Lidl reduziert für einen Monat im Rahmen einer Aktion den Preis für das Laden von Elektroautos an seinen Schnellladesäulen in Deutschland. Vom 1. bis zum 30. Juni berechnet das Unternehmen für das Gleichstrom-Laden (DC) bundesweit 27 Cent pro Kilowattstunde (kWh), berichten unter anderem Auto Motor und Sport und die Bild. Der reguläre Preis an den DC-Ladepunkten der Discounter-Kette liegt bei 44 Cent pro kWh.
Der Aktionspreis ist günstiger als reguläre Stromtarife für Privatkunden zu Hause, die sich aktuell bei rund 35 Cent/kWh bewegen. Er fällt zudem niedriger aus als die Tarife vieler öffentlicher Schnelllader, bei denen selbst mit Anbieter-Abo häufig Preise von 50 Cent pro kWh und mehr verlangt werden.
Die Nutzung des reduzierten Preises ist an Bedingungen geknüpft: Voraussetzung ist die Verwendung der Lidl-Plus-App auf dem Smartphone in Verbindung mit dem Bezahldienst Lidl Pay. Nur Ladevorgänge, die über diese Kombination gestartet und bezahlt werden, werden zum Aktionspreis abgerechnet. Wer andere Zahlungsmethoden nutzt oder das Elektroauto per Ad-hoc-Laden freischaltet, erhält den Sondertarif nicht.
Für die Teilnahme müssen Kunden die Lidl-Plus-App installieren und ein Nutzerkonto anlegen. Anschließend ist die Aktivierung von Lidl Pay erforderlich, wofür persönliche Daten sowie eine Bankverbindung hinterlegt und ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt werden müssen. Eine Kontoverifizierung kann ein bis drei Werktage in Anspruch nehmen.
Die Ladesäulen können über den Bereich „E-Mobilität“ in der Lidl-App ausgewählt werden, wobei dort auch Ladepunkte von Kaufland angezeigt werden – beide gehören zur Schwarz-Gruppe. Der Ladevorgang kann direkt in der App gestartet oder über das Scannen eines QR-Codes an der Säule freigegeben werden.
Die Lidl-Ladesäulen stellen maximal 60 kW Ladeleistung zur Verfügung. Viele Ladepunkte des Discounters sind an die Öffnungszeiten der jeweiligen Filialen gekoppelt und stehen außerhalb dieser Zeiten häufig nicht zur Verfügung. Die Ladepreis-Aktion endet am 30. Juni 2026, danach gelten wieder die regulären Tarife.

hu.ms meint
Mein nächstgelegener Lidl hat DC-laden nur bis 50kwh. 20 min. Einkaufen sind dann bestenfalls 100km weitere km.
Jörg2 meint
Passt zum alten ID.3.
M. meint
Beißreflex-Jörg is back in Town. 😄
Immerhin nimmst du deine Rolle als Tesla/China-Fanboi nun an und versuchst nicht mehr, das hinter sachlich gestalteten Aussagen zu verbergen. 👍
hu.ms meint
Wirklich Jörg ?
Wieviel MEHR kann denn ein ganz neuer BMW, MB, oder 800V chinese an dieser säule aufnehmen ?
Future meint
Nachladen für 27 Cent sind doch immer sinnvoll, wenn das Auto irgendwo parken muss, beispielsweise zum einkaufen. Die Ladegeschwindigkeit ist dabei doch egal, es kommt auf den billigen Strompreis an, den man einfach mal so mitnehmen kann.
Solche Aktionen der Schwarz Gruppe und anderer Anbieter wünsche ich mir häufiger, damit der öffentliche Ladestrommarkt endlich in Bewegung kommt. Außerdem ist die Aktion vielleicht auch wichtig für die Unentschlossenen, die noch nicht vom dreckigen Diesel wegkommen wollen. Irgendwann fängt doch jeder mal an, zu rechnen.
hu.ms meint
Genau das mit dem rechnen ist doch das grosse problem.
Egal ob neue heizung oder neues auto, die leute sehen erst mal nur die anschaffungskosten und rechnen nicht die kosten für die energie während der langen nutzungdauer aus. Fossile werden noch richtig teuer.
Wer jetzt einen neuen stinker kauft, der muss mit 3 € pro liter 2035 rechnen.
