Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im letzten Monat des alten Jahres 246.439 Pkw neu zugelassen, +9,7 Prozent mehr als im Dezember 2024. Die Bilanz des Jahres 2025 weist ein Zulassungsvolumen von etwa 2,9 Millionen Neufahrzeugen aus, was einer Steigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 66,1 Prozent (-0,6 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 33,6 Prozent (+5,1 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren in 2025 weiterhin Grau (32,4 %), Schwarz (26,8 %) und Weiß (18,6 %).
Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2025 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. BMW erreichte mit +8,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 8,9 Prozent, dicht gefolgt von Ford mit +8,8 Prozent und einem Zulassungsanteil von 3,8 Prozent. Einstellige Zulassungssteigerungen konnten ebenfalls die Marken MAN (+8,2 %/0,1 %), Mini (+6,4 %/1,2 %), VW (+4,5 %/19,6 %), Audi (+1,8 %/7,2 %) und Mercedes (+1,0 %/9,1 %) erzielen. Bei Opel (-7,9 %/4,8 %), Porsche (-17,7 %/1,0 %) und Smart (-62,1 %/0,2 %) zeigte sich das Jahr 2025 hingegen rückläufig. VW wies mit 19,6 Prozent den größten Markenanteil unter den deutschen Herstellern in der Jahresbilanz aus.
Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus: Mit mindestens sechsstelligen Neuzulassungszahlen konnten die Importmarken Skoda (+10,2 %/7,9 %) und Seat (+6,7 %/5,7 %) das Jahr 2025 positiv abschließen. Skoda erwies sich zudem mit 7,9 Prozent als anteilsstärkste Importmarke in der Jahresbilanz.
Auch die Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen konnten sich in der Jahresbilanz behaupten: BYD (+706,2 %/0,8 %), MG Roewe (+26,2 %/0,9 %), Renault (+9,4 %/2,1 %), Land Rover (+7,3 %/0,5 %), Nissan (+5,4 %/ 1,1 %), Dacia (+3,1 %/2,6 %) und Jeep (+0,6 %/0,4 %). Rückgänge in diesem Bereich verzeichneten dagegen die Marken Tesla (-48,4 %/0,7 %), Mitsubishi (-29,0 %/0,7 %), Peugeot (-14,6 %/2,0 %), Suzuki (-12,5 %/0,8 %), Kia (-12,0 %/2,1 %), Mazda (-10,0 %/1,4 %), Toyota (-8,3 %/3,1 %), Citroen (-7,9 %/1,7 %), Fiat (-5,8 %/1,9 %), Volvo (-4,7 %/2,1 %) und Hyundai (-2,6 %/3,3 %).
Mit einem Neuzulassungsanteil von 33,3 Prozent bildeten die SUV (+11,9 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,7 %/-9,5 %), den Kleinwagen (11,8 %/+0,1 %) und den Geländewagen (10,9 %/-2,3 %). Die Obere Mittelklasse registrierte dagegen mit einem Zuwachs von 37,3 Prozent den größten Zulassungsanstieg in der Jahresbilanz, ihr Anteil betrug 5,4 Prozent, gefolgt von den Utilities mit +15,3 Prozent und einem Anteil von 4,7 Prozent.
Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse überwiegend positiv aus: 545.142 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 19,1 Prozent eine Steigerung von 43,2 Prozent auf. 1.127.509 hybridangetriebene Fahrzeuge (+19,0 %) erreichten einen Anteil von 39,5 Prozent, darunter bildeten 311.398 Plug-in-Hybride (+62,3 %) einen Anteil von 10,9 Prozent.
Der Anteil benzinbetriebener Pkw (777.641/-21,6 %) lag mit 27,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau (35,2 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (395.022/-18,3 %) wies in der Jahresbilanz 13,8 Prozent (Vorjahr: 17,2 %) aus. Flüssiggasbetriebene Pkw (12.079/-11,9 %) waren mit einem Anteil von 0,4 Prozent im Jahr 2025 vertreten, 3 erdgasangetriebene Pkw (-97,8 %), 49 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (-69,0 %) sowie 1 wasserstoffangetriebener Pkw jeweils mit 0,0 Prozent.
Die CO2-Emission der Pkw sank 2025 um -11,7 Prozent, im Durchschnitt auf 105,8 g/km (Vorjahr: 119,8 g/km).
Nutzfahrzeugmarkt
Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen ausschließlich die Kraftomnibusse (+28,0 %) über dem Vorjahresniveau. Die Zugmaschinen insgesamt wiesen einen Rückgang von -17,2 %, darunter Sattelzugmaschinen mit -9,8 %, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Sonstige Kraftfahrzeuge (Kfz) (-8,0 %) und Lastkraftwagen (Lkw) (-6,7 %) schlossen die Jahresbilanz ebenfalls mit einem Minus ab. Insgesamt wurden 390.987 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, darunter 30.452 BEV und 6.503 Plug-in-Hybride. Der Anteil der Batterie-Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride bei den Nutzfahrzeugen betrug damit 9,5 Prozent.
