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Ferrari will mit erstem Elektroauto Neu- und Stammkunden überzeugen

17.10.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Ferrari-Elektroauto-Plattform-2025

Bild: Ferrari

Ferrari stellt sein erstes Elektroauto in drei Phasen vor. Die erste davon war die kürzlich erfolgte Präsentation der Plattform und technischen Daten. Anfang 2026 soll es mehr Informationen geben, unter anderem zum Innenraum. Mitte nächsten Jahres wird der Vollstromer komplett enthüllt. Bei der Vorstellung der Technik erklärte CEO Benedetto Vigna das Vorgehen.

„Wenn man viele Innovationen hat, wie im Fall des Elettrica, muss man Schritt für Schritt zeigen, was in dem Auto steckt“, sagte der Firmenchef im Gespräch mit Autocar. Auf den Straßen ist das Fahrzeug bisher nur ausgiebig getarnt unterwegs, was keine Rückschlüsse auf das Design zulässt. Es dürfte sich aber um einen knapp fünf Meter langen Wagen ähnlich groß wie das SUV Purosangue handeln.

Der Markt für Premium- und Sportwagen mit Elektroantrieb muss sich noch entwickeln. Das gilt auch für Ferrari in diesem Bereich: „Der Punkt ist ganz einfach: Wir müssen innovativ sein. Wenn wir nicht innovativ sind, verdienen wir es nicht, als Marktführer bezeichnet zu werden“, so Vigna. Andere hätten Probleme mit dem Elektroantrieb – Ferrari wolle zeigen, dass es innovativ ist und auch mit dieser Technik „einzigartige Fahrfreude“ bieten kann.

Der CEO fügte hinzu, dass Ferrari an „Technologieneutralität“ glaube. Das bedeute, dass „es möglich ist, jede Technologie zu nutzen, um unsere Kunden zu begeistern“. Die Italiener werden entsprechend weiterhin Verbrennungsmotoren anbieten. Das aktuelle Ziel ist, bis 2030 ein Fünftel des Umsatzes mit Elektrofahrzeugen zu erzielen. Plug-in-Hybrid- und Hybridtechnik setzt die Marke schon länger ein.

„Kein Supercar“

Vigna ließ durchblicken, dass der erste Vollstromer von Ferrari „kein Supercar“ sein wird, sondern ein eher praktisch orientierter Viersitzer-GT. Damit soll sich auch die Kundengruppe vergrößern. Produktentwicklungsleiter Gianmaria Fulgenzi: „Wir waren überzeugt, dass ein Elektrofahrzeug die ideale Ergänzung für die von uns angestrebten Spezifikationen in Bezug auf Fahreigenschaften, Platzangebot und Sichtverhältnisse sein würde und auch Kunden ansprechen könnte, die normalerweise nicht daran denken würden, einen Ferrari zu kaufen.“

Ein vollelektrischer Zweisitzer würde nur begrenzt mehr Leistung und Nutzen bieten, was nicht das Mehrgewicht rechtfertige, sagte Fulgenzi. „Die Elektrotechnik wäre für ein Zweisitzer-Konzept überhaupt nicht wettbewerbsfähig, selbst bei einer unglaublichen Leistung in Bezug auf die PS-Zahl.“ Im Gegensatz dazu könne ein „vielseitigeres“ Modell wie der kommende Elettrica „im Vergleich zu einer gleichwertigen Verbrennungsmotorversion“ Vorteile in Bezug auf Dynamik, Sicht und Komfort bieten.

Unabhängig von Form, Größe und Positionierung des Fahrzeugs stehe beim Elettrica die Fahrdynamik bei der Entwicklung im Vordergrund, unterstrich Fulgenzi. „Es ist ein Elektroauto, aber in erster Linie – sowohl konzeptionell als auch in der Praxis – ist es ein Ferrari.“ Das umfasst auch die Soundkulisse, die die Italiener bei einem E-Auto neu definieren. Dafür nimmt der Elettrica die Vibrationen der mechanischen Komponenten auf und verstärkt sie. „Der Sound unseres elektrischen Ferraris ist nicht künstlich, überhaupt nicht künstlich“, verspricht Fulgenzi.