Der gebrauchtmarkt ist dann für solche autos tot.
Aber ein jeder wie er meint: schlau machen oder über die nutzungszeit viel mehr kohle hinlegen !
Jörg2 meint
Feines Preissignal! Kleiner 30Cent!
Ich vermute, Nachfolger werden das mit weniger App-Zwang machen.
Future meint
Wenn die Dieselfreunde mit einer App von Aral den beliebten Sprit dort für die Hälfte bekommen würden, dann hätte fast jeder deutsche Dieselfreund sofort die App. Da bin ich mir ganz sicher.
MK meint
Wer bitte bezahlt den 35 ct zu Hause?
Schaue ich in Marburg in die Außenstadtteile, wo eon Grundversorger ist, kostet da selbst der teure Grundversorgungstarif nur 30,5 ct; Ökostrom gibts teils ab 25,7 ct, bei den lokalen Stadtwerken sind es gut 32 ct (die garantieren dafür z.B. auch, dass es keine Preiserhöhung in 2026 gibt…und zwar nicht nur Neukunden, die sich mit Mindestlaufzeit binden, sondern bedinglos jedem und unabhängig von den weiteren Entwicklungen am Weltmarkt…auch nach der Strompreisexplosion zu Beginn des Ukraine-Kriegs hatten die die Preise niemals über 34 ct hinaus erhöht.
mabra meint
Tja, leider unterscheiden sich die Tarife von Stadt zu Stadt. Bei meinen Eltern in einer Großstadt im Nordwesten Deutschlands: 25 Cent beim örtlichen Versorger.
Bei uns, nur 100 km weiter südlich, liegt der günstigste Anbieter bei 28,9 Cent, dann aber mit einer hohen monatlichen Grundgebühr. Die Stadtwerke liegen beim günstigsten Tarif bei 31 ct.
Mein alter Tarif läuft diesen Monat aus. Leider geht die Entwicklung bei uns nur in eine Richtung: Nach oben, seitdem sich ein paar Bekloppte bekriegen und die Straße von Hormus dicht ist.
Wenn du nie mehr als 34ct hattest: Zu Beginn des Ukraine-Kriegens ging es bei und über 40 ct. Da musste ich nicht neu abschließen, zum Glück
MK meint
@mabra:
Deswegen bin ich ja auch jetzt für 32 ct bei den Stadtwerken, obwohl es deutlich billigere Tarife gäbe: In „guten Zeiten“ bezahlt man hier ein paar Prozent mehr, ist dafür in „schlechten Zeiten“ gegen Preisschwankungen abgesichert.
Außerdem bieten die Stadtwerke hier ausschließlich Ökostrom-Tarife. Steigende Gaspreise z.B. sind also nur in sofern relevant, dass eventuell andere Anbieter, die bisher auch Strom aus Gaskraftwerken eingesetzt haben, plötzlich den Ökostrom für sich entdecken. Aber so an sich ist man erst mal unabhängig von solch globalen Krisen und Kriegen. das ist ja das, was ich immer wieder sage: Eigentlich müsste die AfD der größte Vorkämpfer für Elektroautos mit 100% erneuerbaren Energien sein, ist das doch die einzige Chance, Deutschland komplett unabhängig vom Ausland („ausgerechnet“ muslimischen Scheichs…) mit Energie zu versorgen.
McGybrush meint
Die Strompreise sind nicht überall in Deutschland gleich. Bestimmte Preise die man z.B. Marburg bekommt können bei einer anderen Postleitzahl höher oder niedriger sein.
Regionale Stromversorger können wie der Name schon sagt oft nur genau in dieser Region den Vertrag liefern.
Also wer bei den Vergleichsportalen mit der Postleitzahl 35039 Preise sucht bekommt andere Ergebnisse wenn man mit einer anderen Postleitzahl sucht.
Wer mit 4 Kindern und Bauernhof viel Strom verbraucht kann andere Verträge nutzen wo die Grundgebühr höher ist, aber der kWh Preis billiger. Ich als Single zahl dann drauf. Ich muss halt ein Vertrag nehmen mit wenig Grundgebühr dafür hohen kWh Preis.
Von daher liege ich mit nun 33Cent nicht weit weg von der Schätzung.
MK meint
@McGybrush:
Das ist richtig…und da längst nicht alle Versorger die Provisionen der Vergleichsportale zahlen wollen, bekommt es, wer mal selber googelt, oft nochmal günstiger.
