Das Center of Automotive Management (CAM) hat eine Auswertung der Markt- und Absatztrends der Elektromobilität in Europa und Deutschland veröffentlicht. Grundlage ist der Zeitraum von Januar bis Oktober dieses Jahres.
Markttrends der Elektromobilität in Europa
Im Beobachtungszeitraum wurden in Europa (EU + EFTA + Vereinigtes Königreich) 2,02 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) zugelassen, was einem Wachstum von 26,2 Prozent entspricht. Damit wurden nach zehn Monaten bereits mehr Elektro-Pkw zugelassen als im Gesamtjahr 2024 (1,99 Mio.). Die reine Elektromobilität (BEV) wächst damit weit überdurchschnittlich im Vergleich zu einem nur leicht zulegenden Gesamtmarkt in Europa (+1,9 %). Entsprechend steigt der Marktanteil auf 18,3 Prozent (Gesamtjahr 2024: 15,4 %).
Deutschland entwickelt sich im Laufe des Jahres mit einem Plus von 39 Prozent und 434.627 verkauften Einheiten zum größten europäischen BEV-Markt, wobei der Marktanteil von 18,4 Prozent nur auf Höhe des EU-Durchschnitts liegt. Das Vereinigte Königreich, im Vorjahr größter europäischer BEV-Markt, folgt mit 386.244 BEVs (+29 %) und einem Marktanteil von 22,4 Prozent. Frankreich liegt mit 250.418 Einheiten und einem Marktanteil von 18,9 Prozent an dritter Stelle.
Die Elektromobilität in Europa folgt weiterhin zwei Geschwindigkeiten mit auf der einen Seite hohen Neuzulassungsquoten in Skandinavien sowie den Niederlanden und Belgien und auf der anderen Seite mit sehr niedrigen Marktanteilen in Süd- und Osteuropa:
- Norwegen führt mit einem sehr hohen Anteil von 95,1 Prozent die BEV-Neuzulassungsanteile an, während Dänemark (66,5 %), Schweden (35,5 %), die Niederlande (35,4 %) und Belgien (33,7) ebenfalls hohe BEV-Neuzulassungsquoten aufweisen.
- Dagegen bleiben in großen südeuropäischen Märkten wie Italien und Spanien trotz eines steigenden BEV-Zuwachses die Elektroanteile mit 5,2 beziehungsweise 8,5 Prozent noch sehr niedrig. Ähnlich sieht die Situation in Osteuropa aus: Polen kommt trotz eines Zulassungsplus‘ von 125 Prozent nur auf eine Elektroquote von 6,4 Prozent ähnlich wie Tschechien mit 5,6 Prozent. Einige osteuropäische Märkte weisen sogar rückläufige BEV-Neuzulassungen auf (Kroatien (–43 %), Estland (–33 %), Rumänien (–19 %).
- Im Mittelfeld liegen die großen Pkw-Märkte Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
„In Europa befindet sich der Hochlauf der Elektromobilität trotz eines starken Wachstums im Jahr 2025 in einer kritischen Übergangsphase mit einer uneinheitlichen Entwicklung“, erklärt Studienleiter Stefan Bratzel. „Es besteht weiterhin eine hohe Verunsicherung der Verbraucher und Skepsis bezüglich des Antriebs der Zukunft, die durch die anhaltenden ideologisierenden Diskussionen rund um Technologieoffenheit und eine mögliche Flexibilisierung des Verbrenner-Aus 2035 weiter befeuert werden. Verunsicherung führt gewöhnlich zur Kaufzurückhaltung und zum Festhalten am Bisherigen und Gewohnten, insofern muss grundsätzlich schnell Klarheit geschaffen werden.“
„Für die Automobilindustrie könnte eine mögliche Aufweichung bzw. Flexibilisierung des faktischen Verbrenner-Aus 2035 zwar kurzfristig einen Zeitgewinn und finanzielle Entlastungen bringen, etwa beim Wegfall von Strafzahlungen“, so Bratzel weiter. „Allerdings würde sich dadurch die Innovations- und Wettbewerbskraft für die Autoindustrie im internationalen Vergleich mittel- und langfristig nicht verbessern. Falls etwa die Anstrengungen in Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität verlangsamt werden würden, wäre dies sogar ein Pyrrhussieg für die deutsche Automobilindustrie.“
Über alle Antriebe hinweg zeigt der europäische Automobilmarkt von Januar bis Oktober 2025 im Unterschied zur Elektromobilität kaum Dynamik. Es wurden in Europa insgesamt 11.020.514 Pkw neu zugelassen (+1,9 %). Im Vergleich der Absatztrends der Automobilhersteller gibt es jedoch deutliche Gewinner und Verlieren: Während die Konzerngruppen Volkswagen, BMW und Renault überdurchschnittlich zulegen und Marktanteile gewinnen können, zählen Stellantis, Hyundai/Kia, Toyota sowie Ford und vor allem Tesla zu den Verlierern.
