Bei der Betriebsratswahl in Teslas deutscher Fabrik in Brandenburg hat die IG Metall die Mehrheit verfehlt. Die IG Metall-Liste „Tesla Workers GFBB“ sei zweitstärkste Kraft bei der Abstimmung geworden, teilte die Gewerkschaft mit. IG-Metall-Chefin Christiane Benner sprach von einem respektablen Ergebnis nach einem „harten und von Arbeitgeberseite schmutzig geführten Wahlkampf“.
„Die Widerstände, Anfeindungen und impliziten Drohungen der Arbeitgeberseite, die diesen Wahlkampf geprägt haben, müssen uns allen eine Warnung sein, wie sehr Gewerkschaftsarbeit unter Druck gesetzt wird“, sagte Benner. Sie sei überzeugt, dass sich die IG-Metall-Liste auch unter widrigen Umständen mit all ihrer Kraft für die Beschäftigten vor Ort und bessere, fairere Arbeitsbedingungen einsetzen werde.
Sieger der Abstimmung wurde laut Angaben von Tesla die Liste „Giga United“ der aktuellen Betriebsratschefin Michaela Schmitz. Das einzige Werk des Elektroauto-Konzerns in Europa in der Gemeinde Grünheide bei Berlin hat etwa 10.700 Beschäftigte. Insgesamt 550 Kandidaten standen auf elf Listen zur Betriebsratswahl. Die Wahlbeteiligung lag Tesla zufolge bei 90 Prozent.
Die IG Metall schnitt schlechter ab als bei der vorherigen Abstimmung im Jahr 2024. Damals stellte die Gewerkschaft noch die größte Gruppe, die Mehrheit der Stimmen ging jedoch an gewerkschaftsfreie Kandidaten. Jetzt kommt die IG Metall auf 13 der 37 Mitglieder im Betriebsrat.
Immer wieder habe das Tesla-Management versucht, die Abstimmung zu beeinflussen, sagte Jan Otto, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Dafür nutzte es alle Mittel und alle Kanäle von Betriebsversammlungen, Einzelgesprächen mit Vorgesetzten bis hin zum Werksradio auf den Toiletten.“ Gegipfelt habe es in der Drohung der Geschäftsführung und von Konzernchef Elon Musk, bei einem Wahlsieg der IG Metall die Investitionen einzustellen. „Nie zuvor habe ich als Gewerkschafter ein Management erlebt, das mit all seiner Macht derart eine Betriebsratswahl zu beeinflussen drohte.“
Der Streit eskalierte im letzten Monat, als Tesla einem Gewerkschaftssekretär vorwarf, eine Betriebsratssitzung mitgeschnitten zu haben, und Anzeige erstattete. Die IG Metall zeigte ihrerseits Werksleiter Andre Thierig wegen übler Nachrede an. Später legten beide Seiten ihren Streit mit einem gerichtlichen Vergleich bei.


Frank von Thun meint
Lustig, Grünheide und der Rrest der Tesla-Werke hat wegen Typenumstellung vier Wochen nichts produziert und ist danach langsam wieder gestartet – aber die üble Nachrede lautet unwidersprochen, niemand wollte Teslas Kaufen.
Mary Schmutz (u.ä.) schüttet gern ihren selbrigen über Tesla aus während die Jubel-Tesla-Hasser gern Beifall klatschen ohne je auch nur einen Arbeitsplatz geschaffen zu haben.
Powerwall Thorsten meint
Nachdem Tesla in den USA gerade vermeldet hat:
„Semi Factory nearing completion“ bin ich gespannt wann eine Blaupause in Grünheide entstehen wird.
Was wohl die IGM dazu zu sagen hat?
In Grünheide jedenfalls nicht so viel.
Mary Schmitt meint
Jetzt kamen die vollständigen Europazahlen und – Trommelwirbel – Tesla liegt unter Vorjahr. Nicht vergessen: Im Vorjahr begann das Jahr katastrophal. Jetzt begann es noch katastrophaler.
Konkret reden wir über Jan-Feb 25 nur 25.474 Zulassungen. Jan-Feb 26 nur 25.451 Zulassungen. Nie hätte man gedacht, dass nach dem schlimmen Beginn 2025 diese Werte noch unterboten werden konnten. Doch.
Damals war die Begründung, das Facelift-Modell ist noch nicht raus, da warten alle drauf. Dann gehts los. Ging nicht los. Jetzt bin ich gespannt, was für Ausreden kommen. Für China hatte ich schon gehört, das Neujahrsfest sei schuld. Weil, das gibts ja nicht jedes Jahr…
Powerwall Thorsten meint
Wow, 23 Autos, weniger als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres, ohne dass jetzt überprüft zu haben. Ich bin schockiert.
Ich könnte mir vorstellen, was mit diesen Zahlen passiert, wenn FSD Supervized wahrscheinlich Ende des Monats in Holland durchgewunken wird, dann reden wir noch mal.
Mary Schmitt meint
Es war das bei weitem schlechteste Jahr letztes Jahr und eure Ausreden waren, der Juniper wird erst ab März ausgeliefert. Jetzt wird nichts erst ab März ausgeliefert. Und trotzdem ist man noch einmal schlechter.
P.S.: Nähmen wir mal an, das stimmt. Was nicht der Fall ist. Ein Level 2 System, für das man 100€ /Monat zahlen muss. Wer sollte das machen? Und vor allem: Wer sollte deshalb einen Tesla kaufen?
Powerwall Thorsten meint
@ David
Lass dich mal überraschen – Angst?
Könnte man fast meinen
Paule meint
Genau das ist das Problem von dir und deinen Konsorten. Ihr kratzt euch jeden Tag am Kopf und versteht einfach nicht, warum die Leute deutlich mehr Teslas kaufen, als die drolfzig Modelle aus dem VW-Konzern. Jeden Tag steckt ihr die Köpfe zusammen, mal sind die Kunden Schuld, mal die Förderung, aber das offensichtlichste, das seht ihr nicht. Also Klamotten man sich an lokale Erfolge oder vergleicht einfach Jahresergebnisse mit historischen Gesamtproduktionszahlen. Und ihr kommt und kommt einfach nicht drauf. Offensichtlicher kannst du es nicht schreiben.
M. meint
Erstmal 1 Fabrik zum Laufen bringen – und dann auslasten.
Die CT-Fabrik in Grünheide dauert ja auch noch.
R2D2 meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Mary Schmitt meint
Leute, die sich mit sowas auskennen, warten besser mal bis zur ersten echten Thematik. Denn Teslas Liste hat nur 16 Sitze von 37. Wenn die IG Metall die Polen hinter sich bekommt, eine Querulanten-Liste ist eh IG Metall-nahe, dann kann das noch richtig blöd werden für Thierig und Musk.
R2D2 meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Jörg2 meint
Solche „wenn´s“ sind jetzt die Argumentationslinie? Erstaunlich!
Vor dieser Wahl:
Giga United 10
IG Metall 16
Nach dieser Wahl:
Giga United 24
IG Metall 13
(Ich hoffe, ich habe die Zahlen richtig. Wenn nicht, bitte korrigieren. Danke!)
Laut Presslage klagt die IG Metall wohl nun gegen die Wahl.
