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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Über 100 Staaten wollen Elektromobilität ausbauen

29.01.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Cupra-Tavascan

Bild: Cupra

104 Staaten haben den Vereinten Nationen (UN) in ihren nationalen Klimaschutzbeiträgen den Ausbau der Elektromobilität angekündigt. Von diesen haben 66 Staaten inklusive der 27 EU-Mitgliedstaaten konkrete Ausbauziele für die Elektromobilität formuliert – so viele wie nie zuvor. Die 66 Länder mit Zielen für E-Mobilität machen mehr als 60 Prozent des weltweiten Automobilabsatzes aus. 52 Staaten reichten zum ersten Mal seit 2015 konkrete Ziele ein. Das veranschaulicht eine interaktive Weltkarte von Agora Verkehrswende.

Die nationalen Beiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) sind ein wesentlicher Bestandteil der Verpflichtungen, die die Vertragsstaaten im Rahmen des Übereinkommens von Paris erfüllen müssen. Mit ihnen legen die Staaten alle fünf Jahre unter anderem ihre Anstrengungen zur Verringerung der CO2-Emissionen gegenüber der UN fest.

Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende: „Es ist ermutigend zu sehen, wie der Umstieg vom Verbrenner- auf den Elektromotor weltweit forciert wird, damit der Klimaschutz im Verkehr Fahrt aufnimmt. Die Bundesregierung und die EU sollten alles daransetzen, um die Entwicklung zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu beschleunigen – zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten.“

Bezüglich ihrer Ambitionen für mehr Elektromobilität stechen neben den EU-Staaten besonders Großbritannien, Kanada und auch die kleineren Volkswirtschaften Barbados, Kuba, Nepal und Ruanda hervor: Sie haben nicht nur ehrgeizige Ziele für den Absatz von Elektrofahrzeugen vorgelegt, sondern streben weitere Maßnahmen an – beispielsweise eine breite Abdeckung der Fahrzeugsegmente im Straßenverkehr, eine flankierende Infrastruktur- und Industriepolitik oder die Erstellung detaillierter Finanzpläne.

Insgesamt betrachtet setzen sich bezogen auf Fahrzeugsegmente die meisten Staaten Ziele zum Ausbau der Elektromobilität bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen (56 Staaten), gefolgt von Zielen für Busse (49), für Lkw (36) und für Motorräder (13). Ziele für den Ausbau der Ladeinfrastruktur setzen sich neun, für die Elektrifizierung des Schienennetzes fünf Staaten.

Ambitionen für E-Mobilität insgesamt wohl deutlich höher

Agora Verkehrswende geht davon aus, dass die tatsächlichen Ambitionen zum Ausbau der Elektromobilität innerhalb der Staaten weltweit deutlich höher sind, als die Weltkarte über die eingereichten nationalen Beiträge zeigt. Denn viele der Länder – unter anderem auch China – haben zusätzliche nationale Strategien, Ziele und Maßnahmen beschlossen, die sie gar nicht oder nicht vollumfänglich in ihren NDCs abgebildet haben.

So haben die USA weder bei der UN ein Ausbauziel im Bereich der Elektromobilität eingereicht, noch haben sie ein national gesetztes Ziel. Allerdings zielen eine Reihe von Bundesstaaten – allen voran Kalifornien – darauf ab, dass ab 2035 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen. Länder wie Chile oder Norwegen haben wiederum nicht im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens aber anderweitig international erklärt, die Elektromobilität ausbauen zu wollen.

„Mehr konkrete Ziele und Maßnahmen notwendig“

Die Analyse von Agora Verkehrswende zeigt aber auch, dass Länder mit spezifischen Zielen für Elektromobilität in ihren NDCs nur 34 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors verursachen. Bisher haben 62 Staaten noch keine konkreten Ziele in ihren Klimaschutzbeiträgen vorgelegt, darunter neben den USA auch weitere große Automärkte und CO2-Emittenten wie Brasilien und Russland. Indien hat noch keinen aktuellen NDC eingereicht.

Linda Cáceres Leal, Projektmanagerin für Internationale Zusammenarbeit bei Agora Verkehrswende: „Der Übergang zum klimaneutralen Verkehr ist keine hypothetische Zukunftsvision, sondern ein völkerrechtlicher Auftrag. Vor allem die großen Emittenten, die bislang keine Zusagen zum Ausbau der Elektromobilität gemacht haben, sind aufgerufen, schnell konkrete und mit Maßnahmen und Finanzen hinterlegte Ziele zu verabschieden. Um die Klimaziele des Pariser Vertrages zu erfüllen, wird die Elektromobilität allein nicht reichen, aber ohne sie wird dies auf keinen Fall gelingen.“

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Via: Agora Verkehrswende
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    29.01.2026 um 21:34

    Elektromobilität wird nicht nur ausgebaut, sondern Verbrenner werden gleichzeitig auch limitiert. Da haben viele Großstädte in Europa und der Welt klare Pläne definiert und setzen das auch bereits um. Einfahrverbote für Verbrenner und Nullemissionszonen werden sich überall durchsetzen. Der Verbrenner wird einfach ausgesperrt.