PS: Auch regionale Versorger KÖNNEN überall in Deutschland Strom liefern, da es dazu standardisierte Abrechnungsschnittstellen gibt. Da geht es eher ums WOLLEN: Häufig sind die auch deshalb ganz bezahlbar, weil sie als kommunaler Betrieb ohne großes Gewinninteresse den Stromhandel quasi zum Selbstkostenpreis betreiben…und die jeweiligen Städte und Gemeinden als Eigentümer haben natürlich kein Interesse, diese Dienstleistung „kostenlos“ für Menschen zu erbringen, die hunderte Kilometer von ihrem Einflussgebiet entfernt leben…
Jörg2 meint
Grundpreis vergessen!?
M. meint
Ehda-Kosten?
MK meint
@Jörg2:
Nein, nicht vergessen…nur ich habe daheim ganz gerne Strom für Gefrierschrank, Internet und Co…auch ohne eAuto. Der Grundpreis sind also Kosten, die ich sowieso habe und die sich nicht erhöhen, nur weil man sich daheim noch eine Wallbox dranhängt.
Würde ich mir eine Wallbox installieren lassen und einen eigenen Stromzähler dafür mit eigener Grundgebühr nutzen, würde dafür auch der Preis z.B. bei den lokalen Stadtwerken von 32 ct auf 27 ct/kWh fallen.
Jörg2 meint
MK
Kannst Du Dich erinnern, welches Deiner Elektrogeräte Du mal als erstes in Deinem Heim eingeschaltet hast? Nach Deiner Argumentation müsste dieses dann wohl alleinig die Grundgebühren tragen. Also z.B. die Glühbirne im Gästeklo. Alle anderen dazugekommenen Verbraucher wären dann unberührt von dieser Grundgebühr.
Oder ist es nicht eher so, dass man die Grundgebühr auf den Gesamtverbrauch (durch wen auch immer verursacht) umlegt?
Wenn Deine Argumentation richtig ist, dann mach doch einfach die Glühbirne im Gästeklo aus. Schneller kannst Du Deine Grundgebühr dann nicht einsparen.
MK meint
@Jörg2:
Der Vergleich macht keinen Sinn. Der Punkt ist doch: So ziemlich jeder Haushalt in Deutschland dürfte einen Stromanschluss haben. Das ist wie die Grundsteuer oder die Kaltmiete: Egal wie und auf welche Weise ich es nutze, die Kosten bleiben immer gleich. Ich werde (bis auf komplette Autarkie) keine Möglichkeit finden, auch nur einen Teil der Grundgebühr für den Stromanschluss zu sparen. Und die Kaltmiete lege ich auch nicht auf die Nutzung um und denke mir dann „Mhh, im Flur verbringe ich am wenigsten Zeit, den könnte ich mir doch sparen“…der ist Teil der Wohnung und ich muss ihn voll bezahlen ob ich will oder nicht. Umgekehrt sage ich auch nciht „Im Wohnzimmer verbringe ich deutlich mehr Zeit, also rechne ich für mich im Kopf das Wohnzimmer mit vierfachem Quadratmeterpreis und den Flur dafür nur mit einem Sechstel“. Und genauso ist es mit dem Stromanschluss: Umlegen der Kosten hier auf irgendwas macht keinen Sinn. Sonst müsste ich ja beim Tausch einer alten Glühbirne gegen eine neue LED berechnen, dass mich das Kochen des Kaffees morgens plötzlich durch den LED-Einsatz mehr kostet…und damit sind wir dann beim eAuto: Ob ich das daheim lade oder nciht, ist für den Grundpreis unerheblich. Oder anders argumentiert: Gehen wir mal davon aus, ich würde wie von Ihnen vorgeschlagen den Grundpreis umlegen. Dann würde der Strom fürs eAuto statt 32 ct meinetwegen 36 ct kosten…dann müsste ich aber auch einberechnen, dass mich dafür der Strom für die Wohnung selber statt z.B. 40 ct pro kWh rechnerisch auch nur noch 36 ct kostet, eine einsparung, die ich nur erzielen kann, wenn ich zu Hause lade und daher dem eAuto „gutschreiben“ muss.