„Wenn das Auto das leistet, was wir glauben, dass es leistet, wird es bei unseren Kunden auf große Akzeptanz stoßen“, so CEO Vigna. Damit meint er vor allem Neukunden der Marke, aber auch treue Sammler von Ferraris. Sie müssen Berichten zufolge um die 500.000 Euro für das Elektroauto-Erstlingswerk des Unternehmens einplanen.

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Via: Autocar
Unternehmen: Ferrari
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    20.10.2025 um 10:18

    Nö.
    Auch bei Tempo 100 kann man durchaus Unterschiede in der Straßenlage ausmachen – wenn auch nicht jeder. Auch bei reinen (normalen) BEV gibt es welche, die geradeaus schnell sind, und die, die auch „woanders“ schnell sind. Lies mal Testberichte.
    Die „Fahrzeuge mit exorbitantem Luxus“ gibt es auch fast solange es Autos gibt, und auch heute, die bedienen ganz offensichtlich eine andere Nachfrage. Das geht elektrisch auch besser. In einem Rolls war es nie das Ziel, den Motor zum Erlebnis zu machen.

    Und dann ist „Sound“ nur eine der Wahrnehmungen bei einem Verbrenner. Ich will da jetzt nichts in Detail gehen, aber du findest in vergangenen Artikeln genug Hinweise, um was es gehen könnte…

    • M. meint

      20.10.2025 um 10:19

      Das war für „Elvenpath“

  2. Matthias meint

    19.10.2025 um 17:31

    Also für meinen Teil bin ich noch nicht ganz überzeugt. „Elektroauto in drei Phasen“ klingt als ob Ferrari in Sachen Strom etwas ganz falsch verstanden hätte. „Elektroauto gleich und direkt“ ist gefragt.

    Früher, also ganz früher, soll Ferrari gerne mal „defekte Elektrik“ als Ausfallursache eines Rennautos angegeben haben wenn ein abgerissenes Pleuel auch den Zündverteiler zerstört hatte.

  3. Martin meint

    17.10.2025 um 13:57

    Volvo EX30 mit einer 0-100 Zeit von unter 3,6 Sekunden. Was bringt einem dann noch ein Ferrari?
    …….

    ohje, wo soll man da jetzt im Detail genau anfangen zu schreiben? Ich glaub ich lass das Zeugnis an Ahnungslosigkeit eines BEV ultras einfach mal so stehen.

    • Skodafahrer meint

      17.10.2025 um 14:21

      Man fährt einen Ferrari auch, weil man damit zeigen kann, dass man ihn sich leisten kann. Weiterhin hat ein Elektroauto nur eine hohe Spitzenleistung, die Dauerleistung ist oft nicht so hoch.

      • Martin meint

        17.10.2025 um 14:49

        Bei einem Volvo hab ich immer das Gefühl ein paar Euro durchs Fenster zu werfen. So traurig wie die immer in dem Wagen gucken.

      • paule meint

        17.10.2025 um 17:30

        „die Dauerleistung ist oft nicht so hoch“

        Wie auch, die gibt es garnicht. Die Autos sind alle Vmax abgeregelt – Du kannst also gar keine Dauerleistung (anders als beim Verbrenner) abrufen.

  4. Elvenpath meint

    17.10.2025 um 12:02

    Leistungsstarke Sportwagen bezogen ihre Faszination für viele Fans aus ihren Motoren: 6-, 8-, 10- und 12-Zylinder. In Reihe, im V, als Boxer. Unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlichen Motorklang.
    Bei der Elektromobilität spielt der Motor für den Charakter des Fahrzeuges nur eine untergeordnete Rolle. Viel Leistung ist einfach zu verwirklichen. Da kommt ein Kompaktfahrzeug wie ein Volvo EX30 mit einer 0-100 Zeit von unter 3,6 Sekunden. Was bringt einem dann noch ein Ferrari?
    Daher denke ich, dass die Ära der leistungsstarken Supersportwagen vorbei ist.

    • Tinto meint

      17.10.2025 um 13:10

      „Was bringt einem dann noch ein Ferrari?“
      Den Unterschied merkst du bereits in der ersten Kurve

      • paule meint

        17.10.2025 um 13:18

        Die Bandscheiben sind flöten

      • turbotoro meint

        17.10.2025 um 13:38

        )) vielleicht auch schon beim Anbremsen zur selbiger…

      • Ben meint

        17.10.2025 um 13:45

        Das einzige faszinierende an Supersportwagen war die Beschleunigung, für den Rest die Fahrzeuge komplett unbrauchbar im zivilen Straßenverkehr, kann man gern als Sammlerfahrzeuge bauen so wie es die Saudis handhaben, 2x fahren stehenlassen, ansonsten sind die Fahrzeuge sinnlos…wie man ja im Straßenbild sehen kann.

