Den mit Abstand größten Teil seiner Verkäufe realisiert US-Elektroautobauer Tesla mit den Mittelklasse-Baureihen Model 3 und Model Y. Die Premiumlimousine Model S und das große SUV Model X verkaufen sich schon seit einiger Zeit vergleichsweise schlecht. Dennoch will Tesla beide Modelle im Angebot behalten und in diesem Jahr aktualisieren.
Zuletzt wurden das Model S und Model X im Jahr 2021 intensiver aufgefrischt. Damals wurden der Elektroantrieb und Innenraum modernisiert. Doch die Konkurrenz bei besonders hochwertigen E-Autos ist in den letzen Jahren größer geworden, viele entscheiden sich zudem weiter für große Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor oder auch mit Plug-in-Hybridantrieb.
Für mehr Nachfrage nach Teslas ersten Großserien-Elektroautos könnte ein weiteres Update sorgen, das Vice President of Vehicle Engineering Lars Moravy kürzlich angekündigt hat. „Das Upgrade vor ein paar Jahren war größer, als die meisten Leute dachten, was die Architektur und die Struktur angeht. Wir werden später in diesem Jahr etwas Liebe geben, jeder hier hat einen kleinen Platz in seinem Herzen für S/X. Sie werden in absehbarer Zeit nicht verschwinden.“
Der Manager ging nicht näher darauf ein, was das Update mit sich bringen wird. Was die gebotene Leistung und die verfügbaren Reichweiten angeht, sind das Model S und Model X weiter wettbewerbsfähig. Zwar haben Mercedes und etwa auch US-Konkurrent Lucid inzwischen große Elektroautos im Angebot, die technisch besser und insgesamt hochwertiger daherkommen, doch auch diese Modelle verkaufen sich bisher nur in überschaubaren Stückzahlen.
Es ist davon auszugehen, dass Tesla die Optik auffrischt, die Technik verfeinert und den Innenraum aufwertet. Ob wie beim Model Y die beiden großen Elektroautos der Marke Designanleihen beim futuristischen Cybertruck nehmen werden, bleibt abzuwarten. Die neuerdings vorn und hinten quer über das Fahrzeug verlaufenden Leuchtleisten würden den Auftritt der Premium-Teslas deutlich verändern.
Einen großen Sprung bei der Antriebstechnik dürfte es nicht geben. Etwas mehr Effizienz und Reichweite sowie schnelleres Laden und ein überarbeitetes Fahrwerk scheinen aber angebracht. Innen könnten neue, hochwertigere Materialien und weitere Komfortmerkmale die Attraktivität von Model S und Model X steigern.
NeutralMatters meint
Die Marke Tesla könnte nicht unbeliebter werden, schaut man US-eMobility-Webseiten und die Kommentare dort, schaut man in jene europäischer Seiten, wird klar wie stark die Antipathie aufgrund Musks Verhalten, welches direkt destabilisiernden Einfluss auf fremde Demokratien ausübt, mitsamt der Verbreitung von wissentlichen Flaschbehauptungen.
Im Rahmen der eMobility und der First-Adopters, wie auch jener die sich für ein eAuto interessieren, sind eher gebildet und wohlhabend und entsprechen nicht der Zielgruppe, die sich diesem Verhalten beugen wollte.
Ein weiteres Facelift des Model S oder X wird hier auch keine große Wende herbeiführen, die Marke (und ich hätte es selbst nicht angenommen) schafft sich selbst ab.
Marc meint
Bei Tesla werden die Prioritäten richtig erkannt. Jetzt wird in die Oberladenhüter Geld versenkt. Man hätte natürlich auch Tabula Rasa machen und die drei Gruselkarren, deren Zahlen zusammen reportet werden, plus 4680 plus Semi abmoderieren können. Dann alle Ingenieurskapazitäten und F+E Gelder in eine neue viel günstigere Plattform investieren. Eine Plattform, auf der dann ein von einem richtigen Designer gezeichnete Model 2, Model 3 mit Heckklappe und Model Y mit Steilheck laufen könnten. Und ein Transporter. In der Zwischenzeit gescheite Akkus in Model 3 und Y, dazu Instrumente und Bedienhebel sowie Break Blending. Und natürlich mannigfaltige Entschuldigung für die politischen Entgleisungen. Das hätte ein richtiger CEO gemacht.
Dunkel-O meint
Bewerben Sie sich doch bei Tesla, wenn Sie alles so genau im Blick haben.
