Tesla bereitet sich nach Angaben der Verwaltungsratsvorsitzenden Robyn Denholm darauf vor, einen neuen CEO aus den eigenen Reihen zu ernennen. Das kommt aber nur zum Tragen, falls die Aktionäre das vorgeschlagene neue Vergütungspaket für Elon Musk im Wert von einer Billion Dollar ablehnen und der langjährige Chef das Unternehmen verlässt.
In einem Interview mit Bloomberg erklärte Denholm, dass ein interner Kandidat „am wahrscheinlichsten“ sei, um einen geordneten Übergang sicherzustellen, schloss aber externe Bewerber nicht grundsätzlich aus.
Die mögliche Ablösung Musks rückt in den Mittelpunkt, da die Aktionäre in der kommenden Woche über das enorme Vergütungspaket abstimmen sollen. Dieses sieht vor, dass Musk bis zu 25 Prozent der Tesla-Anteile erhalten könnte, wenn er die Marktkapitalisierung des Unternehmens erheblich steigert und Wachstumsziele in den Bereichen Elektrofahrzeuge, Robotik und Robotaxis erreicht. Sollte die Vereinbarung scheitern, hat Musk mehrfach angedeutet, sich stärker auf seine anderen Firmen wie xAI und SpaceX zu konzentrieren oder sich ganz von Tesla zurückzuziehen.
„Ich habe direkt mit ihm darüber gesprochen“, sagte Denholm im Gespräch mit Bloomberg. „Es besteht für mich kein Zweifel, dass, wenn wir das nicht durchbekommen, eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass er sich vom Unternehmen zurückzieht oder weniger engagiert sein wird.“ Das neue Vergütungspaket solle sicherstellen, dass Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und anderer neuer Produkte innerhalb Teslas stattfinden – und nicht in Musks anderen Unternehmen.
Für den Fall, dass die Abstimmung scheitert, habe Tesla einen „Plan B“. Denholm betonte, dass das Unternehmen über eine starke zweite Führungsebene verfüge, darunter Produktionschef Tom Zhu, der auch Teslas China-Geschäft leitet. Zhu habe in mehreren Bereichen des Unternehmens gearbeitet – ein bewusstes Vorgehen, um interne Talente zu fördern, sagte sie.
Darüber hinaus deutete Denholm an, dass verschiedene Nachfolgeoptionen geprüft würden, darunter auch eine geteilte Führungsstruktur. „Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Alternativen.“

hu.ms meint
Elon hat tesla gross gemacht. Durch seine äußerungen ist der aktienkurs maßgeblich beeinflusst. Die rücksetzer sind meist Q-ergebnis bedingt – an denen kann man aber auch gut verdienen.
Wenn der „guru“ die firma verlässt, wird das ein erhebliches image-problem.
Denn es gieb viele „Elon-jünger“ aber wieviele „tesla-fans“ ?
Jörg2 meint
Habe ich das richtig verstanden?
Da geht es nicht um einen Scheck, nicht um Geld.
Es geht um Aktienoptionen, welche an eine Zielerreichung gekoppelt sind.
Die Zielerreichung ist die Ver-8-Fachung des Unternehmenswertes.
Bei Nicht-Zielerreichung gibt es nichts.
(Aktueller Unternehmenswert von Tesla knapp 1,5 Billionen US$.)
M. meint
„Dieses sieht vor, dass Musk bis zu 25 Prozent der Tesla-Anteile erhalten könnte“
Dass das jetzt eine Option ist, das steht da nicht.
Aber „zum Börsenkurs kaufen“ ist sicher nicht gemeint. Dazu braucht man dann ja das Geld, und wenn das eh schon überwiegend aus T-Aktien besteht… schwierig.
Ich denke, er „erhält“ die einfach, oder wieder zum 10% Kurs. Jedenfalls steigt sein Anteil am Unternehmen, und der aller anderer Aktionäre sinkt.
Vielleicht magst du ja recherchieren und hier teilen.
Jörg2 meint
M
DAS ist das Ergebnis meiner Recherche.
Es gibt eine Zielvereinbarung (Unternehmenswert mal 8). Wenn das erreicht ist, gibt es ein Aktienpaket.
Ich dachte, dass wäre bei einfachem Lesen ersichtlich.
Nun kann man sich noch die Zahlen ansehen:
1,5 Billionen x 8 = 12 Billionen
Also 10,5 Billionen mehr.
Davon 1 Billionen als Entlohnung.
