 und die beschlossen Grenzwerte müssen bleiben. So ist die Planungsgrundlage für alle Hersteller und Zulieferer gegeben.

    In USA widersprechen selbst die OEM’s den Plänen von Trump, die Grenzwerte von Verbrennern aufzuweichen.

    • Mäx meint

      16.12.2024 um 11:36

      Trump wollte die Elektrifizierung des US Postal Service zurückdrehen.
      Das USPS will aber an den Plänen festhalten, weil das weniger Kosten verursacht als die Verbrennervarianten und die Fahrer zufriedener sind.

      • eHannes meint

        16.12.2024 um 12:41

        Außerdem will Trump des US Postal Service eh privatisieren. Dann können die unbeeinflußt Kosten-Nutzen-Rechnungen anstellen.

  16. R. D. meint

    16.12.2024 um 11:18

    Gut so!

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