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33.000 Anträge für neue E-Auto-Prämie in der ersten Woche

01.06.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Mini-Aceman

Bild: BMW (Symbolbild)

Nach dem Start der neuen staatlichen Elektroauto-Kaufprämie sind in der ersten Woche vom 19. bis 26. Mai knapp 33.000 Anträge eingegangen. Das teilte das Bundesumweltministerium auf Anfrage der Zeitschrift Auto Motor und Sport mit. Knapp 91 Prozent der Anträge entfallen auf Elektroautos (BEV), der Rest auf Plug-in-Hybride (PHEV) und E-Autos mit Range Extender. Letztere haben einen kompakten Verbrennermotor ohne Verbindung zu den Rädern, der als Stromgenerator für den E-Antrieb dient.

Bei etwa 47 Prozent der Antragsteller lag das zu versteuernde jährliche Haushaltseinkommen bei maximal 45.000 Euro. Diese Einkommensgrenze gilt in Verbindung mit zwei minderjährigen Kindern im eigenen Haushalt für den Bezug der maximalen Fördersumme von 6000 Euro. Zwischen 45.000 und 60.000 Euro Haushaltseinkommen liegen weitere knapp 23 Prozent der Antragsteller, so dass fast 70 Prozent über weniger als 60.000 Euro Einkommen verfügen.

Privatpersonen können je nach Verdienst, Familiengröße und Fahrzeug einen Zuschuss zwischen 1500 und 6000 Euro für neue Vollstromer oder Plug-in-Hybride beantragen, der für Kauf und Leasing gilt.

Bereits 24 Stunden nach Start des Antragsverfahrens am 19. Mai hatte es nach Angaben des Bundesumweltministeriums knapp 17.000 Anträge für die E-Auto-Prämie gegeben. Sie wird rückwirkend für ab dem 1. Januar 2026 angeschaffte Fahrzeuge gewährt.

Die für die neue Stromer-Subvention vorhandenen Mittel in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro reichen laut dem Umweltministerium für geschätzt 800.000 geförderte E-Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029. Das Förderprogramm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzt. Das Antragsverfahren läuft digital ab und ist über das Portal der Förderzentrale Deutschland zu erreichen.

„Wir tun mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt, für die Autoindustrie und für die Haushalte, die sich sonst kein Elektroauto leisten könnten“, so Bundesumweltminister Carsten Schneider. „Das ist angesichts der geopolitischen Lage wichtiger denn je. Denn die aktuelle fossile Krise ist längst nicht vorbei und könnte jederzeit wiederkommen. Elektromobilität ist unsere Chance, unabhängig zu werden von teurem Diesel und Benzin. Die Bedingungen dafür sind günstiger als je zuvor: Die Reichweiten der E-Autos werden besser, es gibt immer mehr Lademöglichkeiten und die Hersteller bieten endlich auch mehr Kleinwagen an. Außerdem spricht sich rum, dass Elektroauto-Fahren einfach Spaß macht. Elektromobilität kommt jetzt in der breiten Bevölkerung an. Unser Förderprogramm gibt dafür den nötigen Schub.“

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Via: Auto Motor und Sport
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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