Jörg2 meint
„Nach dieser Wahl:
Giga United 24“
Die „24“ stimmt wohl nicht. Muss wohl „16“ sein.
Mary Schmitt meint
Richtig, man hat 21 Stimmen gegen sich und das ist die deutliche Mehrheit.
Paule meint
Der hofft wirklich jemand, dass die Mitarbeiter den eigenen Ast absägen.
Jörg2 meint
Marie
Der Betriebsrat hat den Arbeitgeber „gegen sich“. Vielleicht noch eine externe Gewerkschaft, die nun klagt.
Ich lese die Vergleichszahlen so:
Die Werbeaktionen der IG Metall haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Die bisherige Arbeit der Nichtgewerkschafts-Betriebsräte scheint auf zunehmende Zustimmung zu stoßen. (Was ich beachtlich finde, da sich die Belegschaftszusammensetzung deutlich in Richtung Produktionsmitarbeiter verschoben hat.)
Aber Deine Glaskugel hat ja schon wieder feste Zukunftskenntnis.
Futureman meint
Klingt fast wie beim Fußball, da heißt es auch oft, Verein XY hat den Gewinn verpasst. In Wirklichkeit hat der Verein dann einfach schlecht, bzw. schlechter als der Gewinner gespielt. Es wird schon seinen Grund haben, warum die angeblich so wichtige IG Metall nicht gewonnen hat. Und es hat doch trotzdem jemand die Betriebsratswahl gewonnen und wird damit weiterhin die Interessen der Mitarbeiter vertreten. Anscheinend in der Vergangenheit so gut, das die Mitarbeiter die IG Metall nicht haben wollten.
Tesla-Fan meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
eBikerin meint
Wie man bei 35% der Sitze von verloren sprechen kann entgeht mir nun wirklich . Die IGM Liste hat 13 Sitze – die stärkste gerade mal 16 Sitze. Und das bei 11 Listen. Aber gut ein „IGM Liste gewinnt zweiten Platz“ Überschrift würde wohl eher weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Tesla-Fan meint
Ich hatte doch nur den Satz der IG Metall aus den Text oben „…nach einem „harten und von Arbeitgeberseite schmutzig geführten Wahlkampf“.“ umformuliert aus der Sicht eines neutralen Beobachters.
Er hiess dann „nach einem „harten und von IG Metall Seite schmutzig geführten Wahlkampf“.“
Das ist also unsachlich und nach 15min wieder gelöscht. – Lustig!
Sonst hängen Beiträge mitunter komplett über Wochenende….
Ich würde mir auch nicht so eine Laus wie die IG Metall in den Pelz setzen lassen.
eBikerin – Der „2. Sieger“ ist der erste Verlierer!
M. meint
Jemand mit dem Nick „Tesla-Fan“ bezeichnet sich als ’neutralen Beobachter‘, das ist genug Comedy für einen Tag. :-)
Die Wahrheit meint
„Die IG Metall verliert ….“
Sie hatten nie eine Chance und haben im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gravierender versagt. Das sagt doch schon alles. Ob der hinterhältige „Lauschabgriff“ zum schlechten Abschneiden der IGM beigetragen hat, interessiert jetzt nicht mehr, da man sich ohne Gerichtsentscheid geeinigt hat.
Nach vorne gucken und nichts anderes macht Herr Musk. Wer Murks schreibt, hat kein Respekt. Ohne Respekt nehme ich die Argumente einer respektlosen Person nicht mehr ernst.
Ich warte diesen Monat ab (RDW Entscheidung) und schaue was der Juni uns noch zusätzlich beschert seitens der UN-ECE. Und kann knallen bei Tesla die Sektkorken. Wie es bei den Mitbewerbern aussieht, kann jeder selbst auf Youtoube sehen:
I tested 4 Self-Driving Cars … Is Tesla still winning? -:)))
Tesla bereitet alles bereits vor. Im letzten update für Europa mit der Version 12.6.9 ist FSD V14.X :-) bereits includiert und es kann losgehen mit Unfallvermeidung, Reduzierung von Unfalltoten, Verletzten mit teuren Unfallschäden und Verschrottungen. Fehlt nur die Versicherung zum halben Preis, wie in Amerika. Manchmal kommen auch gute Sachen aus den Staaten.
Wenn jetzt noch Frau Reiche ihren Irrsinn einsieht und von überteuerten fossilen Brennstoffen absieht, dann schafft auch Deutschland die Energiewende. Wie wichtig Wind- und PV-Erzeugung ist, sollte auch der Allerletzte nach den Kriegen (Ukraine und Iran) begreifen.
Future meint
»Respekt« passt natürlich überhaupt nicht zum Populismus. Da muss man sich nicht nur die Beiträge von Evangelisten wie Dav id, Az tasu oder Ma ry ansehen, die sich das alles von Trump (und anderen) abgeguckt haben werden. Der Mann hat die Respektlosigkeit als Prinzip eben perfektioniert. Das ist jetzt das große Vorbild für viele, natürlich auch hier in Deutschland.
David meint
Murks hatte ja versprochen, den Semi, den Roboter und das CyberCab in Grünheide fertigen zu wollen, wenn dieser Krug an ihm vorbeigeht. Jetzt wollen wir mal sehen, was davon überbleibt. Ich habe da schon eine ausgezeichnete Idee… ich begrüße übrigens ausdrücklich den Ausgang dieser Wahl. Denn so hat man keinen Schuldigen für eine Werksschließung.
Jörg2 meint
„Murks hatte ja versprochen,…“
Hättest Du dafür einen Beleg? ich wäre Dir dankbar.
Paule meint
Musk braucht keinen Schuldigen für seine Entscheidungen. Er trifft die, offensichtlich komplett emotionslos. Er ist in der Lage, selbst Verantwortung zu übernehmen. Kann mich nicht erinnern dass er jemals für die Folgen seiner Entscheidungen andere dafür verantwortlich gemacht hat. Offensichtlich gehörst du zu der Sorte Menschen die immer erst mal nachdenken, was dann andere über einen denken. Und, wie ich herauslese, einen Schuldigen suchen, wenn es mal nicht so läuft.
Fred Feuerstein meint
Das ist doch normal wenn man in einem Konzern arbeitet. Bloß nicht die eigene Karriere durch Einsatz oder gar Rückgrat gefährden. Das ist zuviel verlangt. Erst Recht für einen kleinen Angestellten.
Paule meint
Genau diese Mentalität quillt aus jedem seiner Beiträge heraus. Ich hatte schon oft mit solchen Schaumschlägern zu tun, die dann einfach nach einer Woche abgeschmiert sind, wenn es darauf ankam mal für die eigenen Entscheidung gerade zu stehen. Das fängt dann immer so an: „Das Problem ist …“
Da wusste ich, die Pfeife musst du schnell loswerden.
Fred Feuerstein meint
Ich war vor einiger Zeit auch in einem Konzern angestellt, mich hat diese Mentalität angewidert. Deshalb bin ich Unternehmer geworden und so Typen wie den Kommentator mit D. kannst in einem Unternehmen nicht gebrauchen.
