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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Studie: Autonome Fahrzeuge können Qualität im ÖPNV „massiv verbessern“

14.01.2026 in Autonomes Fahren, Studien & Umfragen, Transport von Thomas Langenbucher | 31 Kommentare

Autonomes-Fahren-im-OEPNV–Projekt-KIRA

Bild: Deutsche Bahn AG | Oliver Lang

Autonom fahrende Shuttles und Busse können Deutschlands öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf ein neues Qualitätsniveau heben. Das zeigt eine Studie im Auftrag von DB Regio, der Regionalverkehrssparte der Deutschen Bahn. Flächendeckend eingesetzt würde autonomes Fahren demnach das Angebot für die Fahrgäste verbessern, die Verkehrsbelastung in Städten reduzieren und ländliche Gegenden besser anbinden.

Die Studie „Autonomes Fahren – Schlüssel für die Mobilität von morgen“ untersucht anhand von detaillierten Szenarien für das Jahr 2045, wie autonomes Fahren maximalen Nutzen für die Menschen in Deutschland entfalten kann. Erstellt wurde die Studie in Zusammenarbeit mit dem DB-Software- und -Verkehrsplanungs-Unternehmen ioki, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Prognos AG. Ein Expertenbeirat hat die Studie begleitet.

Frederik Ley, Vorstand Straße bei DB Regio: „Autonomes Fahren wird kommen. Die Technologie und die Gesetze für die Anwendung im ÖPNV sind da. Den größten Nutzen können wir daraus ziehen, wenn wir den ÖPNV grundlegend weiterentwickeln und das Angebot ausbauen – mit autonomen Shuttles, optimierten Buslinien und einer Verknüpfung zum Zug. Damit verbessern wir die Lebensqualität und die Mobilität in Städten und auf dem Land.“

„Autonomes Fahren ist kein Selbstzweck. Es ist eine große Chance, den ÖPNV als Rückgrat sozialer Teilhabe effizienter, stärker und attraktiver für Fahrgäste zu machen“, sagt Knut Ringat, Vizepräsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). „Jetzt geht es darum, das in der Praxis für städtische und vor allem auch ländliche Räume zu erproben, und zwar mit Modellregionen für autonomes Fahren im ÖPNV. Der RMV ist bereit, auf diesem Weg weiterhin gemeinsam mit seinen Partnern voranzugehen und aktiv mitzugestalten.“

Autonomes Fahren sei mehr als Technik, es sei eine Chance, Mobilität effizient und wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten, so Prof. Meike Jipp, Bereichsvorständin für Energie und Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Unser Forschungsansatz geht davon aus, dass Mobilität nicht rational, sondern tief verwurzelt in Routinen und Emotionen ist. Menschen verändern ihre Gewohnheiten nur, wenn das neue Angebot verlässlich, attraktiv und in ihr Alltagsleben passt. Das Daseinsvorsorge-Szenario zeigt: Mit einem integrierten, flächendeckenden ÖPNV-System schaffen wir nicht nur mehr Lebensqualität – wir stärken auch die deutsche Wirtschaft. Durch die Etablierung eines europäischen Marktes für autonome Mobilität entstehen neue, hochwertige Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Die Zukunft der Mobilität beginnt in den Köpfen der Menschen.“

DB
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Deutsche Bahn AG

Laut der Studie bringt es kaum Vorteile, wenn die Technologie nur dazu genutzt wird, das vorhandene Angebot an Bussen autonom fahren zu lassen. Auch privatwirtschaftlich betriebene Robotaxis bringen kaum Verbesserung, im Gegenteil: Der Verkehr würde in Metropolen um bis zu 40 Prozent zunehmen, und im ländlichen Raum würde das Mobilitätsangebot nicht verbessert.

Den größten Nutzen brächte autonomes Fahren laut der Studie dann, wenn es in den ÖPNV integriert, dieser zusätzlich ausgebaut und anders strukturiert wird. Eine zentrale Rolle in diesem für 2045 berechneten Szenario spielen selbstfahrende Shuttles. Sie bringen Fahrgäste entweder direkt ans Ziel oder sind Zubringer zum Zug und zu optimierten Buslinien, die schneller und direkter unterwegs sind als heute.

