Mercedes-Benz stellt die neue Elektroauto-Version des Kompakt-SUV GLB vor, die künftig GLB mit EQ Technologie statt EQB heißt. Die Baureihe nutzt als dritte nach dem neuen CLA und dessen Shooting-Brake-Variante die vorrangig für Vollstromer ausgelegte Plattform MMA (Mercedes Modular Architecture). Die zweite, 4732 Millimeter lange Generation des SUV wartet insbesondere mit moderner E-Antriebstechnik, neuem Design und einem neu gestalteten Innenraum auf.
„Der neue GLB ist unser vielseitigster Alltagsheld: Als Fünf- oder Siebensitzer passt er sich mühelos den unterschiedlichsten Lebenssituationen an, bietet mehr Platz, ein neues Design, mehr Komfort und kann sogar größere Wohnwagen ziehen. Damit beweist er, dass ein elektrischer Kompakt-SUV genauso vielseitig wie leistungsfähig sein kann“, sagt Mercedes-Vertriebschef Mathias Geisen.
Im Frühjahr 2026 startet die Markteinführung des GLB 250+ mit EQ Technologie und des GLB 350 4Matic mit EQ Technologie. Mit einer Reichweite von bis zu 631 Kilometern nach WLTP und 200 kW/272 PS leistendem Heckantrieb soll der GLB 250+ punkten, der Verbrauch wird angegeben mit 18,3-15,8 kWh/100 km. Sportliches Spitzenmodell ist der 260 kW/354 PS starke GLB 350 4MATIC, mit dessen Allradantrieb es in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h geht. Der Verbrauch liegt hier bei 18,6-15,9 kWh/100 km. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei beiden Modellen 210 km/h.
Die beiden zum Start angebotenen elektrischen GLB verfügen über eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem nutzbaren Energieinhalt von 85 kWh. Mit der 800-Volt-Elektroarchitektur lässt sich binnen zehn Minuten eine Reichweite von 260 Kilometern nach WLTP-Norm nachladen. Schnelles DC-Laden ist an 800-Volt-Säulen mit bis zu 320 kW möglich. Für die 400-Volt-Ladeinfrastruktur ist optional ein DC-Konverter erhältlich. Die AC-Ladeleistung beträgt bis zu 22 kW.
Im Vergleich zum Vorgänger bietet der neue elektrische GLB laut dem Hersteller spürbar mehr Kopffreiheit in den ersten beiden Sitzreihen. Das liege am Dachverlauf sowie dem serienmäßigen Panoramadach. Insassen dürften sich auch über mehr Beinfreiheit im Fond freuen. Der Sitzkomfort in der zweiten Reihe sei merklich verbessert worden, so sei unter anderem die Oberschenkelauflage nun länger.
„Das neue Gestaltungsprinzip im Interieur richtet den Blick auf wenige, ikonenhaft inszenierte Hightech-Elemente wie den scheinbar schwebenden MBUX Superscreen (Option)“, heißt es. Hinter einer großen Glasfläche sitzen der 26 Zentimeter (10,25 Zoll) große Bildschirm für den Fahrer, das 35,6 Zentimeter (14 Zoll) große Zentral-Display sowie ein ebenfalls 35,6 Zentimeter (14 Zoll) großer Bildschirm für den Beifahrer.
Weiterer Blickfang ist die schwebend gestaltete, hoch positionierte Mittelkonsole mit einem zusätzlichen Ablagefach. Das neue Lenkrad ist ergonomisch gestaltet und soll sich intuitiv bedienen lassen. „Auf vielfachen Kundenwunsch“ hat Mercedes das Bedienkonzept mit Wippe für den Limiter und Distronic sowie Walze für die Lautstärkeregelung wieder eingeführt.
Der neue GLB funktioniert über das Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS). „Durch das KI-gestützte System kann jedes Fahrzeug mit Supercomputern ausgestattet werden, die mit der Mercedes‑Benz Intelligent Cloud verbunden sind“, erklärt das Unternehmen. Dies ermögliche kontinuierliche Over-the-Air-Updates für die wichtigsten Fahrzeugfunktionen sowie die Fahrassistenzsysteme. So bleibe der GLB über Jahre aktuell und attraktiv. Als digitale Extras seien über den Mercedes‑Benz Store auch nachträglich zusätzliche Funktionen bestellbar.
