Mit dem vollelektrischen Hypercar Aspark Owl hat sich die japanische Firma 2017 der IAA als Hersteller extrem schneller und extrem teurer Sportwagen präsentiert. Gemeinsam mit der italienischen Manufaktur MAT sollte die Produktion von 50 Exemplaren des Coupés erfolgen. Kürzlich kündigte Aspark zusätzlich eine auf 20 Fahrzeuge limitierte Roadster-Variante an.
Auch der offene Owl setzt auf eine flache Carbon-Karosserie und vier Elektromotoren. Letztere stellen zusammen 1.456 kW/1.953 PS und 1.920 Nm Drehmoment bereit. Der rund 1,9 Tonnen schwere Zweisitzer soll damit in 1,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und Tempo 413 erreichen, im Straßenbetrieb wird allerdings auf 350 km/h begrenzt.
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Die Batterie mit 69 kWh Speicherkapazität ermöglicht den Angaben zufolge über 250 Kilometer pro Ladung. Zum Technikpaket gehören ein Fahrwerk mit hydraulischer Doppelquerlenker-Konstruktion samt automatisch und manuell regulierbarer Bodenfreiheit, Carbon-Keramik-Bremsen sowie 20-Zoll-Räder mit Michelin Pilot Sport Cup 2R.
Jeder E-Motor des Owl lässt sich individuell ansteuern, was Torque Vectoring erlaubt. Ein aktiver Heckflügel sorgt für variablen Abtrieb. 2024 erreichte die Version SP600 fast 440 km/h und setzte damals einen neuen Weltrekord für E-Autos. Die weltweit angebotene neue Roadster-Variante erhält ein abnehmbares Kohlefaser-Hardtop, als Notlösung für Regen ist ein Stoffverdeck an Bord. Der Preis liegt laut Berichten wohl bei über drei Millionen Euro.

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