Renault hat im Mai mit dem Renault 4 Savane 4×4 Concept (Artikelbild) ein Showcar „für stilvolle Entdeckungsreisen“ präsentiert. Die robuster ausgelegte Allrad-Version des als Elektroauto neu aufgelegten Renault 4 könnte laut einem Bericht in Serie gehen.
In den 1950er-Jahren wurde der Name Savane als Synonym für Entdeckungsreisen verwendet und schmückte 1986 eine für Abenteuer bereite Version des Renault 4. Mit dem Konzept Renault 4 Savane 4×4 kehrte die Modellbezeichnung in diesem Jahr zurück. Die Freigabe des Entwurfs für die Serie stehe kurz bevor, schreibt nun Autocar. Das Autoportal hat den aktuellen Stand an einem Strand in Dänemark getestet und berichtet, dass das Allrad-Elektroauto wie frisch aus der Fabrik wirke und für die Renault-Showrooms bereit sei.
Die Bodenfreiheit des vor etwa einem halben Jahr vorgestellten Renault 4 Savane 4×4 Concept ist um 15 Millimeter höher als beim seit diesem Jahr erhältlichen neuen Renault 4 E-Tech Electric. Hinzu kommen spezielle Reifen vom Typ Goodyear UltraGrip Performance+ der Größe 225/55 auf 18 Zoll großen Savane-Felgen und eine zu beiden Seiten um 10 Millimeter verbreiterte Spur vorne und hinten.
Vor allem aber besitzt der Renault 4 Savane 4×4 Concept einen zweiten Elektromotor an der Hinterachse und verfügt damit über einen permanenten Allradantrieb. „Dieser hilft auf schlammigen, schneebedeckten und unbefestigten Wegen, aber auch dort, wo echte Offroad-Fähigkeiten erforderlich sind“, hieß es im Mai. Damit zeige das Showcar das Potenzial der Plattform AmpR Small für ein vollelektrisches Kleinwagen-Modell mit Allradantrieb. Technische Daten verrieten die Franzosen bisher nicht.
Was die Produktionschancen des Modells angeht, so gibt Renault gegenüber Autocar an, den Markt für kompakte Vollstromer mit Allradantrieb zu prüfen und zu glauben, eine Nische gefunden zu haben. Die Marke sehe die größte Attraktivität für den Renault 4 4×4 Savane in Nordeuropa und den schneereicheren mitteleuropäischen Ländern wie Österreich, der Schweiz und Norditalien.

sowasbrauchich meint
würde ich sofort kaufen
Mary Schmitt meint
Der R4 funktioniert nicht. Da erkennt man die Grundzüge des alten R4 kaum. Das hätte man besser machen können.
Future meint
Ich mag das Retrozeug für die frankophilen Boomer ja auch nicht, aber ein paar Akademiker in meinem Stadtteil haben sich den R4 hingestellt. Man kann das Vorbild wohl schon erkennen und sich so an die wilde Jugend von Früher erinnern. Hinzukommt sicherlich, dass sich Retro immer abgrenzt vom langweiligen Einheitsbrei auf der Straße. Das wichtigste ist natürlich, dass es ein kleines vollelektrisches Auto ist, das andere bisher nur angekündigt haben.
EVrules meint
Future – Was denn nun, ist früheres Design nun gut oder schlecht, einerseits schreibst du von „Retrozeugs“, dann wieder von „langweiligen Einheitsbrei“ heute.
Ich glaube, dass du selbst nicht ganz weißt von was du eigentlich sagen willst.
Deine Aussagen „Boomer“, „Jugendzeit-Erinnerungen“, etc. sind Projektionen und haben mit dem Design selbst überhaupt nichts zu tun.
R5, R4, Twingo – sind endlich mal wieder Modelle, welche Sympathie, Charme und Eigenständigkeit zeigen, ganz objektiv ableitbar an den Designcharakteristika und Formensprache.
Future meint
Ich persönlich mag das Retrodesign eben überhaupt nicht und es steht aus meiner Sicht für Einfallslosigkeit.
Aber es gibt eben offensichtlich Zielgruppen dafür, die sich damit individualisieren wollen oder an damals erinnern möchten. Diesen Trend gibt es ja auch bei anderen Produkten.
EVrules meint
Da haben wir den Kern der Sache also offengelegt: Es gefällt (nur) dir nicht.
Und weil es dir nicht gefällt, muss es ja so sein, dass es nicht gut sein kann oder Menschen, denen das gefällt „Sich nur an alte Zeiten erinnern wollen“, obgleich du nicht mal im Ansatz weißt, wie sich die Käuferschicht zusammen setzt.
Es wäre ja so, als ob man sagen würde „Alle Tesla-Fahrer laben sich am autokratisch induzierten Untergang der freiheitlich demokratischen Gesellschaft!“.
Na, wirds nun klarer?
Future meint
Design ist immer Geschmacksache. Das ist doch klar. Die Retroautos machen die Autobauer, weil sie die entsprechenden Zielgruppen erreichen wollen. Das ist eben ein Trend, den es auch früher bei den Verbrennern schon gab. Solche Retro-Trends sind auch in vielen anderen Branchen zu beobachten: Musik, Food, Gastronomie, Immobilien usw. Du hast deine Meinung dazu und ich habe meine – so geht das halt mit der Meinungsfreiheit. Mir ist es egal, wie du den Renault und die Boomer einordnest. Aber es scheint dich irgendwie zu triggern.
EVrules meint
„Design ist immer Geschmacksache“ – das ist eine närrische Annahme. Design ist nicht Geschmackssache, im Gegenteil: Es ist Gestaltungslogik!
Und als eine Lehre (Designlehre) kann es auf Kohärenz und Intension heruntergebrochen werden.
Das „Triggern“ kommt durch deine falschen Aussagen, weil dein Geschmack nicht allgemeingültig ist, wie du es darstellst – das ist schlicht grottenfalsch.
Es macht zu dem einen gewaltigen Unterschied polemisierend zu sagen „das Retrozeug für die frankophilen Boomer“ oder neutral seine Meinung kund zu tun „Mir selbst gefällt es nicht“. Du aber wertest andere ab – das ist der Fehler.
Tt07 meint
Du hast scheinbar den alten R4 nie gesehen…
Tinto meint
Er ist zu jung, um das Original noch zu kennen.
Tt07 meint
Könnte aber auch daran liegen, dass die Tür vom Kinderzimmer verschlossen ist.
Future meint
Die alten R4 kann man sich immer noch ansehen. Nicht nur im Urlaub, sondern auch in dem einen oder anderen woken Stadtteil steht sehr selten mal einen rum.
Rip meint
ich finde absolut spitze und überlege sogar 2 davon zu kaufen, natürlich in unterschiedlichen Farben ❤️
M. meint
Nochmal 50 mm hoch, dann wird’s was.
Jeff Healey meint
Die Scheiben auch bitte, um den Spähpanzer-Look etwas zu revidieren…