David meint
Das macht Murks pausenlos. Letztes Beispiel, das durch die Presse ging: „Waiting for Dutch authorities and then the EU to approve. Very frustrating and hurts the safety of people in Europe…“. Ist klar, Holland ist Schuld, nicht etwa das unverantwortliche System.
Paule meint
Ich weiß ja nicht was dein Problem ist, aber ich sehe da keine Schuldzuweisung. Klar, dir gefallen die harten Fakten nicht, das es bald zu einer Zulassung kommen wird. Du musst lernen damit umzugehen.
Deine größte Stärke ist es, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Dann kommt erstmal ganz lange nichts.
Jörg2 meint
„Dann kommt erstmal ganz lange nichts.“
Vielleicht kommt ja diesmal ein Beleg von ihm für seine Eingangsbehauptung: „Murks hatte ja versprochen,…“
Ich glaube allerdings nicht. Er ist eine reine FUD-Maschine.
Powerwall Thorsten meint
In vier Jahren wissen wir mehr.
Ich geh mal davon aus, dass alle, die die IG-Metall nicht in den Betriebsrat gewählt haben, in vier Jahren sehr froh über ihre Entscheidung sein werden.
Die IG Metall Wähler werden das Geld gerne genommen haben.
Time will teach you
;-)
eBikerin meint
„Die IG Metall Wähler werden das Geld gerne genommen haben.“
Unterstellst du hier eine Wahlmanipulation?
Paule meint
Also ich habe To in seiner Aussage verstanden. Oder sind neuerdings iIG metall wähler von Lohnerhöhungen ausgeschlossen, die nicht von der Gewerkschaft durchgesetzt wurden?
Powerwall Thorsten meint
Natürlich nicht – deine kruden Interpretationen lassen aber tief blicken.
Es geht um das gute Geld, welches die IGM Wähler verdienen werden, und die Lohnerhöhungen und Aktienoptionen, die sie in den nächsten vier Jahren auch ganz ohne die Gewerkschaft bekommen werden.
Paule meint
Na man weiß nicht, vielleicht lehnen sie die Erhöhung aber auch ab. So aus Prinzipientreue.
BEV meint
Gewerkschaft und Betriebsrat sind zwei Paar Schuhe, die IGM versucht sich viel zu sehren die Unternehmenspolitik einzumischen, da geht’s mehr um Macht und weniger um das Interesse der Belegschaft
Der Arbeitsplätze hängt am Erfolg des Unternehmens und nicht an der Gewerkschaft
brainDotExe meint
Die Gewerkschaft hat ein berechtigtes Interesse durch Mitbestimmung ein Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur zu bringen.
Jörg2 meint
Bitte §2 (1) BetrVG noch einmal lesen.
Gewerkschaften haben kein Mitbestimmungsrecht. Dieses Mitbestimmungsrecht steht der Belegschaft, vertreten durch den Betriebsrat zu.
§2 (1) BetrVG spricht von einem „vertrauensvollen Zusammenwirken“. Mehr nicht.
Und so sind die Gewerkschaften darauf angewiesen, dass Gewerkschafter in die Betriebsräte kommen um hier, per Überzeugung und/oder Mehrheit, ihre gewerkschaftlichen Interessen durchzusetzen.
Eine Gewerkschaft ist innerbetrieblich kein Verhandlungspartner in den Außeinandersetzungen zw. Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
eBikerin meint
„Gewerkschaften haben kein Mitbestimmungsrecht. Dieses Mitbestimmungsrecht steht der Belegschaft, vertreten durch den Betriebsrat“
Ein Gewerkschaftsmitglied kann ihm Betriebsrat sein, wenn er zur Belegschaft zählt. Was meinst du wohl wer auf der Liste der IGM gestanden hat? Und nun Sitze im BR hat. Richtig Gewerkschaftsmitglieder.
Jörg2 meint
eBiker
Vielleicht nicht bereits nach dem ersten Satz dem Beißreflex folgen?
Den ganzen Post lesen?
Auch:
„Und so sind die Gewerkschaften darauf angewiesen, dass Gewerkschafter in die Betriebsräte kommen um hier, per Überzeugung und/oder Mehrheit, ihre gewerkschaftlichen Interessen durchzusetzen.
Eine Gewerkschaft ist innerbetrieblich kein Verhandlungspartner in den Außeinandersetzungen zw. Arbeitgeber und Arbeitnehmer.“
Jörg2 meint
eBiker
Mit einem Mindestmaß an Rückgrat sind eigentlich solche Sätze möglich: „Oh! Das habe ich überlesen. Tut mir leid….“
Powerwall Thorsten meint
@ Jörg
Da kannst du bei David lange warten
eBikerin meint
Tja lieber Thorsten – wie immer bin ich nicht ein „David“ und hatte mich vor deinem Post schon weiter unten bei Jörg entschuldigt.
kommt nun eine Entschuldigung von dir – ach ne da kann man ja lange warten , richtig?
M. meint
Das mag vielleicht im Ursprung mal so gewesen sein, aber die IGM versucht sich durch Forderungen zu profilieren, die nicht mehr in die Zeit passen.
Ich kann das gar nicht oft genug sagen: viel Geld verdienen ist gut, aber nur, solange ein Standort das bezahlen kann.
Wenn das Lohnniveau dazu führt, wandern Unternehmen ab. Das ist ein globaler Markt, und selbst eine aktuell laufende „De-Globalisierung“ ändert daran nichts.
Die IGM ist nicht in Spanien aktiv, in Portugal nicht, und in Ungarn auch nicht.
Es hat schon seine Gründe, warum dort aktuell Autofabriken entstehen oder entstanden sind.
5% kleinere Brötchen bringen gerade die Mitarbeiter der Autoindustrie nicht um – vor allem, wenn sie dadurch den Standort sichern. Bevor man also dort jammert – vielleicht einen Blick in andere Branchen riskieren.
Jörg2 meint
M
Ja, dem stimme ich voll zu.
Ich vermute, wie in jeder großen Stuktur, verselbständigen sich Prozesse. Dies auch getrieben durch persönliche Karrierplanungen innerhalb von Strukturen.
BEV meint
ich glaub noch nicht mal, dass die Gehälter das Problem sind, das Problem sind die >30% der Belegschaft, die nur noch dort sitzen weil sie quasie unkündbar sind
es würde uns allen nicht schaden, wenn wir hin und wieder einen Tritt bekommen würden, auch wenn es schmerzt, aber es sollte weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer seine Position zu sehr ausnutzen
auch wenn das keiner hören will, in deutschland sind wir mittlerweile fast alle wie „Beamte“
Fred Feuerstein meint
Ich hab noch nie gesehen, dass eine Gewerkschaft ein Unternehmen auf die Erfolgsspur bringt. So ein Unsinn…
Powerwall Thorsten meint
@ Fred
Du musst ihm seinen sozialpädagogischen Ansatz nachsehen
Tinto meint
Die 11 Listen zeigen doch eindrucksvoll wie zerrissen die Belegschaft im Werk Grünheide ist, da verfolgt jede eine eigene Strategie, es gibt keinen Gemeinschaftsgedanken, nur Zwietracht und Missgunst. Da hat das Management beste Arbeit geleistet. Nein, verloren hat nicht die IGM, sondern die gesamte Belegschaft. Jeder kennt doch den Spruch über die d….n Kälber.