Der Kraftradmarkt hatte im Jahr 2025 mit 162.009 Neuzulassungen ein Minus von 35,5 Prozent eingefahren. Insgesamt bescherten 3.410.587 neu zugelassene Kfz der Neuzulassungsbilanz des Jahres 2025 ein Minus von 2,4 Prozent. Aus 256.196 neu zugelassenen Kfz-Anhängern resultierte ein Minus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.600.745 (+1,0 %) umgeschriebenen Kfz und 438.185 Kfz-Anhängern (+3,2 %). Mehr als 6,5 Millionen Pkw (+0,5 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter.

Gerd Heinrich meint
Der nächste Meilenstein in den Statistiken zur Durchsetzung der Elektromobilität heißt „Stärkste Antriebsart“. Höhere BEVs Zulassungszahlen als, reine Benziner, reine Diesel, Plug-ins, Mild-Hybrid.
Dann werden zwar immer noch deutlich mehr Verbrenner zugelassen. Aber die Automobilindustrie wird auf BEVs nicht mehr verzichten können und sich der Frage stellen müssen: , „Wie lange rechtfertigen sich die Kosten der Antriebs-Diversity in Entwicklung und Produktion, wenn andere durch Fokussierung technisch, wettbewerbsfähig davonlaufen?
hu.ms meint
„Stärkste Antriebsart“ kommt auf den motor an….
Vermutlich ist meistzugelassene gemeint.
MiguelS NL meint
“BYD haben alle unterschätzt”
Vor Chinas Geschwindigkeit wird seit Jahren gewarnt, aus allen Ecken…aber niemand hat hören wollen.
“Wenn keine Handelsbarrieren errichtet werden, werden sie die meisten anderen Autohersteller der Welt so gut wie vernichten“, “Sie sind extrem gut.“
Elon Musk zu China
MiguelS NL meint
“ Chinas rasante Entwicklung, geprägt von jahrzehntelangem hohem BIP-Wachstum, das Millionen aus der Armut befreite, setzt sich mit einem Wandel von der Produktion hin zur Innovation fort.”
Google AI
Aztasu meint
Lol ihr zwei Experten. Sorry Leute mit Verstand wissen das China Wachstum auf Raten gekauft hat und noch immer kauft. China steht vor massiven Schwierigkeiten was Überschuldung von Staatsbetrieben, von Privatunternehmen und Privatpersonen angeht. Chinas Jugendarbeitslosigkeit beträgt knapp 20% da es schlicht nicht genug Jobs für die ganzen Uni Abgänger gibt. Die Autos sind schnell entwickelt aber im Detail können sie noch immer nicht mit der europäischen und Inbesondere der deutschen Konkurrenz mithalten, analog könnte man da auch Rivian, Tesla nennen die viel Hype erzeugen, deren Produkte letztlich aber nur oberes Mittelmaß sind. Einzige Ausnahme ist Lucid die aber auch nicht an Spitzentechnologie auf Niveau von Porsche Cayenne, BMW iX3 (Bzw. passender iX5) Mercedes GLC EQ (passender der kommende Mercedes GLE EQ) ran kommen. Dafür sind die chinesischen Produkte noch bezahlbar und man bekommt ein rundes Gesamtpaket. China kontrolliert nun mal seltene Erden und einen Großteil der weltweiten Akkukapazitäten. Dazu hat China eigene KI-Unternehmen und nun auch Chip-Hersteller. Für ein Land der Größe Chinas ist das aber auch kein Wunder. China braucht den Welthandel unf Inbesondere Europa als Partner um weiter wachsen zu können, falls dies ab 2030 z.B. nicht weiter gelingen sollte stehen China harte Jahre bevor.
Jörg2 meint
China hat die Chance (und bemüht sich darum) in der s.g. Dritten Welt führender Lieferant zu werden. Hier wachsen ungesättigte Märkte heran.
Ob China Europa als Absatzmarkt „braucht“? Da habe ich keine Ahnung. Zumindest im Automobilbereich scheint Europa für China eine wichtige Rolle zu spielen.
Mary Schmitt meint
Bevor der Holländer noch aus seinem Zwergenstaat die Statistik Strafzettel nach BEV-Typ rausholt, frage ich lieber mal in die Runde, mit welcher Zahl BEV-Zulassungen Ihr dieses Jahr bei uns in Deutschland rechnet? Ich glaube an 730.000.
Fred Feuerstein meint
„ seinem Zwergenstaat“ Du hast natürlich vollkommen Recht, wir sollten für Weltkonzerne auch den weltweiten Absatz betrachten. Nur blöd, dass es da für deinen Lieblingskonzern nicht gut aussieht. Es läuft nur in Europa, auf den anderen beiden Kontinenten ist man erfolglos. Selbst in den USA mit der neuen Marke Scout.
Na ja, bleib ruhig bei deiner eingeschränkten Deutschlandperspektive, da ist die Welt noch in Ordnung.