Wären rund eine Million autonome Shuttles und Busse unterwegs, lägen die durchschnittlichen Wartezeiten der Fahrgäste bis zum Einstieg bei 5 Minuten in Metropolen und bei 13 Minuten im ländlichen Raum. Letzteres wäre 50 Prozent kürzer als aktuell. Die Reisezeiten entsprächen nahezu denen des Pkw und wären in Metropolen teilweise sogar kürzer.

Mit einem derartigen Angebot würden der Studie zufolge mehr Menschen auf ein eigenes Auto verzichten und auf den ÖPNV umsteigen. Der Anteil an der gesamten Verkehrsleistung, die öffentliche Verkehrsmittel erbringen, würde sich auf 35 Prozent mehr als verdoppeln.

Für die Gesellschaft wäre der potenzielle Gewinn im Vergleich zur heutigen Situation enorm, erklären die Studienautoren. Die Belastung durch den Straßenverkehr würde in Städten und Metropolen um bis zu 11 Prozent sinken. Gleichzeitig könnte die öffentliche Hand ihre Zuschüsse zum ÖPNV trotz des massiv ausgebauten Angebots um 20 Prozent reduzieren. Möglich werde dies durch technologische Effizienzgewinne und stärkere Nutzerfinanzierung. Autofahrende würden 2045 beim Umstieg auf den ÖPNV durchschnittlich 170 Euro pro Monat sparen.

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Via: Deutsche Bahn AG
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Stefan meint

    14.01.2026 um 18:01

    Die Anteile des Individualverkehrs und der kleineren Busse werden sich verschieben.
    Große Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen wird es weiterhin geben (müssen).
    Es ist eine langsame Anpassung und keine schnelle Abschaffung irgendeines Verkehrsträgers.
    Die großen Busse können sich auf die Strecken und Zeiten konzentrieren, wo Sie effizient sind.
    Das spart Verbrauchs- und Fahrerkosten.

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      14.01.2026 um 18:20

      Wenn die großen Busse weniger fahren als vorher, aber sich trotzdem rechnen müssen durch zahlende Fahrgäste, dann wird es ökonomisch spannend…

      Klar kann man sagen, in den wenig frequentierten Nebenzeiten zusätzlich kleinere Einheiten (autonom) einzusetzen, aber dadurch zahlen sich die großen Busse auch nicht mehr aus…

      Was ökonomisch Sinn macht, wäre, zusätzliche(!) Fahrgäste durch optimierte (autonome) Dienste zu generieren… aber mir stellt sich die Frage, ob das in dem benötigten Ausmaß auch geschieht… weil nur weil es vielleicht für die bisherigen Fahrgäste durch Autonomie und bessere Anbindung bequemer wird, heißt das noch lange nicht, dass mehr Fahrten bzw. Fahrgäste generiert werden… das ist die Gretchenfrage meines Erachtens…

      Antworten
      • Stefan meint

        14.01.2026 um 19:33

        Die Zahl der Fahrgäste kann durchaus steigen, wenn die autonomen Fahrzeuge ein Zubringer zum nächsten Bahnhof oder Sammel-Haltestelle sind. Viele Zweit- und Drittwagen können entfallen, die nur zum Transport zwischen Arbeit/Ausbildung und Wohnung benötigt werden.

        Antworten
  2. Die Wahrheit meint

    14.01.2026 um 15:47

    Im ländlichen Raum zeigt TESLA mit seinen fahrerlosen Taxifahrten (autonome Testfahrten in der Eifel), dass das Thema dort sehr gut und gerne angenommen wird.
    Erst testen, dann argumentieren.

    https://kommunal.de/warum-der-eifelkreis-gerade-die-deutsche-verkehrswende-neu-erfindet

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      14.01.2026 um 16:05

      Nix „autonom“… unter Aufsicht 😉 …also wie gehabt Taxi…

      Antworten
    • M. meint

      14.01.2026 um 19:22

      Naja, da greift die Kommune einem örtlichen Arbeitgeber mit etwas PR unter die Arme.
      Dieser Kreis erfindet dabei gar nichts neu, solange jemand in der „Leitzentrale“ rumsitzen muss und zuschauen muss, um schnell genug eingreifen zu können.