Mit 2.963.187 Zulassungen (+4,6 %) dominiert der Volkswagen-Konzern weiterhin den europäischen Markt. Škoda (+10 %) und Seat/Cupra (+6 %) erzielen deutliche Zuwächse, während Audi einen moderaten Rückgang (-3 %) verzeichnet. Chinesische Hersteller sind in Europa die am schnellsten wachsende Gruppe mit einem Zulassungsplus von 22,5 Prozent nach 10 Monaten des Jahres. China-Unternehmen erreichten insgesamt 641.042 Zulassungen. Allerdings weisen die einzelnen Marken bemerkenswerte Unterschiede auf: BYD Europe (+285 %) und SAIC Motor (+22,5 %) verzeichnen Wachstum und gewinnen weiter Marktanteile hinzu, während Volvo mit 11 Prozent im Minus liegt.
Elektromobilität in Deutschland: Herstellervergleich und Prognose
Der deutsche Markt für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) wächst weiterhin dynamisch. Von Januar bis November 2025 wurden 490.368 BEVs neu zugelassen – ein Plus von +41,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der BEV-Anteil an den Pkw-Neuzulassungen ist in den letzten 12 Monaten fast kontinuierlich von 14,4 Prozent auf 22,2 Prozent angestiegen und liegt nach 11 Monaten des laufenden Jahres bei 18,8 Prozent.
Auch die Plug-in-Hybride-Quote (PHEV) ist nach ähnlichem Muster von 8,4 auf nunmehr 12,9 Prozent angestiegen und liegt im Jahr 2025 bei 10,8 Prozent. Im Gesamtjahr 2025 rechnet das CAM mit BEV-Neuzulassungen von rund 530.000 Pkw, was etwas über dem bisherigen Rekordjahr 2023 liegt, das jedoch durch die damalige Umweltprämie geprägt war.
Im Vergleich der Automobilhersteller zeigen sich bei den Absatztrends der reinen Elektromobilität zwischen Januar und Oktober 2025 vor allem Volkswagen und BMW enorm stark. Der Volkswagen-Konzern ist klarer BEV-Marktführer mit 192.498 Neuzulassungen und mit hohen Zuwächsen (+81 %). Wesentliche Treiber waren Škoda (+103 %), Seat/Cupra (+96 %) sowie im geringeren Maße Volkswagen Pkw (+74 %). Der BEV-Anteil des Konzerns stieg von 11,2 Prozent auf 19,6 Prozent.
Auch die BMW Group wächst weiter im BEV-Segment. Insgesamt wurden 51.545 BEVs (+29 %) neu zugelassen. BMW selbst legte um +19 Prozent zu, MINI um +76 Prozent. Der BEV-Anteil der Gruppe stieg von 18,6 auf 22,1 Prozent – einer der höchsten Werte unter den großen europäischen Herstellern. Mercedes-Benz konnte bislang nicht mit dem Markt wachsen und blieb nahezu stabil bei 26.976 BEVs (–2 %) und einem noch stark unterdurchschnittlichen BEV-Anteil von 12,5 Prozent.
Koreanische Hersteller (Hyundai & Kia) verbesserten sich mit 35.153 BEVs (+39 %) ebenfalls deutlich. Ihr BEV-Anteil erhöhte sich von 18,0 auf 26,5 Prozent, unterstützt durch wettbewerbsfähige Modelle und eine stabile Marktpräsenz.
Chinesische Hersteller verzeichneten ein gemischtes Bild. Insgesamt gingen die BEV-Neuzulassungen auf 39.352 Fahrzeuge (–11 %) zurück. Volvo als Teil des Geely-Konzerns (–35 %), MG (SAIC-Konzern, –46 %) und Smart (Joint Venture von Mercedes & Geely, –68 %) verloren deutlich, während Marken wie BYD und Leapmotor stark zulegten. Der BEV-Anteil der chinesischen Marken liegt nun bei 37,7 Prozent, nach 50,1 Prozent im Vorjahr.
