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Experten: Fünf Elektroautos mit besonders stabilem Restwert

03.06.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 26 Kommentare

Tesla-Model-Y-Premium

Bild: Tesla

Viele Käufer befürchten beim Kauf eines Elektroautos einen hohen Wertverlust, da technische Entwicklungen wie Batterie-Technologie oder Ladegeschwindigkeit dazu führen können, dass bereits drei Jahre alte Fahrzeuge aktuellen Modellen technisch hinterherhinken. Die Restwert-Experten von Bähr & Fess Analytics haben hierzu für die Autobild Analysen durchgeführt.

Die Branchenkenner identifizierten fünf Neuwagen aus verschiedenen Fahrzeugklassen, denen ein relativ beständiger Werterhalt zugetraut wird. „Unsere Auswahl zeigt Modelle, die sich im relativen Marktvergleich voraussichtlich wertstabiler entwickeln als der Durchschnitt der angebotenen Elektroautos in ihrem jeweiligen Segment“, erklärt Auto-Analyst Maarten Baljet.

Der niedrigste Wertverlust aller aktuellen E-Autos wird für das Tesla Model Y in der Ausführung Premium Maximale Reichweite Allradantrieb prognostiziert. Nach drei Jahren und 60.000 Kilometern sichert der mittelgroße E-SUV-Crossover 56 Prozent seines ursprünglichen Werts. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Mittelklasselimousine Tesla Model 3 (Hinterradantrieb) sowie der Mini Aceman (E Essential Trim) mit jeweils 53 Prozent Restwert.

Der Renault Twingo E-Tech (Evolution 80 Urban Range) und der Mercedes-Benz CLA können nach dem gleichen Zeitraum noch 50 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises vorweisen. Grundsätzlich verlieren alle Neuwagen ab der Zulassung rasant an Wert, wobei dieser Prozess bei bestimmten Modellen langsamer verläuft.

Der Restwert wird bei Elektroautos laut Maarten Baljet von Faktoren wie Markenimage, Modellbeschaffenheit und technologischer Reife, insbesondere Reichweite und Ladegeschwindigkeit, bestimmt. Auf individueller Ebene entschieden zudem Alter, Laufleistung und der Fahrzeugzustand über den Wert. Für Interessenten biete Leasing Vorteile durch gute Konditionen und eine flexible Modellauswahl. Zudem verbleibe das Wiedervermarktungsrisiko am Ende der Laufzeit beim Leasinggeber.

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Via: Autobild
Tags: Mercedes CLA mit EQ Technologie, MINI Aceman, Preise, Renault Twingo Elektro, Restwert, Tesla Model 3, Tesla Model YUnternehmen: Mercedes-Benz, MINI, Renault, Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Lotti meint

    05.06.2026 um 09:34

    Autokauf als IQ Test: die einen kaufen Tesla und bezahlen im Endeeffekt wesentlich weniger als die anderen… Effizienz versus Alt-Hersteller Verbrenner Industrie.

    Antworten
  2. MK meint

    03.06.2026 um 23:45

    Also halten wir fest: Es handelt sich um eine reine Vermutung der „Experten“ (den CLA z.B. gibt es ja noch gar keine 3 Jahre) und keine realen Werte.

    Antworten
  3. David meint

    03.06.2026 um 15:28

    Tendenziöse Sichtweise. Tesla muss man halt zum Listenpreis kaufen. Andere Autos nicht. Bei Tesla gibt’s dafür eben Tesla. Also nur ein einziges Modell, mal als hohe Kröte, mal als niedrige Kröte. Und es ist auch eine Sichtweise auf drei Jahre, nach fünf Jahren sieht das ganz anders aus. Wenn die Karre aus der Garantie ist, kannst du sie eigentlich wegschmeißen.

    Vor allen Dingen aber wird das Leasing nicht betrachtet. Bei Tesla machen das auch wenige, weil sie sich erinnern, wie es war, als dann nach drei Jahren für die Löcher im Unterboden fünfstellig zur Kasse gebeten wurde. Bei VW gab es den ID.Polo in der First Edition für 299 €. War natürlich sofort ausverkauft. Selbstverständlich hast du damit keine 50 % Wertverlust wie mit einem Tesla.

