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Northvolt-Insolvenz alarmiert Rechnungshof: Staatliche Fördergelder werden geprüft

21.05.2025 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 26 Kommentare

Northvolt-drei

Bild: Northvolt

Das schwedische Start-up für Elektroauto-Batteriezellen aus Europa Northvolt hat Insolvenz angemeldet. Eine in Deutschland geplante Fabrik ist bislang laut dem Unternehmen noch in Arbeit, der Bund prüft aber bereits die in Aussicht gestellte staatliche Förderung des Projekts.

Der Bundesrechnungshof bestätigte der Wirtschaftszeitschrift Capital, dass man seit Anfang des Jahres aktiv die Förderung des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein für den Bau der Batteriefabrik in Heide prüfe.

Der Bund und das Land haben über eine Milliarde Euro an Unterstützung in Aussicht gestellt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellte 600 Millionen Euro für eine Wandelanleihe bereit, für die Bund und Schleswig-Holstein je zur Hälfte bürgen. Zusätzlich sollten insgesamt 700 Millionen Euro Subventionen fließen. Northvolt wollte eigener Angabe nach zwischen 4 und 5 Milliarden Euro in den Standort investieren.

Im März meldete Northvolt in seinem Heimatland Insolvenz an. Der Insolvenzantrag bei einem Gericht in Stockholm sei „die einzig gangbare Lösung“. Gleichzeitig verfolge man alle realistischen Optionen, um die Finanzierung des operativen Geschäfts im Insolvenzverfahren zu sichern, hieß es. Die US-Tochter und die Deutschland-Tochter stellten keinen Insolvenzantrag, betonte Northvolt. Im November hatte Northvolt in den USA bereits ein Sanierungsverfahren nach Kapitel 11 des US-Konkursrechts eingeleitet.

Zukunft des Standorts Heide ist offen

Was das für die Baustelle in Heide sowie für das deutsche Steuergeld heißt, ist unklar. Bis zuletzt versicherte das Bundeswirtschaftsministerium laut Capital, die deutschen Tochtergesellschaften von Northvolt seien unabhängig finanziert und kein Teil des Insolvenzverfahrens. Doch nun hat dem Bericht zufolge auch die deutsche Tochter Northvolt Germany TopCo GmbH ein Restrukturierungsverfahren beantragt.

„Damit schwindet die Hoffnung, dass ein Investor die Baustelle in Heide übernimmt und das Geld aus der Wandelanleihe zurückgezahlt wird. Die 700 Mio. Euro an direkten Subventionen wurden letztlich nicht ausgezahlt“, schreibt Capital. Eine Sprecherin der deutschen „Northvolt Drei Project GmbH“, die für den Baufortschritt in Heide verantwortlich ist, erklärte gegenüber der Wirtschaftszeitschrift, keine der deutschen Gesellschaften sei Teil des schwedischen Insolvenzverfahrens. Am Standort Heide bestehe „großes Interesse“. Auch die „Project GmbH“ selbst befindet sich nicht in der Insolvenz.

Northvolt ist angetreten, um eine große europäische Produktion von Batteriezellen für E-Fahrzeuge zu etablieren. Derzeit dominieren Akkufertiger aus Asien den Markt. Das 2016 gestartete Unternehmen hat bisher noch keinen Gewinn erwirtschaftet und kämpft mit Qualitätsproblemen und Verzögerungen. Wegen wegbrechender Aufträge und Problemen beim Hochfahren der Produktion hatte Northvolt 2024 seine Ausbaupläne zurückgefahren, tausende Mitarbeiter entlassen und Tochtergesellschaften verkauft.

Nun droht das Projekt komplett zu scheitern. Das betrifft neben dem deutschen Staat auch hiesige Autohersteller: Größter Anteilseigner im Unternehmen ist Volkswagen, auch BMW hält einen geringen Anteil. Die Wolfsburger sollen ihre Investition bereits im vergangenen Jahr abgeschrieben haben.

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Via: Capital
Tags: Batterie, Förderung, Start-upUnternehmen: Northvolt
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Paul L meint

    22.05.2025 um 21:04

    Schade.
    Aber die Frage lautet wirklich ist Herr Peter Carlsson ein Blender oder überfordert gewesen?
    Warum haben die Anteilseigner so lange zugesehen?
    Wer übernimmt die Gebäudehüllen?
    Die EU sollte ein Interesse daran haben!