Nun gut, nach der Wahl ist vor der Wahl und Elon muss jetzt liefern was er versprochen hat. Es bleibt spannend.
Future meint
Es braucht halt mal einen starken Gewerkschaftsführer in Grünheide. Tinto, das wäre doch nochmal ein Grund, in die Gewerkschaftsarbeit zurückzukehren, denn du kennst dich damit so gut aus.
Tinto meint
Hallo Future, nein, ich bleibe bei meinen Rosen. Heute ist ein Sonniger Tag, ich werde mich aufs Rad schwingen und auf die Insel Reichenau fahren. Dort ist es noch schön ruhig. Das Sandseele öffnet erst am 20. wieder, besser als Sylt :-)
Tinto meint
Hallo Future, ich bleibe bei meinen Rosen, die sind dankbarer. Heute ist ein sonniger Tag, ich werde mich aufs Rad schwingen und zur Insel Reichenau fahren, dort ist es noch schön ruhig. Das Sandseele macht erst am 20. auf, besser als Sylt :-)
Future meint
Das ist ein wirklich sehr guter Plan, Tinto – Ruhe, Rosen und das Fahrrad an einem sonnigen Tag :-)
Paule meint
Ach, alle so undankbar hier. Undankbarer als Rosen.
Ronn meint
Nicht gut für die Mitarbeiter.
Aber ein weiteres Zeichen des Niedergangs von Tesla.
Auch das sich 550 Leute als Kandidat aufgestellt haben zeigt, wie groß die Angst vorm Arbeitsplatzverlust ist.
Future meint
In der deutschen Industrie wurden in 2025 nach Berechnungen von EY über 120.000 Arbeitsplätze in der Industrie abgebaut. Vielleicht kommen die 10.000 von Tesla ja bald noch dazu – einige hier sehnen sich das ja herbei. Die Leute könnten dann zu Rheinmetall wechseln, denn VW hat ja auch Einstellungsstop, oder wo sollen die hin?
Jörg2 meint
„Die 11 Listen zeigen doch eindrucksvoll wie zerrissen die Belegschaft im Werk Grünheide ist,“
Es zeigt, dass demokratische Prozesse funktionieren und sich Mitarbeiter organisieren können, wie sie wollen.
Es sagt aus, dass viele in den Betriebsrat wollen um sich dort einzubringen.
Es sagt nichts darüber aus, ob es diametrale Interessen unter der Belegschaft gibt, ob es eine „Zerrissenheit“ gibt.
Das Grabensystem orakelt da natürlich sofort negative Dinge rein.
eBikerin meint
„Es sagt aus, dass viele in den Betriebsrat wollen um sich dort einzubringen.“
Oder weil die den Kündigungsschutz wollen, oder hoffen dass sie einen Platz bei den freigestellten BR bekommen, oder einfach nur um die nächsten 6 Monate nicht gekündigt zu werden.
Manche wollen sich auch einfach nur wichtig machen.
Gibt mehr Gründe als nur „sich einbringen“
Jörg2 meint
„Das Grabensystem orakelt da natürlich sofort negative Dinge rein.“
Das dermaßen schnell hierfür eine Bestätigung kommt…. Alle Achtung!
Ich blicke in meiner Welt eher auf die positiven Varianten, auf die Chancen.
eBikerin meint
Lieber Jörg, ich bin seit 28 Jahren berufstätigt – immer in Firmen mit einer entsprechenden Größe. In diesen 28 Jahren habe ich also einige BR Wahlen miterlebt.
„„Das Grabensystem orakelt da natürlich sofort negative Dinge rein.““
Nein das ist einfach meine Erfahrung. und das 20% der Belegschaft sich zur Wahl stellen ist sehr sehr außergewöhnlich.
Aber du glaubst natürlich dass die ganzen 550 Bewerber da alle nur mitgemacht haben um sich einzubringen.
Genau! Das hat übrigens gar nichts mit Tesla zu tun – sondern ist in jedem Betrieb so – es gibt welche die den Job machen wollen – und dann gibt es eben auch viele die nur gewisse Vorteile wollen.
„Ich blicke in meiner Welt eher auf die positiven Varianten, auf die Chancen.“
Und ich auch gelebte Realität.
Jörg2 meint
eBiker
Danke für die Bestätigung.
Das Deine persönliche Erfahrung Basis ist, ist Deine persönliche Sache.
Ich versuche mir meinen Geist für die positiven Dingen offen zu halten und verweigere mich der Übernahme negativer Erfahrungen auf neue Sachverhalte.
eBikerin meint
Lieber Jög – wie immer sind die die Argumente ausgegangen – und das sieht man wie immer daran dass du wieder meinen Nick-Name absichlich falsch schreibst.
„Ich versuche mir meinen Geist für die positiven Dingen offen zu halten und verweigere mich der Übernahme negativer Erfahrungen auf neue Sachverhalte.“
Eine Betriebsratswahl ist ein alter Hut und kein neuer Sachverhalt. Mal nachgeschaut – die ersten Wahlen gab es wohl 1920, warum nun eine Wahl bei Tesla irgendwie anderes sein soll als all die anderen Wahlen, must du mir schon erklären.
Und warum bei so vielen Mitarbeitern ausgerechnet dort sich tatsächlich alle einbringen wollen – und vielleicht nicht einfach nur ihren Arbeitsplatz für die nächsten 6 Monate sichern wollen? Oder eben gleich für die nächsten 4 Jahre? Klar so was gibts es nur in anderen Firmen – aber garantiert nicht in Grünheide.
Jörg2 meint
eBikerin
Ja, Du legst halt Post anderer gern negativ aus. Ich versuche das zu vermeiden.
Und so würde ich meine, eventuell negativen Erfahrungen mit einem Vorgang XY (bei Dir sind es offenbar Betriebsratswahlen) eher nicht auf ein neues, äußerlich/rechtlich/organisatorisch ähnliches/gleiches Geschehen übernehmen. Ich würde dem neuen Vorgang positive Vorschusslorbeeren geben.
Und so unterstelle ich positiv, dass da viele Mitarbeiter sich in die betriebliche Mitbestimmung, so wie sie gesetzlich geregelt ist, positiv einbringen möchten und ja bereits mit der Listung „Farbe bekennen“ im Sinne von: Arbeitgeber, wir sind viele, die ihre Meinungen/Forderungen einbringen möchten.
Du halt nicht. Du nimmst Deine persönliche Negativeinschätzung aus der Vergangenheit und projezierst die auf einen neuen Vorgang. Natürlich ohne jedwede Fakten zu den Beweggründen der dortigen Mitarbeiter zu haben.
Konntest Du denn zwischenzeitlich meinen obigen Post nun vollständig lesen und erkennen, dass Dich Dein Beißreflex malwieder in die Irre geführt hat?
eBikerin meint
Lieber Jörg2,
fangen wir mit einer Entschuldigung meinerseits an – ja oben hätte ich erst besser lesen sollen, und dann erst antworten.