Fred Feuerstein meint
Na Dav.id, du solltest dich bewerben. Allerdings muss man wissen, dass er von Strategie und BWL keine Ahnung hat.
Was ist Break Blending? Ach, du meinst sicher Brake Blending aus dem Volkswagenkonzern…Bei dem Hersteller wo kein One Pedal Driving möglich ist. Nein danke…
Powerwall Thorsten meint
David ist beim Vorstellungsgespräch mit Elon durchgefallen und entsprechend angeblitzt, dann hat er im VW Konzern unterschrieben um sich auf einen lebenslangen Rachefeldzug für sein geschundenes Ego zu begeben – anders ist dieser ständige Schaum keinem vernünftigen Menschen zu erklären.
Sei es drum.
Andi EE meint
Ob solchen Kommentaren frag ich mich, wie neidig, dämlich, dummdreist es noch weiter in dem Volk gehen kann. Hat irgendein Hersteller in Deutschland 100% EV-Quote, an die 2 Mio. EV-Produktion pro Jahr, eine hochskalierende stationäre Batterieproduktion die die Erneuerbaren wirklich gut nutzbar macht? Nein natürlich nicht.
Was ist mit diesem Volk passiert, dass man solche tollen Leistung jeden Tag derart in den Dreck ziehen muss. Menschen mit einem guten Kompass kann man daran erkennen, dass sie die gute Leistungen von anderen anerkennen. Bei euch kann man nur wegschauen, ihr gebt mittlerweile ein jämmerliches Bild, das ist wirklich schlimm wo ihr angekommen seid.
Tim Leiser meint
Du bist der letzte, der anderen Dum m h eit vorwerfen darf.
Future meint
Was ist denn so ein »richtiger« Designer?
Muss der extra aus Wolfsburg kommen oder vom Art Center in Pasadena?
Break Blending ist wohl sowas wie Break Through.
Marc meint
Was sie vor Wut schäumen! Dabei bin ich doch dafür, Tesla soll das bitte machen! Das ist genau das richtige, wenn man die Firma runterreiten will. Ich konnte mich darauf verlassen, dass hier jeder Unfug gegen jede Vernunft verteidigt wird.
Powerwall Thorsten meint
Gut, informierte Tesla. Fahrer sind völlig entspannt.
Tesla Investoren kaufen gerade noch einmal etwas vergünstigt nach – übrigens auch immer mehr Institutional Investors mit tiefen Taschen.
Der einzige der hier schäumt bist du und deine mittlerweile, wie viele Alter Egos?
hu.ms meint
Hey, super. Die nächsten tesla-facelifts bei denen man die absatzsteigerung dann verfolgen kann. Soweit sie auch eintritt. Bei Elons verhalten weiss man das ja nie.
MrBlueEyes meint
Für das Geld, was da verlangt wird, gibt es bessere, schönere, wertigere und begehrenswertere BEVs
Lotti meint
Genau…. zum Beispiel einen A6 e-tron oder ID 7, die in krassen 8 Sekunden auf 100 KMH beschleunigen können. So macht E-Mobilität Spaß.
Marc meint
Du musst das gut finden. Schließlich ist Tesla neuerdings Fan der Entschleunigung: Höchstgeschwindigkeit entfeinert, beim Performance Modell einen Ramschakku rein, so dass über 50 PS fehlen.
Powerwall Thorsten meint
Solange es reicht, der deutschen Konkurrenz um die Ohren zu fahren, die nicht 200.000 € kostet ist doch alles super – bleibt schon mehr für die Investoren übrig.
Fakten statt FUD:
Tesla Model drei Performance: 460PS
Preis 56.990€
Porsche Taycan: 402 PS
Preis: 101.500
Mit mit Overboost und größerer Batterie
469PS
Preis: 107.422€
VW iD4 GTX: 340PS
Preis: 55.555€
Was der Porsche und der VW Ausstattungsbereinigt gegenüber dem 56.000 € Tesla kosten darfst du uns sehr gerne einmal erzählen.
Da ist mir meine Zeit im Konfigurator zu schade.
Bei Porsche wird es wohl extra teuer und bei VW ziemlich teuer.
Damit ist dein FUD wieder einmal entlarvt und du darfst dich in die Ecke setzen und schweigen.
Marc meint
Vielleicht kauft ja die größte Oppositionspartei ein paar Swasticars als Dienstwagen? 0 auf 1933 in drei Sekunden!