        • Martin meint

          17.10.2025 um 14:52

          Du musst jetzt ganz tapfer sein, aber in den Gegenden wo Leute wie du unterwegs sind, wird man auch kaum solche Fahrzeuge zu sehen bekommen. Stichwort Straßenbild. Wobei dieses Wort ja seit gestern nicht mehr so beliebt ist.

        • paule meint

          17.10.2025 um 17:31

          was ist passiert?

      • Elvenpath meint

        17.10.2025 um 22:37

        Du willst im öffentlichen Straßenverkehr also mit deinem Fahrzeug in den Grenzbereich gehen? Rennmäßig fahren?
        Da ist dann der schwere Unfall vorprogrammiert. Du gefährdest damit nicht nur dich, sondern auch andere.
        Und es ändert trotzdem nichts daran, dass ein Großteil der Faszination verloren geht. Man hat vom Sound her keinen Vorteil mehr gegenüber Allerweltsautos und in der Beschleunigung auch nicht.

        • Martin meint

          18.10.2025 um 21:43

          Wie oft willst den Käse mit öffentlichen Straßenverkehr noch erzählen?
          99,99999999% aller Unfälle passieren jenseits von Sportwagen.

        • paule meint

          19.10.2025 um 11:37

          Martin, statistisch betrachtet liegst du auch richtig. Noch weniger Unfälle als Sportwagen haben nur noch Wohnmobile. Haltet Euch von Minis fern!

    • M. meint

      17.10.2025 um 13:40

      Du hast es zum Teil beinahe in deinem ersten Satz beschrieben, ich muss nur eine Kleinigkeit korrigieren:
      „Leistungsstarke Sportwagen bezIEHen ihre Faszination für viele Fans aus ihren Motoren: 6-, 8-, 10- und 12-Zylinder. (…) Unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlicheM Motorklang.“
      Es geht also darum, das Fahren zu „erleben“. Und da haben Verbrennungsmotoren eine Ebene mehr zu bieten als BEV. Diese Ebene ist bei einem schnöden 3- oder 4-Zylinder natürlich eher nervig, aber bei einem V8 oder V12 für viele (scheinbar) wichtig.
      Dazu kommt natürlich noch das Design, die geringe Verbreitung, mit der man sich von den Normalsterblichen abheben kann,… das sind alles Dinge, mit denen ein EX30 nicht punkten kann.
      Und wie schon gesagt wurde: erste schnelle Kurve. Spätestens dann merkt jeder den Unterschied.

      • Ben meint

        17.10.2025 um 13:47

        “ aber bei einem V8 oder V12 für viele (scheinbar) wichtig.“
        Ja stimmt….hat man bei Porsche gesehen dieses Jahr, wo waren den die ganzen Verbrennerkunden ?

        • M. meint

          17.10.2025 um 14:28

          Wir waren eben bei Ferrari.
          Falls du unbedingt weitere Hersteller einbeziehen willst, spanne das Feld doch etwas weiter!
          Aston Martin
          Lamboghini
          …
          Wir wollen ja vielleicht einen Marktüberblick, aber kein Whataboutism, oder?

      • Elvenpath meint

        17.10.2025 um 22:46

        Für Design und geringe Verbreitung braucht man nicht viel Leistung. Zum Abheben von der Masse wird es eben in Zukunft andere Fahrzeuge, als superschnelle Sportwagen geben: Fahrzeuge mit exorbitantem Luxus, oder mit viel optischem Blingbling.
        Zu Sache mit den Kurven: Geschwindigkeitsbereiche in den Kurven, wo Supersportwagen wirklich einen Vorteil gegenüber normalen Fahrzeugen haben, verbieten sich im öffentlichen Straßenverkehr. Und auch die Besitzer von Supersportwagen fahren ja die 99,99% der Zeit nicht am Limit in den Kurven, hatten aber sehr wohl die ganze Zeit den „Sound“.
        Es geh also sehr wohl ein sehr wichtiger Aspekt für die Fans verloren.

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