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ABB-Chef: „Die Energiebilanz spricht klar für die Elektromobilität“

14.05.2025 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

ABB_Terra_360

Bild: ABB

Michael Bültmann, Geschäftsführer von ABB E-mobility, beschreibt im Interview mit der Autogazette die Herausforderungen und Chancen der Elektromobilität in Deutschland und Europa.

Bültmann sieht Verunsicherung im Markt, bedingt durch politische Unklarheiten, insbesondere bei Kaufprämien und Regulatorik. Dies wirke sich negativ auf die Nachfrage aus, da Kunden abwarten, wie sich politische Entscheidungen entwickeln. Der Manager betont, dass E-Mobilität auch ohne Kaufprämien einen Hochlauf erleben kann, sofern attraktive Rahmenbedingungen wie niedrige Strompreise geschaffen werden.

Die Technologieoffenheit, die im Koalitionsvertrag verankert ist, hält Bültmann zwar für sinnvoll, mahnt jedoch, dass Wasserstoff in der Mobilität kaum Zukunft habe. Elektromobilität sei klar effizienter und bereits marktreif. Die Energiebilanz spreche klar für die E-Mobilität. Die Forderung nach Offenheit für Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) führe nur zu Verunsicherung und verlangsame den Ausbau der Elektromobilität.

Die Entscheidung der EU, den Herstellern bis 2027 Zeit zur Erreichung der CO2-Flottengrenzwerte zu geben, bewertet Bültmann kritisch. Dies verzögere die Transformation und gebe der Verbrenner-Technologie unnötig mehr Zeit. Die Marktentwicklung bei Elektrofahrzeugen werde dennoch weitergehen, auch wenn regionale Unterschiede in der Ladeinfrastruktur deutlich seien. Griechenland etwa habe weniger Ladesäulen als Hamburg. Ein flächendeckender Ausbau sei für das Wachstum entscheidend.

„Das Ladenetz ist nicht so schlecht, wie häufig dargestellt“

Bültmann sieht das Ladenetz in Deutschland besser als oft dargestellt, plädiert jedoch für einen zielgerichteten Ausbau, insbesondere mit mehr Schnellladern in Städten und an Fernstraßen. Dabei spiele auch das bidirektionale Laden eine wichtige Rolle für die Netzstabilität, was ABB mit seiner Infrastruktur bereits unterstütze. Wichtig sei zudem mehr Preistransparenz beim Laden.

Bürokratische Hürden bremsten den Ausbau der Ladeinfrastruktur spürbar aus, kritisiert Bültmann. Vereinfachte Genehmigungsprozesse und weniger komplexe Vorschriften könnten hier Abhilfe schaffen. Ein niedrigerer Strompreis, etwa durch den Wegfall der Stromsteuer beim Laden, wäre zudem förderlich. Die Standortsuche für neue Ladepunkte sei oft unnötig kompliziert und verzögere Projekte zusätzlich.

Im Bereich des Lkw-Verkehrs habe sich der Trend klar Richtung batterieelektrischer Antriebe entwickelt, während Wasserstoff zunehmend an Bedeutung verliere. ABB demonstrierte bereits Ladeleistungen von 700 kW und kürzlich sogar 1,2 Megawatt, mit denen Lkw innerhalb von 45 Minuten wieder einsatzbereit sind. Perspektivisch sollen sogar Leistungen bis 3,75 Megawatt möglich werden.

Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Lkw effizient voranzutreiben, fordert Bültmann geeignete Standorte mit genügend Platz an Autobahnraststätten. Die EU-Verordnung, die ab 2030 alle 60 Kilometer Schnellladestationen entlang der Hauptverkehrsachsen vorsieht, begrüßt er als wichtigen Schritt zur Erleichterung des Fernverkehrs.