Ossisailor meint
Blöd nur, dass es für deinen Lieblingskonzern nirgendwo gut läuft, nicht mal im Heimatmarkt USA.
Fred Feuerstein meint
Das tangiert mich nicht wirklich, da ich keinen Lieblingskonzern habe. Ich finde es nur außerordentlich lustig, dass sich die VW Fans wie du so sehr freuen, obwohl es bei IHREM Lieblingskonzern alles andere als gut läuft. In den wichtigen Disziplinen geht es steil bergab. Marge, Nettoliquidität. Bei der Verschuldung geht es weiter steil bergauf. Bei der Produktvielfalt geht es ebenfalls steil nach oben und trotz allem kommt man nicht über die Million BEV…Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 60 % mehr Modelle im Vergleich zu 2023 führen zu lächerlichen 25 % mehr Absatz. Erfolg sieht anders aus.
Aber deshalb soll sich die Blume jetzt ja mit voller Kraft um den Konzern kümmern.
Mary Schmitt meint
Kann das sein, dass dein Frustlevel am 7. Tag des Jahres bereits einen All-Time-High erreicht hat? Deine Fanschaft gehört Tesla, das weiß hier jeder, und die sind am Ende. Gestern hat electrek die Niederlage näher analysiert und stellte fest, dass Europa für Tesla in einem Blutbad endete. Deutschland war da gar nicht das schlimmste Land. 1/3 hat man verloren. Am Schlimmstzen war es nicht in Deutschland, sondern in Schweden, wo man 2/3 verloren hat. In einem Jahr!
Fred Feuerstein meint
„Kann das sein, dass dein Frustlevel am 7. Tag des Jahres bereits einen All-Time-High erreicht hat?“ Kurze Antwort auf einen sinnfreien Beitrag: „Nein“
Aber gegen meine Argumente scheinst du nichts entgegenzusetzen zu haben. Nur Whataboutism. Als nächstes kommt der ad hominem Angriff, nicht wahr kleiner VW Fanboy.
Future meint
Deutschland ist im Vergleich zu China oder USA ein Zwergenstaat. Das gilt nicht nur für den politischen Einfluss, sondern natürlich auch für den Automarkt. Selbst in Brasilien wird man bald wohl mehr Autos verkaufen können, als in Deutschland. Allerdings nimmt sich Deutschland immer sehr wichtig. Das ist natürlich auch etwas besonderes.
Future meint
Natürlich sollte man noch anmerken, dass China im Vergleich zu Deutschland immer sehr vorsichtig, zurückhaltend und diplomatisch auftritt. Das sagt sogar der DalaiLama. Wenig verwunderlich, das Reich der Mitte ist schließlich der Erfinder der modernen Diplomatie.
hu.ms meint
Tesla verliert nicht nur in D marktanteile – auch in ganz europa, in china und USA.
BYD steigert diese in china und europa, die VWgroup in europa.
Klarer trend sichtbar !
MiguelS NL meint
Top 10 Gebrauchtwagen Niederlande
1. Tesla Model 3 – 11.338 (11,1%)
2. Volkswagen ID3 – 4.595 (4,5%)
3. Audi E-tron – 4.236 (4,2%)
4. Kia Niro – 3.960 (3,9%)
5. Tesla Model Y – 3.327 (3,3%)
6. Hyundai Kona – 3.106 (3,0%)
7. Peugeot 208 – 2.653 (2,6%)
8. Volvo XC40 – 2.522 (2,5%)
9 .Skoda Enyaq – 2.448 (2,4%)
10. Renault Zoe – 2.380 (2,3%)
MiguelS NL meint
Top 10 BEV-Gebrauchtwagen Niederlande
SPeter meint
Man sollte NL mit DE nicht vergleichen. Eigentumsquote NL – ca. 69-70%, DE – ca. 46-48%. Strompreise im 1. Halbjahr für private Endverbraucher: NL – 0,23 €/kWh; DE – 0,38 €/kWh. Generell sind die Niederländer auch offener für Neues. ;)
brainDotExe meint
Der ID.3 wird so allmählich als Gebrauchtwagen für die breite Masse interessant. Erste Angebote nähern sich bereits der magischen Grenze von 10.000€.
Egon Meier meint
Um mal die Jubelversuche der Teslaratis ein bisschen zu relativieren hier hier Herstellerzahlen für NL im Dezember (man achte auf VW, Tesla und BYD!)
VW GROUP 9827 31.4%
TESLA 4306 13.7%
HYUNDAI-KIA 3388 10.8%
GEELY 3219 10.3%
RENAULT-NISSAN-MITSUBISHI 2298 7.3%
BMW 2256 7.2%
STELLANTIS 1880 6%
MERCEDES-BENZ 1095 3.5%
FORD 845 2.7%
BYD 365 1.2%
fürs Jahr 2025 sieht das folgendermaßen aus:
VW GROUP 40151 25.2%
HYUNDAI-KIA 23042 14.4%
TESLA 16727 10.5%
STELLANTIS 14580 9.1%
GEELY 14351 9%
BMW 13594 8.5%
RENAULT-NISSAN-MITSUBISHI 12345 7.7%
MERCEDES-BENZ 6122 3.8%
FORD 5235 3.3%
SAIC 3080 1.9%
BYD 2398 1.5%
Also .. Tesla lebt noch – aber mit ganz, ganz großem Abstand auf den Marktführer ..