Stellantis konnte mit 32.654 BEVs (+64 %) zwar stark wachsen und seinen BEV-Anteil von 6,7 Prozent auf 12,2 Prozent fast verdoppeln. Allerdings liegt der BEV-Anteil deutlich unter dem Bundesschnitt von 18,4 Prozent. Fiat, Opel und Jeep trieben diese Entwicklung maßgeblich. Die Renault Group steigerte ihre BEV-Zulassungen auf 14.225 Fahrzeuge (+98 %). Der BEV-Anteil verdoppelte sich von 7,1 auf 13,2 Prozent.
Die US-Hersteller Ford und Tesla kamen auf 31.068 BEVs (–13 %). Tesla verzeichnete einen deutlichen Rückgang (–50 %), während Ford mit +283 Prozent stark zulegen konnte. Der BEV-Anteil der US-Marken liegt jetzt bei 29,0 Prozent.
Studienleiter Bratzel zur neuen Elektro-Förderung in Deutschland: „Grundsätzlich wäre zwar eine zielgerichtete Förderung der Elektromobilität in Deutschland sinnvoll. Mit der geplanten Kaufförderprämie besteht jedoch die Gefahr, dass durch lediglich ein kurzes Strohfeuer ausgelöst wird mit Mitnahmeeffekten und einer weiteren Verzerrung für die Restwerte bei Gebrauchtfahrzeugen. Statt teure Kaufprämien auszuloben, wäre ein Programm zur Förderung von Ladestrom deutlich zielführender und nachhaltiger, wie z.B. ein Jahr kostenfreies Laden für Privatkäufer von Neu- oder jungen Gebrauchtfahrzeugen bis zu einer Preisgrenze.“

hu.ms meint
Ich vermisse das schaubild mit den BEV-zahlen der ersten 10 monate in europa !
hu.ms meint
ergänze: nach hersteller / konzernen.
IDFan meint
Morgen gibt es erst einmal die KBA-Einzelzahlen November. Dann werden wir erfahren, wie viele Fahrzeugen auf MEB-Basis in der Top 10 sind. 7-9 sind realistisch.
Jörg2 meint
Ich bin da nicht mehr auf Stand. Die MEB-Basis ist die veraltete 400V-Architektur?
hu.ms meint
Die europa-zahlen nach hesteller/groups liegen für 2025 bis 30.10. vor, werden aber nicht gezeigt.
Jörg2 meint
hu.ms
Du bist da einer ganz großen Sache auf der Spur!
hu.ms meint
Und du Jörg, zeigst wieder extrem hohes niveau !
Jörg2 meint
An Dein Verschwörungsgeraune komme ich nicht ran.
IDFan meint
Der Redaktion feiert die Zulassungen November in Deutschland offenbar erst nächste Woche. Zieht Euch warm an, Tesla-Wagenburg! Es sind mehr CLA zugelassen worden als alle Tesla zusammen. Und mehr ID.Buzz als Model Y.
Mike meint
Der abschließenden Meinung über die Wirkung der Förderung schließe ich mich an. Man hat doch gesehen, dass ein Aufwärtstrend hin zu BEV auch ohne Förderung möglich ist.
Hier füllen sich sonst nur wieder die Hersteller ihre Taschen, es ist doch nur eine versteckte Förderung der Hersteller.
Eine Entlastung beim Ladestrom für BEV allgemein ist hier wirklich sinnvoller.
hu.ms meint
Noch besser: sofortabschreibung von einfach WB 16A mit kosten für grundstücksleitungen für firmenparkplätze. Und zuschuss für die ladesteuerung in TG bei zu schwacher hauszuleitung.
Jörg2 meint
26% BEV-Wachstum bei 2% Wachstum des Gesamtmarktes (über alle Antriebsarten).
Chinesische Anbieter wachsen am schnellsten.
Das ist eine BEV-Entwicklung, die den Wünschen/Planungen der verbrennerabhängigen deutschen Autoindustrie zuwiderläuft.
Gerade VW, mit seinen sehr schwachen Margen im BEV-Geschäft und dem CO2-Zwang hohe BEV-Stückzahlen in den Markt zu geben, wird von dieser Entwicklungsgeschwindigkeit bedroht. Die Tür, über weitere Verbrennerstückzahlen das Betriebsergebnis hoch zu halten, geht langsam zu. Die Tür, über BEV-Geschäft mit ausreichender Marge, dies auszugleichen, hat VW bisher nicht gefunden.