„Du halt nicht. Du nimmst Deine persönliche Negativeinschätzung aus der Vergangenheit und projezierst die auf einen neuen Vorgang. Natürlich ohne jedwede Fakten zu den Beweggründen der dortigen Mitarbeiter zu haben.“
Nun wir beide haben nun mal keine Fakten zu den Beweggründen – dass aber eine so hohe Anzahl MA sich zur Wahl stellt ist schon mal ungewöhnlich.
Da gehe ich eben aus meiner Erfahrung davon aus, dass da einige dabei sein werden, die sich nur aus Kündigungsschutzgründen haben aufstellen lassen. Ich hoffe du hast nicht vergessen, dass auch Tesla letztes Jahr deutlich Stellen abgebaut hat.
Du möchtest nur das positive sehen, das ehrt dich. Aber ich stelle mir eben auf Grund meiner Erfahrung aus anderen Betrieben andere Fragen.
Dies must du leider akzeptieren. Und schon alleine aufgrund der Menge müssen statistisch gesehen da einige dabei sein, die es eben NICHT unbedingt primär auf die Mitgestaltung abgesehen haben.
Jörg2 meint
eBikerin
Danke für Deine Bestätigung.
Ich hatte geschrieben: „Es sagt aus, dass viele in den Betriebsrat wollen um sich dort einzubringen.“ Von warum, weshalb, in welcher Form… habe ich nichts geschrieben.
In Deiner Antwort darauf verweist Du ausschließlich auf (aus meiner Sicht) Negativpunkte.
Fred Feuerstein meint
Sehr gut, die IG Metall hat verloren. Das ist begrüßenswert.
brainDotExe meint
Schade, aber nicht aufgeben und weiter kämpfen!
Paule meint
Als wenn es nicht schon genug Kämpfe auf dieser Welt gäbe. Es war einfach eine demokratische Entscheidung derer, die wirklich Teilhabe am Unternehmen haben: die Mitarbeiter.
Keine Politiker, keine externen, keine Blogger. Die Mitarbeiter haben entschieden, was aus ihrer Sicht das beste für Sie ist.
Jetzt melden sich natürlich einige – wie du – denen das nicht schmeckt. Vielleicht hast du einfach nur ein gestörtes Demokratieverständnis. Denk mal darüber nach.
Future meint
Die IG Metall sorgt ja auch für gute Abfindungen, wenn aus Kostengründen die Arbeitslätze wegfallen. Mit den Abfindungen können die Leute dann endlich machen, was sie schon immer machen wollten: Der ehemalige Ingenieur von Bosch hat beispielsweise endlich seinen Traum verwirklicht und eine Alpaka Farm gegründet (Quelle: SPON, 15.12.2025). Es gibt viele solcher Berichte.
Tim Leiser meint
Witzig. Musst Musk jetzt dann den Ausbau der Fabrik vorantreiben? Wer wird schuld sein, falls die Produkte weiterhin nicht nachgefragt werden, wie benötigt?
Future meint
Die Produkte werden doch nachgefragt. Tesla soll 1,6 Mio. Elektroautos verkauft haben in 2025. Das sind mehr als alle VW-Marken zusammen. Deutschland ist immer noch ein Land, das 70 Prozent seiner Autoproduktion exportiert.
Alle deutschen Autowerke sind nicht ausgelastet – das ist doch nicht nur Tesla, sondern auch bei VW so. Deshalb wurde und wird doch auch bei anderen über Produktionsverlagerung und Werkschließungen diskutiert.
In 2025 hat Deutschland nach Berechnungen von EY über 120.000 Arbeitsplätze in der Industrie verloren. Die IG Metall konnte das vermutlich auch nicht ändern, obwohl sie so mächtig und einflussreich sein soll.
brainDotExe meint
„Alle deutschen Autowerke sind nicht ausgelastet“
Das BMW Werk München ist schon seit ein paar Jahren voll ausgelastet, da musste sogar Kapazität vom 3er abgezogen werden um mehr i4 produzieren zu können.
Das Mercedes Werk Rastatt kommt ebenfalls mit der Produktion des CLA kaum nach.
Paule meint
Ja ja, und bei Volkswagen ein Jahr Wartezeit. Die sind alle auf Endanschlag.
Future meint
Man kann sich die Situation aber nicht schönreden, auch wenn einzelne Modelle gut nachgefragt sind. Es geht ja um die ganze Branche im Land. Hier ein paar Meldungen dazu für die Presseschau:
»Die deutschen Automobilwerke sind im Jahr 2025 nicht voll ausgelastet. Die Branche befindet sich in einer strukturellen Krise, die durch Überkapazitäten, schwächelnde Nachfrage und hohen Wettbewerbsdruck gekennzeichnet ist.« (Ingenieurde, 09.02.2026)
»Analysen deuten darauf hin, dass die durchschnittliche Kapazitätsauslastung der deutschen Werke bereits 2024 mit rund 67 % deutlich unter der Schwelle für profitable Produktion (meist ca. 80 %) lag. Dieser Trend setzte sich 2025 fort. Zwar stieg die Pkw-Produktion 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf etwa 4,15 Millionen Einheiten, sie lag jedoch weiterhin 11 % unter dem Niveau von 2019.« (VDA, 05.01.2026)
brainDotExe meint
Future
Weißt du wie sich ein Durchschnitt zusammensetzt?
Nur weil Tesla, Ford, VW und Opel den Schnitt runter ziehen, heißt das noch lange nicht, dass BMW und Mercedes Probleme haben.
Future meint
Ich weiß nichts von Problemen bei BMW und Mercedes. Ich kenne nur die Pressemeldungen dazu. Es gab Meldungen über starke Gewinneinbrüche bei Mercedes: – 49 Prozent in 2025. Aber es ist natürlich schön, wenn es bei BMW so gut läuft.
Natürlich jammert die ganze Branche auch immer sehr gerne sehe viel in der Öffentlichkeit. Das gehört wohl zum Pokern dazu.
Andi EE meint
@Future
Es gibt zwei verschiedene Dinge, die immer wieder von VW-Fans verwechselt werden. Die theoretische Produktionskapazität einer Fabrik (Grösse der Hallen / Tesla 500K Grünheide) und Produktionskapazität (Auslastung) der installierten Tools (für 250K / Maschinen, Roboter, Angestellte). Das sind zwei verschiedene Dinge.
Eine leere Fabrikhalle die weder beheizt noch Produktionstools beinhaltet, ist nicht wirklich tragisch für die Marge. Produziert aber eine Fabrik 500K im Jahr und wird dann auf 250K reduziert, das ist die Katastrophe für die Marge. Man hat einen viel zu grossen Maschinenpark den man nicht amortisieren kann. Das kostet viel mehr als ein leeres Gebäude zu horten. Es ist mehr eine Frage, von welchem Produktionsvolumen man kommt, ob es dann gravierende finanzielle Folgen hat.
Bezogen auf Tesla und Grünheide, sehe ich jetzt nicht das grosse Problem, weil ja die Produktion nie bei den 500K gestanden hat. Der Absatz war schon immer vergleichsweise tief, weil Europa der mit grossem Abstand, schwächste Markt für Tesla war und ist. Man kommt nicht von einer extrem hohen Produktionszahl, und hat nicht ausgelastete Produktionslinien. Es ist immer etwa gleich „mau“ in Europa.
