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Honda stellt Elektro-SUV „0 α“ für 2027 vor

29.10.2025 in In der Planung von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Honda 0 α-2025-2

Bild: Honda

Honda stellt auf der Japan Mobility Show 2025 den Prototyps des Honda 0 α vor, eines Elektrofahrzeugs der nächsten Generation. Das Modell der neuen „0 Series“ sei als SUV konzipiert, das sich harmonisch sowohl in städtische als auch natürliche Umgebungen einfügt und das Leben der Menschen in jeder Situation unterstützt, heißt es.

Der Honda 0 α ergänzt die bisherige Honda 0 Series, zu der bereits der Honda 0 Saloon und Honda 0 SUV gehören, die Anfang 2025 vorgestellt wurden. Das Fahrzeug wird als „Gateway Model“ der Serie bezeichnet und bietet ein verfeinertes Design sowie einen geräumigen Innenraum mit laut den Designern großem Komfort für die Insassen.

Honda 0 α-2025-3
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Honda

Man habe eine niedrige Fahrzeughöhe erreicht, ohne die Bodenfreiheit zu verringern, so die Entwickler. Die schlanke Kabine biete dennoch großzügigen Platz für die Insassen, während die breite Spur die für SUV typische Stabilität und Dynamik betone.

Die Serienversion des Fahrzeugs soll ab 2027 weltweit auf den Markt kommen, vor allem in Japan und Indien. Ob und wann der Marktstart in Deutschland von Honda geplant ist, ist unklar. Technische Details zum Honda 0 α verrät der Hersteller ebenfalls noch nicht.

Honda 0 α-2025-1
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Honda

Laut früheren Meldungen hat Honda für seine künftigen Elektroautos eine neue Plattform entwickelt, die ein schlankes und flaches Design ermöglicht und die „Sicherheit und Sorgenfreiheit“ der Insassen gewährleisten soll. „Niederflurtechnologie“ in Kombination mit einem dünnen Akkupaket und einer neu entwickelten kompakten Elektro-Achse ermöglichten dabei einen niedrigen Schwerpunkt und eine geringe Trägheit, heißt es.

Das Unternehmen betont den Einsatz einer kompakten und besonders effizienten E-Achse. Der Wechselrichter sei um circa 40 Prozent verkleinert worden. Dies ermögliche eine horizontale Anordnung, bei der der Wechselrichter neben dem Motor platziert ist, was in der Vergangenheit nur schwer zu erreichen gewesen sei. Mit der kompakten E-Achse könnten gleichzeitig eine niedrige Bauhöhe und eine Maximierung des Platzangebots im Innenraum erreicht werden.

Das Gehäuse der Batterie werde durch den Einsatz von „Mega-Casting“ und 3D-Rührreibschweißen dünner. Außerdem werde durch die Verwendung einer aufprallabsorbierenden Karosseriestruktur der Raum verkleinert, der zum Schutz der Batterie benötigt wird, so die Entwickler. Dadurch stehe mehr Raum für die Akkus zur Verfügung. „Diese Technologien tragen dazu bei, ein leichteres und dünneres Batteriepaket mit maximaler Effizienz zu installieren, was für eine größere Reichweite der Honda 0 Series sorgt.“

Im Fokus steht zudem die Minderung der Batteriekapazität, diese soll nach zehn Jahren Nutzung auf weniger als zehn Prozent begrenzt werden. Dazu kommt den Angaben nach eine Diagnose- und Prognose-Technologie zum Einsatz, die Fahrdaten von fünf Millionen Honda Fahrzeugen, hauptsächlich Hybridfahrzeugen, nutzt.

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Via: Honda
Tags: DesignUnternehmen: Honda
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Anti-Brumm meint

    29.10.2025 um 15:58

    „… als SUV konzipiert, das sich harmonisch sowohl in städtische als auch natürliche Umgebungen einfügt und das Leben der Menschen in jeder Situation unterstützt“

    Nicht nur die KI kann halluzinieren, Marketingabteilungen konnten das schon immer.
    Die erreichte, niedrige Fahrzeughöhe hat man optisch gleich mal wieder ruiniert mit der Heckpartie, lol.

    Antworten
    • Couch Kartoffel meint

      29.10.2025 um 16:02

      Marketingabteilungen sind die Bereiche in Firmen die am meisten Personalabbau durch KI haben.

      Antworten
      • Future meint

        29.10.2025 um 16:13

        Also wird das Marketing jetzt endlch besser.
        Mal sehen, was als nächstes durch die KI im Unternehmen besser wird.

        Antworten
        • Couch Kartoffel meint

          29.10.2025 um 16:22

          Die Designabteilung bei Audi..

  2. Yupi meint

    29.10.2025 um 15:43

    Ein wunderschönes Auto, dass an Designklassiker der 2000 wie den Honda HRV erinnert, wie hier schon erwähnt wurde. Bei dem Marktanteil in Europa wird das ein Verkaufsbestseller.

    Wo ist der nächste Honda Händler?

    Antworten
    • Couch Kartoffel meint

      29.10.2025 um 15:56

      Gibt nur noch knapp unter 100 Händler. Wird langsam knapp eine Fachwerkstatt zu finden.

      Antworten
  3. Martin meint

    29.10.2025 um 14:55

    Besonders von hinten, wunderschön. Die Designer haben alles gegeben was menschlich möglich war. Respekt.

    Antworten
  4. TomTom meint

    29.10.2025 um 13:09

    Spielt Honda in Europa eigentlich noch eine Rolle?
    Neue Modelle sieht man eher nicht mehr, wenn sind es die älteren die noch praktisch waren.
    Glaube mit diesem Design räumen sie sich bei uns endgültig aus dem Feld.
    Aber anscheinend ist Indien und der Heimatmarkt eh die Zielgrösse – scheinen es sich leisten zu können, das Ding wird sicher sündhaft teuer….

    Antworten
    • Elknipso meint

      29.10.2025 um 13:15

      Nein Marktanteil 0,1 Prozent. Genauso irrelevant wie Alfa.

      Antworten
  5. South meint

    29.10.2025 um 13:07

    Uff, also wie man das Heck eines Autos so hässlich hinbekommt… und naja, mei, das Xte SUV Einheitsbreigedöns…

    Antworten
  6. E.Korsar meint

    29.10.2025 um 12:40

    Der Name ist passend. Gefällt mir null.

    Antworten
  7. Couch Kartoffel meint

    29.10.2025 um 12:29

    Wenn Honda was kann, dann hässliches Design. Das Teil sieht aus wie der erste Honda HR-V der ersten Generation.

    Antworten

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