Ossisailor meint
Über Renditedetails des VW-Konzerns, bezogen auf den BEV-Bereich, kannst auch du nur spekulieren, weil du nichts genaues weißt. Daher sind deine Schlußfolgerungen wenig wert. Die strategische Ausrichtung des Konzerns ist klar erkennbar auf die E-Mobilität ausgerichtet, auch in dem Wissen, dass die Transformation anstrengend ist, hohe Investitionen auf allen Gebieten verlangt (die ja auch getätigt werden). Die Verbesserung der Kostensturkturen wurde ja bekanntlich auch angegangen.
Wenn einer der alten OEM überleben kann, dann der VW-Konzern. Denn von denen kann ihm keiner in den weltweiten BEV-Verkäufen das Wasser reichen.
Jörg2 meint
Ossi
„Wenn einer der alten OEM überleben kann, dann der VW-Konzern. Denn von denen kann ihm keiner in den weltweiten BEV-Verkäufen das Wasser reichen.“
Dazu als Replik:
„Über Renditedetails des VW-Konzerns, bezogen auf den BEV-Bereich, kannst auch du nur spekulieren, weil du nichts genaues weißt. Daher sind deine Schlußfolgerungen wenig wert.“
Zu „nichts genaues weißt“:
In der Presse wird hierzu (schwache Marge VW-BEV) immer mal wieder Herr Arno Antlitz wie folgt zitiert: „Das liegt auch an dem Hochlauf der margenschwächeren Elektrofahrzeuge“.
Was hättest Du argumentativ dagegenzusetzen?
Mit dem Rest meines Beitrages bist Du einverstanden?
hu.ms meint
immer mal wieder Herr Arno Antlitz wie folgt zitiert: „Das liegt auch an dem Hochlauf der margenschwächeren Elektrofahrzeuge“.
Logisch – es wurden grossen kapazitäten geschaffen, die aber wegen des langsameren allgemeinen BEV-hochlaufs als vor jahren geplant nicht ausgenutzt sind. Dadurch müssen natürlich die gemeinkosten auf weniger autos umgelegt werden als geplant und es bleibt pro auto weniger marge.
Nennt man betriebswirtschft.
Und ich betone nochmals nicht geringerer hochlauf bei der VWgroup sonder allgemein geringerer hochlauf als eingeschätzt. Sh. auch tesla-absatz.
Jörg2 meint
hu.ms
Hättest Du denn noch den Gemeinkostenanteil an den Produktgrsamtkosten um einschätzen zu können, welche Wirkung Deine Überlegung hat? Danke!
BWL ohne Zahlen ist irgendwie Mist.
hu.ms meint
Jetzt machst du dich aber wieder mal lächerlich !
Ein frage nach einen wert, den kein hersteller herausgibt, zeigt deine hilflosigkeit auf meine klare argumentation.
Jörg2 meint
hu.ms
Das macht halt Deine Argumentation zunichte.
Wie stark und ob sich die Minderproduktionsauslastung auf die Gemeinkosten ausgewirkt hat, ist uns beiden nicht bekannt. Die Wirkung könnte radikal sein, unerheblich… oder auch durch Bewegungen in den anderen Teilbereichen der Selbstkosten aufgefangen, verstärkt… oder sonstetwas sein.
Bitte sieh nochmal nach, was in der BWL alles unter „Gemeinkosten“ zu verstehen ist.
hu.ms meint
Der skalierungseffekt scheint dir unbekannt zu sein.
Du steigst mangels stichhaltiger argumente auf detailzahlen ein, die kein hersteller hersusgibt.
Es ist fakt, dass bei geringerem absatz als kalkuliert die marge pro fahrzeug sinkt.
Jörg2 meint
hu.ms
Ja.
Das ist aber nicht mein Kritikpunkt an Deinem Argumentationsgebäude.
Mein Kritikpunkt ist, dass Du keinen Nachweis bringst (nicht erbringen kannst), dass die Minderauslastung der alleinige Grund der Margenschwäche ist.
Mir fällt da als erster Grund das Verramschen, der Verkauf zum realen Wert (besser: das Niedrigstleasing) ein. Also das zu kleine „L“ beim „P/L“, welches das „P“ zu Boden zieht, wenn CO2-Stückzahlen in den Markt müssen.
eBikerin meint
VW ist auch der größte Konzern. Daher sind die Zahlen nicht so einfach zu vergleichen. Ich sehe hier eher BMW vorne. Erstens haben die schon einen höheren Anteil in der Flotte – und aufgrund des „Premiumpreises“ werden die auch eine höhere Marge haben.