Ossisailor meint
Dazu muss man wissen, dass Tesla in 2024 in NL noch absoluter Marktdominator war mit einem Verkauf von über 30.000 Einheiten und einem Marktanteil von 22,7 %. Ein totaler Absturz in 2025 um knapp 45 %.
hu.ms meint
Bei den lliberalen niederländern haut Elons politische einmischung im ausland eben besonders rein.
Futureman meint
Die über 40% Steigerung bei BEV sind super. Dafür massive Rückgänge bei Benziner und Diesel. Welcher Hersteller da noch neue Verbrenner entwickeln will (z.B. Porsche) verbrennt quasi außer Öl auch noch Geld.
2026 wird es nochmal steil nach oben gehen. Ab heute gibt es ja den Einstieg schon ab 12.000€ (Dacia Spring). Dafür kaufen sich andere ein E-Bike. Dazu noch zahlreiche neue preiswerte Modelle von vielen anderen Herstellern. Dann noch die Möglichkeit einer neuen Förderung. Wenn es gut läuft könnte es auf eine siebenstellige Zahl steigen.
Mary Schmitt meint
Aber auch die Chinesen, deine neue Ersatzreligion seit Tesla in die Hölle fährt, entwickeln ständig neue Verbrenner und bringen sie hier auf den Markt. Da staunst du. Aber nur du. Denn 80% kaufen immer noch Verbrenner. 80% sind eine viel größere Kundengruppe als 20%.
Futureman meint
Das mit den 80% betrifft aber nur Deutschland und wird im nächsten Jahr auf 60% runter gehen.
Übrigens hat Tesla in China im Dezember so viele E-Autos verkauft wie VW im ganzen Jahr. Für wen brennt da die Hölle?
Ossisailor meint
Das stimmt auch nicht. Denn die Zahlen schließen die Exporte von dort ein. Und der VW-Konzern wird 2025 sich er Mio-Grenze angenähert haben.
Mary Schmitt meint
Tesla ist auch in China klar unter Vorjahr geblieben. Das weißt du auch! 5% unter Vorjahr. Egal, was sie im Dezember verschleudert haben. Du musst uns doch nicht für do.of verkaufen! Und das in einem stark wachsenden Markt! Auch da ist die story over!
MiguelS NL meint
Nicht auf Mary eingehen, lass ihr. Ihre Kommentare sind Kontrakonstruktiv.
Futureman meint
Wie hoch war eigentlich das „Wachstum“ von VW in China? Besonders im Bereich der E-Autos sieht es da für VW nach einer Katastrophe aus. Audi musste sogar den Namen an den Autos entfernen, damit sie noch gekauft werden. Und die neue Modelle von VW, oder soll man sagen von deren Partnern, weil die im Gegensatz zu Tesla gar nicht alleine bauen dürfen, liegen im Niedrigpreisniveau und finden kaum Interessenten. Auch eine Story wert…
South meint
Naja, im Mittel ist die Prognose bis 2030 bei um die 15% bis 2030. Wenn man das so hochskaliert werden die reinen BEV in 2030 damit bei so knapp 50% liegen. Oben drauf kommen noch die PHEV, wobei fraglich ist wie lange diese Preislich noch mithalten können, denn BEV werden tendenziell günstiger als PHEV sein. Der Trend ist mittlerweile weltweit beobachtbar.
Es gibt zwar Trends in China mit steigender PHEV und Range Extender Fahrzeuge, doch die kannibalisieren eher die reinen Verbrenner, ist also nicht per se schlecht. Auch hier. Sehr wahrscheinlich werden diese mit immer besserer und günstiger BEV Technik deutlich unter Druck geraten.
In Kürze. PHEV und Range Extender ersetzen nicht die BEV…
South meint
Die Range Extender und die PHEV ersetzen die reinen Verbrenner. BEV wachsen weltweit… Kommentar hängt…
Thomas Höllriegl meint
80 % setzen auf rückständige Technologien? Ist es so schlimm?
South meint
Ist irgendwie die Glas halbleer Denke… ich würde mal sagen noch nie hat sich der Automarkt die letzten hundert Jahre so deutlich in eine Richtung bewegt. Aber wenn man prinzipiell dagegen ist, dann klammert man sich an jedem Strohhalm…
Paule meint
„MrBlueEyes meint
06.01.2026 um 14:24
Würde man Elektroautos hier in Deutschland auch einfach von der Mehrwertsteuer befreien, wie in Norwegen und China, dann würde der Hochlauf auch schneller gehen“
Nein. Aktuell knapp 70% gewerbliche Zulassungen der neuen BEVs – das spielt die Mehrwertsteuer überhaupt keine Rolle.
brainDotExe meint
Doch, weil dann die Privatzulassungen steigen würden.
