VinFast konnte im Jahr 2024 seine Auslieferungen auf insgesamt 97.399 Fahrzeuge steigern – eine Zunahme um 192 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hat sich die Zahl der von dem vietnamesischen Stromer-Hersteller ausgelieferten Wagen beinahe verdreifacht. Im vierten Quartal allein wurden 53.139 Fahrzeuge ausgeliefert, was mehr als die Hälfte der Jahresgesamtmenge ausmacht.
Der Gesamtumsatz belief sich 2024 auf rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Das sind 57,9 Prozent mehr als 2023. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust in Höhe von rund 3,18 Milliarden US-Dollar.
VinFast-CEO Thuy Le betonte die Wachstumsdynamik des Unternehmens und kündigte an, den Fokus 2025 auf bessere Produkte, Innovationen und bezahlbare Elektrofahrzeuge zu legen. Das Ziel ist mindestens eine Verdopplung des Absatzes auf rund 200.000 Fahrzeuge. Die Verkaufsstrategie soll dabei flexibel bleiben, um auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können.
Auch in Europa forciert VinFast seine Präsenz: Der Aufbau eines umfangreichen Händlernetzes in großen Städten wurde eingeleitet und die Zusammenarbeit mit etablierten After-Sales-Partnern verstärkt. Nach dem VF 8 wird mit dem VF 6 nun auch das zweite SUV-Modell auf dem europäischen Markt ausgeliefert.
VinFast wurde 2017 gegründet und brachte im Jahr darauf die ersten Fahrzeuge auf den Markt: Autos, damals noch mit Verbrennungsmotor, und E-Scooter. Ab 2021 folgten Elektroautos. Im Januar 2022 stellt das Unternehmen komplett auf reinen Elektroantrieb um.


Spiritogre meint
Kurz nach diesem Bericht war auf einer Mitbeweberseite zu lesen, dass Vinfast sein Euopa Geschäft einstellt und sich künftig auf Asien konzentriert.
Heinz Staller meint
Naja das US Geschäft haben sie ja schon aufgegeben.
Monica meint
oder lose fast *gg
Monica meint
Die sollten sich umbenennen in: Win slow.
Future meint
Eine Verdreifachung des Absatzes ist ein großer Erfolg für einen Newcomer. Die knapp 100.000 Fahrzeuge von VinFast in 2024 haben eben nicht Toyota oder BYD verkauft. Es dauert eben ein paar Jahre, bis die Gewinnzone erreicht ist. Das ist doch ganz normal. Wichtig ist nur, dass die Investoren dabeibleiben. Das ist bei VinFast nicht anders als bei Lucid oder Rivian. Je größer das Angebot, desto besser für die Käufer.
Couch Kartoffel meint
Vinfast verkauft nicht ein Fahrzeug privat. Die gehen alle an die Tochtermarke, die ein Miet und Taxiwagen Geschäft ist.