Vergleich erste 9 Monate: VW Konzern 717.000 eAutos
BMW Group: 323.500 – BMW verkauft aber insgesamt nur rund 1/4 so viele Autos wie der VW Konzern. Daher sehe ich eher BMW vorne.
Jörg2 meint
Klar, Vergleiche sind immer scheierig und diskutabel.
Bei VW in Europa würde ich, bei BEV, folgende Einzelpositionen für ein Bild heranziehen:
VW sagt, die Marge ist gering.
VW lastet seine BEV-Produktionsstandorte nicht aus.
VW muss in den Zukunftsfeldern „autonomes Fahren“ und „IT-Struktur“ zukaufen.
VW muss hohe BEV-Stückzahlen für die „CO2-Flotte“ in den europäischen Markt geben um eine entsprechende Verbrennerzahl (höhere Marge) verkaufen zu können.
Das sieht für mich eher nach „zähneknirschenden so wenig wie möglich“ und nicht nach „so viel wie möglich, da es uns kaufmännische Spaß macht“ aus.
hu.ms meint
Na Jörg, warum werden dann in europa so wenige teslas verkauft, die haben doch diese ganzen „probleme“ nicht ?
Und wenn tesla mit hohen margen verkauft, warum wird dann kein rabatt gewährt um die verkaufszahlen zu verbessern ?
Fragen über fragen…
Future meint
Nachdenklich stimmt bei der ganzen Margendebatte auch das, was Kearney hier heute Nachmittag in die Timeline gedrückt hat:
»Kearney hat prognostiziert, dass die Umsatzrenditen großer Hersteller wie VW, BMW, Mercedes, Stellantis und Renault bis 2030 von derzeit durchschnittlich 5,5 Prozent auf bis zu minus 2,9 Prozent sinken könnten, falls das Verbrenner-Aus ab 2035 kommt.«
Diese Prognose ist dramastisch und die Studie werden die Unternehmen auch bereits alle kennen und bewerten.
Jörg2 meint
hu.ms
Welche Situationsveränderung für VW tritt ein, wenn man sich andere Hersteller ansieht? Die VW-BEV-Marge steigt? Die VW-BEV-Produktionskapazität wird besser ausgelastet?…. Was verändert sich für VW?
hu.ms meint
Jörg,
Wie so oft hast du meine fragen nicht beantwortet.
Jörg2 meint
hu.ms
Das ist das Schöne in einer Demokratie: Der Eine darf jedwede Frage stellen, völlig egal ob zum Thema. Und der Andere kann sich aussuchen, ob er sich damit beschäftigen möchte.
Das scheint Dir nicht zu gefallen.
Aber erstmal schön, dass Dein sonst vorgebrachtes faktenfernes „nie“ in ein schwammiges „oft“ sich wandeln konnte.
hu.ms meint
Genau Jörg,
wenn man eine frage nicht beantworten will, weil die antwort nicht in die grundeinstellung passt, stellt man einfach eine andere.
Diese einstellung sagt einiges über dich aus.
Jörg2 meint
hu.ms
Da bist Du ja schon wieder einer ganz ganz großen Sache auf der Spur!
hu.ms meint
Genau Jörg, du bist entlarvt:
Ablenken wenn dir die fakten nicht passen.
Jörg2 meint
hu.ms
Ablenken, wenn mir die Fakten nicht passen? Du bist ja lustig!
Wir streiten hier über die faktische Margenschwäche der VW-BEV und Du möchtest auf Tesla lenken….
Passt Dir an den Fakten irgendetwas nicht? Musst Du auf einen anderen (Deinen Liebling: Tesla) ablenken?
Steven B. meint
Was ein gequirlter Quatsch! bla bla „verbrennerabhängigen“ es ist nicht die Industrie, sondern eben noch ein Grossteil der Kundschaft. VW und Co sind bereit, für den Umstieg, sie sind aber auch parat, wenn es die Politik vorgibt, langsamer umzusteigen, wobei eben sie das nicht explizit wollen. Hier hilft es enorm bestimmte Artikel zu lesen und zu verstehen. Mag sein, dass die Margen derzeit tief sind, was allerdings nicht nur auf die deutsche Automobilbranche zutrifft, sondern auch andere Europäischen Hersteller und eben auch TESLA – die fetten Jahre sind vorbei! skaliert der Markt, skalieren die Hersteller mit und die Marge wird wieder steigen, jedoch nicht so bei Tesla, mit alten Wein in neuen Schläuchen lässt sich der anspruchsvolle europäische Kunden eben nicht locken. Was du denkst und was du aus manchen Artikeln herausliest mag deine Sache sein – behalte doch bitte deine Weisheiten für dich, Herzlichen Dank
Jörg2 meint
Steven
Da ist ja ALLES drin! Gratulation!
