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XPeng will Lokalisierung in Europa vorantreiben

28.11.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

XPeng-G9-5

Bild: XPeng

XPeng entwickelt seine internationale Strategie weiter und will die Fertigung in Europa deutlich ausweiten. Bislang arbeitet das chinesische Elektroauto-Startup mit dem Auftragsfertiger Magna International in Österreich zusammen. Laut Vizepräsident Brian Gu markiert diese Kooperation lediglich den Beginn einer umfassenderen Lokalisierung.

Die Produktion in Europa ist für das Unternehmen nicht nur ein Weg, um die seit Ende 2024 geltenden höheren EU-Zölle auf China-Importe zu umgehen. Sie soll zugleich eine Grundlage für eine dauerhafte Präsenz auf dem Kontinent schaffen, berichtet die Automobilwoche.

Gu betonte demnach Anfang November, dass „die Magna-Fabrik unseren Bedarf derzeit decken kann“, doch langfristig denke XPeng größer. Er erklärte: „Dies ist nur unser erster Schritt bei der Lokalisierung in Europa“, und machte deutlich, dass das Unternehmen mehr anstrebt als reine Auftragsfertigung. Konkrete Angaben zu möglichen eigenen Werken in Europa vermied der Manager jedoch.

Während Magna im August mit der Produktion für XPeng im Werk Graz begann, blickt der Hersteller bereits verstärkt auf ausländische Märkte, um dem harten Preiswettbewerb und Überkapazitäten in China zu entkommen. In Österreich entstehen zunächst die Modelle G6 und G9, das soll um weitere Fahrzeuge wie Limousinen und SUVs ergänzt werden.

Parallel zum europäischen Ausbau hat XPeng auch in Südostasien Fuß gefasst. Seit Juli betreibt das Unternehmen ein Werk in Indonesien, in dem Fahrzeuge aus in China gefertigten CKD-Kits montiert werden. Zusätzlich exportiert der Hersteller in den Nahen Osten und nach Nordafrika und plant einen Markteintritt in Lateinamerika. Langfristig sollen all diese Märkte nicht nur durch Exporte, sondern durch lokale Fertigung bedient werden.

„Kein Automobilunternehmen, das ein globaler Marktführer werden will, war jemals nur durch Exporte erfolgreich. Lokalisierte Aktivitäten sind entscheidend – von Produktion und F&E bis zu Vertrieb und Markenaufbau“, so Gu.

In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen XPengs weltweite Verkäufe auf 313.200 Einheiten und damit auf mehr als das Dreifache des Vorjahreswertes. Die Auslieferungen außerhalb Chinas legten um 125 Prozent auf 29.700 Fahrzeuge zu.

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Via: Automotive News
Tags: China, Europa, ProduktionUnternehmen: Xpeng
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jörg2 meint

    29.11.2025 um 11:01

    Es scheint weiter in die Richtung zu gehen: Chinesische Anbieter kommen in die Hochmargen-EU und behalten ihr Geschäft und die Marge unter ihrer 100%igen Kontrolle.
    Europäische Hersteller wollen zurück in das Niedrigmargen-China und tun dies unter Verlust der vollen Kontrolle und Margenteilung per JV, Lizensierung, Beteiligungen…

    Antworten
    • M. meint

      29.11.2025 um 18:14

      Die Chinesen brauchen hier auch JV, das sage ich ja dauernd.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        29.11.2025 um 20:14

        „Brauchen“ ???

        Warum? Bisher gibt es offenbar keine Notwendigkeit für sie. Sowohl technologisch als auch regulatorisch.

        Oder meinst Du „brauchen“ in Richtung von „sollte diktatorisch erzwungen werden“?

        Antworten
    • JuergenII meint

      30.11.2025 um 17:47

      Wie leben nicht mehr im 1900 Jahrhundert. Die ausländischen Hersteller können ohne chinesische Beteiligungen dort produzieren. Ob das Sinn ergibt, ist eine andere Frage. Heute fehlt den westlichen Herstellern einfach das Know How der Chinesen bei den Kernkompetenzen der chinesischen Käufer. Eine Kooperation ist da mehr als notwendig. Lernen können beide Seiten von einander. Nur dt. Hersteller sind da etwas bockig. Alleine das Drama um FSD in Europa sagt doch alles.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        01.12.2025 um 08:09

        „Die ausländischen Hersteller können ohne chinesische Beteiligungen dort produzieren.“

        Audi mit seinem SAIC-„A U D I“ zeigt die Abhängigkeit europäischer Hersteller von der chinesischen Leistungsfähigkeit gut auf.
        Trotz eigener, hochgepriesener Audi-Plattform, muss Audi in China auf die China-Plattform zurückgreifen, um eine Marktchance zu haben.
        Im Ergebnis muss Audi seine Marge mit SAIC teilen.

