• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Forscher: Ausgediente Elektroauto-Batterien gut als kommunale Stromspeicher geeignet

23.01.2025 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 24 Kommentare

BMW i3 Batteriemodule

Bild: BMW (Symbolbild)

Kommunen könnten laut einem Forschungsprojekt der RWTH Aachen durch den Einsatz von dezentralen Stromspeichern aus älteren Fahrbatterien Millionenbeträge einsparen. Diese Speicher könnten beispielsweise günstigen Nachtstrom bevorraten oder als Alternative für Diesel-Notstromaggregate dienen. Ausrangierte Gebrauchtbatterien aus Elektroautos sind dafür den Forschern nach in vielen Fällen bestens geeignet, auch dann, wenn sie unterschiedlich alt, groß und verschlissen sind.

Im Projekt „Fluxlicon“ haben die Forscher in mehr als dreijähriger Arbeit einen stationären Speicher für die dezentrale Energieversorgung in Kommunen entwickelt, der sich aus unterschiedlichen Gebrauchtbatterien von Elektrofahrzeugen zusammensetzt und die Kapazität einer Megawattstunde übersteigt.

„Die meisten Antriebsakkus sind mit einer Restleistung von rund 80 Prozent für einen weiteren Einsatz in Elektroautos nicht mehr geeignet, aber sie verfügen über genügend Kapazität für eine noch einmal mehrjährige ‚Second Life‘-Anwendung in modularen Energiespeichern“, erklärt PEM-Leiter Professor Achim Kampker. Dafür hatte der RWTH-Lehrstuhl mit Projektpartnern wie DEKRA, der Agentur für Erneuerbare Energien und PEM Motion einen Algorithmus zur Ansteuerung aller Second-Life-Batterien des Hochvolt-Speichers erarbeitet und 144 Permutationen analysiert, um einen bestmöglichen Prototypen für unterschiedliche Anwendungsfälle hervorzubringen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Inhalt entsperren

Die Inbetriebnahme der in Aachen entwickelten Speicher soll in den nächsten Jahren in zwei Fluxlicon-Pilotkommunen erfolgen. „Jede Gemeinde hat eigene Verbrauchsprofile mit immer mehr Stromquellen und verschiedenen Energiesenken, so dass stationäre Speicher eine entscheidende Rolle bei der Versorgungssicherheit spielen können“, sagt PEMs Fluxlicon-Projektverantwortlicher Merlin Frank.

Eines der beiden Speichersysteme mit einer Netzschnittstelle für die Integration erneuerbarer Energie sowie einer „Fast-Charging“-Option wurde bereits in Wolfenbüttel installiert. Der zweite Speicher soll im Februar nach Ludwigsburg transportiert werden. Im Zuge des Vorhabens hatte die DEKRA eine „Trusted Platform“ entwickelt, die als Schnittstelle zwischen den Inverkehrbringern der Elektrofahrzeug-Batteriesysteme sowie den Zweitnutzern fungiert und sämtliche Daten bereitstellt, die für eine Weiterverwendung gebrauchter Batteriesysteme relevant sind.

Im Rahmen des Projekts hatte das PEM-Team außerdem verstärkt zu ökonomischen Aspekten geforscht und einen Index für die Bepreisung gealterter Antriebsbatterien erstellt. „Die wachsende Elektrofahrzeug-Nachfrage und die steigende Zahl ausgedienter Batteriesysteme erzeugen einen Markt für Gebrauchtbatterien“, sagt Frank: „Das Verständnis dieses Segments und seiner Dynamik ist für eine funktionierende Batterie-Kreislaufwirtschaft von entscheidender Bedeutung.“

Newsletter

Via: RWTH Aachen & Automotive News (kostenpflichtig)
Tags: Batterie, Forschung, NachhaltigkeitAntrieb: Elektroauto

