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Experte: Moderne Elektroauto-Batterien „sind wahre Überlebenskünstler“

03.02.2025 in Technik, Technik-Ratgeber von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

Tesla-Model-X

Bild: Tesla

Elektroauto-Batterien sind in den letzten Jahren weniger temperaturempfindlich geworden. „Die Zeiten, in denen Kälte oder Hitze die Funktion oder gar die Lebensdauer drastisch beeinträchtigten, sind vorbei“, sagt Johannes Hattendorff, der beim deutschen Automobilzulieferer Webasto die Entwicklung des Batteriebereichs vorantreibt. Gründe hierfür seien zum Beispiel die verbesserte Zellchemie und bessere Thermomanagementsysteme.

Zwar sei es richtig, dass sich der Akku bei extremen Temperaturen nicht sehr wohl fühle. „Da reden wir aber von Temperaturen von minus 20 Grad im Winter und über 40 Grad im Sommer“, so Hattendorff. Temperaturschwankungen im herkömmlichen, für Mitteleuropa üblichen Bereich seien dagegen kaum mehr ein Problem.

„Dank fortschrittlicher Thermomanagementsysteme sind moderne Elektroautobatterien wahre Überlebenskünstler und bieten auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Sommerhitze zuverlässige Leistung. Diese Systeme können sowohl heizen als auch kühlen, um die Batterien im optimalen Temperaturbereich zwischen 20 und 40 Grad Celsius zu halten, was ideal für die Leistung ist“, erklärt Hattendorff.

Zwar steigen die Energieverbräuche von Elektroautos im Winter wegen des höheren Heizbedarfs für Batterie und Innenraum teils um 25 bis 30 Prozent. Damit liegen sie aber nur leicht über dem Wert von Verbrennern, die laut Webasto in der kalten Jahreszeit ebenfalls um die 20 Prozent mehr Diesel oder Benzin verbrauchen.

Um die Reichweite und Lebensdauer der Batterie im Alltag, und speziell im Winter, noch etwas zu optimieren, gibt Hattendorff folgende Tipps:

1. Batterie vorwärmen

Um die volle Ladeleistung zu erreichen, muss die Batterie warm sein. Vor Fahrbeginn ist deshalb die Vortemperierung ratsam. Wer kann, sollte das Auto erst nach einer längeren Fahrt laden, da die Batterie dann bereits erwärmt ist.

2. Effizient heizen

Fast alle Elektroautos verfügen über eine elektrische Heizung, die oft als „Standheizung“ bezeichnet wird, da sie unabhängig vom Motorbetrieb funktioniert und auch im Stand genutzt werden kann. „Speziell im Winter ist es ratsam, dass die Vorheizfunktion am besten dann genutzt wird, wenn das Auto noch an der Ladesäule angeschlossen ist. Dann kommt die Energie für die Heizung nicht aus der Batterie, sondern aus dem Stromnetz“, so Hattendorff. Während der Fahrt empfiehlt er, effizient zu heizen. Lenkrad- und Sitzheizung konzentrieren die Wärme direkt auf den Passagier anstatt die Luft im gesamten Fahrzeuginnenraum zu erwärmen. Dadurch sei die Wärme genau dort, wo sie benötigt wird, ohne Energie für andere Bereiche zu verschwenden.

3. Rekuperation anpassen

Eine sparsame Fahrweise hilft, die Reichweite zu schonen. Fahren im Eco-Modus verbraucht weniger Energie. Wer im Winter mit dem E-Auto in die Berge fährt, sollte die Rekuperation der Motorbremse auf eine höhere Stufe einstellen. Das hilft, mehr Energie zurückzugewinnen und reduziert den Energieverlust im Vergleich zum mechanischen Bremsen.

4. Schonend laden

Allgemein gilt: Extreme Ladezustände sollten grundsätzlich vermieden werden – im Winter wie im Sommer. Am schlechtesten sei es, so Hattendorff, das Auto vollzuladen und dann stehen zu lassen. „Die erhöhte Spannung in den Zellen führt zu chemischen Reaktionen, was die Lebensdauer negativ beeinflussen kann.“ Idealerweise werden Batterien auf etwa 80 Prozent ge- und nicht unter 20 Prozent entladen. Ab und zu auf 100 Prozent zu laden, ist aber kein Problem, dafür sind die Batterien ausgelegt.

Der Experte geht davon aus, dass es solche Tipps in Zukunft nicht mehr braucht. „Spätestens in drei bis vier Jahren werden flächendeckend Batterien mit einer Reichweite von 600 bis 700 Kilometern und mehr verbaut. Selbst wenn es dann im Winter ein paar Kilometer weniger sind, wird das keinen großen Einfluss mehr auf unser Fahrverhalten haben“, so Hattendorff.

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Via: Webasto
Tags: Batterie, WinterUnternehmen: Webasto
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. KdFQ meint

    03.02.2025 um 14:50

    Völlig zu Recht wird bei diesem Thema als positives Beispiel das wunderschöne Foto einen wunderschönen Tesla Model X gezeigt.