Deutschland ist ja die maximale Anti-Werbung für Tesla, der GAU, der Unfall der nicht schlimmer sein könnte. Der schlechteste Standort den man haben kann. Es ist ja so, dass man pro Kopf hier am wenigsten von allen europäischen Ländern verkauft, obwohl man in Europa am meisten in dieses Land investiert hat. Und natürlich war das schon vor Musks Äusserung (welt.de) so, sonst hätte er die Aussage nie getätigt.
Future meint
Danke Andi, ich habe ja keine Ahnung von Produktion. Aber jetzt verstehe ich das Dilemma der alten Autoindustrien. Durch die Reduzierung der Produktion in den alten Fabriken sinkt die Marge massiv. Deshalb werden Arbeitsplätze reduziert und Produktion wird ins billigere Ausland verlagert. Es bleibt denen nichts anderes übrig, als damit hoffentlich Kosten zu sparen.
Ja, Tesla hätte nie nach Deutschland kommen dürfen – das Thema hatten wir ja hier schon oft. In Ungarn hätten sie viel günstiger produzieren können ohne dieses ganze aufgeregte Geschr ei, das man in Deutschland so kennt.
Andi EE meint
@Future
„Ja, Tesla hätte nie nach Deutschland kommen dürfen – das Thema hatten wir ja hier schon oft. In Ungarn hätten sie viel günstiger produzieren können ohne dieses ganze aufgeregte Geschr ei, das man in Deutschland so kennt.“
Ich muss zugeben, ich hatte von Anfang an so negativ gedacht und ehrlich, nicht wirklich geglaubt, dass es schlimm kommen würde. Was sind nun die Gründe, wieso es so extrem geworden ist …
Das ganze vergiftete Klima entsteht aus dem Verteilkampf. „Der Kuchen ist so gross, da werden alle dran verdienen“, so die Meinung hier von 80% der User noch vor ca. 5 Jahren. Das ist alles nicht so eingetreten, der Kampf um Marktanteile hat an Intensität massiv zugenommen und eure Wirtschaft lahmt leider seit mehreren Jahren. Das ist mehrheitlich der Frust, dass es nicht mehr so wie früher läuft, die die zum Teil irren, moralaufgeblasenen Anschuldigung erzeugen.
Meinst du einer von denen die sich hier als Moralapostel aufspielen, würde so ein Drama machen, wenn der Laden brummen würde. Kein einziger, das wäre überhaupt kein Thema. Alle würden sich freuen, dass man noch super mit den Autos Geld verdient und den Job-Garant dieser Branche hat. Aber das erodiert alles, nichts ist mehr sicher, man ist nicht mehr Technologie-Leader, die Exportmärkte laufen immer schlechter. Der Stolz der Nation geht baden. Da ehrlich und fair argumentieren, ist schwierig bis unmöglich.
Ich bringe immer das 100%-BEV-Argument. Kein einziger aus dem anderen Graben geht je darauf ein. Niemand aus der Presse nimmt diese Argumentation auf, dabei ist sie das alles Entscheidende. Wenn ich 80-90% Verbrenner verkaufe, nützt der Rest doch nichts, ich bleibe der Problemverursacher. Ich kann mich doch nicht als Moralapostel und Oberlehrer in einem hinstellen, wenn ich selber der Problemverursacher bin und den konstant fertig mache, der das Problem zu 100% löst?!
Das ist orchestrierte Propaganda / das Volk will das im Abstieg glauben / der kollektive Selbstbetrug in Deutschland.
Andi EE meint
In Norwegen verkauft Tesla 25x mehr BEVs pro Kopf, als es in Deutschland der Fall ist. Norwegen ist ein erwachsenes Elektroauto-Land mit einer nahezu 100% Quote. Ohne verfälschenden Einfluss von heimischen Herstellern.
Erklär dich doch mal, wieso die Norweger so anders über Tesla, als ihr denken. Um eine professionellen Beurteilung kann es sich sicher nicht handeln, wenn dank Firmenwagen-Steuersparkonstrukt (DE) die Vorentscheidung leider von einem übergeordneten Gremium, und nicht vom User selber getroffen wird.
eBikerin meint
„In Norwegen verkauft Tesla 25x mehr BEVs pro Kopf, als es in Deutschland der Fall ist.“
Bitte rechne das doch nochmal nach – hab ich dich schon mal drum gebeten. Deine Aussage ist falsch.
Andi EE meint
gerne (2025) …
Norwegen 34’285 bei 5,6 Mio. … jeder 163.te
Deutschland 19’390 bei 84 Mio. … jeder 4333.te
Es sind sogar mehr als das, 26x so viel.
eBikerin meint
Da muss ich mich jetzt tatsächlich bei Andi entschuldigen – da habe ich mich bei den Deutschlandzahlen vertan.
Sorry Andi – mein Fehler.
Andi EE meint
Macht nichts … aber jetzt zur Sache, du siehst an Norwegen, wo die Elektromobilität maximal erfolgreich etabliert wurde und die Leute frei von patriotischen Entscheiden (heimische Hersteller), frei von Steuersparkonstrukt frei von eigene Hersteller bevorzugen, … ihren Kauf tätigen.
Es ist nicht so wie @Leiser sagt, dass Tesla abgelehnt wird. Explizit dort nicht, wo die Leute maximal frei von Politik, Patriotismus und Herstellereinfluss sind.
Tim Leiser meint
@Andi
Ich habe mich darauf bezogen, dass Musk sagt, dass die Fabrik nicht weiter ausgebaut wird, wenn die IGM gewinnt. Jetzt hat sie nicht gewonnen. Und falls (also für den Fall das) die Nachfrage nach Tesla-Produkten auf dem Niveau bleibt wie jetzt, frage ich mich, ob dann mit dem Finger auf andere gezeigt wird. Zum Beispiel auf die böse deutsche Presse, die das Kaufverhalten in Europa bestimmt.
David meint
Du siehst aber auch in Norwegen, dass der VW Konzern dort vorne ist. Und sogar mit Autos, die von Tesla Fans sehr gerne kleingeredet werden wie dem ID.Buzz, der dort eine große Fangemeinde hat und als konkurrenzlos gilt.
Andi EE meint
@Tim
„Jetzt hat sie nicht gewonnen. Und falls (also für den Fall das) die Nachfrage nach Tesla-Produkten auf dem Niveau bleibt wie jetzt, frage ich mich, ob dann mit dem Finger auf andere gezeigt wird. Zum Beispiel auf die böse deutsche Presse, die das Kaufverhalten in Europa bestimmt.“
Das Problem ist doch genau das. Eure freakige Presse die auch noch mit den Gewerkschaften kooperieren (IGM), führen doch eine beispiellose Hetzkampagne gegen Tesla, was denn sonst. Das muss sich doch ändern, was denn sonst. Man kann doch nicht einen Land investieren, was sich so gegen den Investor verschworen hat.
Jetzt konkret, in Norwegen ist Tesla 26x beliebter als in Deutschland. Sind jetzt die Norweger alle so doof, oder seid ihr es, die jegliches Mass und Vernunft verloren habt. Das ist einfach lächerlich wie ihr euch gebärdet, aber zu 100%. Es gibt doch kein einziges Land, wo sich die Bevölkerung so militant auf etwas einschwört, wie ihr das immer wieder tut.
