Mit 238.600 weltweit an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen hat die tschechische Volkswagentochter Škoda Auto in den ersten drei Monaten 2025 einen Rekordzuwachs um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2024 erzielt. Stromer, darunter alle reinen Batterieautos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV), erreichten mit 36.900 ausgelieferten Exemplaren einen Rekordanteil von 15 Prozent.
„Die soliden Verkaufs- und Finanzzahlen demonstrieren einmal mehr die finanzielle Stabilität und Resilienz von Škoda Auto trotz eines aktuell sehr dynamischen Marktumfelds“, so das Unternehmen. Škoda Auto hat 7,259 Milliarden Euro Umsatz generiert, (+10,4 %), das operative Ergebnis stieg auf 546 Millionen Euro (+2,1 %) und die Umsatzrendite auf 7,5 Prozent (8,1 % in Q1 2024). Der Netto-Cashflow legte auf 527 Millionen Euro zu, 15,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
„Škoda Auto hat den Schwung aus unserem besten Finanzjahr 2024 mit ins erste Quartal genommen und weiteres profitables Wachstum inklusive zweistelliger Zuwächse bei Umsatz und Netto Cash Flow erzielt. Die weltweiten Auslieferungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent und liegen damit, trotz Marktvolatilität in Europa und international, über dem Branchendurchschnitt“, so Klaus Zellmer, Škoda Auto Vorstandsvorsitzender. „Selbst unter Einfluss möglicher europäischer CO2-Abgaben sind wir in der Lage, unsere Rentabilität effizient aufrechtzuerhalten. Dieser Erfolg unterstreicht unseren Fokus auf den Kunden in dieser Transformationsphase des Übergangs zur verstärkten Elektrifizierung.“
Der Anteil an Elektrofahrzeugen (EV), BEV- und PHEV-Modelle inbegriffen, legte deutlich zu. Sämtliche Steckerautos machten im zurückliegenden Quartal 15 Prozent aller Auslieferungen aus – in Q1 2024 waren es noch acht Prozent. Die Auslieferungen der PHEV-Modelle haben sich im Vergleich zum Vorjahresquartal verdreifacht und betrugen 9.900 Exemplare. Einer der Haupt-Wachstumstreiber war das vollelektrische Kompakt-SUV Elroq: Zwischen Oktober vergangenes Jahr und Ende März gingen über 45.000 Bestellungen ein.
Das große SUV Enyaq blieb mit 20.200 ausgelieferten Exemplaren (+44,7 % ggü. Vorjahr) eines der begehrtesten Elektrofahrzeuge in Schlüsselmärkten wie Deutschland, der Tschechischen Republik und der Schweiz. Die im Januar enthüllte neue Enyaq-Modellfamilie habe die Verkaufsdynamik weiter erhöht, so der Hersteller. Bis Ende März habe man rund 25.000 Bestellungen verzeichnet.


Monica meint
Skoda verkauft Autos. Das kann doch nicht wahr sein, wer hat das denn erlaubt?
IDFan meint
Läuft im VW Konzern! Der Elroq kann sogar noch mehr.
Besser-BEV-Wisser meint
Im VW Konzern läuft nur Skoda aktuell gut. Alle anderen Marken sind in der Krise. Siehe Q1 Bericht.
Skoda scheint aktuell das zu liefern was die Kunden früher mal von VW bekommen haben. Gute Technik, im unaufgeregten, modernen Design mit konservativer Bedienung zu akzeptablen Preisen.
Gerade der Elroq scheint da tatsächlich ein sehr guter Wurf zu sein.
Bär (NL) meint
Audi: „Die vollelektrischen Modelle legten mit mehr als 25.129 Einheiten und damit 50,4 Prozent Steigerung zum Vorjahresquartal stark zu.“
Deine Mudder meint
Trotzdem oder deswegen sieht es gerade nicht gut für Audi aus:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/audi-nur-noch-15-prozent-marge-kommt-nicht-aus-dem-keller/100125534.html
andi_nün meint
Ein kurzer Blick in die Vergangenheit zeigt, im Q1 2019 verkaufte Skoda 307.600 Autos.
Man muss bloß mal ordentlich Abstürzen, dann kann man das folgende Wachstum wieder groß feiern.
Deine Mudder meint
Corona vergessen? – Seitdem ist der Automarkt im Eimer. Außerdem geht es hier um E-Autos.
Pse meint
Und wie war es damals mit dem Marktanteil?
Überraschung, oder?
Mike meint
Der Elroq ist designtechnisch ein guter Wurf, der Preis ist aktuell eher moderat.