Toyota arbeitet an der nächsten Generation des Kleinwagens Yaris, die erstmals auch als Elektroauto angeboten werden soll. Daneben wird es nach Informationen von AutoExpress weiter Hybrid und klassische Verbrenner-Versionen geben. Neuerungen soll das Ende 2027 oder 2028 erwartete Modell auch beim Design bringen.
Andrea Carlucci, Toyotas Vizepräsident für Strategie und Marketing in Europa, sagte gegenüber AutoExpress: „Wenn es einen Hersteller gibt, der in den unteren Kategorien stark vertreten ist, dann ist es Toyota. Wir haben eine Führungsposition inne und sind seit Langem sehr konstant.“ Wenn die Elektrifizierung die Richtung sei, könne man eine vollständig elektrifizierte Version nicht vermeiden.
Ideal sei eine Plattform, die verschiedene Antriebsoptionen ermöglicht. Damit könne man allen Kunden die für sie passende Lösung anbieten. „Lassen Sie es mich so formulieren: Ein Multi-Energie-Ansatz ist nicht nur eine Lösung. Er muss die Lösung sein“, so Carlucci. Die Herausforderung: Die zum Einsatz kommende Plattform für den neuen Yaris muss sowohl überzeugende E-Auto-Technik ermöglichen als auch effiziente Verbrennersysteme.
Ein weiterer Fokus bei der Entwicklung des nächsten Yaris ist laut Carlucci dessen Design. Bei Hybridautos genieße man im Markt bereits Vertrauen. Mit der rein elektrischen Version müsse man „authentisch“ bleiben, was eine Herausforderung sei. Damit beschäftige man sich derzeit. Der Kleinwagen dürfte sich künftig auch an Designaspekten der bereits eingeführten Toyota-Elektroautos bZ4X und C-HR+ orientieren.
Is it really a Yaris? Toyota’s all-new supermini set for a complete rethink and could look like this…>> https://t.co/Fp60HGqB6l pic.twitter.com/vep2Eq2r7Z
— Auto Express (@AutoExpress) February 17, 2026
Ähnliches Design für alle Antriebe
AutoExpress zufolge wird Toyotas zukünftige Designsprache von der Antriebsart abgekoppelt. Die verschiedenen Ausführungen der Baureihen sollen sich also je nach Technologie unter dem Blech optisch nicht mehr groß unterscheiden. Erwartet werden insbesondere schärfere Linien und ein futuristischeres Aussehen. Der Yaris soll weiter die typischen Proportionen eines Kleinwagens aufweisen, mit einer kurzen Fronthaube und kurzem Überhang hinten.
„Die neuen Designmerkmale von Toyota, wie die technisch anmutenden Scheinwerfer und der einzelne untere Kühlergrill, die dem Yaris ein deutlich moderneres Aussehen verleihen, werden mit einer abfallenden Fensterlinie kombiniert“, so der Bericht. „Bei den neuen Modellen von Toyota geht es darum, den Käufern etwas zu bieten, das hochwertiger, teurer und technischer aussieht und sich auch so anfühlt als die Vorgängergenerationen. Es handelt sich zwar um ein kleines Auto, aber es ist nicht darauf ausgelegt, billig zu sein.“
Im Innenraum sollen die digitalen Schnittstellen komplett überarbeitet und ein offeneres Gefühl geboten werden, mit einer größeren Glasfläche und vereinfachten Oberflächen. Es soll „schwebende“ Bildschirme und clevere neue Stauraumlösungen geben. Vor allem auch den hinteren Passagieren soll der neue Yaris für die Fahrzeugklasse gute Beinfreiheit und ausreichend Kofferraumvolumen bieten.

Gerry meint
Toyota noch mehr im Schneckentempo wie VW 🙄😂. Ist wohl schwierig so einen Riesentanker auf neuen Kurs zu bringen.
A-P meint
Bloß nicht wie Toyota Urban Cruiser mit 45 min Ladezeit!!!
MK meint
Zitat aus dem Artikel über die Aussagen des Toyota-Europa-Vizes: „Wenn die Elektrifizierung die Richtung sei, könne man eine vollständig elektrifizierte Version nicht vermeiden.“
Dieser Satz beschreibt glaube ich ziemlich genau die Einstellung, mit der die meisten etablierten Autohersteller bis heute an die Elektromobilität herangehen: Man behauptet zwar öffentlich immer, man wolle und nur die Kunden würden nicht mitziehen, tatsächlich will man aber selber nicht und die Kunden rennen einem eigentlich die Bude ein, wenn man ein vernünftiges Modell vollelektrisch anbietet (iehe Lieferzeiten von Elektroautos des VW-Konzerns…)
Steffen meint
Ja, an diesem Satz bin ich auch hängen geblieben. Erfrischend offen und realistisch. :-D
Andi EE meint
Das Fahrzeuge mit der roten Lackierung (Bild auf X) hat viele Design-Anleihen von Tesla. Die ausgestellten hinteren Radkästen. Vorne die Front mit dem Lichtband und der Verbreiterung an den seitlichen Enden. Natürlich nicht exakt gleich, aber auch Silhouette könnte auch von Tesla stammen. Mir gefällt er, natürlich mit zu viel Schnickschnack (die Japaner allgemein), aber deutlich weniger als zuvor.
NeutralMatters meint
Die Skizze ist frei interpretiert vom Künstlerpseudonym „Avarvarii“ und stellt keine offizielle Toyota-Linie dar.
Daher ist jeder Vergleich mit bestehenden Fahrzeugen oder Marken kaum zielführend oder präziser: realitätsnah.
Steffen meint
Das Lichtband sieht aus wie bei meinem ID.7. Ohja, und die Farbe ist rot, kommt also eher (m)einem VW gleich. Sonst noch einen Allgemeinplatz vergessen? Vier Räder, Lenkrad?
eBikerin meint
ne ist eigentlich ein Ferrari – weil ist rot.
Aber gut manche sehen einfach immer einen Tesla. Obwohl das Auto einen BYD Seagul sehr ähnlich sieht.
M. meint
Zum Glück hast du es geschafft, deinen Auftraggeber hier unterzubringen , wenn auch nur mit irgendwas von einer anderen Website, was hier keinen intesssiert.
Ich hoffe, es geht dir jetzt besser, Bonus sollte gesichert sein…