Dank KI ist der neue MBUX Virtual Assistant in der Lage, komplexe, mehrteilige Dialoge „wie mit einem Freund“ zu führen und verfügt über ein Kurzzeitgedächtnis. Auf Basis von ChatGPT4o und der Microsoft-Bing-Suche vereint er das Wissen aus dem Internet. „Dank Google Gemini kennt sich der virtuelle Assistent auch bestens bei Fragen rund um Navigationsziele aus“, so Mercedes. Im neuen GLB basiert das Navigationserlebnis auf Google Maps. Die Mercedes‑Benz-Navigation mit „Electric Intelligence“ plant die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps.
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Der vordere Kofferraum („Frunk“) fasst 127 Liter. Der hintere Kofferraum stellt bis zu 540/480 Liter (Fünf-/Siebensitzer) zur Verfügung, mit umgeklappten Fondsitzlehnen sind es 1.715/1.605 Liter. Bis zu zwei Tonnen beträgt die Anhängelast der 4Matic-Modelle mit Allradantrieb. Damit eignet sich der elektrische GLB auch als Zugfahrzeug für einen größeren Wohnwagen. Mit der Stützlast von 100 Kilogramm lassen sich zudem E-Bikes mitnehmen.
Der neue GLB verfügt über diverse Fahrassistenzsysteme, darunter in Europa serienmäßig der Abstands-Assistent Distronic. Die Hardware in dieser Region umfasst acht Kameras, fünf Radarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren und einen wassergekühlten Hochleistungsrechner mit ausreichenden Leistungsreserven für zukünftige Funktionen und regelmäßige Over-the-Air-Updates. Alle Assistenzsysteme bündelt Mercedes‑Benz jetzt unter dem Namen MB.DRIVE.
Kunden in Deutschland können die neuen Elektroautos schon konfigurieren und bestellen. Der GLB 250+ mit EQ Technologie ist zu einem Listenpreis ab 59.048 Euro erhältlich, während der GLB 350 4MATIC mit EQ Technologie bei 62.178 Euro startet. „Bald“ soll die GLB-Modellpalette um weitere batterieelektrische Varianten, darunter ein Einstiegsmodell, sowie um „Hightech-Hybride“ ergänzt werden.















densel75 meint
Gut das Geschmäcker so wunderschön verschieden sind.
Mir gefällt er sehr gut und wenn der GLC / IX3 nicht durch mehr Platz punkten, ist er auf jedenfall eine richtig gute Option.
Schön das es in allen Segmenten jetzt Alternativen gibt.
TomTom meint
Also die in den Scheinwerfern eingebauten Windräder sind schon eine Innovation.
Welche Leistung können die bei den jeweiligen Geschwindigkeiten in den Akku einspeisen? 🤪
EVrules meint
Was bitte passiert denn mittlerweile beim Design – wer segnet so etwas denn ab?
Die Front ist schon unproportional, aber das Heck erst.
Andi EE meint
Beim Design hat Mercedes ein echtes Problem, kann das so weitergehen? Die verbocken es nochmal. Aussen wie hier schon oft erwähnt, überladen (nicht zu knapp) und innen ist es wie eine Kirmesbude. Das UI im uralt Look (könnte man aber schnell korrigieren) und dann noch diese grosse vertikale Glasfläche über das gesamte Armaturenbrett … wirkt mit diesem steilen Winkel wie ein Fremdkörper. Man möchte das sofort ändern wenn man da hinsieht. Das wird meiner Meinung nach massiv BEV-Verkäufe kosten, das ist wirklich so schlecht gelöst, dass es bei der Stammkundschaft Folgen haben wird.
Kasch meint
Stimmt, echt verblüffend. Wie würde sich die Welt übers Design lustig machen, wenn auf dem Teil Dacia stehen würde !?
IDFan meint
Kannst du dir nicht ausdenken: Ein Tesla-Fan wagt es über Design zu reden.
Max meint
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Model 3 oder Model Y werden ja z.B. auch gekauft.
MrGreenEyes meint
Also Preis Ex Mercedes Homepage ist 56k – Damit Rund 5k Teurer als MY und 13k billiger als der iX3… 700 Liter Stauraum bei 5 Personen ist top.
eBikerin meint
Du must für den Vergleich mit BMW den Preis für den Allrad nehmen. den IX3 gibts aktuell nur mit Allrad.