Bleiben für den Rest der jetzt 1,5-Billionen-Aktionäre also 9 Billionen übrig.
Wenn Deine Recherche etwas anderes ergibt, immer her damit.
M. meint
Ah…. naja.
Ich recherchiere da mangels tieferem Interesse nichts.
Die können sich entweder entschließen, endlich wieder ernsthaft Autos zu bauen, oder weiterhin Luftschlösser.
Falls sie sich für Autos entscheiden, schaue ich mir das nochmal an.
Jörg2 meint
M
Wenn Du Dich nicht für das Thema interessierst, offenbar auch den Artikel nicht gelesen hast, wie kommt dann Deine breitbrüstige Aussage „Dass das jetzt eine Option ist, das steht da nicht.“ zustande. Müsste da nicht eher stehen: Ich hab zwar keine Ahnung, aber schreib mal irgendwas?
M. meint
Du bist doch der Typ, der mir immer vorwirft, in deinen Aussagen etwas zu lesen, das du nicht geschrieben hast, richtig?
Von wem ich das wohl habe…
hu.ms meint
Das aktienpaket für Elon soll 25% der anteilscheine betragen.
Also erst eine verachtfachung des aktuellen börsenkurses und dann eine verwässerung durch ausgabe von 25% neu gedruckten aktien ?
M. meint
Tesla verdient einen CEO, der motiviert ist, sich auch ohne Billionen-Vergütung ausschließlich in den Dienst dieses Unternehmens zu stellen und es wieder nach vorne bringt.
Natürlich wäre es besser für andere Unternehmen, Musk würde bleiben. Aber das ist nicht im Interesse von Kunden oder Mitarbeitern.
Mary Schmitt meint
Hahaha, Tesla rasselt immer mehr in den Untergang. Im Oktober gibt das mal wieder einen historisch schlechten Monat in Europa. Aktuell haben sich die Zulassungen selbst in ihrem geheiligten Vorzeigeland Norwegen geachtelt zum Vormonat!
Future meint
Nächstes Jahr im Oktober ist Tesla dann bestimmt pleite – aber wer soll dann die 1,5 Mio. Elektroautos von Tesla bauen? Das will ja keiner machen – wegen der lukrativen dreckigem Verbrennerherstellung. Tesla wird also weiter gebraucht.
Gernot meint
Zum einen werden die Tesla-Lemminge sein 1-Billionen-Vergütungspaket genehmigen. Zum anderen wird Musk sich garantiert nicht zurückziehen auch wenn er sein Vergütungspaket nicht durchbekäme. In dem Moment, wo Musk geht, entwicht die ganze heiße Luft aus dem Kurs. 80-90% Kursverlust sind realistisch. Damit würde Musk grob die Hälfte seines Vermögens verlieren. Das weiß er auch und deshalb wird er es nicht machen.
paule meint
Ein Weggang von Musk bei Tesla dürfte vor allem den Mitbewerbern nicht gefallen – glaubt man den hier verbreiteten Einschätzungen, dass Musk dem Unternehmen schaden würde, für schlechte Umsätze verantwortlich ist und sowieso alles falsch macht. Vielmehr müssten sie ein gesteigertes Interesse daran haben, dass er bleibt und das Unternehmen zu Grunde richtet.
Im Prinzip widersprechen sich die Tesla-Hääder selbst, oder sind im Kopf etwas einfach gestrickt.
Was kann es besseres geben, wenn der Mitbewerber eine unfähige Führungsfigur hat?
Mein Verdacht: Musk macht gar nicht so viel falsch, vor allem wenn man ihm am Unternehmensergebnis bewertet. Genau aus diesem Grund wird er täglich diffamiert. Mit Sicherheit wird ein Mitbewerber oder dessen Fans nicht zugeben, dass Musk und seine Unternehmen auf Kurs sind. Die Anzahl der Negativberichte ist für mich zumindest ein sehr guter Kontraindikator.
Future meint
Die Linken und Woken in Deutschland wollen Musk nicht in der Politik haben. Ich bin ja auch dafür, dass jeder das machen sollte, was er am besten kann. Musk ist ein hervorragender Unternehmer und wird in dieser Funktion auch gebraucht. Vermutlich ist er allerdings nicht ausgelastet genug damit.
NeutralMatters meint
Future – kann man wirklich so tief sinken mit „Die Linken und Woken in Deutschland“?
