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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Studie: Elektroautos lohnen sich zunehmend, doch viele bleiben außen vor

12.12.2025 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

BMW-iX3

Bild: BMW (Symbolbild)

Elektroautos werden für Verbraucher zunehmend wirtschaftlich interessant. Die Preise für Stromer sinken, das Laden ist bereits günstiger als das Tanken und der Zugang zu Ladeinfrastruktur wächst. Dennoch steigen bisher überwiegend einkommensstarke Haushalte um. Das zeigt der neue Monitor „Elektromobilität und soziale Teilhabe“ der Umweltforschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT), der den Pkw-Markt unter sozialen Gesichtspunkten analysiert.

„Elektromobilität ist kein Nischenthema mehr – sie wird alltagstauglicher und wirtschaftlicher als der Betrieb von Verbrennern“, sagt Philipp Offergeld, Projektmanager im Bereich Klimaschutz der Stiftung Mercator. „Allerdings zögern noch immer Haushalte mit niedrigeren Einkommen umzusteigen.“ Gezielte politische Maßnahmen seien jetzt entscheidend, um die Vorteile von Elektroautos allen zugänglich zu machen. Der neue ICCT-Monitor zeige, wo die Ansatzpunkte liegen.

Laden deutlich günstiger als Tanken, Infrastruktur wächst

Beim Energieverbrauch zeigen Elektroautos laut der Auswertung bereits deutliche Kostenvorteile: Trotz Unterschieden nach Ladeleistung, Tarifmodell und Ladeort ist das Laden im Durchschnitt günstiger als das Tanken eines vergleichbaren Benziners. Am günstigsten bleibt das Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz. So können etwa Vielfahrer mit einer jährlichen Fahrleistung von rund 45.000 Kilometern und privater Ladestation jährlich bis zu 2.000 Euro einsparen.

Wer vollständig auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist, profitiert zwar ebenfalls von niedrigeren Kosten als beim Tanken – doch die Höhe des Vorteils hängt stark vom Zugang zu günstigen Tarifen ab. Die Orientierung zwischen Tarifmodellen mit teils stark unterschiedlichen Preisen kann dabei eine Hürde sein. „Klare Preistransparenz und faire Preise sind daher zentral, damit mehr Menschen die Kostenvorteile von Elektrofahrzeugen verlässlich nutzen können“, so die Studienautoren.

Die Ladeinfrastruktur wächst weiterhin: Anfang 2025 standen bundesweit über 160.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, rund 40.000 mehr als im Vorjahr.

Anschaffungspreise sinken, Handlungsbedarf bleibt

2024 lag der durchschnittliche Neupreis eines Elektro-Pkw laut der Studie unter dem von Plug-in-Hybriden oder Diesel, jedoch noch über dem Niveau von Benzinern. Auch auf dem Gebrauchtmarkt fielen die Preise leicht: E-Autos kosteten neu im Durchschnitt 45.900 Euro, gebraucht 34.800 Euro.

Trotz sinkender Preise nutzen vor allem einkommensstärkere Haushalte Elektroautos und andere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben – darunter Plug-in-Hybride, Mild-Hybride und gasbetriebene Pkw. 2024 lag das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen von E-Auto-Haltern bei 4.300 Euro, deutlich höher als bei Benzin- (3.200 Euro) oder Dieselfahrzeugen (3.600 Euro). Größere, kostenintensivere E-Pkw dominieren weiterhin die Neuzulassungen, doch auch elektrische Kleinwagen gewinnen an Bedeutung.

„Elektroautos können bei den Ladekosten bereits Kostenvorteile gegenüber Verbrennern bieten, doch die Anschaffung bleibt eine Barriere”, so Sandra Wappelhorst, leitende Wissenschaftlerin am ICCT. „Die kürzlich beschlossene Kaufprämie der Bundesregierung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, sollte aber gezielter auf untere Einkommen und günstige Fahrzeuge ausgerichtet werden. Auch zinsgünstige Finanzierungen und transparente Ladepreise würden den Umstieg erleichtern.”

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Via: ICCT
Tags: Kosten, PreiseAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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Kommentare

  1. Stephan meint

    14.12.2025 um 07:56

    Was die Studie offenbar verkennt: das Beschriebene ist kein Problem der Elektrofahrzeuge. Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sind und waren noch nie in der Lage, sich Neuwagen zu kaufen. Auch Kompakt- oder Kleinwagen werden neu erstmal von gut situierten Menschen gekauft und werden dann nach 3 oder 5 Jahren für Normalverdiener interessant.
    Das kann man nicht durch Förderung wegbekommen (zumindest nicht mit vertretbaren Mitteln), und das ist auch gar nicht nötig.
    Würde man endlich die Bedingungen schaffen, dass für ALLE Neuwagenkäufer Elektro die erste Wahl ist, dann würde das Thema in 3-5 Jahren auch beim Normalverdiener ankommen. Über ein Verbrennerverbot in 10 Jahren müsste man dann auch nicht diskutieren, weil es sich von selbst erledigen würde.
    Erzwingt man es durch Förderung, dann entfacht man nur ein Strohfeuer, das nach Auslauf der Förderung wieder erlischt.

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