Jörg2 meint
Es würde wohl das Gleiche passieren, wie bei sonstiger Kaufpreisförderung: Es würde eingepreist und der Händler würde den Zusatznutzen haben.
brainDotExe meint
Die Vergangenheit hat gezeigt, das dem nicht so ist.
Paule meint
Genau, das Essen in der deutschen Gaststätte ist ja auch billiger geworden durch die Senkung der Mehrwertsteuer. Klaro. Und erst der Solarboom durch Wegfall Mehrwertsteuer, unglaublicher Lauf!
brainDotExe meint
Bei McDonald’s wurden die Preise gesenkt und bei PV Komponenten wurde die MwSt Senkung nicht eingepreist.
MrBlueEyes meint
Völlig unlogischer Kommentar und dementsprechend Nonsens… natürlich würde das die BEV-Verkäufe ankurbeln…
Und an Jörg2:
19% Mehrwertsteuer „preist“ man auch nicht einfach so ein… hey sorry, manche Thesen hier sind echt haarsträubend… 😅
Jörg2 meint
MrB
brain
hu.ms
Merkt euch bitte eure Position der Nichteinpreisung von Förderung, wenn es wieder um direkte Kaufpreisförderung geht.
Ich lese da seit Jahren „Fremdzuflüsse werden eingepreist“. Dies deckt sich auch mit meiner Erfahrung.
hu.ms meint
Da hat einer das mwst-system nicht kapiert !
South meint
Nein, einfach um die MwSt befreien ist keine gute Idee. Brr. Das wichtigste, das ist unglaublich teuer für den Staat, sogar teurer als die erste Förderung und Norwegen kann sich sowas nur aufgrund der Öl/Gaseinnahmen leisten. Die Effektivität der Förderung hängt natürlich an der Preissensitivität, ob die Förderung der Hersteller oder Kunde einsackt, aber auch hier wissen wir, dass die Förderung zum großen Teil versickern würde. Zum einen würden Kunden auch ohne Förderung kaufen (vorallem in den höheren Segmenten) und natürlich sacken das meiste die Hersteller ein und das auch zum Teil ausländische Produzenten. Zudem würde die Förderung deutlich Preistreibend wirken, weil die Hersteller nicht so schnell ausweiten können.
In Kürze. Superteuer, aus praktischer Erfahrung wissen wir, super ineffizient und man könnte mit der Förderung der Ladeinfrastruktur deutlich effizienter fördern.
Hört auf die E Autos direkt zu fördern, allgemein an Subventionen rumzudoktern. Das bringt nur den Markt durcheinander… wer Geld ausgeben will…. Infrastruktur…
brainDotExe meint
Ladeinfrastruktur bringt aber nur denjenigen etwas die nicht zu Hause oder beim Arbeitgeber laden können.
Somit relativ unfair. Lieber Direktförderung, da Gleichbehandlung.
South meint
Direktförderung bringt überhaupt nix, es ist nachgewiesen reine Geldverschwendung, und wenn man nicht Laden kann, dann braucht man keine Direktförderung.
E Autos müssen schneller laden können und die müssen dort stehen, wo man eh hinfährt, an Supermärkten und Co.. Irgendwo wird ja ein Auto mal 20 Minuten stehen, sonst bräuchte ja man keines. Das muss einfach gehen und günstiger werden.
Modelle ohne Schnellladefähigkeit in 20 Min. sind für sehr viele Kunden ohne „Heimlademöglichkeit“ schlicht unpraktisch und auch für die anderen Kunden ist das nicht zu unterschätzen, weil man auf Fernstrecken schneller laden kann….
Matthias meint
Journalismus auf niedrigem Niveau, denn man muss bis fast ganz unten suchen um im vorletzten Absatz die wichtigste Zahl zu finden: „3.410.587 neu zugelassene Kfz“. Darauf beziehen sich alle %-Anteile, deshalb muss diese als erste genannt werden! Auch wenn die Beamten vom KBA pfuschen, das ist in diesem unserem Lande inzwischen leider üblich, so muss man auch von einem PM-durchreichenden Journalisten erwarten dass er die Meldung liest, versteht, ergänzt.
Mary Schmitt meint
Ein Beitrag von Dir auf niedrigstem Niveau. Gut, du kannst nicht lesen. Aber auch eine Überschlagsrechnung hätte dir gesagt: Nein, das kann nicht die Grundgesamtheit sein. Kopfrechnen kannst du aber anscheinend auch nicht. So erkenne ich übrigens die angeblichen Geschäftsinhaber, weil sie weder korrekt lesen können noch sich unfallfrei in einfachsten Relationen von Zahlen bewegen. Tatsächlich steht die Grundgesamtheit, auf die sich die Prozentwerte beziehen, in Zeile 3. Also ganz oben.
MiguelS NL meint
Ein Plus von 43,2% jedoch leider Compliance getrieben.
In der Niederlande 40,2% BEVs in 2025. Pkw top 3 sind BEV.
