Der Volvo EX30 startet ins neue Modelljahr 2027: Eine neue Einstiegsmotorisierung, zwei exklusive Interieur-Designs sowie Technik-Features wie Vehicle-to-Load (V2L) und ein Update für die Benutzeroberfläche werten das kleinste Elektro-SUV der schwedischen Premiummarke auf. Einige der Neuerungen macht Volvo zudem für Kunden, die schon mit ihrem EX30 auf den Straßen unterwegs sind, per „Over-the-Air“-Software-Update kostenlos verfügbar.
Auch der EX30 Cross Country bietet künftig mehr Auswahl: Neu im Programm ist die Ausstattungsvariante Cross Country Plus. Das Modelljahr 2027 des EX30 wird ab Mitte April dieses Jahres im belgischen Ghent produziert.
Als neue Motorisierung führt Volvo eine Kombination aus einem 110 kW (150 PS) starken Elektromotor und einer 51-kWh-Batterie ein – mit einer Reichweite von bis zu 339 Kilometern nach WLTP. Analog zur beim EX60 eingeführten neuen Motoren-Nomenklatur lautet die Bezeichnung des neuen Motors P3. Preise werden erst später veröffentlicht. Aktuell geht es hierzulande ab 38.900 Euro los. Die bisherigen Antriebsoptionen mit einem oder zwei Elektromotoren bleiben im Programm.
Verbessert hat Volvo zum neuen Modelljahr auch das Benutzererlebnis. Ein Update für die Bedienoberfläche soll den Zugriff auf die wichtigsten und am häufigsten genutzten Bedienelemente erleichtern. Hinzu kommt eine anpassbare Inhaltsleiste, die sich für die wichtigsten Aktionen nutzen lässt.
Mit der hardwareseitigen Vorbereitung auf Vehicle-to-Load wird der Volvo EX30 zur rollenden Powerbank. Mit der zunächst in ausgewählten Märkten verfügbaren Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) lassen sich elektrische Geräte mit Energie aus der Fahrzeugbatterie versorgen – etwa um E-Bikes aufzuladen oder Elektrowerkzeuge, Soundsysteme und Campingausrüstung zu betreiben. Dafür ist ein Adapter erforderlich, der das Gerät mit dem V2L-Anschluss verbindet.
Die V2L-Funktion und die neue Benutzeroberfläche sollen im Laufe des Sommers über Over-the-Air-Software-Updates für neue und bestehende Kunden des EX30 bereitgestellt werden.
Darüber hinaus führt Volvo zwei neue Innenraumdesigns ein. Das Innenraum-Design „Harvest“ zeichne sich durch eine warme Atmosphäre aus, die von späten skandinavischen Sommerabenden inspiriert sei, erklären die Schweden. „Helle, gewebte Polster aus recyceltem Textil, dezent kontrastierende Nordico-Polster aus recyceltem Material wie PET-Flaschen, elegante dunkle Flachsdekore und ein schwarzer Dachhimmel kreieren ein modernes, natürliches Ambiente.“
In der Interieur-Option „Black“ ist der Innenraum in einem tiefen Schwarz gehalten. „Dabei werden die glatten Nordico-Polster mit leicht kontrastierenden Nähten und natürlichen, dunklen Flachsdekoren kombiniert, um eine zeitlose Optik zu schaffen“, heißt es. Auch die EX30 Black Edition – bisher ausschließlich mit dem Innenraumdesign Indigo verfügbar – ist mit dem neuen Designthema „Black“ erhältlich. Drei Außenfarben stehen zur Wahl: Onyx Black, Vapour Grey und Crystal White.
















derJim meint
@Redaktion: Also für 38.90 Euro nehme ich ihn auch :D
Redaktion meint
Danke für den Hinweis – aktualisiert!
VG | ecomento.de
David meint
Ich erinnere mich ausgezeichnet, wie noch vor 1,5 Jahren alle jubelten von der Fraktion Tesla oder gegen die deutschen Hersteller. Sieht super aus, ist total günstig, wird ganz Europa kaufen. Tatsächlich gab es eine Anfangswelle, die dann aber auch schnell abnahm. Die Realitäten aus Tests zogen ein. Am Ende ist das ein recht mittelmäßiges Fahrzeug für einen mittelmäßigen Preis. Und die technischen Probleme kommen gerade erst auf dem Tisch.