      Dem Chefredakteur der „Kommunal“ verzeihe ich es dabei noch, dass er den Unterschied zw. „autonom“ und „automatisiert“ nicht kennt – das wird ihm dieser örtliche Arbeitgeber und Steuerzahler auch genauso falsch eingetrichtert haben, damit er es falsch weitergeben kann – inkl. Posting auf der weltgrößten Falschnachrichtenplattform.
      Ich finde, das ergibt ein stimmiges Gesamtbild!

      Antworten
  3. MrBlueEyes meint

    14.01.2026 um 15:47

    Das Konzept „Mehrere kleinere Shuttles (z.B. 10 Plätze) versus größere Busse“ geht meines Erachtens in vielen Fällen einfach nicht auf.

    Begründung:

    Früh und abends zur Rushhour muss immer eine definierte Menge an Menschen in einem definierten Zeitraum von A nach B transportiert werden. Oft einfach alle dieselbe Route, wenn z.B. aus dem Speckgürtel nach Stuttgart Mitte, nur als Beispiel.

    Für diese bekannte und definierte Menge an Personen muss die Transportkapazität z.B. an Bussen vorhanden sein.

    Wenn ich jetzt hergehe, und einen dieser Busse mit 80 Personen durch Shuttles ersetzen möchte, brauche ich schon mal 8 davon aus meinem Beispiel. Und da lässt sich auch nichts „optimieren“, wenn die Busse gerappelt voll sind. Die Leute müssen einfach transportiert werden.

    Und da stellt sich dann die Frage der Wirtschaftlichkeit 8 Shuttles vs 1 Bus?! 🤷🏼‍♂️

    Den Bus wiederum autonom zu machen, würde natürlich sparen…

    Antworten
    • MichaelEV meint

      14.01.2026 um 16:09

      Aktuell stehen die Personalkosten kleineren Einheiten pauschal entgegen.
      Wenn das Thema weg ist, kann doch einfach marktwirtschaftlich entschieden werden, was an welcher Stelle sinnvoll ist. Zum Teil bleibt es bei Bussen bisheriger Größe (nur autonom trotzdem günstiger) und zum Teil werden kleiner Einheiten genutzt (z.B. kann es offensichtlich nicht wirtschaftlich sein, stellenweise ein paar Fahrgäste mit einem großen Bus zu kutschieren).

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        14.01.2026 um 16:55

        Erneut, du musst nunmal für bestimmte Zeiten für eine definierte Masse an Personen Busse/Züge vorhalten… und wenn du 1 Bus durch mehrere kleine Shuttles ersetzt, wird das unweigerlich teurer.

        Und wenn du zu bestimmten Zeiten eventuell zusätzlich kleinere Shuttles fahren lässt, sind die großen Busse ja trotzdem da und müssen gekauft und unterhalten werden, selbst wenn sie dann eventuell weniger fahren. Aber dann werden die großen Busse ja noch unwirtschaftlicher, je weniger sie fahren.

        Das ist ökonomisch schon eine spannende Frage…

        Und die Frage „autonomes Shuttle vs. Bus mit Fahrer“ stellt sich eigentlich nicht, weil wenn man das Shuttle autonom fahren lassen kann, dann auch den Bus.

        Antworten
  4. Andi EE meint

    14.01.2026 um 13:55

    „Laut der Studie bringt es kaum Vorteile, wenn die Technologie nur dazu genutzt wird, das vorhandene Angebot an Bussen autonom fahren zu lassen. Auch privatwirtschaftlich betriebene Robotaxis bringen kaum Verbesserung, im Gegenteil: Der Verkehr würde in Metropolen um bis zu 40 Prozent zunehmen, und im ländlichen Raum würde das Mobilitätsangebot nicht verbessert.“

    Dieser Artikel steht symptomatisch für Journalismus in Europa. Wen würde man jetzt zum autonomen Fahren am wahrscheinlichsten fragen, wenn man eine kompetente Antwort erhalten möchte … richtig, die Deutsche Bahn. 😄 Notabene Player der wahrscheinlich stark von der Technologie disruptiert wird.

    Es ist doch klar, dass das Robotaxi vor allem in der kleinsten Form, Tür zu Tür das attraktivste Angebot schaffen wird. Das ist viel attraktiver als das was der ÖPNV und bietet und exakt das was nicht attraktiv ist, versuchen DB Regio hier wieder zu promoten. Mehr Desinformation geht nicht.

