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Mercedes gibt Ausblick auf Interieur des neuen Elektro-GLC

05.09.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

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Bilder: Mercedes-Benz

Mercedes stellt mit dem neuen GLC mit EQ Technologie in Kürze sein nächstes Elektroauto vor. Das SUV ist das erste Serienfahrzeug, das die weiterentwickelte Mercedes-Designsprache „der Sinnlichen Klarheit“ zeigt. Das Exterieur ist geprägt vom neuen ikonischen Grill, der das Markengesicht neu interpretiert. Das Interieur soll intuitive digitale Technologien mit einem fließenden Designkonzept verbinden – darauf gibt es nun einen konkreten Ausblick.

Das Herzstück des Cockpits ist der neue nahtlose „MBUX Hyperscreen“. „Er hebt das Innenraumerlebnis auf ein nie dagewesenes Niveau und schafft einen Raum, der sich sowohl intuitiv als auch einladend anfühlt“, werben die Schwaben. „Der majestätisch schwebende Bildschirm vermittelt ein Gefühl der Zugehörigkeit und verkörpert das ‚Welcome home‘-Gefühl, das schon das Einsteigen in einen Mercedes-Benz auslösen kann.“

Mit einer Bildschirmgröße von 99,3 Zentimetern (39,1 Zoll) ist der MBUX Hyperscreen der bisher größte Screen, der in einem Mercedes-Benz verbaut wurde. Er soll mit Schärfe punkten, die durch die hohe Auflösung und Matrix-Backlight-Technologie mit über 1.000 einzelnen LEDs erreicht wird. Das Zonen-Dimming ermöglicht die gleichzeitige Anpassung der Helligkeit in zwei Display-Bereichen per Schieberegler. Für diese Technologie hat Mercedes-Benz ein Patent angemeldet.

Ein weiteres prägendes Designelement im Interieur ist die große Zierteil-Skulptur: „Ein einziges, schwungvoll durchlaufendes Zierelement verbindet die Mittelkonsole mit der Instrumententafel und lässt beides zu einer skulpturalen Fläche verschmelzen – zusätzlich akzentuiert durch die Ambientebeleuchtung entlang der Unterkante des Zierteils“, so die Designer.

In der Mittelkonsole befinden sich je nach Ausstattung bis zu zwei Ladeschalen für das induktive und schnelle Aufladen von Smartphones. Dahinter schließt sich die neue Bedienleiste mit Hardkeys (inklusive Warnblinker) an. Die Cupholder sind räumlich von den Ladeschalen getrennt, was die Bedienbarkeit verbessern soll. „Die galvanisierten Lüftungsdüsen vermitteln eine edle Hightech-Ästhetik“, heißt es. „Temperaturanpassungen bei der Klimatisierung ändern kurzzeitig die Farbe der Ambientebeleuchtung und in den Lüftungsdüsen – für ein klares Feedback.“

„Hochauflösende, atmosphärische Ambient-Styles“ können als Hintergrundmotive gewählt werden. „Ihr Design besticht durch außergewöhnliche Ästhetik und Präzision sowie eine intuitive Bedienung“, so Mercedes. „Sie bieten eine große Bandbreite – von ruhig bis intensiv, von kalt bis warm und von technisch bis emotional. Auf diese emotionalen Motive sind die Farbgebung des Kombi-Instruments, der Bedienelemente und der Ambientebeleuchtung abgestimmt. Dies ermöglicht den Nutzenden, eine persönliche Atmosphäre im Fahrzeug zu schaffen, in der physische und digitale Welten dank Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) nahtlos verschmelzen.“

Die Ambientebeleuchtung spielt eine zentrale Rolle im neuen GLC. Sie soll den schwebenden Effekt des MBUX Hyperscreen in Szene setzen und den futuristischen Eindruck verstärken. Ein Leuchtband an der oberen Ebene der Instrumententafel umrahmt das Interieur. Zudem verbindet die Ambientebeleuchtung die Instrumententafel mit den Türen.

Der GLC wird in den nächsten Jahren als Vollstromer und mit Verbrennungsmotor angeboten. Die Batterie-Version fährt als erstes Modell auf der neuen Elektroauto-Plattform für mittelgroße Fahrzeuge MB.EA (Mercedes-Benz Electric Architecture). Technische Details sind noch nicht bekannt.

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Via: Mercedes-Benz
Tags: Design, Mercedes GLCUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ElCorrecto meint

    05.09.2025 um 13:51

    Showdown auf der IAA. GLC vs. iX3 – Akku/Reichweite geht bis jetzt an BMW, Interieur wirkt das hier deutlich heimeliger als das futuristische BMW Cockpit. 1:1. Es bleibt spannend!

  2. Aztasu meint

    05.09.2025 um 13:51

    Super! Und da ist auch endlich der leicht gebogene Pillar-to-Pillar Bildschirm ohne Unterbrechung. Sieht richtig toll aus . Dachte der kommt so schon auf der MMA-Plattform.
    Technisch liegt BMW vorne und auch Audi wird wohl auf mindestens 320kW, wahrscheinlich sogar 400kW und 10%-80% in 15-18 Minuten aufrüsten. Aber beim Interieur kann Mercedes definitiv mithalten und schlecht ist die MB.EA Plattform ja keinesfalls. Die elektrische C-Klasse wird mit 850km WLTP Reichweite die Benchmark setzen und die ultimative Reiselimousine werden in dieser Klasse

    • MrBlueEyes meint

      05.09.2025 um 14:41

      Nur wird der GLC schon jetzt technisch abgehängt sein gegenüber dem iX3, aber mindestens genauso viel kosten oder sogar mehr… da muss dann schon viel Markenliebe dabei sein, um für mehr Geld weniger Auto zu kaufen…

      Aber er wird seine Käufer natürlich finden… Autokauf ist oft Emotion und nicht Rationalität

      • Sebastian meint

        05.09.2025 um 17:26

        Was für ein komplett sinnbefreites Posting!
        Da gehts um Mercedes und dann labert jemand von BMW. In der Schule mussten solche Leute immer vor die Türe.

      • M. meint

        07.09.2025 um 15:11

        Ab einem gewissen Level auf jeden Fall.
        Der Glaubenskrieg zw. BMW und Mercedes ist ja so alt wie die Unternehmen selbst.

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