Die LichtBlick eMobility GmbH hat den ersten Standort ihres neuen Schnellladenetzes QuickCharge in Betrieb genommen. Am famila Markt in Reinbek bei Hamburg stehen nun drei Schnellladesäulen vom Typ HYC 300 bereit. Damit setze man den Startschuss für ein umfassendes Netz leistungsstarker Ladeinfrastruktur in Norddeutschland, so LichtBlick.
Die Ladepunkte sind für alle E-Mobilisten zugänglich und ermöglichen Ladeleistungen von bis zu 300 kW. Zudem testet LichtBlick im Rahmen eines Pilotprojekts für Unternehmen das Durchleitungsmodell vor Ort. Damit soll es für Dienstwagenfahrer im neuen Jahr möglich sein, ihren Firmenstromtarif nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs zu laden. Lediglich eine Infrastrukturabgabe fällt dabei an.
„Mit Reinbek geht unser Schnellladenetz in die Praxis. Für uns ist das ein echter Meilenstein – wir schaffen Ladeorte, die bequem, leistungsstark und alltagstauglich sind. Dass wir dafür mit famila so starke Partner an der Seite haben, macht den Ausbau umso schneller möglich“, sagt Simon Schröder, Projektmanager bei der LichtBlick eMobility GmbH.
„LichtBlick und famila arbeiten intensiv und erfolgreich zusammen. Die heutige Eröffnung des E-Ladeparks in Reinbek ist ein starkes Zeichen dieser Partnerschaft und sorgt für Vorfreude auf weitere Standorte. Wir sind froh, mit einem regionalen Partner die Ladeinfrastruktur an unseren Warenhäusern entwickeln und somit auch unseren Kundinnen und Kunden diesen tollen Lade-Service bieten zu können“, so Kevin Wiegand, Projektleiter bei Bela.
Der Aufbau des Schnellladenetzes erfolgt im Rahmen einer Partnerschaft mit der Bartels-Langness-Gruppe (Bela), zu der die famila- und Markant-Märkte gehören. Bis Mitte 2026 sollen rund 200 Schnellladepunkte an mehr als 25 Standorten entstehen.

Frank meint
„– wir schaffen Ladeorte, die bequem, leistungsstark und alltagstauglich sind. “
Alltagstauglich ?! Wann hört das endlich auf , . . . wieder rückwärts einrangieren !?
In welche Tankstelle fahre ich rückwärts rein ???
eBikerin meint
Rückwärts an die Säule must du aber nur mit einem Auto wo man sinnigerweise den Ladeport hinten hin gemacht hat. Aber dank der ganzen Assistenzsysteme in den eAutos wirst du es schaffen – bin ich mir sicher.
eBikerin meint
Leider schweigt sich Lichtblick bei der wichtigsten Frage aus: wie hoch ist den die Infrastrukturabgabe? Das müssen die sich ja schon überlegt haben.
paule meint
„Ich habe drei Ladesäule stehn ich hab nen Park…“
Leser meint
Genau mein Gedanke. Ladepark sollten schon ein paar Säulen mehr haben.
Ich hab mal nen Strafzettel bekommen, weil ich mein Moped in einer „Parkanlage“ geparkt habe. Parkanlage: 5m2 Wiese und Schotter und eine Bank
paule meint
Ladezone = wo ist die Säule bloß?
Wohnanlage = Anlage zum wohnen
Parkanlage = Anlage zum parken.
Ich hätte wegen Parkanlage widerspruch eingelegt ;-)
Martin meint
Beim einkaufen Auto laden. Wow.
Warum wird das nicht live übertragen?
McGybrush meint
So viele Wörter und Sätze. Und keine Info wie teuer Lichtblick als neuer Anbieter ist.
Oder die Info das es noch keine Preise gibt und man jetzt nicht zu googeln braucht.
So ziemlich die Einzige Info neben den Standort den die meisten Interessiert.
Oscar Jager meint
Klasse. Endlich mal eine Innovation und zukunftsweisendes Model für die Ladeinfrastruktur.
Anduko meint
Oder einfach ein proprietäres System von Lichtblick.
Plus man weis ja nicht was die Abgabe ist für den Säulenbetreiber
eBikerin meint
Das wundert mich schon etwas. Die müssen sich ja irgendwie ausgerechnet haben, wie viel sie pro kW Abgaben brauchen, damit der Standort irgendwann Gewinn abwirft. Dass da noch nicht mal ne Hausnummer steht, macht mich etwas stutzig.
Und was offensichtlich übersehen wird: wenn man seinen Stromtarif mit bringt: dann verdienen 2 Parteien beim laden – der Strom Anbieter und der Säulenanbieter.
Irgendwie glaube ich nicht, dass es dann sonderlich viel billiger wird.