1. Skoda Elroq – 11.960 (3,1%)
2. Kia EV3 – 10.973 (2,8%)
3. Tesla Model Y – 10.790 (2,8%)
4. Kia Picanto – 8.858 (2,3%)
5. Toyota Aygo X – 6.947 (1,8%)
BEV Top 5
1. Skoda Elroq – 11.960 (7,7%)
2. Kia EV3 – 10.973 (7%)
3. Tesla Model Y – 10.790 (6,9%)
4. Tesla Model 3 – 5.829 (3,7%)
5. Volvo EX30 – 5.269 (3,4%)
Bezüglich Tesla, sie haben in 2025 haben allein in China mehr BEV verkauft als in Deutschland insgesamt im Jahr zugelassen wurde.
Mary Schmitt meint
Ja, aber du laberst das nicht weg, dass Tesla auch in China unter Vorjahr geblieben ist und hier in Europa regelrecht zusammengestürzt ist. Dass der VW Konzern auch in den Niederlanden vorne ist, war dagegen klar.
Mäx meint
Cool. Danke für die Übersicht gerade mit Gesamt-PKW.
eBikerin meint
Wusstest du das China 1,4 Milliarden Einwohner hat und Deutschland nur so 84 Millionen ?
MiguelS NL meint
Verstehe nicht was du damit sagen möchtest, ist das Spielfeld (1,4 Mrd) nicht für alle gleich? Oder meinst du China ist ein leichtes Spielfeld?
M. meint
Ändert ja nichts daran, dass ein Vergleich von Zulassungszahlen in diesem beiden Ländern sinnfrei ist.
In Andorra wurden insgesamt vielleicht 10 Autos neu zugelassen.
Was machen die falsch?
hu.ms meint
Und wie ist der BEV-marktanteil von tesla in china im vorjahresvergleich ?
Daniel S meint
Ein Vergleich mit Norwegen:
2017 ca 20% BEV
2020 ca 50% BEV
2025 ca 96% BEV
Ein Vergleich mit China:
2023 ca 20% BEV
2025 ca 50% BEV
Ein Vergleich mit Dänemark:
2022 ca 20% BEV
2024 ca 50% BEV
2025 ca 67% BEV
So schnell kann es gehen – zugegeben, nicht überall…
MrBlueEyes meint
Würde man Elektroautos hier in Deutschland auch einfach von der Mehrwertsteuer befreien, wie in Norwegen und China, dann würde der Hochlauf auch schneller gehen… ist aber politisch augenscheinlich nicht gewollt…
Mary Schmitt meint
In China und Norwegen ist es Zuckerbrot und Peitsche. In China ist es in den Gegenden, wo die meisten Käufer wohnen, oft nicht mehr möglich einen Verbrenner zuzulassen. In Norwegen hatte die Regierung gedroht, Verbrenner im PKW offiziell zu verbieten und mit allen Herstellern im Vorfeld gesprochen. Da die wussten, dass man das machen würde, war das so, wie wenn der Lehrer früher mit dem Rohrstock drohte. Dann ging es plötzlich.
Gerry meint
Heisst also in Norwegen, NL, Dänemark etc. hat VW kapiert wo es langgeht. Und in D brauchen sie noch den Rohrstock? 😂
Witzige Interpretation.😄
Mary Schmitt meint
Der Kunde braucht den Rohrstock. Aber das weißt du ja in Wirklichkeit. In der Niederlage versuchst du nur noch Neidkratzer zu machen. Dein Narrativ der unflexiblen, alten deutschen Hersteller ist nicht mehr haltbar. Kommst du nicht klar mit.
Gerry meint
Mari den Rohrstock braucht VW 😂. Dafür dass sie bis heut keinen elektrischen Kleinwagen (=Volkswagen) anbieten.
Aber ich verstehe, dass du deinen Arbeitgeber nicht kritisieren willst bzw. darfst😉.
Ossisailor meint
Die Daten für China sind nicht korrekt. Die 50 % beziehen sich auf sogenannte NEV. Dazu gehören auch Plug-In-Hybride. Der BEV-Anteil in China liegt bei rund 30 %.
ID.alist meint
Lass die jungen KP-Propagandisten, den sie wissen nicht was die tun.
Steffen meint
Bei uns würde es auch sehr viel schneller gehen, wenn die Neuzulassung eines Verbrenners bis zu 10.000 € zusätzlich kosten würde wie in Norwegen. Aber das ist hier ja unvorstellbar. :-/
brainDotExe meint
Könnte man machen, wäre halt politischer Selbstmord und würden den Blauen einen riesigen Schub geben.
Wollen wir das?