Jörg2 meint
MK
Völlig richtig erkannt: Die Kosten werden auf jedwede Nutzung verteilt. (Für diese Erkenntnis braucht es kein Geschwurbel.)
Hier: Die Summe aller Stromkosten (fix und laufend) werden zum kWh-Preis runtergebrochen.
Freunde von Ladekarten-Abos haben mit solcher Betrachtung auch so manche Schwierigkeit. Die Fixkosten (Abogebühr) werden einfach in den Skat gedrückt.
MK meint
@Jörg2:
Schon wieder ein typischer Apfel/Birnen-Vergleich:
Natürlich muss ich Abogebühren bei einem Ladeabo einrechnen, weil ich diese Grundgebühr nur deswegen zusätzlich überhaupt ausgebe. An der Grundgebühr für den Stromnetzanschluss komme ich aber wie ich es drehe und wende nicht vorbei.
South meint
Und man muss ja auch den Arbeitspreis rechnen, denn die Grundgebühr hätte man ja auch ohne eAuto. Bei mir liegt der Arbeitspreis bei knapp 27ct. Sogar im Winter schlage ich jeden Diesel um Längen….
ChriBri meint
Ich kann die vielfach geäußerten Bedenken an der App nicht verstehen. Insbesondere die Kombination mit Bankeinzug macht einkaufen. einfach. Die Datenbedenken kann man sehen, wie man will. Wer seine heiligen Einkaufsdaten nicht preisgeben will, muß es ja nicht, bekommt aber dann auch nicht den Preis… quid pro quo, ist mittlerweile bei ganz vielen Geschäften Standard, ob es die Newsletter Anmeldung mit Rabatt ist oder was auch immer. Ich finde das Angebot sehr attraktiv. Die Zwangskombination mit App und Zahlungdienst ist folgerichtig.
M. meint
https://www.chip.de/news/supermaerkte-lebensmittel/lidl-vor-gericht-vorwurf-des-datenmissbrauchs-in-der-plus-app_7d3c8b7f-5ae5-48a2-a244-e4795f92b99a.html
Weiter will ich darauf nicht eingehen.
Powerwall Thorsten meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
ChriBri meint
Warum willst du darauf nicht weiter eingehen? Die Klage ist doch vom Oberlandesgericht Stuttgart zurückgewiesen worden, die Vorwürfe der Verbraucherzentrale haben nicht durchgeschlagen. Aber selbst wenn: ich kenne die Einwände der Verbraucherzentrale und die sind mir, gelinde gesagt, eher an den Haaren herbeigezogen. Aber noch einmal @M: du kannst das doch ganz nach deinem Gusto halten und dich entsprechend verschließen, alles in Ordnung. Aber genauso, wie sich einige auf Facebook nahezu datensseitig ausziehen und sich dann über mangelnden Datenschutz bei irgendwelchen Apps beklagen, kann man doch genauso gut die Lidl App zum einkaufen und Laden verwenden.
M. meint
Dann kam sie eben nicht durch – sind damit dann gleich auch alle Zweifel an der App nichtig – oder an den Gesetzen, auf denen solche Urteile basieren? Oder an der Auslegung des OLG?
Nö.
Fred Feuerstein meint
Der sammelt nur Links und hält sich für einen besseren Menschen.
M. meint
Ja, immerhin hab ich Links.
Du hast nur deinen Glauben an das Gute von Rechts.
Fred Feuerstein meint
„Du hast nur deinen Glauben an das Gute von Rechts.“ Danke für die Unterstellung, solche Menschen kann man besonders gut leiden. Aber ich kann damit gut leben, solche Anfeindungen von einer linksgerichteten Person zu hören.
Jörg2 meint
„Dann kam sie eben nicht durch – sind damit dann gleich auch alle Zweifel an der App nichtig – oder an den Gesetzen, auf denen solche Urteile basieren? Oder an der Auslegung des OLG?
Nö.“
Jetzt noch ne Briese Verschwörungstheorie und die Sache wird „rund“. Ehhh… eher scheibenartig.