  2. Mary Schmitt meint

    21.05.2025 um 18:25

    Hinterher hats der Staat plötzlich vorher gewusst. Aber ich bin sicher, keine Kinderbuch-Tantiemen werden eingezogen.

    • Peter meint

      22.05.2025 um 11:08

      Jammern. Besserwissen. Nörgeln. Stillstand.

      • Future meint

        23.05.2025 um 08:32

        Ja, Mary als Verbrennerfahrerin mit starker beruflicher Abhängigkeit vom VW-Konzern hätte das Geld natürlich lieber in Wolfsburg verbucht. Allerdings bekommt VW ja auch genug Steuergeld. Eigentlich müsste sie sich nicht beschweren. Aber so ist das in Deutschland: Man/frau kann einfach nicht genug bekommen. Aber jetzt sorgt Merz ja dafür, dass alles wieder so schön wie früher wird. Die Gendersternchen in den Kinderbücher werden bestimmt auch wieder abgeschafft, damit die Prinzessinnen wieder unter sich bleiben.

  3. Sebastian meint

    21.05.2025 um 17:35

    Höness musste wegen 20 Mio. Euro 3 Jahre in Haft, Habbek geniesst sein Leben nach den 3 anstrengenden Jahren brutal harter Arbeit genüsslich und bald kommt ja die Pension noch dazu.

    • Donald meint

      21.05.2025 um 17:53

      Vielleicht einen Grund, dass viele Menschen in Deutschland nun komplett anders wählen?

      • Sebastian meint

        21.05.2025 um 18:11

        Ich kenne genug Migranten, die nach 20 Jahren, die Nase voll haben, von dieser geschlossenen Anstalt hier.

        • Donald meint

          22.05.2025 um 16:05

          Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.

        • Future meint

          23.05.2025 um 08:38

          Ja, viele Migranten werden sehr unfreundlich behandelt im Land. Da gehen viele wieder zurück. Trotzdem ist es wichtig, so viele wie möglich zu bekommen und zu halten. In den Krankenhäusern, Altenheimen, der Hotellerie, Gastronimie und vielen anderen Branchen könnte man den Betrieb sofort einstellen ohne die Fachkräfte aus aller Welt.

    • Steffen meint

      22.05.2025 um 15:28

      Merkst du’s noch?! Du vergleichst eine bewusste Straftat mit einer Fehlinvestition (auf einem Gebiet wo wir in totaler Abhängigkeit sind und dringend Land sehen sollten).

      • Future meint

        23.05.2025 um 08:35

        Steuerhinterziehung wird in Deutschland immer noch als Kavaliersdelikt gesehen, so wie Falschparken oder überhöhte Geschwindigkeit. Sebastian fühlt also so wie die Mehrheit im Land.

  4. Malthus meint

    21.05.2025 um 13:14

    Bis zur nächsten Wahl muss da Gras drüber; gewählte Totengräber bei der Arbeit:

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/olaf-scholz-bei-northvolt-spatenstich-in-heide-batteriefabrik-riesige-chance-fuer-den-mittelstand-a-06152630-8423-4cc2-808c-f9b817467726

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/northvolt-wie-der-staat-mit-einem-milliardenbetrag-zockte-a-27a212c9-c5ef-4471-a76b-1d375ef7c3cf

    >Drei Tage vor der ersten Überweisung hatte die schwedische Wirtschaftszeitung »Dagens Industri« über »geheime Schreckenszahlen« bei Northvolt berichtet.

    War das in dem Artikel, dass die NVler die chineseschen Bedieungsanleitungen der Produktionsstraßen nicht verstanden?

    • Future meint

      21.05.2025 um 16:59

      Keiner konnte sich in Deutschland vorstellen, dass Zellproduktion so kompliziert ist. Es war richtig, dass die Regierung hier gefördert hat, um unabhängiger zu werden von der asiatischen Dominanz. Aber solche Versuche können eben auch scheitern. Das ist doch ganz normal. Jetzt gucken wir uns an, ob es VW mit PowerCo noch hinbekommt mit der Zellproduktion. Es bleibt also spannend.