    Und außerdem fährst du ein sehr attraktives und sozial akzeptiertes Auto. Einen Tesla kannst du in vielen Stadtteilen von Berlin immer noch nicht stehen lassen.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      03.06.2026 um 18:57

      Immer die selbe unqualifizierte Leier.
      Gott sei Dank hatten im Mai in Deutschland über 5000 gut informierte Käufer da eine etwas differenzierte Sicht.
      + 322% in Deutschland klingt für mich ganz in Ordnung.
      Model Y RoboTaxen in ganz Austin unterwegs – Robocab Produktion läuft an, Semi Bestellungen wachsen, Cybertruck längere Lieferzeiten – kein Wunder, daß David hier wieder verbal eskaliert.
      Wie wird das wohl erst, wenn SpaceX in Kürze an die Börse geht und dann wahrscheinlich nächstes Jahr mit Tesla fusionieren wird?
      Time will tell.
      Übrigens unser Tesla ist mittlerweile im 5 Jahr und er hat gar keine Löcher irgendwo – Mängel hat er übrigens auch keine – weder beim TÜV noch in den Jahren danach.
      So bleibt von Davids „Meinung“ eben wieder nichts substantielles – FUD sonst nichts – David eben.

      Antworten
    • Tt07 meint

      03.06.2026 um 20:17

      Ganz schwacher Versuch die Fakten ad absurdum zu führen. Ein i-Männchen hätte es besser gemacht.

      Antworten
    • David meint

      04.06.2026 um 09:30

      So, jetzt habe ich es den Teslafans aber ordentlich gegeben!

      Antworten
    • Paule meint

      04.06.2026 um 09:44

      Berlins amtierene Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel rät „Es gibt allerdings Bereiche – und so ehrlich müssen wir an dieser Stelle sein – da würde ich Menschen, die Kippa tragen oder offen schwul oder lesbisch sind, raten, aufmerksamer zu sein.“
      Sind das die selben „Bereiche“, oder gibt es aus deiner Erfahrung für jede Zielgruppe andere Bereiche? Ist es risikolos möglich, in die oben genannten Bereiche mit einem VW ID.Polo in der First Edition für 299 € zu fahren?

      Kenne mich in Berlin nicht aus, und möchte von Deiner Ortskenntnis partizipieren. Nicht dass es mich trifft, wenn ich alternativ mit einem Audi-BEV in Weißensee parke, dort aber andere Marken grünes Licht haben.

      Antworten
  4. BEV meint

    03.06.2026 um 14:52

    Woher haben denn die Experten ihre realen Widerverkaufspreise (von Privat) ?

    Wenn das 3 Jahre alte Model Y / 3 mit AI4 ausgestattet ist, dürfte der Preis mittlerweile eher wieder steigen. =)

    Antworten
  5. Future meint

    03.06.2026 um 14:30

    Tesla ist schon wieder vorne. Man hat den Eindruck, die Marke ist in Europa wieder stark gefragt: Frankreich +655%, Spanien +113%, Portugal +349%, Dänemark +136% usw. (Mai 2026 gegenüber Vorjahresmonat).
    Was ist denn da los in Europa – hat VW immer noch so lange Lieferzeiten? Aber für die deutsche Teslafabrik ist die hohe Nachfrage ja bestimmt auch gut, denn Tesla wird ja in Deutschland gebaut und schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Deutschland sollte dankbar dafür sein.

    Antworten
  6. Paule meint

    03.06.2026 um 10:38

    Schööööön. Geht runter wie Öl. Eben noch hatte ich genau das beschrieben, der Artikel bestätigt mich.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      03.06.2026 um 12:54

      Wenn man den Wertverlust auf den Listenpreis bezieht, den eh so gut wie niemand bezahlt, sind natürlich Hersteller die wenig bis keinen Rabatt geben weit vorne, keine Frage.

      Also Kunde bringt mir das rein gar nichts, da ja höchstens der individuelle Wertverlust bezogen auf den Kaufpreis relevant ist. Falls mich der Wertverlust überhaupt interessieren sollte, Spoiler: tut er nicht. Das Auto ist für mich keine Wertanlage.

      Antworten
      • MichaelEV meint

        03.06.2026 um 13:05

        Und wo steht, dass es sich auf den Listenpreis bezieht? Ist doch allgemein bekannt, dass die anderen Hersteller ihre Ramschware mit ordentlich Rabatt verscherbeln, warum sollte sich „des ursprünglichen Kaufpreises“ also auf den Listenpreis beziehen!?

        Antworten
        • F. K. Fast meint

          03.06.2026 um 15:54

          Weil das bei solchen News immer der Fall ist? Da fragt niemand, was beim Kauf der Wagen gekostet und man an Förderung erhalten hat.