Nach deiner Einordnung fallen da ziemlich viele drunter, die mit guten und stichhaltigen Argumenten gegen Musk sind – all jene, die aus unserer Geschichte lernten und dies in direkter Weise Musk gegenüber spiegeln können.
Das erschreckt mich sehr und gibt kein gutes Bild ab.
Future meint
Die Mehrheit der Deutschen ist rechts oder rechtsaußen. Da sind sich alle Umfragen eigentlich gerade ganz einig. Diese Gruppe wird dem politischen Musk gegenüber wohl nicht so negativ eingestellt sein.
Micha meint
Warum zeichnest du hier so ein plumpes Freund-Feind-Schema? Ich für meinen Teil „hasse“ weder Tesa, noch liebe ich andere Hersteller. Für mich, und wahrscheinlich viele andere kommt es nur nicht infrage, dem reichsten Mann der Welt, der sich aktiv für einen postdemokratischen Tech-Faschismus einsetzt, noch reicher und mächtiger zu machen. Ich würde mich freuen, wenn Musk sich zurückzieht und wieder guten Gewissens Tesla kaufen kann. Das wäre gut für die E-Mobilität und damit für uns alle.
Andi EE meint
@Micha
Was soll das sein, ein postdemokratischer Tech-Faschismus?
„… noch reicher und mächtiger zu machen.“
Es gibt doch nichts Dümmeres, wenn Musk die Unternehmensanteile aus Tesla abziehen würde. Dann gäbe es viel weniger Elektromobilität und weniger stationäre Batterien, das was fürs Klima gut wäre. Er hat das alles angestoßen, nicht ihr.
Angenommen wir schieben das Geld zu VW, Mercedes und BMW, würde sich die Elektroquote von 100% auf 10-20% verringern. Da musst du doch selber sagen, so unfähigen Unternehmen sollte man das Geld nicht geben, du willst ja auch Gutes bewirken, richtig?! 100%, nicht 20% und weniger und dann kein ökonomisch tragfähiges Geschäftsmodell mit Elektro haben.
„Ich würde mich freuen, wenn Musk sich zurückzieht und wieder guten Gewissens Tesla kaufen kann.“
Es gäbe keine Elektromobilität ohne Musk. Wir wollen doch nicht, dass du die Väter des Dieselskandals noch belohnst, oder schon? Mit welchem Kompass bist du eigentlich unterwegs, du willst unsere Lebensgrundlage mit diesen miserablen Produkten zerstören? Deine politische Meinung, geschenkt. Wir müssen in der Realität Positives bewirken und das können wir nicht mit wenig gefragten Elektro-Produkten und einer Verbrenner-Armee und vermeintlichem Gutmenschentum.
„Das wäre gut für die E-Mobilität und damit für uns alle.“
Nein exakt das Gegenteil, ihr quackt doch wieder gegen das Robotaxi, welches so viele Ressourcen einsparen könnte. Ihr schreibt euch mit Gutmenschen an, macht aber exakt das Gegenteil, ihr schwafelt dauernd denen das Wort, die es nicht umsetzen können.
Mark Müller meint
„Es gäbe keine Elektromobilität ohne Musk.“
Du glaubst auch alles. Typisch.
Micha meint
So viele Strohmannargumente und doch kaum auf mein eigentliches Argument eingegangen. Ich habe nie bestreitet, dass Musk einen Verdienst an der heutigen Situation der Elektromobilität hat. Und ich freue mich grundsätzlich darüber, wenn Tesla mit Ihrem Geschäftsmodell erfolgreich ist und wir bald alle sauber und sicher unterwegs sind. Ich habe nur ein großes Problem damit, wenn der reichste Mensch der Welt, seine Macht und sein Geld dafür einsetzt, die Demokratie auszuhöhlen.
Und wie gesagt, ich bin anders als du von keinem Autokonzern „Fan“. Deine offensichtliche Vergötterung von Tesla spiegelt sich für mich allerdings schon länger nicht mehr im technischen Vorsprung wider, sie sind mittlerweile einer von vielen, die gute E-Autos bauen.
Andi EE meint
@Micha
„So viele Strohmannargumente und doch kaum auf mein eigentliches Argument eingegangen.“
Doch, deine Firmen setzen es nicht um. Wieso sollte man auf deine Träumereien vertrauen. Sie haben es ja mit einer riesigen Modellflut probiert. Völlig unfähig, jetzt gibt es ja wieder die Rolle rückwärts zu den Verbrennern.
