Neun von zehn Elektroauto-Fahrern erleben regelmäßig Ladefehler, 30 Prozent davon häufig. Dennoch sind 85 Prozent mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur zufrieden. Das zeigt die neue „Public Charging Study 2025“ von UScale. Ein zentraler Grund für die positive Gesamtbewertung ist die Unterstützung durch Hotlines: In drei von vier Fällen kann der Kundendienst Probleme direkt lösen.
Die Ursachen für Ladeprobleme sind laut der Auswertung vielfältig: defekte Ladesäulen, Schwierigkeiten bei Authentifizierung oder Bezahlung, abgebrochene Ladevorgänge oder Probleme beim Beenden und Entfernen des Steckers. Nicht jedes Problem wird als gravierend empfunden, an kleinere Schwierigkeiten haben sich viele E-Auto-Fahrer gewöhnt. Besonders störend empfinden die Befragten aber Ladeabbrüche – vor allem, wenn sie weder über die Lade- noch über die Fahrzeug-App kommuniziert werden.
Positiv hervorzuheben ist der Kundensupport: Jede dritte befragte Person hat bei einem Ladeproblem die Hotline kontaktiert – mit großem Erfolg: In 75 Prozent der Fälle konnte das Anliegen gelöst werden, in 55 Prozent sogar besser als erwartet.
Wer für technische Schwierigkeiten verantwortlich ist, können die Nutzer selbst kaum beurteilen. Entsprechend bleiben es Einschätzungen: In erster Linie sehen die Befragten die Betreiber der Ladepunkte (CPOs) in der Pflicht, gefolgt von Ladesäulenherstellern und Serviceanbietern (je etwa ein Drittel) sowie Autoherstellern und Zahlungsdienstleistern (je rund ein Viertel).
Trotz dieser Herausforderungen bewerten 85 Prozent der E-Auto-Fahrer die öffentliche Ladeinfrastruktur als zufriedenstellend oder besser als erwartet.
„Mit neuen Kundensegmenten steigen die Erwartungen an die Ladequalität. Alle Akteure im Lade-Ökosystem müssen daher gezielter in die Fehlervermeidung investieren. Da viele Probleme im Zusammenspiel der technischen Komponenten entstehen, kann das nur mit deutlich engerer Zusammenarbeit gelingen“, so UScale-Chef Axel Sprenger.

South meint
Ah so Geil. Lindner wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Autoland AG. Hat mir auch nix gesagt, nur 1500 MA und im Grunde eine Gebrauchtwagenklitsche und auch Neuwagen oder wie Lindner es mit typischer Laberei nennt… „wo das Herz der Wirtschaft schlägt“…. doppelt lustig. Die halten nicht hinterm Berg, dass die das machen um im Bekanntheitsgrad zu steigen…
paule meint
„im Grunde eine Gebrauchtwagenklitsche“
… die bald eine Milliarde Umsatz knackt. Bin mir sicher, die sind in Deutschland die Nummer eins bei den Gebrauchtwagenklitschen.
South meint
Also erstaunlich. Ich fahre jetzt seit über 5 Jahren und ich hatte nur zweimal den Fall alle belegte Ladesäulen (zu Urlaubsstoßzeiten) und nur einmal den Fall, dass alle Säulen defekt waren… dann gehöre ich wohl zu den „Glücklichen“ 70%….
Future meint
Vor etwa 5 Jahren musste mich mal an meiner öffentlichen Stammladesäule mit dem Techniker des Herstellers und dem Außendienstler des Stromanbieters treffen, um herauszufinden, warum mein BMW und die Ladesäule nicht mehr miteinander kommunizieren wollten nach einem Update der Säulensoftware. Das war lustig damals und auch total nett und danach konnte ich wieder laden. Sowas habe ich seitdem nie wieder erlebt und ich lade ausschließlich öffentlich.
Bär (NL) meint
Dieselbe Studie hätte in Spanien völlig andere Zahlen ergeben. 🙂 Trotzdem fahre ich auch dort gerne vollelektrisch.
In Deutschland hatte ich nur eine einzige Panne (Ionity).
In den Niederlanden hatte ich nur ein einziges Problem: mit meiner eigenen Wallbox. 🙂
Elvenpath meint
Ich habe ca. 100 Meter von meiner Haustür einen Schnelllader von TankE (hergestellt von Siemens). Dort klappt das beenden des Ladevorgangs per App nicht. Der „beenden“-Button erscheint nicht. Egal, welche App man nutzt.
Man muss der Service anrufen, der beendet den Ladevorgang dann remote. Geht zum Glück sehr schnell. Laut Service gibt es ein Kommunikationsproblem mit den Apps.
Das Problem besteht nun schon eine ganze Weile.
Elvenpath meint
Apps nutze ich ich gar nicht. Ionity und EnBW funktionieren eigentlich immer, die AC Lader von lokalen Anbietern auch.
Schlechte Erfahrungen habe ich nur mit denen bei Aldi gemacht – von den 50 kw kommen oft nur 35 an und die Karte nimmt er nicht jedes Mal. Bevor ich mir deshalb mein Handy mit noch einer App vollmulle, fahre ich halt zu Rewe und nehme EnBW
Mary Schmitt meint
Opas, die vor Apps Angst haben, bestrafen sich nur selber.
Elvenpath meint
Wie kommst du auf Opa?
Die Firmentankkarte regelt. Privat würde ich mir so eine Karre nicht antun.
Mary Schmitt meint
War grundsätzlich gemeint. Ich verfolge deine Legende nicht.
Elvenpath meint
@Fake-Elvenpath: Ich fordere dich noch mal auf, die einen anderen Namen zu suchen!
Merkst du nicht, dass Ecomento deine Kommentare löscht?
F. K. Fast meint
Ich hab noch nie eine App zum Laden gebraucht. Einfach im Fahrzeug die DC-Ladegrenze auf einen Wert kleiner SoC einstellen und es wird sofort beendet.
F. K. Fast meint
Hm, dann gehöre ich wohl zu den 10% ohne Ladefehler. aufHolzKlopf
Powermax meint
Wie mans nimmt. Bei 3% im Bestand laden maximal 0.5% öffentlich und davon 10% also unter 0,05% :) Das dürfte eine Randnische sein.
Jensen meint
@ Powermax: Die verfügbaren Zahlen sagen, dass das Verhältnis privater Ladevorgänge (Arbeitsplatz, zu Hause) gegenüber öffentlichen bei 2/3 zu 1/3 ist.
South meint
Da kann Mik e noch so mit den Zähnen knirschen… 20% BEV Anteil bei den Neuzulassungen…. tick tack tick tack…. ;-)