Inkl. Schwenk auf Tesla und einem (halbwegs höflichen) Meinungsäußerungsverbot an mich.
SO wird das was mit deutschen Industrie! Nur ganz ganz fest dran glauben!
hu.ms meint
Was für eine pauschal-bla-bla-antwort wieder von dir.
Wie wäre es, die einzelnen punkte zu widerlegen.
Sonst ist dein breitrag einfach nur unglaubwürdig.
Tinto meint
Jau, der Jörg glaubt ernsthaft wenn man ihn darauf hinweist keinen Unsinn zu erzählen, die deutsche Industrie deshalb in den Abgrund taumelt. So redselig er mit seinen Vermutungen über VW Hausieren geht, bei Tesla würde er sich lieber die Zunge abbeißen als deine Fragen zu beantworten. Dann müsste er sich ja eingestehen dass alles was er blubbert nur heisse Luft ist.
Jörg2 meint
hu.ms
Wer Redeverbote verteilt, erwartet eher keine Antwort. Er will nur seins erbrechen.
Jörg2 meint
Tinto
Wie schon oft geschrieben: Mich interessieren Einzelunternehmungen nicht. Mich interessiert der Umschwung in der Branche jnd deren Auswirkung auf die Wirtschaft. Und VW hat in D einen hohen Einfluss auf unsere Wirtschaft. Tesla eher keine.
Nimm einfach mal Deinen Kopf aus Deinem selbstgewählten Graben. Ringsrum ist schöne Natur. Keinerlei andere Gräben außerhalb Deiner Einbildung.
hu.ms meint
Jörg, zur BEV-marge von VW:
Produktionskapazität, verkauf und daraus resultierende marge über stückzahlen wurden schon vor jahren für 2025 kalkuliert. Dabei wurde von wesentlich höheren BEV-anteil des gesamtmarktes aller hersteller ausgegangen. Mindestens 25% in europa und 30% davon VWgroup marktanteil.
Es werden aber nicht so viele BEV gekauft – im gesamtmarkt und folglich auch bei VW nicht.
Ergebnis: weniger absatz ergibt fehlende auslastung ung geringere marge pro BEV.
Also: Fehleinschätzung des marktanteils aller BEV an den zulassungen. Der erwartete VW-group-anteil an den echten zulassungen wurde mit rd. 30% lt. evs ja erreicht.
David meint
Das ist die Situation: +81 % für den VW Konzern und -50 % für Tesla bei den BEV. Wie aus meinem Wishbook.
Andi EE meint
@David the Legend 😅
Noch mehr Verbrenner verkaufen, dann kommt VW wieder in die schwarzen Zahlen.
Weisst du wie Propaganda funktioniert? Indem man jeden Tag die Zahlen aus Deutschland, aus Europa veröffentlicht, mal von der Studie aus Europa, mal aus Umfragen aus DE, mal von den Zulassungen von Land X aus Europa, mal von Land Y Europa. u.s.w.
Wichtig, nicht aus China oder USA berichten, das könnte den potenziellen Käufer verwirren. Den Fokus hier auf den Heimmarkt legen. Hier ist wahre Wettbewerb mit den Flotten, weisst du, da spielt der Wettbewerb noch. 👍
Ossisailor meint
Leider sieht es in den von dir genannten Märkten auch für deinen Lieblings-Hersteller alles andere als gut aus.
Der VW-Konzern hat auch in China mit all seinen Werken genügend Power dort, um die inzwischen eingeleitete Umstrukturierung zu vollenden. Der VW-Konzern ist mit seinen JV-Partner als chinesischer Hersteller seit über 30 Jahren etabliert. So schnell wirft ihn dort keiner raus. Im nächsten Jahr kommen die ersten BEV-Modell auf den Markt, die in China für China entwickelt wurden. Also: Abwarten.
Jörg2 meint
Ossi
Und ich dachte, dass mit dem „kommt demnächst“ und „abwarten“ ist eher etwas verlogen, fanbasebespielend, realitätsfernes… ????
Zumindest kommt das regelmäßig, wenn solche Durch- und Hinhalteargumente nicht VW-orientiert sind.
Zweierlei Maß?
Realitätsverleugung?
Andi EE meint
Ich sehe in China keinerlei Probleme. Im November wholesales wieder super stark, 10% über YtD (besser als 2024). Nicht nur die DE-Presse mit ihrer Agenda lesen.