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Via: Autogazette
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: ABB
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Monica meint

    14.05.2025 um 18:11

    Isso meint
    14.05.2025 um 17:15
    …………

    Wenn man vom üblichen dt. User spricht, der ca. 12.000 KM p.a. fährt, ein BEV am EFH mit eigener PV Anlage, einen Kühlschrank und einen TV hat, mag das mit der Energiewende alles super sein. Interessant wird es aber, wenn Du eine Wäscherei hast, die im Nachtdienst 100to Wäsche pro Tag zu waschen hat, die morgens ab 6 Uhr an die Kunden verteilt werden muss. Oder wenn Du 100 Elektrotrucks hast, die überwiegend tagsüber zustellen, und dann abends laden müssen. Klar, den Normalo interessiert es auch nicht, woher der Strom für später mal 20 Mio. E-Autos und zusätzlich 30 Mio. Wärmepumpen herkommt… aber die Energieversorgern planen so was eher auf Sicht von 10, 20 oder gar 30 Jahre.

    Ist doch toll, das wir bei jeder Sonnengelegenheit die PV Anlagen drosseln oder abstellen lassen, weil wir keinen Stromabnehmer haben und im Winter heulen wir dann wenn er fehlt. Im übrigen nehmen aktuell die Winde immer weiter ab… d.h. Dunkelflauten drohen auch mitten im Sommer, aber ca. 20 Uhr..

    Natürlich brauchen wir Wasserstoff, so unsinnig das auch für einige sein sollte. PV to Gas, etc. etc. – Wer Technologieoffenheit ablehnt, sollte sich mal fragen, warum wir dann heute die Möglichkeit bekommen haben ein tolles Elektroauto fahren zu dürfen.

  2. Isso meint

    14.05.2025 um 17:15

    Abseits des Fanboy-Battle auch mal was zum Inhalt:
    Dass die Energiebilanz der E-Mobilität besser als die von fossilen Brennstoffen, Wasserstoff und e-Fuels ist, ist nicht neu.
    Ebensowenig dass die gerne geforderte Technologieoffenheit nicht viel mehr ist als eine lebenserhaltende Maßnahme für die Verbrenner und die Verzögerung der Flottengrenzwerte das Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit der mächtigen Autoindustrie.
    Letztlich schadet dieses Hinauszögern der europäischen Autoindustrie aber mehr als es kurzfristig nutzen mag.
    Schon jetzt sind einige chinesische Hersteller weit voraus und bauen respektable Autos. Wenn Qualität und Image sich ähnlich schnell wandeln wie bei Japanern und Koreanern sollte man da lieber nicht auf Zeit spielen, sondern den Wandel angehen.
    Klare Verhältnisse seitens der Politik und finanzielle Anreize (Strompreis) wären aber hilfreich

    • Monica meint

      14.05.2025 um 18:10

      Was bringen Flottengrenzwerte, wenn die Kunden nicht mitgehen, beim tollen Weltrettungsprogramm?

  3. David meint

    14.05.2025 um 11:01

    Schönes Bild! Es zeigt den Mission-E, der dann tatsächlich mit allen Designmerkmalen als Taycan auf den Markt kam. Optisch immer noch beeindruckend schön. Auch im fünften Jahr nach dem Marktstart. Überhaupt stellt man immer öfter fest, dass ein Bild zur Elektromobilität unabhängig von einem Fahrzeughersteller öfter einen Taycan zeigt. Und nie mehr einen Tesla. Daran würde man erkennen, das das Bild älter ist. Die Gesellschaft hat gesprochen.

    • Gerry meint

      14.05.2025 um 13:38

      Nein, das VW-socialmedia-marketing hat gesprochen 😂👍.
      Ich würd mir nen neuen Job suchen 😉.
      Ansonsten zum Thema, schön dass sich langsam rumspricht das Emobilität um vieles effizienter ist als die fossile Verbrennertechnik. Sogar VW weiß das inzwischen 😊.

    • Ben meint

      15.05.2025 um 05:39

      Wie oft werden die Restwertruinen Raycan eigendlich noch wegen Brandgefahr zurückgwrufen und warum muss man noch immer 3 Monate auf seinen neuen Akku warten, gehört dies auch zum Sparprogram von VW ?

    • andi_nün meint

      15.05.2025 um 09:38

      Optisch schön, leider sind praktisch alle Batteriepacks der ersten Taycanserie ein fahrendes Brandrisiko.

      Nach dem Restwertfiasko verkauft sich das neue Modell leider sehr sehr schlecht.

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