    • Mary Schmitt meint

      03.02.2025 um 16:49

      Nimm uns mal mit. Wie viele wurden davon 2024 in Deutschland neu zugelassen? Aber du hast Recht, dieses Fahrzeug ist ein gutes Beispiel für Teslas Wettbewerbsfähigkeit.

      • Kaiser meint

        03.02.2025 um 16:55

        Ist das ein X? Egal ob xyz, diese Teslas sehen alle gleich beschi.s.s.en aus.

        • KdFQ meint

          03.02.2025 um 17:49

          Dann würden sie ja optisch hervorragend zu dir passen. Und zu deinem geistigen Niveau.

        • Kaiser meint

          03.02.2025 um 18:22

          Lach, dann bestünde immerhin Parität, dich würde ein Model X optisch wie intellektuell enorm aufwerten.

        • KdFQ meint

          03.02.2025 um 18:42

          Das ist keine Kunst in meinem Alter, dazu stehe ich.

        • Future meint

          03.02.2025 um 20:33

          Am allerschönsten ist doch seit Jahren der Golf, weil der immer noch so schön langweilig aussieht. Schon schade, dass der jetzt nur noch in Mexiko gebaut wird. Die Autozüge voller Golfs waren immer eine Augenweide für die geneigten Anwohner an den Bahndämmen. Alles wird weniger, Seufz.

        • M. meint

          04.02.2025 um 01:10

          Die Fertigung in Mexiko ist 2021 ausgelaufen, der Golf wird in Wolfsburg gebaut.
          Redest du eigentlich mit Absicht immer solchen Blödsinn, oder bist du der Zwillingsbruder von Gurke? Der ist schon bekannt dafür, für Recherche kein Talent zu haben.

          https://www.welt.de/wirtschaft/article202316412/Volkswagen-Herstellung-des-Golf-8-kehrt-nach-Wolfsburg-zurueck.html
          https://www.volkswagen-newsroom.com/de/werk-wolfsburg-das-herz-der-marke-vw-6811
          https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf_VIII

      • Future meint

        03.02.2025 um 20:27

        Wieviele Urban Satchel wurden 2024 in Deutschland verkauft?
        Ein X ist ja kein Massenprodukt, sondern eher etwas für Connaisseure, so wie bei der Urban Satchel.

        • Kaiser meint

          03.02.2025 um 23:16

          Connaisseure, so wie du einer bist, der seit 10 Jahren Plörre trinkt aus schlechten Maschinen mit billigen Bohnen, und immer noch nix daraus gelernt hat. Ja, ein wahrer Genießer, dessen Urteil Gewicht hat :-))

        • Future meint

          04.02.2025 um 09:03

          Aber Kaiser, auch als Lidlmensch (wegen der Säulen) ohne X in der Sammelgarage muss man sich doch immer gut damit auskennen, was man sich alles nicht leisten möchte: Von der Bohne bis zur Urban Satchel. Das geht uns doch meistens allen so ;-)

        • Kaiser meint

          04.02.2025 um 16:14

          Aber Future, entweder willst du uns hier einen Bären aufbinden, oder du bist wirklich so ein naives Opfer als welches du dich hier ständig inszenierst, zb. China Spruch am Kenzeichenhalter, etc.
          Du und dein bester Freund hier sollten wirklich nur noch miteinander telefonieren, das erspart uns weitere Peinlichkeiten von euch.

    • Powerwall Thorsten meint

      03.02.2025 um 17:17

      Oh, die Kommentar Spalte füllt sich wieder mit „qualifizierten“ Bemerkungen zum Thema.

      Für die weniger verblendeten und überschäumenden Forenteilnehmer, die nicht so in der Elektromobilität stecken mag folgendes festgestellt sein:
      Das ist das X wurde im Jahr 2015 eingeführt und soll wohl demonstrieren, dass selbst zehn Jahre alte Elektrofahrzeuge mit entsprechend guter Batterietechnologie wie zum Beispiel einem guten Thermomanagement nur in sehr wenigen Ausnahmefällen wirklich Probleme haben.

      Was hingegen passiert, wenn man nach dem Prinzip „schneller höher weiter“ mit maximalen C Raten eine Batterie belastet kann ja anhand der Rückrufe einiger Hersteller und deren Folgen für den Wiederverkaufspreis live mitverfolgt werden.
      So geht sachlich ganz ohne Schaum.

      • KdFQ meint

        03.02.2025 um 17:53

        Und oh Wunder, alle wissen schon jetzt, dass ein Taxi mit Flügeltüren niemals eine Zulassung bekommen würde.
        Okay, die ganzen X als Taxi sind wohl die Ausnahme von der Regel?

        Muss man sich mal reinziehen, was Experten hier täglich an Prognosen zu Tesla abgeben. Und Hammer, zu 99% kommt es dann anders.

        Okay, ein Treffer haben sie. Mein bestellter cybertruck ist entgegen meinem Plan bis heute nicht geliefert worden. Das eine Sache, die ich nicht verstehe.

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