„Ich habe nur ein großes Problem damit, wenn der reichste Mensch der Welt, seine Macht und sein Geld dafür einsetzt, die Demokratie auszuhöhlen.“
Er muss seine Macht ausüben, weil er es besser weiss als ihr es wisst. Er beweist es doch dauernd mit seinen erfolgreichen Firmen die wie im Fall von 100% BEV-Quote unters Volk bringen.
Und was soll das mit der Demokratie, er ist genauso wie du für eine funktionierende Demokratie. Über die Ausgestaltung kann man aber hoffentlich noch streiten. Ihr merkt doch selber, dass eure Demokratie unter eurer Bürokratie, absurde Züge besitzt, die das Unternehmertum wirklich nicht fördert.
Ihr denkt denkt Musk beleidigt euch, ja mag sein. Aber er hat Recht mit der Disfunktionalität in Deutschland. Ihr seid richtig sch…. unterwegs, leider stimmt das alles. Dass er die AfD unterstützt, geschenkt, das ist wohl auch eher dem geschuldet, dass man diesen Change braucht, der so in der momentanen Konstellation ja wirklich nicht geschehen kann. Ich würde die AfD nicht unterstützen, aber was halt nicht geht, ist euer Ausschlussverhalten, zumal mit diesem abartig bescheidenen Leistungsausweis der arrivierten Parteien.
„Und wie gesagt, ich bin anders als du von keinem Autokonzern „Fan“.“
Ich auch nicht, ich unterstütze eine Robotikfirma, aber ja, jede Menge Bekloppte wollen das nicht sehen.
„Deine offensichtliche Vergötterung von Tesla spiegelt sich für mich allerdings schon länger nicht mehr im technischen Vorsprung wider, sie sind mittlerweile einer von vielen, die gute E-Autos bauen.“
Ja dieser verblödeten Einstellung von dir habe ich Problem. Wenn du meinst Tesla mit Volkswagen zu verorten, dann hast von der technologischen Seite einfach null Ahnung.
Mcdown meint
Musk ist für Menschen, denen Demokratie, Toleranz und Offenheit wichtig ist, eine unerträgliche Person. Wer darin gerade eine Bestätigung sieht, Musk zu mögen, scheint ihm im Geiste ähnlich zu sein. Für die Firma wäre sein Weggang ein Segen, er behindert eher den Fortschritt, da er alles unter Kontrolle haben möchte.
Mary Schmitt meint
„Mein Verdacht: Musk macht gar nicht so viel falsch, vor allem wenn man ihm am Unternehmensergebnis bewertet. “
Mein Verdacht: Pa.ule meint gar nicht das Unternehmensergebnis, denn das ist überschaubar. Vor allem für ein Unternehmen ohne Erblasten und Gewerkschaften in einem boomenden Segment ist es sogar extrem überschaubar und die Prognose ist schlecht. Aber vielleicht kennt er sich an Schippe und Besen besser aus?
Envision meint
Hhm, Ende des Jahres 50% der USA mit fahrerlosen Robotaxis (hieß es von Musk vor ein paar Monaten), hunderttausende Optimus Roboter 2026 … die z.B. auch besser als viele Chirurgen operieren können (laut Musk), Kritiker sagen er hat das „Fraudsperger“ Syndrom – time will wie immer tell, vermutlich bis zur nächsten „next year“ Prophezeiung.
Andi EE meint
Wenn die Dinge aufgehen würden, wärst du arbeitslos, korrekt?
EVrules meint
Die Dinge geben aber nicht so auf – das ist der Fakt dahinter.
David meint
Sagt Robyn Denholm, die ihre gesamten Tesla-Aktien vorsichtshalber verkauft hat. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Wie formulierte es Electrek? Elon erpresst die Aktionäre. Wenn er nicht seine Billion bekommt, wird er nicht mehr für Tesla lügen.
Future meint
Aber er bekommt die Billion doch nur, wenn es ihm gelingt, den Unternehmenswert zu verachtfachen, wenn ich es richtig verstanden haben. Sonst gibts gar nix.
Lattafa meint
Lese ich da 1 Billion Dollar? Das ist die Hälfte dessen was uns die Deutsche Einheit gekostet hat.
Wieviel gutes könnte man mit dem Geld machen . .
eBikerin meint
Es handelt sich um Aktien-Optionen nicht um reales Geld.
Sollte Musk dass monetarisieren wollen, wäre das ganz schnell ganz viel weniger.