Volvo ganz vorn beim Import von E-Autos und Plug-in-Hybriden in Deutschland

Traton hält Absatz 2024 stabil, verkauft aber deutlich weniger E-Fahrzeuge

Auch interessant

Analyse: Markt für E-Auto-Li-Ionen-Batteriematerialien wird stark wachsen

Mercedes-CLA-Batterie-Produktion

Wasserstoff: Meta-Faktencheck liefert Antworten auf zentrale Fragen

BMW-iX5-Hydrogen

BMW und Rimac Technology kooperieren bei Hochvoltspeicher für den i7

BMW-Rimac-i7-Batterie

DSV setzt Elektro-Lkw für Nachttransporte über den Brenner ein

DSV-Elektro-Lkw-Brenner-2

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. KdFQ meint

    24.01.2025 um 10:35

    Du meinst in etwa so wie beim PET?
    Wird wohl vergleichbar laufen.

  2. Jürgen Baumann meint

    23.01.2025 um 19:16

    Die Akkus halten sehr lange. Länger als Second Use und den Recyclern lieb ist.

    • M. meint

      23.01.2025 um 19:36

      Denen ist ewige Haltbarkeit lieb.
      Das Kriterium, das die „brauchen“, ist (im Auto) kein SoH – das ist nett.
      Wichtig ist aber, ob der Akku die Leistung noch abgeben kann.
      Einfach ausgedrückt: es nutzt nix, wenn der Akku noch 75% SoH hat, aber bei 30% SoC ab 50 kW Leistungsanforderung einbricht. Damit kommt man noch entspannt nach Hause, aber ewig will man das vielleicht nicht mitmachen.
      Im 2nd Use gibt es genug Anwendungen, bei denen solche Leistungen nicht gebraucht werden. Da kommt es eher auf die (kombinierte) Kapazität von 20 oder 300 Akkus an.

  3. KdFQ meint

    23.01.2025 um 13:42

    Wird in der Praxis nichts. Kosten für Einsammeln, Aufbau, Prüfen, zusammenbauen und und und sind höher, als neu zu kaufen.
    Nur standardisierte, hoch automatisierte Prozesse in der Produktion kann günstige Preise gewährleisten. So zusammenbasteln von Rückläufern mit allen Risiken wird sich als zu teuer herausstellen.
    Alles in den Schredder, neuer Akku, fertig.

    • Tommi meint

      23.01.2025 um 15:06

      Man kann sich echt viele Forschungsgelder sparen, wenn man einfach mal in diversen Foren mit liest. Es gibt hier einen unerschöpflichen Fundus an begründeten Bedenkenträgern, die weit in die Zukunft sehen können.

    • M. meint

      23.01.2025 um 15:20

      Schön, dass du den Durchblick bei Dingen hast, ohne Ahnung und ohne sie aus der Nähe gesehen zu haben.
      Dagegen können Experten aus allen Fachrichtungen zusammen in einem Forschungsprojekt echt nicht ankommen.
      Du bist ein Held.

      • Kaiser meint

        23.01.2025 um 17:24

        Ein Held, zu gut für Deutschland, nach Spanien ausgebürgert und dort mit einem Business in der “ Touristikbranche“ gestartet. Steuerfrei, versteht sich ;-)

      • Grenot meint

        23.01.2025 um 17:35

        Sicherlich gibt es viel unfundierte Besserwisserei in den Kommentaren. Genau vorhersagen kann das niemand, aber es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass er Recht behält. Wenn LFP-Zellen noch 40 Euro/kWh und Natriumzellen unter 30 Euro/kWh kosten, wird es keinen Markt für die Zweitverwendung geben. 10 kWh Natriumzellen für den stationären Einsatz kosten dann 300 Euro. Halten 20 Jahre. Die 700 2170-Altzellen, die Du alternativ nutzen kannst und die sicher keine 20 Jahre mehr halten, die bekommst Du für 150 Euro wahrscheinlich nicht geprüft, aufbereitet, verschaltet.