    Tesla hat dazu eine Tabelle veröffentlicht, das nur ca. 10% aller Fahrten mit einem Shuttle / Bus mehr Sinn ergeben würden. Sie wollen das aber auch abdecken, was aber Priorität hat, sind selbstverständlich die 90%.

    Das Problem vom ÖPNV und deren Argumentation ist halt immer, dass sie die Transportleistung, weder am Anfang noch Schluss nicht wirklich abschließen. Die Leute müssen laufen oder zusätzlichen ÖPNV in Anspruch nehmen, das ist einfach nicht gut, dieser Service ist nicht gut.

    Und die letzten die sich über zusätzlichen Verkehr durch Robotaxis aufregen dürfen, sind die Autofahrer selber. Verlogener geht’s wirklich nimmer, das was man alles für PP und Infrastruktur für diese Kaste investieren muss, steht in keinem Verhältnis.

    Antworten
    • Future meint

      14.01.2026 um 18:50

      Es ist eine Pressemeldung der Deutschen Bahn zu einer Studie, die man selbst beauftragt hat. Es ist also nichts weiter als PR. Natürlich ist das kein Journalismus, Andi. Hier auf dem Portal findet auch kein Journalismus statt. Es ist ein Portal, das aktuelle Meldungen zur Elektromobilität aus fremden Quellen abbildet – das sind meistens PR-Meldungen von Lobbyverbänden oder der Industrie. Selbst produzierte Artikel gbt es hier nicht – nebenan auf Electrive kann man sowas beispielsweise finden.

      Antworten
      • Andi EE meint

        14.01.2026 um 20:08

        Es gibt tausende objektive Artikel und Videos zu FSD (außerhalb von DE), wieso muss man so einen Mist veröffentlichen, mein lieber @Future. Die Leute werden gerade in Deutschland katastrophal schlecht informiert. Durchs Band Müll und Lügen mit ganz wenigen Ausnahmen, es ist unfassbar was für Quatsch verbreitet wird. Das kann aus Patriotismus, Ahnungslosigkeit oder systematisch gesteuert geschehen. Letzteres von den Fachmagazinen, was besonders bitter ist. So was hab ich noch nie erlebt, dass so systematisch desinformiert wird.

        War das mal bei der Zigarettenkampagne, wo die Industrie systematisch mit Lügenartikeln breit gestreut, die Meinung manipuliert hat? Mit Ärzten, Experten, Studien hat versucht die Schädlichkeit klein zu belegen … vor nix hat man halt gemacht. Und so ist das hier, diese Militanz und Breite mit der das gemacht wird, diese komplette Ignoranz gegenüber aktuellen Technik, diese schwachsinnigen Studien, kollektive geistige Umnachtung je mehr Expertise auf der Packung steht, unfassbar. Wie sich quasi die ganze Presse dagegen stemmt.

        Antworten
    • Tim Leiser meint

      14.01.2026 um 20:01

      Man darf natürlich nicht die Bahn zu Robotaxis befragen. Aber genauso schräg ist es, Tesla nach dem Wert von Bussen zu fragen. Das ist für die der weitaus kleinere Markt.

      Der große Vorteil von autonom fahrenden Autos ist der Wegfall von Parkfläche. Egal in welche Straße ich zu welcher Tageszeit schaue: Stehende Autos, die enorm Platz benötigen. Man könnte in jede Straße eine Alle Pflanzen und eine schmale Spur für Rettungsfahrzeuge und autonome Shuttles. Radwege.

      ABER es würde definitiv zu mehr Verkehr führen. Ich würde wahrscheinlich mit dem Robotaxi in die Stadt was einkaufen, was ich bisher mit dem Fahrrad oder Bus mache, weil ich da keine Lust auf Parkplatzsuche habe. Ebenso in die nächste Große Stadt. Zum Trinken zu meinen Kumpels. Konzerte. Und das würden die allermeisten Menschen so handhaben. Es wäre billiger und bequemer.

      Die Fahrzeuge müssten Markenübergreifend kommunizieren, damit der Verkehrsfluss optimal geregelt werden kann. Dann wäre es wie ein super langer Zug. Deren Wären sich individuell abkoppeln.