David meint
Die Einheit hat uns auch nicht zwei Billionen gekostet, sondern das Geld blieb im Lande und hat so signifikante Steuereinnahmen generiert bzw. Sozialkassen entlastet.
Future meint
Viel Geld ist versickert.
Das kann man sich nicht alles schönreden.
Miro meint
Genau so ist es!!
paule meint
Begreifen die einfachen Leite nicht. Schon bei allen anderen Vergütungspaketen wurde der Irrglaube verbreitet, Musk hätte einen Scheck erhalten.
Musk braucht die Aktien ausschließlich für seine Stimmrechtsanteile und muss sich das sehr teuer erkaufen. Hab es aber fast aufgegeben, das zu erklären, man will es nicht hören oder wahr haben. Passt nicht in das gezeichnete Negativbild.
eBikerin meint
„Musk braucht die Aktien ausschließlich für seine Stimmrechtsanteile“
Genau so sieht das aus.
„Passt nicht in das gezeichnete Negativbild.“
Ne das hat damit gar nichts mit Musk/Tesla zu tun, es liegt schlicht daran, dass ganz viele Leute überhaupt gar keine Ahnung von Finanzmarkt etc haben.
Solche Kommentare liest du unter jedem Artikel wo es irgendwie um „Superreiche“ und entsprechende Aktien-Optionen geht.
Micha meint
@eBikerin: Willst du uns mit den Anführungszeichen also sagen, dass jemand, der mal eben ein soziales Netzwerk für 44 Mrd. kaufen kann, nicht superreich ist?
Andi EE meint
@eBikerin
Dann korrigiert es doch wie der hu.ms, geht short auf die Tesla-Aktie. Oder besser noch, kauft die Aktien von euren Superherstellern, wenn du Recht hast, wirst du schnell superreich mit all diesen unterbewerteten Autokonzernen.
Das ist wie in einem Laden (Börse). Es gibt z.B. 100 Produkte, jeder kann das kaufen was er möchte. Aber was du machst, du kommst in den Laden und schreist jeden Tag rum, „das eine Produkt hinten links auf keinen Fall kaufen, das ist viel zu teuer.“
Interessiert das jemanden im Laden, nein. Der Besitzer vom Laden würde dir sagen, „halt die Klappe, nimm dein Ding und bezahl an der Kasse“. Wenn du es nicht willst, dann kauf es nicht, so einfach ist das.
Lattafa meint
Die 44 Milliarden kamen von den Banken, zu horrenden Zinsen. Musk war nicht flüssig genug für den ( schlechten ) Deal. Welchen Wert hat X zur Zeit, 8 Mrd.?
M. meint
Du postest hier doch laufend den Aktienkurs.
Poste doch mal, was Musk für die neuen Aktien zahlen soll.
Wenn das was anderes ist als ein Scheck…
Ja, die neuen Aktien kann er über Jahre nicht verkaufen.
Aber die alten.
Andi EE meint
Er darf die Aktien ja mehrere Jahre nicht verkaufen (auch ein Teil der Vergütungsverordnung) und er bekommt die Aktienpakete ja nur, wenn er den gleichzeitig den Unternehmenswert verdoppelt, den Gewinn und Umsatz verdoppelt, vereinfacht dargestellt. Es ist ihm also nicht möglich, eine Sparte künstlich zu dopen, um zu kassieren. Es muss wirklich der Firma substanziell besser gehen. Es gibt noch eine Klausel, dass diese Werte über einen grösseren Zeitraum gehalten werden können … auch das eine Sicherheit, damit man die Firma und Anleger gegenüber Spikes absichern kann.
Das wäre so, wie wenn Blume mit seinem Geschäftsmodell 20 Mio. Autos verkaufen müsste, Gewinn und Umsatz verdoppeln müsste. Ich glaube da würde jeder Deutsche zustimmen, wenn man den CEO so belohnen würde, wenn man ein derart wichtiges Unternehmen wieder aus der Talsohle zurückholen würde. Aber ja, lieber wieder echauffieren, statt denken / den Leistungslohn einbringen würde. Quasi Millionen für den Absturz garantieren, das ist viel stimmiger (Status Quo). 🥳
Es gibt nur Lohn, wenn sich VW positiv bei Kurs, Umsatz und Gewinn entwickelt … dann das Dreifache z.B., bei weiterem Niedergang nichts, das wäre doch besser. Diese leistungsabhängige Vergütung sollte eigentlich bei jedem CEO die Regel sein. Im Positiven wie im Negativen, im Normalfall in der Wirtschaft ist es primär nur die positive Seite die exponentiell anwächst. 😉
Andi EE meint
„dass diese Werte über einen grösseren Zeitraum gehalten werden MÜSSEN …“
Nicht unwichtige Korrektur
Martin meint
Latta
….
