Kia frischt den Auftritt des kompakten SUV Niro auf und passt ihn an die aktuelle Version der Designlinie „Opposites United“ an. Die Frontpartie zeigt ein kleineres Zierband unter dem Markenlogo und höhere Scheinwerfer, ähnlich denen von Seltos, EV3 und EV9. Der Kühlergrill wirkt kantiger und robuster als zuvor.
Die schwarze Kunststoffverkleidung an den Flanken ist weniger dominant und glänzt nun, ebenso wie die Radhausverbreiterungen. Am Heck gibt es eine überarbeitete Stoßstange und getönte Rückleuchten mit dünnerer LED-Grafik.
Im Innenraum fällt ein schlankeres Armaturenbrett auf, das das neue 12,3-Zoll-Infotainment- und Instrumentendisplays in einem einzigen rechteckigen Panel integriert. Die Mittelkonsole bleibt unverändert, ist jetzt aber mit mattem grauen Kunststoff statt bisherigem Klavierlack versehen. Das Lenkrad wurde ebenfalls überarbeitet und besitzt nun eine abgeflachte Ober- und Unterseite.
Über technische Details will Kia noch im ersten Quartal informieren. Die Motorenpalette soll aber laut Autocar weitgehend der bisherigen entsprechen, mit Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektrovarianten.
Der Hybrid kombiniert demnach einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit einem Elektromotor und einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe, das System leistet 95 kW/129 PS. Der Plug-in-Hybrid kommt auf 125 kW/170 PS, behält die 8,9-kWh-Batterie und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von 64 Kilometern. Der vollelektrische Niro verfügt über einen frontmontierten Motor mit 150 kW/204 PS und eine Reichweite von knapp 460 Kilometern.
„Der neue Niro, der seinem Erbe als erstes umweltfreundliches SUV treu geblieben ist, wird dank seiner hervorragenden Benutzerfreundlichkeit, die auf praktischem Nutzen basiert, sowie seines hochwertigen Designs, das die neuesten Trends widerspiegelt, eine hohe Kundenzufriedenheit bieten“, verspricht der Hersteller. Kia will im März detaillierte Informationen zum neuen Niro veröffentlichen, einschließlich ausstattungsspezifischer Spezifikationen und Verkaufspreise.

Wasco meint
Habe auch gedacht das der eingestellt wird.
Übrigens sind es ca. 320k verkaufte Einheiten.
Wasco meint
Von der BEV Version.
Jeff Healey meint
Das Fahrzeug sieht auf den ersten Bildern meiner persönlichen Meinung nach recht gut und modern aus, ohne überzeichnet zu wirken. Das Einzige was ich auf den ersten Blick kritisieren würde, ist der sehr breite Mittelteil zwischen Fahrer und Beifahrer.
In einigen ähnlichen Fällen scheuert man sich daran als Fahrer ständig mit dem rechten Bein. Das könnte man meiner Ansicht nach für den einen oder anderen großen Europäer „luftiger“ entwerfen.
ChriBri meint
Ich dachte, der sei schon abgehakt, aber in der Größenordnung kann es nicht genug Auswahl geben… weiß jemand, wo der eingeordnet wird/werden soll? Zwischen EV3 und EV4?
Halber Akku meint
Auf der Kia Deutschland Webseite ist der Niro nur als Plug in Hybrid bestellbar. Als reines Elektrofahrzeug schon seit einiger Zeit nicht mehr. Ab und an tauchte in den letzten Monaten der E-Niro noch in der Statistik mit einigen wenigen Exemplaren bei den Neuzulassungen auf, inzwischen aber nicht mehr. Waren wohl noch Restbestände, die bei einigen Händlern noch als Neuwagen zu haben waren.
ap500 meint
So ein Auto würde ich mir niemals kaufen.
Ich fahre meine Fahrzeuge bis zum „Schrottplatz“ und lege deshalb gesteigerten Wert auf die Ersatzteilversorgung in 10 Jahren.
Für den E-niro mit weit unter 100.000 Stück insgesamt wird es keine oder extrem teure Ersatzteile geben zudem will an dem Exoten keiner dran Schrauben (teuer).
Für Leasing oder als Firmenwagen natürlich perfekt :)