Jörg2 meint
„Ich sehe in China keinerlei Probleme.“
VW-Vorstände sehen das anders (wenn ich der Presselage der letzten Monate folge).
Hmmm… Bist Du näher dran oder die Vorstände des Unternehmens?
Andi EE meint
@Jörg2
„Leider sieht es in den von dir genannten Märkten auch für deinen Lieblings-Hersteller alles andere als gut aus.“
Ich beziehe mich auf das Zitat von Ossi und er meint ja Tesla. Tesla meldet hervorragende Zahlen für den November in China.
Jörg2 meint
Ah!
Dann habe ich das falsch verstanden.
Sorry
hu.ms meint
Tesla soll in china bisher 2025 mehr autos verkauft haben als im gleichen zeitraum 2024 ? ja klar und morgen ist auch weihnachten und ostern am selben tag.
Andi EE meint
@hu.ms
Hab jetzt extra mal geschaut … Südkorea, +50% gegenüber 2024 im November, schon die vorherigen Monate waren extrem stark. In nur 3 Monaten hat man dort mehr verkauft als in Deutschland im gesamten Jahr. 👍
Und übrigens war man auch erfolgreichste Importmarkein Südkorea, noch vor BMW und Mercedes die selbstverständlich inklusive Verbrenner. In Norwegen ist es ja ähnlich, dort hat man den Allzeit Rekord von allen Autoimporten von VW gebrochen (dort damals vor x-Jahren auch mit Verbrennern).
Andi EE meint
Die Türkei ist auch 260% im Plus im Vergleich zu 2024. Der November war jetzt vergleichsweise schwach, da es einen Drop vom letzten Monat von ca. 75% gab. Aber auch der Monat war immer 36% im Plus zu 2024.
Auch ein Beispiel was die Deutsche Presse mit etwas googeln veröffentlichen könnte, passt natürlich nicht ins Narrativ was man verbreiten möchte.
Mary Schmitt meint
In Vatikanstaat haben sich auch die Zulassungen verdoppelt, auf 2. Andi, glaubst du wirklich, wir sind so beschränkt und belassen es bei Prozentwerten und fragen nicht nach Stückzahlen? Du hast übrigens Indien vergessen. Ach, nein, das war ja ein totales Desaster. Neulich kamen die Stückzahlen raus, 100 Autos im ganzen Jahr.
hu.ms meint
Andi, einzelnes länder-klein-klein interessieren doch nicht !
Es geht einfach um die gesamtzahl der von tesla verkauften autos in den ersten 10 monaten 2025 im vergleich mit dem vorjahr !
Ihr tesla-fans verweist doch immer auf die welt-zahlen, wenn über die schlechten in D und europa gelästert wird. Also bleibt jetzt auch genau bei diesen !
Andi EE meint
@Mary David
Alleine die Türkei sind es über 50’000 Stück, vermutlich deutlich mehr als im clownesken Deutschland. Und Südkorea hat längst jedes europäische Land bezüglich Absatz übertroffen.
Und China, da ist Deutschland ein unbedeutendes Nichts. Da ist man mittlerweile bei einem Zwanzigstel von China angekommen. Was ist der Absatz in DE bisher ca. 40’000 bis zum September, also hinter der Türkei 😄😄😄. Das ist wirklich der Witz hoch drei, dieser Deutsche Standort von Tesla. Das ist schade dass man in diesem Land diese Fabrik gebaut hat.
@hu.ms
Ich bleib ja bei den wichtigen Zahlen, China, Südkorea, Thailand … 60-70% der Weltbevölkerung lebt dort, wer sich dort nicht durchsetzt, hat nichts zu melden. Du redest ja immer vom aussterbenden Europa.
hu.ms meint
Andi: warum gibst du nicht einfach zu, dass tesla im bisherigen jahresverlauf 2025 – erneut nach schon 2024 – weniger autos verkauft als im jewiligen vorjahr ?
hu.ms meint
Und zum grössten BEV-markt china: auch dort der jahresvergleich 2025 zum gleichen zeitraum 2024 bei tesla rückläufig. Konkrete zahlen zeigen das – und nicht bla-bla.
Andi EE meint
@hu.ms
Konkrete Zahlen zeigen es, das stimmt, aber ihr in Deutschland lässt immer die Top-Zahlen aus anderen Märkten. Ihr habt eine beispiellose Negativkampagne bezüglich Tesla in der Presse.