      Antworten
  5. MrBlueEyes meint

    14.01.2026 um 13:08

    „Autonome Fahrzeuge“ können im ÖPNV vor allem die Straßen massiv mehr belasten und zu noch mehr Verkehrsaufkommen führen…

    Wo früher 80 Leute in einen Bus passten, wollen diese 80 Leute auf Grund der potenziell irgendwann mal existierenden Möglichkeit der autonomen Individualmobilität alle einzeln gefahren werden… das wird lustig… zu weniger Verkehr führt das jedenfalls nicht… eher mehr…

    Für´s Land wären solche Lösungen (gerade für Ältere) sicherlich ein Träumchen, weil dort faktisch kaum ÖPNV existiert… in Städten wird dieses Geschäftsmodell eher zur Belastung für das Verkehrsaufkommen…

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      14.01.2026 um 13:13

      Allein in Stuttgart werden täglich(!) ca. 1 Million Menschen mit Bus und Bahn transportiert.
      Im gesamten VVS-Gebiert sind es ca. 2,4 Millionen täglich.

      Wenn die nun alle mit RoboTaxis allein im Auto transportiert werden wollen, wird es ziemlich lustig.

      Zumal täglich auch „nur“ 1 Million Autos (Stand 2018) im Vgl. zum ÖPNV die Gemarkungsgrenzen von Stuttgart überschreiten.

      Antworten
      • Andi EE meint

        14.01.2026 um 14:03

        In der Grossstadt ist bis zu 30% des Verkehrs der Parkplatzsuche geschuldet. Hier ist jede Menge Verbesserungspotenzial, wenn man vom privaten PKW aufs Robotaxi umsteigt. Aber ich denke auch, dass es mehr Verkehr geben wird. Mehr guten, umweltverträglichen, klimafreundlichen, sicheren und zielführenden Verkehr mit dem Robotaxi.

        Was gut wäre, wenn der private Pkw-Verkehr zurückgehen würde, das braucht sehr viel Infrastruktur. Und ja, es wird sicher auch von der Bahn viele Umsteiger geben, weil der Service einfach viel besser wird. Hochfrequentierte Bereiche wird man in zweiter Linie mit autonomen kleinen Bussen bedienen, ob da individuell eingesammelt und abgesetzt wird, wird sich zeigen. Je grösser die Anzahl potenzieller Fahrgäste, desto kleiner wären die Umwege, wenn man z.B. mit 6-10 Plätzen belegen würde.

        Antworten
        • MichaelEV meint

          14.01.2026 um 15:16

          Sollte hier hin…
          Ein Punkt. Und dann geht es mit der Frage weiter, warum die Großstädte so zugeparkt sind? Weil sich trotzdem sehr viele Fälle gar nicht oder nicht sinnvoll mit dem ÖPNV lösen lassen!
          Beispiele der Praxis: Innerhalb der Großstadt 15 Minuten mit dem Auto, mehr als eine Stunde mit dem ÖPNV.
          Oder Fahrt in eine andere Stadt 1h mit dem Auto und 2h mit dem ÖPNV.
          Viele würden da nicht mal einen Gedanken an den ÖPNV verschwenden und steigen ins Auto.

          Und dabei entstehen halt deutliche Umwege oder zu manchen Zeiten kaum ausgelastete Busse/Züge. Natürlich finden sich also auch massig Fälle, wo es überaus sinnvoll ist den ÖPNV durch autonome Fahrdienste zu ersetzen.
          Und auf der anderen Seite sind z.B. direkte Schienenverbindungen, die unabhängig von angespannten Verkehrssituationen operieren, teilweise sehr viel schneller und unkomplizierter und kein ÖPNV-User verschwendet einen Gedanken daran eine autonome Fahrdienstleistung in Anspruch zu nehmen.

      • MichaelEV meint

        14.01.2026 um 15:15

        Ein Punkt. Und dann geht es mit der Frage weiter, warum die Großstädte so zugeparkt sind? Weil sich trotzdem sehr viele Fälle gar nicht oder nicht sinnvoll mit dem ÖPNV lösen lassen!
        Beispiele der Praxis: Innerhalb der Großstadt 15 Minuten mit dem Auto, mehr als eine Stunde mit dem ÖPNV.
        Oder Fahrt in eine andere Stadt 1h mit dem Auto und 2h mit dem ÖPNV.
        Viele würden da nicht mal einen Gedanken an den ÖPNV verschwenden und steigen ins Auto.