NeutralMatters meint
Das ist doch schierer Wahnsinn, wenn wir uns auf so ein niedriges Niveau begeben müssen, um einer Sache wie der eMobility etwas positives abzugewinnen und ein Unterbietungswettbewerb der Beschleunigungen das einzige wäre, was zählte.
E-Mobilität macht Spaß bei 10s auf 100km/h, wie auch bei allen andern Beschleunigungen, zumal man im Alltag zu zu fahren hat, dass man andere nicht gefährdet.
Steven B. meint
nun ja, der S6 unter 4 Sekunden, da sollte man erst mal abwarten was der RS6 zu leisten vermag – zu einem Preis unterhalb des Model S Plaid!
M. meint
Abgesehen davon, dass die Zahlen gar nicht stimmen, könnte man noch anmerken, dass gar nicht jeder sein Auto zum Quartett spielen kauft.
Da ist der Plaid natürlich Trumpf.
Wer so seine Autos aussucht, hat aber trotz tiefer Taschen nichts als mein Mitleid.
Thorsten 0711 meint
Die Zeit der Model S/X sind einfach vorbei. Wer das Kleingeld hat 100000€ für einen PKW auszugeben hat andere Anforderungen. Da möchte der solvente Kunde kein Fahrzeug haben, dass sich nur in der Außen- und Innenfarbe von anderen dieses Modells unterscheidet.
Tim Leiser meint
Spielte Geld keine Rolle und wäre Elon Musk nicht CEO von Tesla, wäre es dennoch meine erste Wahl. Reichweite ist mir auch beim Y genug. Ladegeschwindigkeit im großen und ganzen auch, bzw. nur 1x im Jahr wirklich von Relevanz. Software finde ich aber sensationell beim Y. Und ich glaube auch, dass sich die Phantombremsungen irgendwann erledigt haben werden.
Andi EE meint
Wenn man die Dinger relativ preiswert auf den Standard von M3/MY anheben und mit noch etwas mehr Premium versehen kann, wieso nicht. Es muss sich einfach günstiger produzieren lassen, das ist das Entscheidende. Ich denke da hat man in der Produktion mit der kompletten Auskleidung des Innenraums von M3/MY sehr gute Fortschritte erreicht, bessere Qualität = gleicher Preis = gleiche Marge, die man übernehmen kann. Wichtig wäre auch, dass man das Innenraumdesign weitestgehend übernimmt, weil das deutlich moderner wirkt. Da und dort noch Premium hinzu, dann könnte es mit relativ wenig Aufwand passen.
Aussen sehe ich da primär das neue Face von Tesla von jetzt MY, Cybercab und etwas eingeschränkt dem Cybertruck. Hinten ist auch klar was kommt, MY reloaded. Das ist ein Nobrainer, dass das so kommen und auch sehr gut an den breiten Fahrzeugen aussehen wird.
So wie sich die Situation darstellt, wird es für alle Premiumhersteller ganz dünnes Eis, weil von unten Fahrzeuge mit sehr hoher Qualität, leisem Innenraum, gut verarbeitet, perfekter Software, autonomes Fahren und natürlich mit einem viel besserem Preis, denen den Markt massiv abgraben werden. Von daher bin ich kein Fan von diesem Premiumsegment. Das wird stark schrumpfen oder die Margen noch mehr erodieren.
Steven B. meint
aha, viel besserer Preis. Wie war die Meldung letzte Woche… Model S und X jetzt teurer geworden, dafür wieder mit lebenslangen Strom laden, welcher aber nur auf den Erstbesitzer festgelegt wird – nicht wie früher an den 2.Hand Besitzer. Ja klar man kann sich auch alles immer schön reden, sry schreiben, am Ende Andi hast du das nachsehen. Deine Beiträge sind so überflüssig, wann merkst du das endlich? such dir ein Portal in der CH wo du deine Thesen verbreiten kannst. Oups dort gibts ja keine Seiten die eine gewisse Reichweite generieren und der Staat tut alles in allen extrem wichtig um in Zukunft diese Technologie am Markt besser zu positionieren. In der Schweiz könnte man als Bestes Beispiel in Europa vorangehen und zeigen wie man C02 neutral werden könnte.
Powerwall Thorsten meint
Tja, die einen schreiben Dinge immer schön – die andern schreiben Dinge immer schlecht.
Merkst du selber oder?