Steffen meint
Ich hab‘ ja nicht gesagt, dass es hier sinnvoll wäre. Bisschen mehr in die Richtung sicher, und blauner wird’s so oder so. Irgendwie schade, dass die deutsche Mentalität an der Stelle so begrenzt ist. In Norwegen gibt’s ja schließlich auch rechte Parteien.
brainDotExe meint
Norwegen hat aber keine eigene Automobilindustrie und ist daher nicht wirklich vergleichbar.
hu.ms meint
Eine höhere kfz-steuer für neue auspuffautos sollt schon möglich sein. Gleichzeitig 60 monate 50€ auszahlung bei BEV-kauf.
brainDotExe meint
Wieso nur für neue? Wenn schon Gleichbehandlung für alle.
hu.ms meint
Weil es beim kauf der alten z.b. vor 7 jahren noch keine BEV-alternativen gab.
Das ist doch – im gegensatz zur mineralölsteuer – der vorteil der kfz-steuer – man kann sie nur für neuzulassungen erhöhen.
Deine Mudder meint
Deutschland ist halt auch keine Öl-Monarchie. In Dubai ginge auch vieles, was hier nicht ginge.
M. meint
Dann würden ganz andere Dinge „schnell gehen“.
Und das Thema BEV hätte sich so erledigt wie in einem anderen (größerem) Land, in dem die Dinge aktuell auch schnell gehen.
eBikerin meint
China ist leider falsch!
Frank Peters meint
Sehr stark Tesla! Es ist nicht einfach sich als Markt- und Technologieführer zu behaupten.
Aber mit dem runden Paket aus Design, Modell- und Ausstattungsvielfalt, sowie der überwältigenden und quasi uneinholbaren Technik in Hard- und Software, haben sie es wieder einmal geschafft.
Da können einen die Dinos nur leid tun. VW, BMW, Mercedes, alle kurz vor der Pleite.
Ihr Tesla-Stan,
2020
2021
2022
2023
2024
2025
EdgarW meint
1A Satire :-D
Mary Schmitt meint
Böse, böse. Aber gut. Das war ein Jahr wie aus dem Wishbook. 19.390 Tesla nur und Minus 48,4%. Quasi halbiert und im Vorjahr war es ja schon ein Absturz. Im besten Jahr hatten sie bei uns knapp 70.000 Zulassungen. Jetzt keine 20.000. Deutschland hat gesprochen und Tesla rechts und links saftig abgewatscht.
Tim Leiser meint
Du nervst
ID.alist meint
Ja, aber die Mary Schmitt habt ihr selber gezüchtet mit 3 Jahre Tesla, Tesla über alles.
(Ja, das ist Sarkasmus)
ID.alist meint
Na ja, ich kann mich noch an den Jahren von die Elon Jünger genervt haben.
Jetzt ist nicht mehr ganz so spaßig ein Elon Jünger im DACH-Raum zu sein, aber Überheblichkeit findet selten Freunde.
Tim Leiser meint
Witzig. Die eine sagen, ich bin ein Tesla-Jünger, die anderen sagen, ich sei ein Hater. Ich sage, das ist hier ein Kindergarten für Verhaltenskreative.
MichaelEV meint
Und Häme aufgrund künstlicher und verzehrter Zahlen ist keine Überheblichkeit?
Wenn man ein Paradebeispiel für Überheblichkeit haben will: VW wollte 2025 Weltmarktführer sein, die Überheblichkeit des CEOs M ist wohl bekannt (mit den Fanboys im Einklang).
Was hat man erreicht? Wahrscheinlich die Hälfte von Tesla und ein Drittel von BYD.
Der selbe CEO von damals redet heute vom politischen Fehler einseitig auf BEVs gesetzt zu haben und das übliche Hybrid- und eFuels-Geschwafel. Passt zum Gesamtbild: Regulatorische Ziele werden reduziert, die Ambitionen der Hersteller zurückgefahren, weiterhin mit Nebelkerzen wie eFuels um sich geschmissen.
Warum? Weil die Althersteller im besten Fall die regulatorischen Minimalziele dank Zwang erreichen, nicht mehr! Der beste Fall ist BMW und viele andere verfehlen sogar die Ziele sehr deutlich.
hu.ms meint
Tesla wollte 2025 weltweit 3,8 mio. Autos verkaufen.
Fred Feuerstein meint
„Tesla wollte 2025 weltweit 3,8 mio. Autos verkaufen.“ Und das steht wo im Geschäftsbericht, du konntest mir immer noch keine Seitenzahl liefern, sondern lediglich eine mündliche Aussage die erstmal nichts wert ist.
Also werd konkret humsi, ich weiß fällt dir schwer.
hu.ms meint
Warum muss das im geschäftsbericht stehen.
Ihr steigt doch auch immer auf mündliche aussagen (werden tesla überholen) ein. In dieses fall war es eine aussage von Elon in 2022 – gibts als video. Gleiches recht für alle.
M. meint
Michael,
0,96 (das ist jetzt geschätzt) ist mehr als die Hälfte von 1,6x.
Nötigenfalls kann ich dir das vorrechnen.
Es ist auch mehr als ein Drittel von 2,23 – auch das kann mathematisch belegt werden, falls nötig.
BYD haben alle unterschätzt, aber die Frage ist eigentlich, warum.