        Und dabei entstehen halt deutliche Umwege oder zu manchen Zeiten kaum ausgelastete Busse/Züge. Natürlich finden sich also auch massig Fälle, wo es überaus sinnvoll ist den ÖPNV durch autonome Fahrdienste zu ersetzen.
        Und auf der anderen Seite sind z.B. direkte Schienenverbindungen, die unabhängig von angespannten Verkehrssituationen operieren, teilweise sehr viel schneller und unkomplizierter und kein ÖPNV-User verschwendet einen Gedanken daran eine autonome Fahrdienstleistung in Anspruch zu nehmen.

        Antworten
      • South meint

        14.01.2026 um 15:27

        Also das ist Schwarz-Weiss Denke. Alle plötzlich Robo Taxis, dass du mit Auto gleichsetzt, wäre Unsinn.
        Meiner Meinung sollte es in einer Großstadt oder in Ballungszentren überhaupt, keinen Individualverkehr mehr geben, was die Lebensqualität in Städten enorm steigern würde und das wäre nun möglich. Also ein erweiterter ÖPNV und nicht ein Ersatz.
        Wenn an in den Straßen nur noch autonome Busse, Taxis oder Lieferkehr fahren würde, dann hätte man deutlich weniger Verkehr, der noch dazu effizienter fahren würde und die Plätze wären nicht mit parkenden „Einmalfahrer“ zugemüllt.
        Es steckt auf alle Fälle enormes Potential im autonomen Fahren… die Darstellung des Artikels ist einseitig und deutlich zu negativ…

        Antworten
        • M. meint

          14.01.2026 um 18:11

          Sehe ich ähnlich. Und nicht nur ich – die Bürgermeisterin von Paris z.B. auch.
          Oder Barcelona. Amsterdam.
          Nicht überall das gleiche Konzept, aber immer steht im Focus, den Individualverkehr in Form von Autos aus der Stadt zu verbannen und andere Verkehrsmittel wie ÖPNV oder Fahrräder zu bevorzugen.
          Daran ändern auch Taxis nichts, egal wer die steuert.

        • MrBlueEyes meint

          14.01.2026 um 18:37

          Das ist ein ganz anderes Konzept und Problem, was mit dem Thema Autonomie gar nichts zu tun hat…

          Autos in Innenstädten verbieten könnte man jederzeit 🤷🏼‍♂️

    • MichaelEV meint

      14.01.2026 um 13:55

      So spricht wahrscheinlich nur jemand, für den ÖPNV ein Fremdwort ist!

      Antworten
      • MrBlueEyes meint

        14.01.2026 um 15:23

        ÖPNV ist der Horror… das weiß ich nur zu gut…

        Und genau deshalb wäre ja ein Tür zu Tür RoboTaxi so begehrenswert…

        Ich konstatiere nur, dass dies dann meines Erachtens das Verkehrsaufkommen erhöht… nicht mehr, und nicht weniger

        Antworten
        • MichaelEV meint

          14.01.2026 um 16:01

          Und richtig getippt. Vielleicht bis du dann nicht der richtige, um das sinnvoll bewerten zu können…
          Wenn man das mit dem Verkehrsaufkommen richtig bewerten will, könnte man das eine Citymaut machen lassen. Ansonsten ist das doch nur ein fadenscheiniges Argument, der Status Quo ist so grauenhaft, da lässt sich massig optimieren.

    • M. meint

      14.01.2026 um 14:03

      Kaum.
      Mit autonomen Shuttles und Bussen ist sicher kein auf autonome Fahrzeuge umgestellter Individualverkehr gemeint, sondern eher die Transformation des „Anruf-Sammel-Taxis“ in die KI-Welt: Fahrgäste definieren Start- und Zielort, per KI werden Fahrten abseits von festen Routen berechnet, die autonomen Busse fahren diese Route ab, sammeln die Fahrgäste ein und bringen sie zu ihren individuellen Zielorten entlang dieser Route.

      Wenn das clever umgesetzt wird, kann man die Auslastung der Fahrzeuge erhöhen und braucht dann insgesamt weniger Fahrzeuge.
      Das verbessert die Verkehrssituation in Städten.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      14.01.2026 um 14:11

      MrBlue

      Hast Du den Artikel gelesen?