Future meint
Privat kauft kaum einer in Deutschland einen Neuwagen. Ich weiß nicht, weshalb das so ist, aber Deutschland ist ein Firmenwagenmarkt. Und die Aktien der deutschen Autobauer sind auch mehrheitlich in ausländischem Besitz. Also ist doch alles gut und niemand muss sich empören. Nich gibt es sogar auf den Dörfern im Land mehr Tankstellen als Ärzte.
Future meint
Das war eigentlich eine Antwort auf den falschen Mäx …
Mäx meint
Ja der hat hier mal wieder sein Unwesen getrieben und teils einfach Unwahrheiten verbreitet.
Dataforce hat letztes Jahr mehrmals 20%+ beim BEV Anteil im Privatmarkt berichtet.
Wo er seine 7% herhaben will weiß wohl nur er…ich vermute ein besonders dunkles Körperteil etwas oberhalb dem Endpunkt der Beine
brainDotExe meint
„Die BMW AG befindet sich zu einem maßgeblichen Teil im Familienbesitz der Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt, die zusammen knapp die Hälfte der Aktien halten. Zum Stand Ende 2023/2024 hält Stefan Quandt rund 27,7 %, Susanne Klatten ca. 22,4 % der Anteile. Der Rest, etwa 35-50 %, entfällt auf den Streubesitz“
„Die Hauptanteilseigner der Volkswagen AG (Stammaktien) sind die Porsche Automobil Holding SE (53,3 %), das Land Niedersachsen (20,0 %) und die Qatar Holding LLC (17,0 %). Diese drei Parteien kontrollieren den Großteil der Stimmrechte, während sich die restlichen 9,7 % im Streubesitz befinden“
Soviel zum Thema mehrheitlich in ausländischem Besitz. Lediglich bei Mercedes ist das nicht so klar aufgeteilt.
Future meint
Stimmt brain, ich habe meine Angabe zu den Aktien auf alle DAX-Konzerne bezogen, nicht nur auf die Autobauer. Und da ist es eindeutig: »Dax-Konzerne gehören mehrheitlich ausländischen Investoren« (Quelle: Deutsche Börse, 04.08.2025) Nach einer Studie von EY liege der Anteil deutscher Investoren am Aktienbestand des Dax bei 33,1 Prozent.
brainDotExe meint
„ich habe meine Angabe zu den Aktien auf alle DAX-Konzerne bezogen, nicht nur auf die Autobauer“
Das hat sich aber hier anders gelesen:
„Und die Aktien der deutschen Autobauer sind auch mehrheitlich in ausländischem Besitz“
„Dax-Konzerne gehören mehrheitlich ausländischen Investoren“
Das mag sein, stört mich nicht sonderlich.
Future meint
Ich wundere mich halt gelegentlich, dass nur so wenige Deutsche in ihre Konzerne investieren, denn so gehen die ganzen Dividenden auch immer mehrheitlich ins Ausland.
brainDotExe meint
Die meisten Privatanleger investieren breit mit ETFs (Stichwort MSCI World) und „zocken“ nicht mit Einzelaktien mit höherem Risiko.
Tinto meint
Dann wundert sich der Future also dass er es selbst nicht macht, er hat ja letztens noch groß erzählt wie er in ETFs investiert :-)
Future meint
Mit knapp 20 Prozent Aktionärsquote bleibt Deutschland international ein Nachzügler. Zum Vergleich: In den USA liegt die Quote bei über 50 Prozent. Meine Vermutung: Es fehlen auch hier Mut und Risikobereitschaft. Deshalb kann man sich in Deutschland auch so schlecht vorstellen, dass die neuen Autohersteller jemals profitabel sein könnten. Es wird nur der Old Economy vertraut.
brainDotExe meint
Ist ja nicht wirklich ein Problem. Unterschiedliche Länder unterschiedliche Menschen. Dafür sind beispielsweise die USA in anderen Dingen der Nachzügler.