Die massive Subvention durch die KP war ja nie ein Geheimnis – so wie die Industriepolitik dort eigentlich nie ein Geheimnis war.
Fred Feuerstein meint
Humsi, wer ist dieses ominöse „ihr“? Die Absatzziel für BEV steht noch immer im offiziellen Strategiepapier „New Auto“ von Volkswagen, 2030 möchte man mindestens 50 % der Fahrzeuge elektrisch verkaufen (weltweit). Es war das Ziel (ebenfalls schriftlich fixiert), dass 2025 mindestens 20 % des Absatzes reinelektrisch sein soll. Das Ziel (rund 1,8 Mio. eFahrzeuge) wird krachend verfehlt.Man kommt nicht einmal auf eine Million trotz massiver Produktuausweitung.
Also, wo steht so etwas bei Tesla? Du hast doch wohl mehr zu bieten als nur eine Youtube Aussage…
hu.ms meint
Na Fredi, hast du wieder was rausgekramt.
Darauf gehe ich garnicht ein.
Es geht um Elons aussage 2022, im jahr 2025 3,8 mio. teslas verkaufen zu wollen. Krachend verfehlt.
Genauso hat VW seine prognosen verfehlt.
Fred Feuerstein meint
Tja, steht nirgends, also bist du wie so oft mittellos…Krachend verfehlt wohl auch VW alle seine Ziele und nicht nur die Absatzziele. Scheint Tesla in guter Gesellschaft zu sein. 😆
hu.ms meint
Jo – in guter gesellschaft – aber wenigsten mit steigenden BEV-marktanteilen in europa.
Fred Feuerstein meint
Und stark fallender Marge und Liquidität. Läuft super für Volkswagen. 😆
South meint
Yoa, BEV 19,1% / PHEV 10,9% — damit hat jedes knapp jedes dritte Auto einen primären E Antrieb. Aber die wirklich interessanten Zahlen werden die Internationalen sein… BEV steigt weltweit ordentlich an … ;-)
brainDotExe meint
Soviel zum Thema PHEV haben nach der Förderung keinen Markt in Deutschland mehr 😉
Leon meint
Werden doch immer noch gefördert durch massive Vergünstigung bei Dienstwagen.
brainDotExe meint
Aber keine Kaufprämie mehr. BEVs werden bei Dienstwagen schließlich deutlich stärker gefördert.
Die Aussage von damals war doch nach dem Auslaufen der Kaufprämie werden PHEV in der Versenkung verschwinden.
Dem war nicht so.
Mary Schmitt meint
Wenn du Verbrenner als Dienstwagen fahren willst und noch darfst, nimmst du den Plugin. Denn das Angebot an reinen Verbrennern nimmt ab und die 0,5% sind ja auch nicht schlecht. Der Plugin wird also in den nächsten Monaten weiter gewinnen. Aber er wird teurer, denn nach drei Jahren auf dem Zweitmarkt wird er zunehmend schwieriger zu vermarkten sein. Der Privatkunde findet doppelte Antriebstechnik nicht so geil. Da schwingt ja auch das Reparaturrisiko mit.
brainDotExe meint
Mary
Das würde ich nicht so einfach behaupten.
Einer meiner Nachbarn hat sich letztes Jahr einen PHEV als Gebrauchtwagen gekauft. Der ist total begeistert, vor allem von den geringen Betriebskosten, weil der fast ausschließlich rein elektrisch fährt und mit PV Überschuss lädt.
PHEV bieten meist für den Alltag ausreichend große elektrische Reichweiten. Wenn man zu Hause laden kann, ist das eine Alternative zum BEV.
Steffen meint
Sofern das mit dem Utility Factor die nächsten Jahre so bleibt und BEVs bei der CO2-Flottenberechnung immer weniger Vorteile bringen, werden die Autofirmen PHEVs nicht mehr so pushen bzw. das Verkaufsinteresse wird sich von PHEVs auf BEVs verschieben. Falls die Politik halt nicht einknickt wie meistens.
South meint
Mja, warum immer das wichtig sein sollte, aber PHEV haben gerade einmal ihre Delle eingeholt und waren früher mit BEV eher gleichauf. Ich würde mir nie ein PHEV kaufen, weder neu noch gebraucht, weil das preislich kaum einen Unterschied macht, aber beide Antriebsstränge mitschleppen und warten muss. Trotzdem. Viele fahren sinnvoll mit dem PHEV und viele kommen über das PHEV zum BEV. Langfristig wird PHEV sehr sicher keine Rolle mehr spielen…
David meint
Fast 20 % Elektroautos in Deutschland im abgelaufenen Jahr und Tesla hat sich halbiert. Was will ich mehr? Die Antwort ist ganz einfach: noch mehr Elektroautos in diesem Jahr und das sieht sehr gut aus mit VWs Offensive, mit der Offensive von Mercedes und bei BMW kommen ja die Neuheiten erst noch alle auf der auf die Straße. Dieses Jahr kann ich an 25 % Elektroanteil glauben. Das Elektroauto ist in der early majority angekommen.