Tim Leiser meint
Also kurz: Musk macht alles richtig. Und die Deutsche Presse und die Gewerkschaften machen alles falsch und sind dumm.
Dass der europäische TESLA Käufer tendenziell eher linksliberal ist und Anstoß daran nehmen könnte, dass Elon Musk zum Klimawandel Leugner wurde, der nach Kräften die Populisten unterstützt. Hältst du keinen Faktor?
Andi EE meint
„Also kurz: Musk macht alles richtig. Und die Deutsche Presse und die Gewerkschaften machen alles falsch und sind dumm.“
Ja, kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Wer mit 100% BEV-Quote produziert, hat das Problem gelöst, insbesondere dann wenn er die schwankenden EE mit stationären Batterien glättet und ein riesiges Schnellladenetz den Usern zur Verfügung stellt. Und das alles mit gutem P/L und gesunder Marge.
Davon sind eure Hersteller Meilenweit entfernt. Und dann setzt man diese Aspekte ins Verhältnis zu eurer dämlichen Presse, dann ist es eigentlich noch viel schlimmer. Riesige Klappe ohne selber auch annähernd an die Leistung von Tesla heranzukommen.
„… dass Elon Musk zum Klimawandel Leugner wurde, der nach Kräften die Populisten unterstützt.“
Klimaleugner mit diesem Leistungsausweis, du bist ja nicht mehr bei Trost, das ist euer dämliches Framing. Schwafeln zählt also bei dir mehr als Machen, toll. Moral ist wichtiger als das Lösen der Probleme = kranker Zeitgeist!!!
„Hältst du keinen Faktor?“
?
Tim Leiser meint
Hältst du *für* keinen Faktor?
Nix framing. Musk selbst postete für alle nachlesbar:
Ende Juni 2023 auf X:
„Das, was auf der Erdoberfläche passiert (darunter auch die Landwirtschaft), hat keinen nennenswerten Einfluss auf den Klimawandel.“
Dahingehend hat er sich immer wieder geäußert.
Ich habe nie bestritten, dass Tesla gutes diesbezüglich getan hat. Aber Musk hat das durch deine politischen Aktivitäten schon wieder mehr als ausgeglichen. Aber natürlich konnte er nicht wissen, Donald Trump massiv gegen regenerative Energien vorgeht. Und die AfD, die hier die Stadt zuplakatiert, dass Deutschland kein Windpark sei. Aber Musk findet ja auch gesellschaftliche Vielfalt ein größeres Problem als den Klimawandel. Und du ja auch.
Andi EE meint
Die KI (Gemini) zum Thema …
Elon Musk gilt offiziell nicht als Klimaleugner, da er die Existenz des menschengemachten Klimawandels und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energiewende stets betont hat. In jüngster Zeit wird ihm jedoch vorgeworfen, die Dringlichkeit der Krise herabzuspielen und Desinformation Vorschub zu leisten.
Die Einordnung seiner Position ist komplex und von einem deutlichen Wandel geprägt:
1. Grundsätzliche Anerkennung des Klimawandels
Musk hat über Jahre hinweg argumentiert, dass der Übergang zu nachhaltiger Energie essenziell für das Überleben der Menschheit sei. Seine Unternehmen Tesla (Elektromobilität, Solarenergie) und SpaceX (langfristige Besiedlung anderer Planeten als „Plan B“) sind strategisch auf diese Vision ausgerichtet.
2. Kritik an seiner jüngeren Rhetorik
Obwohl er den Klimawandel nicht direkt leugnet, wird er zunehmend für widersprüchliche Aussagen und Allianzen kritisiert:
Relativierung der Dringlichkeit: Musk hat in Interviews geäußert, dass wir „noch Zeit“ hätten und die Gefahren des Klimawandels teilweise übertrieben dargestellt würden. Er bezeichnete die Sorge um das Klima teilweise als „Klima-Alarmismus“.
Politische Allianzen: Seine starke Unterstützung für Politiker wie Donald Trump, der den Klimawandel als „Schwindel“ bezeichnet hat, sorgt für Irritationen. Kritiker werfen ihm vor, Klimaschutzziele seinen politischen Ambitionen unterzuordnen
Das ist doch kein Leugnen wie du das behauptest. Das ist Framing aus deinem Lager. Niemand von weiss genau, wann wir die Ziele erreichen müssen. Aber eins ist sicher, wenn alle Hersteller so wie Musk / Tesla produzieren, ist das Problem gelöst. Wenn man es so wie ihr macht, dann werden wir gnadenlos verfehlen.
Und ja, es ist Alarmismus, wenn man meint, mit kommerziell nicht funktionierenden Wasserstoff-Phantasien, der Wirtschaft wirklich dämliche Hürden auferlegt. Man muss nicht alles sofort ersetzen. Man muss die umweltverträglichen Technologien praktikabel und bezahlbar umsetzen. Dort vorwärts machen, wo es praktikabel ist. Es ist völlig unverantwortlich, EE ohne Ende aufzustellen, wenn man die stationären Batterien nicht parallel installiert.
Tim Leiser meint
Selbst wenn er den Klimawandel so erst nimmt, wie man es sollte, bleibt noch die Unterstützung der Rechtspopulisten. Und die sind nunmal die Feinbilder der Leute, die Tesla groß gemacht haben. Menschen, die erneuerbare Energien pushen und sich für neue Technologien interessieren. Die AfD hatte ein Plakat von einem brennenden Tesla mit der Unterschrift: Advent, Advent, ein Tesla brennt. Trump will um jeden Preis „clean beautiful coal“ und „Drill, Baby!“ solche Leute hassen Menschen, wie ich sie oben beschrieben habe.
Aber du glaubst, die deutsche Presse ist am Verlaufsrückgang verantwortlich?
brainDotExe meint
Hat Norwegen heimische Automobilhersteller? Nein.
Da hast du deine Erklärung.
Natürlich kauft man primär heimische Marken.
Powerwall Thorsten meint
Das ist aber jetzt leider ein Eigentor – wenn nur deutsche primär deutsche Autos kaufen.
Dann bleiben ja nur 194 Länder, weltweit die dann potenziell anders kaufen.
Das am weitesten transformierte Land ist jetzt eben Norwegen. Der Rest wird folgen.
M. meint
Man braucht halt auch in jedem Land auch Rechtspopulisten, weil’s sonst ja niemand mehr kauft.
Norwegen hat Rechtspopulisten.
brainDotExe meint
Das ist kein Eigentor, sondern Patriotismus.
Es gibt ja noch viele andere Länder die gerne deutsche Autos kaufen.
Der VW Konzern ist beispielsweise auf Platz 2 weltweit und Toyota auf Platz 1.
Beide verkaufen auch deutlich mehr Autos im Ausland als im jeweiligen Heimatland.
eBikerin meint
Oh zum Thema Norwegen – da war der VW Konzern 2025 Platz 1 in den Zulassungen.
