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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Freie Händler zögern beim Einstieg in den E-Auto-Gebrauchtwagenhandel

04.08.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Hyundai-Kona-Elektro-Preis-2020

Bild: Hyundai (Symbolbild)

Elektroautos spielen zunehmend eine Rolle im Gebrauchtwagenhandel. Inzwischen wechseln laut der Automobilwoche monatlich zwischen 15.000 und 20.000 gebrauchte Vollstromer den Besitzer. Für freie Autohändler bedeute das neue Chancen, aber auch Risiken.

Viele Händler zögern demnach, sich stärker mit gebrauchten E-Autos zu beschäftigen, da der rasante technische Fortschritt zu Preisverfall geführt hat – sowohl bei Neu- als auch bei Gebrauchtfahrzeugen. Ansgar Klein vom Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK): „Die freien Händler sind beim Thema Elektroauto eher zurückhaltend.“ Zwar gebe es einige Pioniere unter ihnen, die sich früh mit großem Engagement auf das Thema eingelassen hätten, die Mehrheit aber agiere vorsichtig.

Um das Vertrauen der Händler zu stärken, hat der BVfK ein Garantielabel eingeführt. Dieses soll zur Absicherung und Orientierung beim Handel mit gebrauchten E-Autos beitragen: „Wir empfehlen den Mitgliedern, das Thema offensiv anzugehen“, so Klein.

Freie Kfz-Importeure sind beim Thema Elektromobilität ebenfalls noch vorsichtig. August Schürenstedt vom Bundesverband freier Kfz-Importeure bezeichnet den Handel mit Elektrofahrzeugen gegenüber der Automobilwoche als „noch zu risikoreich“. Bisher agierten nur wenige Importeure mit kleinen Stückzahlen in Europa.

Erstmals plant der Verband, selbst Elektroautos zu importieren – insbesondere aus China und den USA. Die Gespräche mit einem Importeur laufen, verzögern sich jedoch wegen politischer Unsicherheiten. Chinesische Fahrzeuge sieht Schürenstedt als potenziell attraktiv an. Bisher seien sie in Europa aber nur geringfügig günstiger als Modelle traditioneller Hersteller, was mit der Sorge vor möglichen EU-Zöllen zusammenhängen könnte.

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Via: Automobilwoche
Tags: Gebrauchtwagen, HändlerAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. IDFan meint

    04.08.2025 um 20:21

    Ich finde es bezeichnend, dass alle Ankaufportale keine Tesla nehmen. Auch nicht der Ralf. Das zeigt, diese Marke ist in der deutschen Gesellschaft nicht akzeptiert.

    • Donald meint

      05.08.2025 um 07:46

      Um Tesla zu verkaufen braucht man keinen Zwischenhändler – wie beim Kauf.
      Das wirst Du nie begreifen, und falls doch, immer leugnen.
      Einen alten VW bekommst du hingegen ohne die Hilfe eines zwielichtigen Gebrauchteagenhändlers nicht an das nächste Opfer los.

  2. Sebastian meint

    04.08.2025 um 16:53

    Da sich alle 6 Monate die Akku Technik ändert, ist das Thema eigentlich schlüssig das der freie Handel da wenig bis keine Lust auf die action hat. Einen 8 Jahren alten Dacia mit neuem TÜV kannst taggleich weiterverkaufen und spontan ohne irgendwas nach Italien oder Spanien fahren, mach das mit einem E Gürckchen mit selben Alter…

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