IDFan meint
Nein, muss du nicht. Wenn man ein Auto dieser Klasse will, will man noch lange nicht Allrad.
Envision meint
Die Front wieder nicht meins, diese Lichtleiste über dem Grill und diese 8?! Elemente verteilt im Grill sind für mich zu viel unstimmiges Lametta.
Man muss ja nicht wegen der missglückten ersten BEV only Generation (die hatte noch andere Probleme) auf „cleanes“ Design verzichten und mit der Brechstange alles verschnörkeln.
Satter Grill ohne diese 8 Elemente der sauber ohne Lichtleiste mit der Haube abschließt würde sicher keine Kundschaft abschrecken.
eBikerin meint
Da muss ich dir zustimmen. Mir gefällt die Front auch überhaupt nicht.
Fred Feuerstein meint
Immerhin hat das Fahrzeug im Gegensatz zum iX3 ein vernünftiges Lenkrad und nicht so eine 4 speichige Designentgleisung. 630 km nach WLTP ist in Ordnung, das kann der iX3 deutlich besser, hat aber auch einen erheblich größeren Akku.
Mary Schmitt meint
Auch ein guter Wagen mit einer Reichweite deutlich jenseits des Model Y. Wenn nicht der iX3 wäre. Anders als beim CLA bin ich noch nicht so sicher, ob der Kunde dieses Fahrzeug so begeistert annimmt. Wir werden sehen.
eBikerin meint
Der iX3 kostet auch rund 5000 Euro mehr. Das ist dann halt der Aufpreis für den größeren Akku im BMW.
Ben meint
Wäre auch absolutes Vollversagen von MC wenn ein 3x so teures Auto(bei gleicher Ausstattung) nur so viel Reichweite hätte als ein Model Y
eBikerin meint
Also das Model Y maximal Reichweite kostet laut Webseite 50.000 Euro.
Keine Ahnung was an dem Mercedes an Ausstattung fehlen soll um auf 150.000 Euro zu kommen. Oder hast du einfach mal einen rausgehauen?
Hab mal schnell den Konfigurator benutzt und habe alles an Assistenzsystemen usw hinzugefügt. Dann liegt der Preis laut MB Webseite bei ziemlich genau 66.000 Euro. Natürlich kann man für Design (AMG Line) usw noch jede Menge ausgeben, aber das hat ja nix mit der Ausstattung zu tun.
Meiner_Einer meint
Sorry, aber der neue EQB ist noch gar nicht konfigurierbar!
Andreas meint
Der Gegenspieler zum iX3 ist der GLC, nicht der GLB hier.
Der GLB ist in einer kleineren Klasse.
Peter meint
Beide haben in etwa die Maße 4,75m x 1,90m (gerundet) bei einem Radstand von jeweils ca. 2,90m. Also ich sehe da recht viele Gemeinsamkeiten und keinen Klassenunterschied.
Mäx meint
Es ist ja eher so, dass der GLB leicht unterhalb der iX3 angesiedelt ist und der GLC leicht oberhalb (passt auch beim Preis).
Somit könnte der iX3 Kunde mit etwas weniger Budget zum GLB greifen und wenn er mehr Luxus haben will (Luftfahrwerk, chromatisches Glasdach, etwas größer) für mehr zum GLC greifen.
Muss man mal reale Tests abwarten, was die Effizienz macht.
Kasch meint
Reichweite, Preis, … in meinem Alter Alles kein Thema mehr, womit sich insbesondere Deutsche ihre Eigenen und die Dummschädel ihrer Mitmenschen einrennen. Fahrzeuge EINES Herstellers, die Menschen jeden Alters, ohne Führschein, sicherer als je zuvor, an jeden Ort fahren, sich selbst (induktiv) aufladen können, sind auf dem Markt /100% marktreif. Alles was mich noch interessiert: erlauben mir europäische Gesetzgeber nach meinem 70zigsten noch technische Errungenschaften im bis dahin weltgrößten Jammerthal, sprich in der EU, zu nutzen ?
eBikerin meint
Waymo stellt doch gar keine Autos her, die bauen die doch nur um.
Aber ja Waymo ist wirklich sehr weit.
Powerwall Thorsten meint
So lahm – wie oft willst du den noch bringen?