Verrückt ist nur was fussballer oder infaulenzer erhalten. Bei Tesla sind das nur Aktien Optionen
Lattafa meint
Weiß Elon, dass es „nur“ Optionen sind?
M. meint
Er weiß bestimmt, dass es um Optionen zum 1/10 des Kurses geht.
Climator meint
Musk und die viele anderen Unternehmer machen sehr viel Gutes mit dem Geld. Sie investieren es in Produkte die Leute freiwillig kaufen um ihnen das Leben komfortabler ober lebenswerter zu machen. Der Staat nimmt Bürgern das Geld weg und macht damit Sachen die nicht ihren Willen entsprechen oder ihnen Schaden.
Micha meint
Glaubst du diesen ultralibertären Quatsch eigentlich wirklich? Musk ist ein guter Samariter, der den Menschen mit Twitter und Donald Trump eine Freude bereiten möchte? Und wie genau schadet es dir, dass von deinem staatlichen Abgaben Straßen, Schulen und ein Gesundheitssystem finanziert werden?
Future meint
Der Staat baut doch überall Straßen mit dem schönen Geld der Bürger. Vielleicht will er keine Straßen haben?
Justin Case meint
Elon Musk versteht es wie kein Zweiter mit ganz viel heißer Luft den Aktienkurs aufzublähen. Das kurzfristige Risiko ist das schnellere Platzen dieser Blase, wenn die Heißluftquelle geht.
Angesichts dessen, dass bei Tesla in den letzten 5 Jahren objektiv außer dem Erzählen phantastischer Geschichten sehr wenig passiert ist (Geschichtengläubige mögen widersprechen) und Herr Musk offenbar andere Prioritäten hat glaube ich trotzdem, dass Tesla nicht besseres als ein Abgang von Musk passieren kann.
Andi EE meint
@Case
Wieso das jetzt wieder ein Artikel Wert ist, obwohl man sich bei ecomento.de mit Fokus auf Deutsche Elektromobilität konzentrieren möchte, könnte man sich doch auch fragen.
Vielleicht müsste man euch Deutschen über das autonome Fahren korrekt informieren. Über euren gewaltigen Rückstand, über die Gefahr dass ihr durchs Robotaxi mit euren Unternehmen existenziell gefährdet seid. Vielleicht Iiegt es nur an eurer absurden Presse, durch die ihr diese absehbare Entwicklung nicht sehen könnt, respektive wollt.
Man kann immer über Börsenkurse streiten, da gebe ich dir Recht. Aber über was man nicht streiten kann, dass ihr bezüglich Tesla, komplett falsch in der Presse informiert werdet. Eure Presse trieft vor Neid und Ahnungslosigkeit. Mit der Wahrheit rund um das Thema habt ihr nichts zu tun, ihr seid ganz nah an der permanenten Lüge und inflationären Ignoranz gebaut.
Macdown meint
Spätestens, wenn man nicht von der Arbeit wegkommt weil das vermietete Auto im Stau steht und wenn mann morgens die Kotze vom Fahrgast findet, der in der Nacht das Taxi buchte, wird einem klar, dass die Idee, ein autonomes Auto zu kaufen und dann als Taxi zu vermieten eine bescheuerte Idee ist.
Andi EE meint
@Macdown
Aber das ist ja nicht dein Problem, wenn es nicht funktioniert. Es ist eines von Millionen Produkten und Dienstleistungen die gescheitert sind. Meldest du dich da auch bei jedem Krempel mit einem Status-Bericht, was alles nicht läuft? Vermutlich nicht.
Offensichtlich tangiert euch das, da könntet ihr euch doch mal ehrlich machen, wieso ihr euch jeden Tag über nicht funktionierende Produkte von Tesla echauffiert?! Ein Unternehmer schaut darauf, dass sein Produkt oder Dienstleistung möglichst gut performt. Das scheint bei euch nicht zu klappen.
Future meint
Das autonome vollgekotze Auto wird sicherlich auch selbstständig zur Fahrzeugreinigung fahren. Dabei werden dann auch gleich die Koksreste entfernt. Morgens ist dann wieder alles fein fürs Herrchen.