      Antworten
      • Lanzu meint

        14.01.2026 um 14:47

        Der Artikel beschreibt auch das Szenario, das MrBlue fürchtet. Der Artikel stellt die Gefahr klar, wenn privatwirtschaftliche Robotaxis für Einzelpersonen in Großstädten eingesetzt werden: potentiell 40% mehr Verkehr.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          14.01.2026 um 15:31

          Und er zeigt sinnvolle Szenarien.

          Der ÖPNV im ländlichen Raum könnte sehr davon profitieren, wenn die festen, wenig ausgelasteten Buslinien auf der Kostenseite verbessert werden könnten. Ruftaxis könnten aus der noch weniger versorgten Fläche zu diesen Buslinien Zubringerfahrten bei Bedarf ausführen, völlig unbelastet von Arbeitszeitregelungen etc. Die Schulbuslinie, die heute nicht existiert, da nur 5…6 Schüler dies brauchen, könnte eventuell finanzierbar sein, wenn kein Fahrer einkalkuliert werden muss (Lohn, Arbeitszeitauslastung….).

          Oder ganz einfach: Wäre es nicht auch schon schön, wenn im urbanen Raum die Privat-Pkw nicht als Stehzeuge die Strassenränder befüllen würden? Zentrale Großparkhäuser und das automatische „zur Haustür holen“ per autonomen Systemen könnten das Stadtbild schon erheblich verändern.

    • South meint

      14.01.2026 um 15:13

      Das sehe ich wirklich komplett anders. Das wichtigste. Autonome Fahrzeuge können doch auch Busse sein.
      Momentan hat man bei ÖPNV das Problem, dass viele Busse starken Schwankungen ausgesetzt sind, also Morgens und Abends übervoll, dazwischen fahren sie meist fast leer. Auf der anderen Seite können viele Strecken wirtschaftlich nicht bedient werden. Das nächste Problem sind schlicht teures oder sogar fehlendes Personal.
      Also da könnte man das Angebot schon deutlich verbessern, was natürlich mehr Verkehr nach sich ziehen kann, aber auf der anderen Seite auch deutlich effizienter wäre.
      In meinem Fall. Viele Fahrten sind Kinder zum Arzt, Sport, Schule etc. oder Fahrten zum nächsten ÖPNV Anschlusspunkt, also Bahnhof und für seltene Fälle, wenn eben gerade jeder ein Auto braucht. Ich habe also ein drittes Auto, dass ich nur 2Tkm im Jahr brauche und das könnte ich, und ich denke viele andere auch, sich sparen.
      Also mehr Komfort und weniger Autos die sinnlos rumstehen.
      Ich glaube aber nicht, dass autonomes Fahren so Zack alle Autos ersetzt, denn zumindest auf dem Land, also ein Auto bei zig Personen im HH lohnt immer… und würde ich aus div. Gründen haben wollen…

      Antworten
      • MichaelEV meint

        14.01.2026 um 15:28

        Volle Zustimmung.

        Mehr Verkehr würde es dadurch geben, dass Mobilität barrierefreier und zugänglicher wird. Wer das schlimm findet, sollte so konsequent sein und auf seinen eigenen Mobilitätsbedarf verzichten.

        Auf dem Land wird der letzte Abschnitt so sein. Wer in der Stadt 50-100€ (oder mehr) für einen Stellplatz ausgibt, wird das eigene Auto nochmal früher in Frage stellen.
        Letztendlich müssen attraktive Angebot entstehen. Und ggf. werden die schnell so gut, um auch die Kunden auf dem Land zu überzeugen.

        Antworten
      • MrBlueEyes meint

        14.01.2026 um 17:31

        Unsere beiden Kommentare widersprechen sich doch auch gar nicht…

        Ich konstatiere doch nur, dass RoboTaxis und/oder Shuttles zu mehr Verkehr führen würden meines Erachtens… weil sich eben die gleiche Menge an zu transportierenden Personen auf viel mehr Fahrzeuge aufteilen könnten(!)… mehr sage ich eigentlich gar nicht…

        OK, die Frage der Wirtschaftlichkeit stelle ich auch… mal ganz abseits der Diskussion um den Verkehr…

        Dass Autonomie mehr Luxus und auch Verfügbarkeit für die zu transportierenden Personen bedeutet, das steht ja außer Frage… das ist aber nicht mein adressiertes Thema…

        Antworten

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