    Antworten
    • R2D2 meint

      30.01.2026 um 11:13

      Wer will denn schon in Großstädte? Umwelttechnisch betrachtet wäre ein Zulassungsverbot für Stadtmenschen viel zielführender… denn über 90% der Fahrzeuge sind doch eh die Leute die dort wohnen. Ich höre immer das man Öffis fahren soll… also, bitte mit leuchtendem Vorbild voran.

      Antworten
      • Future meint

        30.01.2026 um 12:29

        Keine Ahnung, warum die Leute jeden Tag mit ihren Autos in die Großstädte pendeln – meistens morgens hinein und abends hinaus.
        In Hamburg beispielsweise sollen das etwa 200.000 Einpendler mit ihren Fahrzeugen sein jeden Tag. Die viele Zeit im Stau ist doch langweilig.
        Ich fahre meistens Fahrrad in der Stadt oder gehe zu Fuß – das soll auch besser sein fürs Herz.

        Antworten
        • R2D2 meint

          30.01.2026 um 17:44

          Also, schon vor 500 Jahren pendelten die Leute „in die Stadt“ um ihre Geschäfte zu machen… wollen wir jetzt über Grundsätzlichkeiten sprechen? Warum fahren die Leute nach Italien in den Urlaub? Warum sehnen sich die Leute nach Wohlstand? Ehrlich jetzt…

          im übrigen, sind es laut KI 400T Pendler in Hamburg.

          Muss man aber auch mal die Gegenposition betrachten…: Hamburg wäre schon arm dran, wenn niemand von außen den Laden schmeissen würde.

          nocnmal meine Frage: Warum sollte man für die Innenstadt eine Maut bezahlen, aber wenn die ach so sauberen Städter aufs Land fahren ist das ein Grundrecht und soll unentgeltlich sein? Also wenn wir uns schon über Autoverkehr beschweren, dann bitte richtig.

        • Future meint

          31.01.2026 um 15:53

          Die Hälfte der 400.000 Einpendler soll mit Öffis nach HH kommen. Das schätzt die KI ebenfalls. Ziel müsste sein, dass die Autopendler nochmal deutlich weniger werden.

          Dafür gibt es sehr gute Rezepte. Die Citymaut in London oder New York ist sehr erfolgreich – die Emissionen wurden deutlich reduziert durch weniger Autoverkehr.

          Natürlich beschweren sich auch die Dörfler in der Pampa darüber, wenn es da viel Durchgangsverkehr gibt. Aus diesem Grund haben sie sich dort doch so oft ihre Umgehnungsstraßen gebaut.

          Funfact: Seit Jahrzehnten werben einige ostfriesischen Inseln damit, dass sie so schön autofrei sind. Die Touristen kommen auch deshalb da hin und bezahlen sogar bei schlechtem Wetter viel Geld dafür, obwohl sie ihr Auto draußenlassen müssen.

        • R2D2 meint

          31.01.2026 um 17:40

          Du blickst es echt nicht, oder? Wenn ich in eine Stadt fahre, hatte ich davor und auch danach ein LEBEN. Vermutlich hab ich meine Kleine in die Kita gebracht, danach im Büro dinge für das Kundengespräch geholt….

          nicht jeder lebt in the15min.bubble und ist glücklich damit…

          auf Ostfriesland war in den 80er Jahren schon… autofrei ist nix neues, war damals schon so. Logo… im Urlaub haste Zeit, muss dich um nix kümmern…

          und im Notfall kommt dennoch ein Verbrennermotor im Krankenwagen..

          das finde ich immer so lustig… wir predigen Selbstbestimmung, aber im Notfall soll doch der Stärke helfen. Diese Doppelmoral merken wir gerade besonders in TV bei der Geopolitik.

        • Future meint

          01.02.2026 um 21:15

          Was ist denn dein Problem? In London oder New Yorkt zahlt man eben die Citymaut und fährt ins Zentrum, wenn man das unbedingt machen möchte. Da es teuer ist, machen es aber weniger Leute als vorher und schon ist das Ziel erreicht: weniger Autos, weniger Emissionen, alles ist besser als vorher.
          Und in die Nullemissionszonen in den Niederlanden dürfen Elektroautos beispielsweise sowieso immer einfahren. Natürlich gibt es Ausnahmen für Lieferanten und Krankenwagen. Das ist doch alles ganz einfach. Ich verstehe nicht, warum in Deutschland immer alles so gern kaputtgeredet wird, was woanders einfach hervorragend funktioniert.

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