        Antworten
        • JuergenII meint

          01.12.2025 um 17:51

          Das stimmt nicht so ganz. Audi mit seinem SAIC-„A U D I“ zeigt nicht die Abhängigkeit europäischer Hersteller von der chinesischen Leistungsfähigkeit sondern die Unfähigkeit mit der Entwicklung der E-Fahrzeuge in China stand zu halten.

          Es ist auch nicht die Plattform, es ist die ganze Software, die sie mittlerweile nicht mehr richtig beherrschen, oder viel zu komplex verbauen. Bestes Beispiel Porsche: Die haben im November 2025 das erste integrierte Forschungs- und Entwicklungszentrums außerhalb Deutschlands in Shanghai eröffnet. Dort arbeiten 300 Ingenieure und Experten um die Fahrzeuge fit für den chinesischen Markt zu bekommen.

          Und was stand als erstes auf der Tagesordnung? Die Entwicklung eines exklusiven Infotainmentsystems der nächsten Generation für den chinesischen Markt.

          Ohne so ein System kannst Du auf diesem Markt keine Fahrzeuge mehr verkaufen. Und auch die Preise in China werden deutlich fallen müssen um dort zu bestehen.
          Nur mal ein Vergleich: Alleine BYD beschäftigt über 90.000 Ingenieure und Techniker in der F&E.
          CATL Spezialist von Antriebsbatterien beschäftigt weltweit über 20.000 Mitarbeiter in der F&E. Wie sollen wir da noch jemals mithalten.

          Die kopieren nicht mehr, die setzen die Standards für die Zukunft in ihren Fabriken. So bitter das auch sein mag, die Zukunft im Automobilbau liegt in China. Dort werden alle großen westlichen Hersteller über kurz oder lang Ihre Entwicklung und Produktion hin verlagern.

          Für Europa gibt es nur eine Überlebenschance: Mit China zusammenarbeiten. Da das aber nicht gewünscht ist, wird Europa wohl in ein paar Jahrzehnten zum Sorgenkind der Wirtschaftswelt verkommen. Nur wen wird es interessieren?

  2. R2D2 meint

    28.11.2025 um 20:35

    Ich finde es schon lustig wenn man în einem gesättigten Markt hunderte neue Marken etablieren möchte. Popcorn steht parat.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      29.11.2025 um 10:56

      In der EU werden jedes Jahr rund 10 Mio Pkw neu zugelassen. Wo ist da etwas gesättigt? Keine Geschäftsmöglichkeit mehr?

      Antworten
      • R2D2 meint

        29.11.2025 um 18:10

        Die frage kannst mal îm einführungssemniar bei der bwl stellen. Falls dort niemand vor lachen umfällt…

        Antworten
        • Andi EE meint

          01.12.2025 um 08:58

          Es gibt natürlich viele OEMs, denen man diese Marktanteile abjagen kann. Alte Firmen sterben, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen können. Die Automobilindustrie weil sie so kapitalintensiv ist, hatte ja schon fast einen Burggraben / für neue Player extrem unattraktiv.

          Mit der Elektromobilität gab es eine Chance für neue Player, dass sowohl alt als auch neu ähnlich viel Geld investieren mussten, um beim zukünftigen Pkw konkurrenzfähig sein zu können.

          Und mit dem autonomen Fahren kommt jetzt noch was hinzu, was die gesamte arrivierten Autoindustrie in eine globale Krise stürzen kann, wenn man nicht mehr den Pkw besitzt, sondern nur noch Fahrten zahlt. Wenn das eintritt, sterben 50% der Automobilhersteller den schnellen Tod. Die Kosten sind immer der entscheidende Faktor und wenn der klar fürs Robotaxi spricht, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis das bestehende Business-Modell ins Schlingern gerät.

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