        Und es wird eben an allem „geforscht“, für das irgendjemand Geld gibt. Unter Merkel hat das Bundesforschungsministerium auch Geld gegeben, um zu erforschen, wie man Teslas zu Verbrennern (Hybriden) umbauen kann. Wir haben zig Millionen Forschungsgelder für LKW-Oberleitungsschwachsinn verbrannt. Nur weil jemand an etwas forscht, heißt das nicht, dass das irgendeinen Sinn hat.

      • KdFQ meint

        23.01.2025 um 20:19

        Hast Du Belege dafür, oder frei erfunden wie immer?
        Ich wette, da kommt nichts substanzielles von dir.

        Es ist für mich sehr angenehm zu wissen, wie weit Du ahnungslos daneben liegst.

    • Elvenpath meint

      24.01.2025 um 00:20

      Aha. Kannst du uns das mal vorrechnen? Oder laberst du nur so aus dem Bauch heraus?

      • KdFQ meint

        24.01.2025 um 07:59

        Du kennst den Unterschied zwischen Meinung und Fakten?

        • M. meint

          26.01.2025 um 14:55

          Kennst du den Unterschied zw. FakeNews und Fakten?
          Nein, tust du nicht.

  4. Gernot meint

    23.01.2025 um 12:08

    Wir bekommen nach wie vor Elektroautos nicht ausreichend in den Markt, aber wir haben gefühlt schon 3.000 Projekte für Batterrecycling und Batteriezweitverwendung. Scheint dafür, anders als für die Forschung an neuen Batterietechnologien, viele Fördergelder zu geben. Also dafür den dritten Schritt vor dem Ersten zu machen. Das Ergebnis ist sinngemäß: Überraschung, in Batterien kann man auch stationär Strom speichern.

    Batterien aus Unfallfahrzeugen wird kaum jemand einer Zweitverwendung zuführen wollen. Nennenswerte Menge an ausrangierten Autobatterien aus Fahrzeugen, die aus Altersgründen stillgelegt werden, dürften ansonsten erst nach 2045 anfallen.

    • M. meint

      23.01.2025 um 15:23

      Klar, auch beim Batterierecycling sollten wir besser warten, bis die Chinesen das alleine draufhaben, dann brauchen wir uns darum auch nicht mehr zu kümmern.
      Wenn die Batterien dann irgendwann fertig sind, schenken wir sie einfach den Chinesen frei Haus, damit die das Recycling machen und uns die Rohstoffe gleich nochmal verkaufen.
      Das klingt nach einem Plan!

      • KdFQ meint

        24.01.2025 um 08:00

        Du meinst in etwa so wie beim PET?
        Wird wohl vergleichbar laufen.

  5. David meint

    23.01.2025 um 11:24

    Refurbishing und 2nd Life kommen mit Riesenschritten. Genau das macht ja das Elektroauto so nachhaltig. Es sind nicht alleine die lokalen Emissionen, die bei Null liegen. Es ist nicht alleine der geringe Verbrauch, der im Schnitt weniger als 2 l Kraftstoff auf 100 km entspricht. Es ist auch die Nachhaltigkeit der Hardware, weil der Akku sehr lange in zweiter Verwendung genutzt werden kann und anschließend in eine fast 100 % Verwertung fällt.

    • 123xyz meint

      23.01.2025 um 12:08

      Aber man hört doch ständig, dass neue Batterie-Recycling-Fabriken gebaut werden, um die wertvollen Metalle für neue Zellen zurückzugewinnen.

      • Mäx meint

        23.01.2025 um 12:39

        Das ist doch ne ganz einfach Kostenrechnung:
        Wie viel Ertrag bringt die Batterie noch im 2nd Life?
        Wie viel Ertrag bringt das Recyceln der gleichen Batterie?
        Liegt einer der beiden Betrachtungen vorne, wird entsprechend gehandelt.