Holger meint
Oh, keiner widerspricht. Ist erstaunlich oder? Der Eintrag ist auch nicht gelöscht(cool ecomento)
„…euch Deutschen…“. Was bist du für ein Landsmann und wird dort denn objektiver berichtet?
M. meint
Der Typ ist Schweizer. Und Busfahrer (mit Fahrkarte, nicht mit Führerschein).
Der „weiß“ nur das, was er bei Elon gelesen oder gehört hat.
Justin Case meint
„euch Deutschen“ + der herablassende alleswissende Beschimpfungston: Grok, bist Du es?
Future meint
Natürlich ist es wichtig, Investoren zu gewinnen und diese auch zu halten. Das klappt nicht bei jedem Startup so gut wie bei Musks Unternehmen. Natürlich gehört dazu auch mehr als Storytelling. Musk gelingt das erstaunlich gut und das trägt auch zur verlässlichen Finanzierung der Unternehmen bei.
Fliegender Holländer meint
Tesla ist doch kein Startup mehr.
Ich meine es ist der jüngste massen Auto Hersteller, aber startup würde ich es bei die Zahlen nicht mehr nennen.
Andi EE meint
@Future
Komplett absurde Einschätzung von dir. Storytelling funktioniert doch nicht ohne entsprechende Technologie oder dem Nachweis, dass man bereits weit über anderen Playern performt hat.
Als Beispiel:
– Ariane und Konsorten wären heute alle instant Pleite, wenn sie sich dem Wettbewerb mit Musk und SpaceX stellen müssten. Diese gewaltige Kostenreduktion durch Wiederverwendung, kann kein einziges Weltraumunternehmen kontern. Das sind reale Tatsachen und hat nichts mit Storytelling zu tun.
– Oder sehen wir von Mercedes, BMW und Konsorten die stationären Speicher in Grossproduktion. Sehen wir einen humanoiden Roboter vor der Serienfertigung der in Fabriken die Produktionskosten senken könnte?
– Oder haben diese Firmen ein autonomes Fahren wie Tesla am Start. Das hat doch nichts mit Storytelling zu tun, es sind Technologien die seit mehreren Jahren in Millionen von Teslas im realen Betrieb gefahren werden. Und es ist alles transparent, jeder kann den Abgleich mit der Visualisierung verfolgen / die Echtheit überprüfen.
Das ist nur noch nicht monetarisiert, weil es hier den 100% Job benötigt. Eigentlich nicht den 100% leider, es benötigt den 200% Job wegen Presse und verpeilter Gesellschaft. Die Güte von FSD ist so hoch und eben nicht in den Earnings enthalten. Das erklärt, wieso so viele Anleger ans Investment glauben und in DE wo man sich krampfhaft wünscht, dass es halt nicht aufgeht. Die Folgen wären für die DE-Autobauer katastrophal wenn es eingeführt wird, das steht ausser Frage.
Aber ja, das ist alles Storytelling, ich gratuliere dir @Future, du hast echt den Durchblick. :D
Future meint
Storytelling ist eine hohe Kunst. Es geht beim Storytelling doch auch darum, die Erfolge, Pläne und Visionen auf eine Art und Weise zu vermiitteln, dass die Investoren auch davon überzeugt sind. Dieses Talent hat Musk definitiv und andere haben das überhaupt nicht. Ich halte das für einen der Hauptgründe für die gute Finanzierung von Musks Unternehmen.
Andi EE meint
Storytelling hat null Substanz ohne Technologie. Ein lächerlicher Schaumschläger wie die Witzfiguren aus der Wasserstoffbranche.
„… Erfolge, Pläne und Visionen auf eine Art und Weise zu vermiitteln,“
Nein, du musst die Technologie parallel zu deinen Ansagen entwickeln und zum Beta-Test freigeben. Zum Beispiel FSD ist völlig transparent, jede Dumpfbacke kann die Visualisierung mit der Realität abgleichen. Damit hast du die Gewähr, dass es kein Remote-Control ist.
Es ist doch kein Storytelling wenn Millionen FSD nutzen können. Storytelling, ist wenn du nichts hast, außer dem Gebabel e8nes CEOs. Aus deiner Sicht mag das Storytelling sein, weil du offensichtlich nicht kapierst, was hier gelungen ist. DIE BREMSE zur vollständigen Autonomie wurde hier gelöst. Computer verstehen null und nichts von der Umwelt, strunzdoof, die könnten nie was autonom lösen, jedem Computer/Roboter musst du nach Schema zuarbeiten, damit er funktionieren kann.
