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Mercedes führt vierte Antriebsvariante des Elektro-CLA ein

13.02.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Mercedes-CLA-blau

Bild: Mercedes‑Benz

Bisher konnte man beim neuen elektrischen Mercedes CLA mit EQ Technologie unter zwei Batterievarianten wählen. Das große Akkupaket gibt es optional auch in Verbindung mit Allradantrieb. Nun kommt eine vierte Variante: Sie bietet den bekannten Heckantrieb mit einem neuen, mittleren Akkupack.

Mit dem neuen CLA 250 schließt Mercedes die Lücke zwischen dem CLA 200 und dem CLA 250+. Der 200er verfügt als Basismodell der Baureihe über eine 58 kWh große LFP-Batterie. Der 250+ kombiniert als reichweitenstärkstes Modell einen 200 kW/272 PS starken Heckantrieb mit einem 85-kWh-Akkupaket mit NMC-Zellen. Der neue CLA 250 hat auch eine NMC-Batterie, diese kommt aber nur auf 71 kWh nutzbaren Energiegehalt. Die Reichweite liegt mit bis zu 674 Kilometern nach WLTP-Norm zwischen der Version 200 (542 km) und dem 250+ (792 km).

Mit 52.871,50 Euro brutto ist der CLA 250 ungefähr 3500 Euro teurer als der CLA 200 sowie etwa 2900 Euro günstiger als der CLA 250+. Das derzeit einzige Allrad-Modell der Baureihe CLA 350 4MATIC kostet hierzulande über 60.000 Euro, dafür gibt es die 85-kWh-Batterie mit einem 260 kW/354 PS starken Antriebssystem.

Der neue CLA 250 hat bis auf die Batterie den gleichen Antrieb wie der CLA 250+. Mit dem 200 kW/ 272 PS leistenden Elektromotor mit Zwei-Gang-Getriebe geht es wie beim CLA 250+ in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch begrenzten 210 km/h. Die maximale Ladeleistung des neuen 71-kWh-Akkupacks reicht mit bis zu 250 kW nicht an die 320 kW der 85-kWh-Batterie heran. Der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent dauert damit 20 Minuten.

Aktuell ist die neue Antriebsvariante im Mercedes-Konfigurator nur bei der CLA-Limousine verfügbar. Inzwischen haben die Stuttgarter aber auch den im Heck geräumigeren CLA Shooting Brake mit EQ Technologie eingeführt. Ob und wann es ein 250er-Version geben wird, bleibt abzuwarten.

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Via: Mercedes‑Benz & Electrive
Tags: Mercedes CLA, PreiseUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ChriBri meint

    13.02.2026 um 13:18

    Die Streuung der Akkuvarianten ist gut und gleichmäßig, eigentlich für jeden etwas dabei, wem das neue Mercedes Design von innen und außen gefällt.

    Antworten
  2. CJuser meint

    13.02.2026 um 10:28

    Solange es keine offizielle Aussage von Mercedes-Benz dazu gibt, behaupte ich weiterhin, dass es sich hier um ein hybrides Akkupack handeln müsste. ;) NMC & LFP 50:50 (je zwei Module). Die 71 kWh würden rechnerisch nämlich passen. An der sinnvollen Nutzung von hybriden Akkupacks wird eh gearbeitet. Dieses Akkupack soll angeblich auch als 300 4MATIC angeboten werden und dann kombiniert etwas über 300 PS leisten.

    Antworten
    • F. K. Fast meint

      13.02.2026 um 11:00

      Wo siehst du die Vorteile, NMC und LFP in einem Akkupack zu verbauen – außer beim Preis?

      Antworten
      • CJuser meint

        13.02.2026 um 11:14

        NMC = Reichweite (Urlaub etc.)
        LFP = Kurzstrecke und Langlebigkeit (inkl. V2H/V2G)
        In der Entwicklung scheint sich zumindest herausgestellt zu haben (zumindest laut einer Folge vom „Geladen“-Podcast), dass das Konzept, einen Teil des Akkupacks dann wie einen Range-Extender zu nutzen, am effektivsten ist.

        Antworten
        • LarsDK meint

          13.02.2026 um 12:08

          Wie soll das denn funktionieren? Soll man dann vor jeder Fahrt wählen welchen Teil vom Akku man benutzen will?

        • M. meint

          13.02.2026 um 12:45

          Warum willst du da was entscheiden?
          Das bekommt das Auto alleine hin.

      • MK2 meint

        13.02.2026 um 12:51

        Keine zusätzliche Varianz: die 71 kWh-Batterie wird aus den bestehenden Modulen konfiguriert: keine Entwicklungskosten für neue Module, geringere Produktionskosten, da keine zusätzliche Modulvariante entsteht und im After Sales muss man die nächsten 15+ Jahre keine zusätzliche Sachnummer verfügbar halten.

        Antworten
    • EVrules meint

      13.02.2026 um 15:28

      Das ist Nonsense, denn LFP und NMC verhalten sich unterschiedlich in den Anforderungen ans BMS – man braucht zwei Regelkreise, man muss die LFP-Module regelmäßiger vollladen (aufgrund sehr flacher Spannungkurve) und das Balancing wird komplexer.

      Wenn Mercedes via Pressetext schreibt, dass das mittlere Pack rein mit NMC ist, macht das auch technisch Sinn!

      Antworten

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