        Fest steht: Irgendwann ist die Batterie auch im 2nd Life „hinüber“ und muss sowieso recycelt werden.
        Im Prinzip also nur eine Frage wann das passiert.

        • KdFQ meint

          23.01.2025 um 15:18

          Volle Zustimmung.

          Es gibt eigentlich überhaupt nichts mehr am Auto, was irgendwie second Life bekommt. Da wird nichts mehr runderneuert, aufgearbeitet oder vergleichbar.
          Hier und da repariert mal ein Osteuropäer einen Motor, das war’s.

          In Indien werden sogar die Bleiakus aufgearbeitet (gibt schöne youtube Videos dazu), in Deutschland werden sie geschreddert. Überleg mal, warum das so ist. Liegt nicht an unterschiedlichen Fähigkeiten.

          Aber klar, lass die Leute einfach weiter vom second Life Akku in Größenordnung eines Kraftwerks träumen. Und lass sie weiter davon träumen, dass der Zweit oder Drittbesitzer bei 80% SoH das Auto verschrottet.

          Und zum Schluss noch mal Zustimmung an Dich: ja viele Fördergelder könnte man mit ein wenig Nachdenken sparen. Wenn du aber mal begriffen hast wie das mit den fördergeldverbrauchenden Instituten funktioniert, dann ist Die schnell klar, es geht denen nicht um die Ergebnisse der Forschung.

        • M. meint

          23.01.2025 um 15:27

          Und genau darum geht es in diesen Projekten:
          – wie kann man den Zustand möglichst schnell und einfach ermitteln?
          – welche Restlebensdauer ist für jedes Modul zu erwarten?
          – wie teilt man die Module (wo vorhanden) in Nutzungsgruppen?
          – wie kann man die Batterien möglichst schnell und kostengünstig zerlegen?
          – wie sehen die neuen Anwendungen aus?

          Das ganze, wie gesagt, nicht alles per Hand, mit stundenlangen Messungen, sonst schnell und möglichst automatisiert, damit es sich rechnet.
          Und was sich nicht rechnet, geht dann eben ins Recycling – gleich oder halt später.

        • KdFQ meint

          23.01.2025 um 20:24

          Diesen Prozess willst Du für bald tausende Akkupakete mit ebenso vielen verscheidenen Zellchemien, fest verbauten BMS, Abmessungen usw. machen?

          Die (west) Deutschen schaffen es ja nicht einmal, leere Glasflaschen wieder in Umlauf zu bringen, ohne sie zu zerschlagen, und Du träumst von Wiederverwendung hochkomplexer Module.

          Okay, Dein Ding.

        • M. meint

          24.01.2025 um 10:54

          Ja, Gurke, den typischen Deutschen*, der einfache Antworten auf komplexe Fragen sucht, lässt man das besser nicht machen.
          Deswegen tüfteln daran ja auch Fachleute in Forschungseinrichtungen und in der beteiligten Industrie. Verbraucher bleiben da außen vor, und Nasen wie du dürfen sich an der Scheibe die Nase plattdrücken und im Internet unqualifizierte Meinungen abgeben.

          *würde beispielsweise auch zu Amerikanern u.a. passen, aber um die geht es ja gerade nicht

    • Kasch meint

      23.01.2025 um 13:38

      Für deinen VW-Club, der künftig genötigt wird, Riesenhalden an Leasingrückläufern umweltfreundlich zu entsorgen, mag dies durchaus noch interessant werden. Für meinen HV-Akku müssten in 10 bis 15 Jahren schon ein paar Euronen rüberwachsen, ansonsten kommen die 64kWh in meinen Keller.😁

      • M. meint

        24.01.2025 um 10:56

        Zellchemie?
        Aber egal: in 15 Jahren sind das keine 64 kWh mehr.
        Und wie du den Brocken in den Keller bekommst, ohne ihn zu zerlegen… ;-)

Der Kommentarbereich ist geschlossen

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de