        • MichaelEV meint

          03.06.2026 um 23:43

          Förderung war effektiv auch nie Bestandteil des Kaufpreises. Generell sind reale BEV-Wertverluste unter diesem Aspekt nochmal deutlich niedriger.
          Ansonsten verweise ich auf das, was im Text steht: „des ursprünglichen Kaufpreises“

      • Paule meint

        03.06.2026 um 13:52

        Die Aussage kann ich bei einem ID3 zu 100% nachvollziehen. Bei Mobile stehen die sich ab 15000 das Gummi platt. So groß kann der Rabatt gar nicht gewesen sein.

        Antworten
        • hu.ms meint

          03.06.2026 um 16:23

          Komisch, mein (befreundeter) händler hat mich angerufen, er hätte für meinen ID.3 – EZ 03.11.20 – einen käufer für 15k. Kontakt vermittelt er aber nur, wenn ich bei ihm einen neuen bestelle.
          Ich habe damals 30.6k bezahlt. Knapp die hälfte nach 5.5 jahren würde ich als ganz guten wertverbrauch bezeichnen.

        • Paule meint

          04.06.2026 um 09:51

          Vielleicht hat Dein Händler keine Ahnung, oder kennt die aktuellen Preise nicht. 3 Jahre alter ID3:

          Volkswagen ID.3 Pro Performance 150 kW/LANE/PDC
          14.990 €¹
          EZ 03/2023 • 154.654 km • 150 kW (204 PS) • Elektro

          Warum muß er Dich anrufen, um ein wesentlich älteres Auto einzukaufen?

          Fällt mir schwer, Deine Geschichte zu glauben.

        • JuergenII meint

          07.06.2026 um 14:55

          Ich habe eine Frage von einem Freund:
          Wer kauft sich für 15.000 Euro denn wirklich einen ID3 der ersten Generation? Die Freude des Zweitbesitzers wird sich in Grenzen halten. Der ID.3 aus dem Baujahr 2020 gilt als das anfälligste Modell der Baureihe, da es das erste Produktionslos war, das unter Corona-Bedingungen, Bauteilmangel und einer noch rudimentären Software-Architektur gefertigt wurde. Der nimmt das eher zwangsweise um überhaupt noch einen neuen VW zu verkaufen. Trifft aber mittlerweile auf fast alle Hersteller zu, egal ob fossil oder NEW.

      • Jörg2 meint

        03.06.2026 um 16:21

        brain

        Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann gibt es nur einmal eine Konkretisierung, worauf sich der Restwert bezieht. Diese Konkretisierung lautet „… des ursprünglichen Kaufpreises …“

        Antworten
  7. Mäx meint

    03.06.2026 um 10:36

    Wir halten mal fest, dass ca. 50% Wertverlust nach 3 Jahren und 60.000km recht normal sind.
    Nur falls demnächst mal wieder Diskussionen aufkommen was denn nun normaler Wertverlust ist und was nicht.

    Antworten
    • Paule meint

      03.06.2026 um 13:53

      Schau mal bitte ob du einen Tesla findest, der nach drei Jahren und 60.000 km nur noch für die Hälfte angeboten wird. Ich habe keinen gefunden.

      Antworten
      • Referendar meint

        03.06.2026 um 14:16

        Deshalb verkaufen sich Tesla gebraucht so schlecht, sind einfach zu teuer. Schnäppchen macht man besser woanders.

        Antworten
        • Paule meint

          03.06.2026 um 22:18

          Dann verkauf ihn doch einfach billiger, wo ist das Problem?

        • MichaelEV meint

          03.06.2026 um 23:30

          Verrückter Post. Hohe Preise bedeuten, gebrauchte Teslas verkaufen sich hervorragend. Die Schnäppchen sind das Zeichen, dass ohne diese niedrigere Preise bei anderen Herstellern keine Nachfrage da wäre.

        • Referendar meint

          04.06.2026 um 18:45

          Hätte meinen post extra für die beiden hier als ironie kennzeichnen sollen.
          Ach, bevor hier wieder die KI bemüht wird zitiere ich mal Autobild:
          „Mit den besten Restwerten bei den dreijährigen Gebrauchten glänzen VW ID.3 Pro Performance und der Skoda Enyaq 80“
          Grüße von einem begeisterten ID.3 Fahrer

        • Paule meint

          05.06.2026 um 13:58

          „Grüße von einem begeisterten ID.3 Fahrer“

          Wenn Dich ID3 schon begeistert – wirst Du bei einem Model 3 am begeistertsten sein. Trau Dich!

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