      • Sebastian meint

        21.05.2025 um 17:37

        Jede Putzfrau wusste das vorher schon, dass das nix wird.

        • Peter meint

          22.05.2025 um 11:02

          Falsch.

        • Future meint

          23.05.2025 um 08:42

          Putzkräfte sind sehr wichtig. Das haben wir doch in der Pandemie alle gelernt. Also sollte man die Menschen nicht abwerten.
          In Asien klappt die Zellproduktion ja hervorragend. Aber vielleicht wird die ganze Putzarbeit dort auch bereits von Robotern erledigt. Asien ist also einfach nur etwas weiter als die Langnasen.

      • Donald meint

        21.05.2025 um 17:54

        War bei Lehman Brothers nicht anders, KfW hat zwei Tage vorher noch 100 Millionen überwiesen. Uuuups….

        • Sebastian meint

          21.05.2025 um 18:13

          Der Bengel ist viel zu jung um das rundimentär einschätzen zu können. Von verstehen sprechen wir lieber mal nicht.

        • Dieseldieter meint

          21.05.2025 um 21:16

          Sebastian, wärest du wirklich Gewerbetreibender, wüsstest du das ohne „Zugereiste“ in unserer Wirtschaft so gut wie nichts geht.
          Hat dir mal ein Ausländer das Fahrrad geklaut oder was stimmt mit dir nicht?

        • Donald meint

          22.05.2025 um 16:07

          Entfernt, da themenfern. Die Redaktion.

        • Future meint

          23.05.2025 um 08:45

          Vermutlich hat Sebastian noch nie seine Oma im Altenheim besucht, denn dann wüsste er, wer sich so gut um Oma kümmert.

      • Andi EE meint

        22.05.2025 um 08:08

        @Future
        Wenn du viel Geld vom Staat erhältst, ist die Sorgfalt beim Umgang damit, einfach viel schlechter als wenn es das eigene ist. Die Angst das eigene Geld zu verlieren, ist der stärkste Treiber für bessere Leistung. Sobald du Geld auf sicher hast, schleicht sich der wenig effiziente Umgang damit ein.

        Wenn eine Firma von jede Menge Staaten Fördergelder erhält, ist die Leistung relativ zu diesen Geschenken, eigentlich immer dürftig. Das drohende Scheitern mit dem eigenen Geld, oder auch das der Aktionäre, die dir das Geld mit dem Verkauf der Aktien entziehen und dementsprechend folgenden Kursverlust, zwingt dich effizient mit dem Geld umzugehen. Das Staatsgeld kann dir keiner entziehen, wenn du es erhalten hast.

        Es ist halt typisch für die EU mit den hohen Förderungen an auserkorene Firmen, dass das in der Regel die falschen Anreize setzt. Du hast ein verwöhntes Kind und der
        Rest blecht dafür. Das macht keinen Sinn.

        • Future meint

          23.05.2025 um 08:50

          Ja, das mag sein. Aber ich glaube, es ist richtig, dass die Regierungen versuchen, unabhängiger bei Schlüsseltechnologien zu werden. Amerika unter Biden hat massiv subventioniert, um Grüne Technologien ins Land zu holen. Insofern ist da natürlich auch dieser Wettbewerb um Zukunftstechnologien unter den Ländern. Heide wäre ein idealer Standort gewesen mit dem ganzen grünen Offshore Strom vor der Tür.

  5. Gernot meint

    21.05.2025 um 12:22

    Ob die Dinge da im Zeitplan liegen kann ich nicht beurteilen, aber zumindest lässt sich anhand von aktuellen Sentinel-Satfotos (die jüngsten sind von gestern) belegen, dass da weiter gebaut wird. Es muss dann auch nicht jede Woche suggeriert werden, dass das Projekt schon gescheitert ist. Bislang geht es da weiter.

    • Tinto meint

      21.05.2025 um 13:08

      Sehe ich auch so

    • Peter meint

      21.05.2025 um 17:00

      Aber ein Scheitern würde doch offenbar viele freuen (sh. Malthus oben). Und die Unsicherheit ist ein schönes Geschäft für Clickbait und bestimmte öl-nahe Interessensgruppen.

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