MK meint
@ChriBri:
Ich finde es vor Allem immer lustig, wenn diese Bedenken im Internet geäußert werden. Aber im Internet ist man ja „anonym“ oder so…
Von daher: Ich sehe es wie Sie: Auch „kostenlose“ Services wie WhatsApp (das wahrscheinlich die meisten derjenigen, die hier den „App-Zwang“ kritisieren vollkommen selbstverständlich nutzen) bezahlt man mit privaten daten…warum dann nicht auch Sonderkonditionen im Supermarkt wie z.B. einen besonders guten Preis für den Ladestrom auf dessen Parkplatz? Seien wir doch froh, dass es mit der Schwarz-Gruppe wenigstens einen deutschen Anbieter mit eigenen Apps, eigenem Bezahldienst, eigenen Rechenzentren usw. gibt, wo die Daten nicht direkt einem US-Konzern gegeben werden oder zumindest letztendlich doch auf einem Server von AWS oder Alphabet landen…
M. meint
Du hast mich zwar nicht angesprochen, aber trotzdem:
Whatsapp: nein
Facebook: nein
Instagram: nein
Youtube: nein
Googlesuche: 😄
Paypal: nein
usw.
Tool zum Filtern des Traffic aller anderen Apps, und die Möglichkeit, das für jeden einzelnen Server/Gate zu blockieren: natürlich. Aber das macht Arbeit, das ist nichts für den 08/15 User…
(Details gibt es dazu nicht – Datenschutz. ;-) )
MK meint
@M.
Und hier bezahlen Sie selbstverständlich jeden Monat den „Contentpass“? Oder erwarten Sie, die Artikel hier langfristig kostenlos zu bekommen, auch ohne Hr. Langenbucher die Möglichkeit zu geben, seine Arbeitszeit über personalisierte Werbung von Plattformen wie Google und Co zu refinanzieren?
ChriBri meint
Wenn Du Dir davon einen Mehrwert für Dein Leben versprichst und Dir den nicht vormachst… ok… Ich sehe den nicht
J. S. meint
Ohje was für ein Leben…
Schwiegereltern/ Omas/Opas freuen sich immer über Fotos von Enkel oder Video Telefon mit Verwandten/ bekannten.
Gruß
Ben meint
Wie du schon sagst kein normaler Mensch macht sich die Mühen auf Linux/VM/Tor/VPN(min) umzusteigen.
Das machen galt nur Spezialisten.
Thorsten 0711 meint
M.
Google Search ist kein Muss 🤷♂️
Startpage, DuckDuckGo, Quant, Erosia, Swisscows.
Und wenn man schon dabei ist:
hard.dnsforge.de als Private DNS und für Zuhause gleich einen Raspberry mit PiHole.
M. meint
Und für die Fotos der Enkel braucht man WA?
Au weia… völlig lost.
Ne, wie gesagt, ich gehe nicht weiter drauf.
Soll jeder machen, wie er denkt, er hat ja nichts zu verbergen. 🤡
MK meint
@M.
Schade, dass Sie meine Frage von gestern so gekonnt ignorieren…die Antwort hätte mcih wirklich interessiert. Weil das muss allen klar sein: Nichts im Internet, auch z.B. diese Seite hier, ist „kostenlos“. Ich stehe nur vor der Wahl, ob ich entweder mit meinen Daten oder mit Geld bezahle…oder den Betreiber mutwillig in den Ruin treibe mit der Konsequenz, dass es solche Angebote über kurz oder lang gar nicht mehr gibt. Schon heute treiben Adblocker und Co immer mehr Onlinemedien in die Insolvenz.
McGybrush meint
Mich stört es nicht das die mein Verhalten Scannen.
Mich stört das man zig Accounts hat.
Ich habe mal meine Passwörtliste durchgerollt.
So ganz Grob habe ich 350 Passwort mit Accounts. Und ich besitze erst seit 18 Jahren eigenes Internet.
Von Radio Apps, Shopping Accounts, Stadwerken, Reiseanbieter, Ladeanbieter, Streaming, Online Radio, Mobilfunk, Kino, Social Media, Fitness, Banken…
Man hat wegen jeden Scheiss ein Account. Mir ist das an sich Wurscht ob wer meine Daten hat. Aber es hilft nichts das es nervt. Und meine Eltern sind mit sowas komplett überfordert. Die lass ich schön weiter Verbrenner fahren. So wie LIDL und Co es will. Kompliziert… Ich erklär die sch**** nicht meinen Eltern. Sollen se schön mit Bargeld Benzin Tanken wie sie es gewohnt sind. Die hab ich selbst in Jungen Jahren nicht mal zu einer Kreditkarte überreden können. Nun bin ich froh drum.
