Lucid führt in seinem Heimatmarkt USA den neuen 2026 Gravity Grand Touring ein. In Europa soll das Modell später in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Der Gravity biete die Vielseitigkeit und den Komfort eines dreireihigen Full-Size-Premium-SUV mit Platz für sieben Erwachsene und luxuriösem Stauraum für die ganze Familie, wirbt der Hersteller. Gleichzeitig stecke in ihm die Leistung eines Sportwagens mit über 800 PS (588 kW). Die Reichweite betrage dank fast 123 kWh großer Batterie bis zu 450 Meilen nach der US-Norm EPA (ca. 724 km). Strom für 200 Meilen (320 km) lasse sich in unter elf Minuten nachladen.
„Der Lucid Gravity ist der erste SUV, der wirklich keine Kompromisse eingeht“, so Eric Bach, Senior Vice President Product und Chief Engineer bei Lucid. „Er definiert seine Klasse neu und bietet eine beispiellose Kombination aus Komfort und Platz, Fahrgefühl und Handling, Performance und Convenience, Ladeleistung und Reichweite. Mit Platz für bis zu sieben Erwachsene und ihr Gepäck ist der Lucid Gravity das ultimative Fahrzeug für die ganze Familie.“
Die zweite und dritte Sitzreihe lässt sich beim Gravity je nach Bedarf flach zusammenklappen. Die Siebensitzer-Variante bietet so insgesamt über 3.000 Liter nutzbaren Laderaum, die Fünfsitzer-Version fast 3.400 Liter. Vollbesetzt mit sieben Erwachsenen an Bord sind es laut Lucid immer noch mehr als 590 Liter Laderaum hinter der dritten Sitzreihe. Die individuell verstellbaren Sitze der zweiten Reihe lassen sich mit integrierten Klapptischen und verschiedenen Geräteanschlüssen kombinieren.
Die serienmäßige einstellbare Luftfederung soll für ein sanftes, komfortables Fahrgefühl auf verschiedensten Terrains von Autobahn bis Feldweg sorgen. Mit der optionalen Anhängerkupplung ausgestattet zieht der Gravity eine Anhängelast von bis zu 2,7 Tonnen.
Mit zwei Motoren und Allradantrieb beschleunigt der Gravity Grand Touring dank über 800 PS (588 kW) Systemleistung in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. „Auf der Straße überzeugt der Gravity mit Lucid-typischem Handling, das durch eine Hinterachslenkung weiter verbessert wurde“, heißt es. „Das neue Lenksystem erhöht sowohl die Fahrdynamik bei hohen Geschwindigkeiten auf kurvenreichen Straßen und erleichtert gleichzeitig das Manövrieren im engen Stadtverkehr.“
„Der Lucid Gravity bietet ultraschnelle Ladegeschwindigkeiten, immer und fast überall“, unterstreicht Emad Dlala, Senior Vice President of Powertrain bei Lucid. „Um unseren Kunden dieses Erlebnis zu ermöglichen, haben wir eine neue Technologie entwickelt, die es dem 926 V Lucid Gravity ermöglicht, mit bis zu 400 kW an 1000 V-Ladestationen und mit anhaltender Geschwindigkeit von bis zu 225 kW an 500 V-Schnellladesäulen zu laden.“
Im Cockpit des Gravity findet sich ein gebogenes 34-Zoll-6K-OLED-Display, das über dem Lenkrad des Elektroautos schwebt und an die Sichtlinie des Fahrers angepasst ist, sowie ein neu gestaltetes, horizontal ausgerichtetes Full-HD-Pilot-Panel mit Schnellzugriff-Touch-Leiste. Das optionale Augmented-Reality-Head-up-Display bringt Informationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Over-the-Air-Software-Updates halten die Technik auf dem neuesten Stand.
Der Gravity Grand Touring ist in den USA ab 94.900 US-Dollar (ca. 83.600 €) erhältlich. Der Gravity Touring soll mit einem Einstiegspreis von 79.900 US-Dollar (70.400 €) im Laufe des Jahres in den USA folgen. In Europa sollen beide Modelle ab Herbst 2025 eingeführt werden, die Preise wird Lucid zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.













Monica meint
so was müsste eigentlich Mercedes anbieten, dann wäre das Thema erledigt. Schade drum, die haben aktuell nur so hässliche Entchen wie EQE und EQS. Als ob ein Praktikant mal durfte und der CEO dachte, damit machen wir jetzt den fetten Reibach. Die Kunden werden es fressen…
Miro meint
Ist mir zu günstig. Ich warte dann noch auf den Sapphire.
Elknipso meint
Der Anfang vom Ende von Lucid. Schon der Air macht pro verkauftem Fahrzeug 400.000 Dollar Verlust.
Man verzettelt sich nun in weitere Modelle die andere Plattformen haben und will jetzt in die billige Mitteklasse und noch mehr Verluste einfahren.
Der CEO durfte schon gehen und die Investoren aus Saudi-Arabien sind schon Hypernervös und schießen aktuell kein Geld nach. Die Mittel reichen nur noch bis Ende des Jahres.
Future meint
Bei Amazon oder Tesla haben die Investoren auch gut 10 Jahre auf die Profitabilität gewartet. Das ist also nichts ungewöhnliches. Aber diese ablehnende Haltung in Deutschland ist wohl eine Erklärung dafür, dass es viel weniger Startups in Deutschland gibt als in USA und China.
Monica meint
Hübsche Frauen im Auto.
wayne meint
sind das nochmal zwei zusätzliche Sitzplätze im Motorraum? Praktisch!
Future meint
Das Zielgruppenmarketing scheint zu wirken.
Kirky meint
Hässlicher Kombi. Wer kauft so etwas heute noch außerhalb Deutschlands?
Florida meint
Komm mal hier rüber.
Hier heißen diese „Kombis“ z.B. ‚Escalade‘, ‚X7‘, ‚Suburban‘ oder ‚Tahoe‘. Ganz normale Alltagsautos. Da ist noch Platz für ein paar ‚Gravity‘.
Den Air sieht man hier übrigens auch.