FSD ist der erste Roboter, der auf eine vollständig variable Umwelt, in seinem Aufgabenbereich autonom agieren kann. Das Tor zur vollständigen Autonomie und zu extrem schnellen (visuellen) Programmieren ist aufgestoßen. Du bist dir offensichtlich nicht bewusst, dass du etwas Ähnliches mit händischer Programmierung nie hinbekommen würdest. Diese Entwicklung ist absolut bahnbrechend.
Und du hast auch stationäre Batterien mit hervorragender Marge, Tesla ist der einzige 100% Elektromobilhersteller mit positiver Marge, die Produktion ist dementsprechend hochgradig automatisiert und erwirtschaftet diese Gewinne und !!!! man kann sich diese teure KI-Infrastruktur leisten. Dann kommt der Semi-Truck Anfang 2026 in Serie, das Cybercab steht vor dem Produktionsstart. Das sind nach deiner Meinung Storys, sorry du liest glaub zu viel Deutsche Medien.
Future meint
Vermutlich störst du dich am Begriff. Ich empfehle dir dazu die Lektüre aus der Wirtschaftswoche vom 03.06.2024: »Pitchen wie Elon Musk«
David meint
Ich glaube auch, ohne Murks sind sie erledigt. Er macht aus Nichts Aktienwert. Ein guter CEO im Sinne des Geschäftes kann Tesla nicht helfen. Denn aus unternehmerischer Tätigkeit kann man die versprochenen Gewinne niemals erwirtschaften. Daher ist es konsequent, in die Produkte gar nichts mehr zu investieren und das beschert uns diese vier Youngtimer.
Future meint
Aktien sind doch immer eine Wette auf die Zukunft.
Das ist bei Tesla nicht anders als bei allen anderen Technternehmen auch. Die allgegenwärtige KI-Wette könnte auch platzen oder eben nicht – und dann verdienen wir alle kräftig mit daran, wenn wir investiert sind.
Mark Müller meint
Sehr nobel ausgedrückt.
Mir kommt da eher Baron von Münchhausen in den Sinn, den später als Lügenbaron berühmt wurde.
Future meint
Vermutlich gibt es deshalb so wenig Risikokapital in Deutschland. Vermutlich gibt es deshalb auch so viele sehr alte große Unternehmen in Deutschland und so wenige junge große Unternehmen.
MrBlueEyes meint
Es stellt sich einem nur 1 Frage: WARUM?
Der Mann schadet Tesla mittlerweile mehr, als er nützt… und kostet einen Haufen Geld… Tesla könnte froh sein, wenn er weg wäre…
jm2c
Future meint
Viele sind sicherlich nur wegen Musk bei Tesla investiert. Trotz des politischen Engagements ist der Aktienkurs sehr stabil. Die Vergütung ist ja an gewisse Meilensteine gebunden. Also bleibt es wohl spannend, was passiert. Vielleicht schicken sie Musk auch erstmal weg, um ihn dann später wieder zurückzuholen, ähnlich we damals bei Jobs.
TomTom meint
Zurückholen?
Der will doch auf den Mars.
Kann er dann ja grad zünden so wie das Paket an der Versammlung abgelehnt worden und er dann arbeitslos ist…
Aztasu meint
Die Management-Ebene stecken alle zusammen unter einer Decke. Es sind alles Ja-Sager ohne Profil die als Seilschaft an Musk dranhängen.
Wenn Musk geht drohen Jobverlust bzw. Aktienverluste.
Die Insider-Verkäufe bzw. die Verkäufe in den nächsten Jahren, teilweise auch weil man das Unternehmen verlässt, sprechen für sich. Auch Musks Bruder hat schon einiges zu Geld gemacht. Einzig die 950 Mio die Musk vor vielen Wochen mal nachgekauft hat stellen eine Ausnahme da.
Rational ergibt das Festhalten an Musk außer aufgrund ohne genannter Aspekte keinen Sinn. Musk hat weder die technische Ausbildung noch das Händchen für Politik das er als CEO fürs Unternehmen wirklich besser wäre als irgendjemand anderes
Future meint
Blume hat bei VW auch überall seine Ja-Sager installiert. Vermutlich macht man das also so in Konzernen, um interne Machtkämpfe zu vermeiden.
Lattafa meint
Du vergleichst Blume mit Elon?
Cool!
Future meint
Seilschaften gehören zum Spiel eben überall dazu.
Dann lässt es sich ungestört durchregieren.