Ich wünsche allen „mir doch Egal“ ein schönen Lebensabend in 30 Jahren.
Denkt Euch mal die 3 Ältesten in Eurer Familie aus. Würden die das mit LIDL und der App hinbekommen?
Simon meint
Bezahlen sie auch beim Tanken den dreifachen oder doppelten Preis wenn Sie ohne App zahlen wollen?
Nein, außerdem mehren sich die Berichte das die App äußerst schlecht programmiert ist.
MK meint
@Simon:
Sehen Sie es doch mal so: Hier in Marburg kann ich z.B. am 300 kW-Lader für 55 ct bei Stark Energy Laden, wenn ich z.B. mit EC_Karte ohne App bezahlen will. Und ja, Lidl ist dann mit 29 ct deutlich billiger. Was bedeutet es aber, dass ich bei Stark fast das doppelte bezahlen muss? Ich verbrauche aktuell real unter 18 kWh/1100km mit meinem SUV (Elroq/im Winter waren es knapp 20). Bei 55 ct und 18 kWh sind das 9,90 € pro 100 km. Der annähernd vergleichbar motorisierte Karoq liegt schon im Normverbrauch bei 7,5 Liter. Bei aktuell rund 1,90 €/Liter sind das 14,25 € pro 100 km. Und dass ist doch das was interessiert: Ganz ohne App nur mit AdHoc-Laden bin ich selbst am Schnelllader (am AC-Lader der Stadtwerke wären es 50 ct/kWh AdHoc und bei meiner Arbeit 49 ct für AdHoc) locker 30% billiger als mit dem Verbrenner. Dass man mit App noch günstiger Laden kann ist dann kein Argument gegen eAutos, sondern verstärkt das Pro-Argument „ist deutlich billiger“ nur noch weiter.
PS: Schauen Sie mal, wie viele bei Aral eine Payback-Karte/-App nutzen oder bei Shell Clubsmart oder die ADAC-Mitgliedschaft: Die Daten geben Sie den Tankstellenbetreibern also auch. Nur der Rabatt, den Sie dafür bekommen, ist deutlich geringer…und trotzdem macht mittlerweile die Mehrheit der Kunden mit…alleine Payback hat in Deutschland 35 Millionen registrierte Nutzer…und da sind Menschen, die die Karte ihres Partners mitnutzen nicht mal drin. Heißt: Alleine mehr als die Hälfte aller erwachsenen Deutschen nutzt Payback.
elektromat meint
seit Lidl Geld verlangt zusammen mit Freischaltung per App kauf ich nicht mehr bei Lidl ein. Aldi ist da wesentlich einfacher. EC Karte Freischalten, Einkaufen, mit EC Karte Einkauf bezahlen. Weg fahren.
Lidl App gedöns – nein Danke. Auch nicht bei 27 cent
M. meint
Der Preis ist super, die Zahlungsbedingungen inakzeptabel.
Knapp daneben ist auch vorbei!
F. K. Fast meint
Dank App-Zwang kann ich auch bei Kaufland nicht laden. Schade, Pech gehabt (der Anbieter und ich).
M. meint
Eben.
Es gibt ja zum Glück immer mehr Anbieter, bei denen die Preise eher fallen, da muss man sich solchen Datenkraken nicht ausliefern.
Fred Feuerstein meint
Ist doch bei dir eh egal, deinen stinkenden Diesel kannst du mit Bargeld an der Kasse zahlen. Wozu diskutierst du über eine Lidl App mit? Blinder und Farben…
michelken meint
Der Preis ist eher okay. Ich habe einen fixen Stromtarif der auch nur 27 ct/kWh kostet.
In Vergleichportalen findet man sogar noch etwas billigere Tarife.
Insoweit zumindest für priviligierte „Heimlader“ kein besonderes Schnäppchen.
Futureman meint
Ideale Kombi und schon längst überfällig. Zum einen generiert Lidl hier mehr Umsatz, weil bei dem Preis werden die Ladesäulen bestimmt mehr genutzt. Zum anderen kann der Kunde in der normalen Verweildauer von 20-30 Minuten per DC-Laden schon einiges in den Akku bekommen. Gleichzeitig bekommt Lidl neue Daten für zukünftige Aktionen.