Schau dir dieses Drama hier wieder an. Q3 war eine Rekordquartal an Verkäufen, das ist komplett lächerlich wie ihr euch verhaltet. Die Wellenbewegungen hat es wegen Export schon immer gegeben … es ist nicht wie bei euch, wo man die Karre auf den Händlerplatz stellt und sie als verkauft gilt. Dann kann ich die Kurve immer mit Eigenzulassungen glätten und den stabilen Absatz mimen.
Und dass man etwas hinterher hängt, ist wirklich nicht schlimm. Man hat Anfang Jahr 70% der Produktion umstellen müssen. Vielleicht 7% weniger, wer weiss das schon. Dafür ist man mit der Energiesparte 50% und mehr im Plus gegenüber dem Vorjahr (mit sehr guten Margen), man hat Wahnsinns-Meilensteine auf dem Weg zum Robotaxi geschafft. In allen Kontinenten kann man mit FSD fahren, selbst im Museum Europa hat man es jetzt durch die Hintertür zu Demozwecken geschafft.
Die Semi-Fabrik ist fertiggestellt, beim Roboter Optimus läuft es sehr gut. Die Produktion des Cybercab soll im April starten, die Crashtests hat man mit Bravour bestanden, obwohl das ein völlig neues Produktionsverfahren mit zusammengeklebten grossen Teilen ist, welches die Bauzeit radikal verkürzen soll. LFP-Zellproduktion ist jetzt im Betrieb, die Lithium-Raffinerie ist glaub auch im Betrieb.
Und trotz aller Entwicklungen und aufgegleister neuer Produktion in verschiedenen Sparten, schließt man positiv ab, das ist eine Riesenleistung. Es ist wahrscheinlich abgrundtiefer Neid, dass ihr auf diesen Autozahlen rumreitet.
hu.ms meint
Andi, wieder nur bla-bla in bezug auf meine ganz konrete frage für ganz einfache zeiträume und den gesamten weltweiten verkauf von tesla-autos.
Aber du bist so verbohrt, dass du den weltweiten-tesla-absatz einfach nicht zugeben kannst. Eigentlich kann man dich nur bedauern…..
Future meint
Mal sehen, wie es am Ende des Jahres so beim Cashflow aussieht bei unseren Lieblingsunternehmen. Allerdings sollte man Geld natürlich auch nicht überbewerten. Aber es ist schon nett, wenn genug da ist fürs nächste Jahr.
Die Wahrheit meint
Ich vergleiche die Börsenkurse. Punkt für TESLA.
Ich vergleiche die Dividenden. Nur fallend im VW Konzern. Auch dieser Punkt geht an TESLA, da keine Dividenden gezahlt werden, also nie fallen können.
Ich vergleiche die Zukunftsaussichten, so wie es die Börse seit ewigen Zeiten erfolgreich vollzieht. Was sehe ich da, die einen (Europa) schrauben nur an Autos, andere (USA und China) an der Zukunft.
Wird VW die Misere überleben? Vielleicht, stark abgespeckt. Selbst wenn das „Verbrenner-Aus“ etwas zeitlich verzögert werden sollte. „Hocheffiziente Verbrenner“ ist das neue Schlagwort, nach der mißglückten „Technologie offen“ Kampagne. Solange Sauerstoff verbrannt wird, um den Verbrenner anzutreiben, solange ist er hocheffizient im Vernichten einer der wichtigsten Resourcen der Menschheit.
Wird TESLA überleben? Sicher und stark ausgebaut, da nicht nur im Autosektor tätig. Software hat Zukunft, nicht nur im Fahrzeugbau. Da zeigte TESLA schon immer wo die Reise hingeht und alle folgen brav, wenn auch widerwillig, da sie damit eingestehen müssen, TESLA hatte recht. Alle haben jetzt einen zentralen Bildschirm, aber alle, wenige, keiner hat das autonome Fahren soweit entwickelt wie TESLA. Dies werden Vergleichsfahrten in 2026 drastisch ungeschönt belegen.
Robotik ist die Zukunft. Optimus ist noch recht jung, hat aber in der kurzen Zeit als Prototyp bereits alle überholt und geht nächstes Jahr in die Produktion.
Im Energiesektor ist TESLA stark vertreten und steigert sich rasant. Eigene Batterieproduktion und riesige Batteriespeicheranlagen sind führend.
Es gibt noch viel mehr, aber jeder kann jetzt schon erkennen, wo die Unterschiede liegen und wsrum TESLA berechtigt seit Jahren viel höher bewertet wird.