Future meint
Gut, dass nicht in allen Ländern so patriotisch eingekauft wird, wie in Deutschland. Sonst wäre das für so ein Exportland wie Deutschland nicht so ideal. Allerdings frage ich mich immer, ob alle Leute in Deutschland verstehen, dass der importierte BMW aus Ungarn, USA oder China weniger patriotisch ist als sie denken.
brainDotExe meint
Es ist ja erst mal wichtig wo das Auto entwickelt wurde und wo die Marke beheimatet ist.
Wenn das Auto dann noch in Deutschland gebaut wurde ist das das Sahnehäubchen auf der Torte.
Man kauft ja lieber einen BMW aus den USA als einen Tesla aus Deutschland.
Powerwall Thorsten meint
@ Herr Ingenieur (FH)
Deine Argumente werden auch immer armseliger – weil je jeder Tesla von einem Rechtspopulisten gekauft wird – wie verzweifelt kann Lobbyarbeit noch werden frage ich mich dann immer.
M. meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
M. meint
Dann eben nochmal:
Tesla Fahrzeuge werden von Menschen gekauft, denen es egal ist, dass der Chef ein
1) homophober
2) mindestens rechtspopulstischer
3) Klimawandelleugner ist,
der sich, sobald man nicht so genau hinschaut,
4) auch nicht um Emissionen seiner Firmen schert.
Ich hoffe, das ist nun „konstruktiv“ genug – es kann ja alles belegt werden.
Und da das belegt werden kann, bist du, Thorsten, genauso jemand.
Mehr noch, du verharmlost es auch noch und versuchst davon abzulenken bzw. es lächerlich zu machen. Aber das enttarnt nur dich.
Powerwall Thorsten meint
@ Ebikerin
Bei welchem der zahlreichen Nicks der Bürogemeinschaft sollte ich mich bitte entschuldigen – und für was genau?
Bei David dem Vorschreibetling?
Bei Ebikerin?
Bei Aztasu? (Heute im Urlaub)
Beim Ingenieur (FH)?
Powerwall Thorsten meint
@ Herr Ingenieur (FH)
Mir kommen die Tränen (vor Lachen) ob solch abstruser Annahmen und Schlußfolgerungen.
Aber hey, ich wähle am Sonntag einfach trotzdem den Cem – mit beiden Stimmen.
Der Rest meiner „homophoben, mindestens rechtspopulistischen und Klimawandel leugnenden Familie tut das übrigens aller Wahrscheinlichkeit (Wahlgeheimnis) auch.
So viel zu deiner Schwurbelansprache
M. meint
Reden kannst du hier viel, Gärtner.
Future meint
Norwegen und China sind natürlich seit vielen Jahrn schon viel weiter bei der ganzen Transformation. Da muss man den Leuten nicht mehr erklären, warum Elektroautos so gut sind. Da ist das alles schon Alltag. Natürlich hat Tesla da als etablierter Hersteller auch mehr Vertrauen als ein elektrischer Newcomer wie VW.
eBikerin meint
„Natürlich hat Tesla da als etablierter Hersteller auch mehr Vertrauen als ein elektrischer Newcomer wie VW.“
Ach darum sind ja von den Top 10 all Time auch nur 5 aus dem VW Konzern.
ach und weist du was besonders lustig ist – wenn man die 5 Zusammenrechnet – dann ergibt das ziemlich genau die selbe Summe wie TY und T3 zusammen.
ach und dann gibts da noch die beliebte Statistik Seite wo man nach Marketshare filtern kann – hm ja der VW Konzern ist echt ganz weit hinten in Norwegen.
Future meint
Dann ist ja alles gut und VW soll endlich ein paar mehr Elektroautos bauen, als sie für die Quote »müssten«. Stattdessen bauen sie sich zu 90 Prozent Verbrenner und vergiften weiter schön verlässlich die Welt. Da stimmt etwas nicht mit Wolfsburg. Tesla macht das besser.
M. meint
„Tesla macht das besser.“
Nein, Tesla verkauft seine Emissionsrechte an andere Hersteller, nimmt damit die Emissionen auf die eigene Kappe und ermöglicht anderen Herstellern, mehr Verbrenner zu bauen.
Tesla’s Einfluss ist damit bilanziell NULL.
Wenn man mal genauer hinschaut, als Fans das tun, würde man sehen, dass es EM nicht um das Klima geht: für seine xAI Rechenzentren baut er gerade Gaskraftwerke im Dutzend und schießt damit Millionen Tonnen CO2 in die Luft.
Nicht PV, nicht Wind. Gas. Nicht für etwas wichtiges, für die Verdummungsmaschine.
Das ist der Weltenretter, an dessen Lippen ihr hängt.
brainDotExe meint
Future
Das ist dein Denkfehler. Den Käufern ist es relativ egal, welchen Antrieb das Auto hat.
Da VW mit Verbrennern nunmal noch mehr Marge macht als mit Elektroautos ist es deren berechtigtes Interesse auch noch ausreichend viele Verbrenner zu kaufen und Elektroautos nicht zu verschleudern.
Future meint
@M., ich bin auch kein Freund der Quoten. Damit soll halt den Unternehmen die Transformation schmackhaft gemacht werden. Ich bin für strikte Zulassungsverbote von Verbrennern. China macht das mit einer Lotterie. So könnte das viel effektiver gestaltet werden: Jede Kommune bestimmt einfach selbst, wieviele Verbrenner sie im Jahr noch (mit hoher Sondersteuer) genehmigt. Reine Elektrofahrzeuge dürften dagegen unbegrenzt zugelassen werden. Alles könnte ganz einfach sein.
Man muss mit dem retten der Welt bei sich selber anfangen und nicht immer ablenken und auf andere zeigen. Das ist beim Automobil nichts anderes als beim Fleischkonsum.
M. meint
Klar, macht Zulassungsverbote für Verbrenner. Hab ich doch kein Problem damit.
Aber vielleicht sollte man ausländischen Schein-Rettern unserer Welt auch Wahlbeeinflussung sowie Falschmeldungen auf Social Media (auch eigenen) bei Strafe untersagen. Wenn wir schon bei Verboten sind.
Der, der hier bei der Weltrettung immer in Richtung Musk schaut, bin nicht ich, das ist „AndiEE“. Falls du das also mal kritisieren möchtest – jetzt weißt du, wo.
Envision meint
Da ist doch Tesla auch auf dem absteigende Ast
Man darf nicht vergessen mit der Steuerpolitik auf Verbrenner und Strompreis unter 8cent sind im Ölstaat Norwegen! (mit Öl Gas Giganten wie Equinor mehrheiltlich im Staatsfondbesitz aber auch Anker BP) – vermutlich die meisten „early Adopter“ im BEV Bereich in ganz Europa, da dürfte eine – alte große Tesla Base sein – allein aus der BEV Historie sein, der TeslaBjorn nur als Beispiel.
Powerwall Thorsten meint
Du hast schon verstanden wie Influencer Geld verdienen, oder?
Bestes Beispiel aus Deutschland ist ja wohl Car Maniac der hat am Anfang mit Tesla viel Geld verdient und dann geschnallt, dass man hierzulande sogar mehr Geld verdienen kann, wenn man sich gegen Tesla positioniert. So einfach ist die Erklärung manchmal.
M. meint
Er hat wohl weniger in Tesla investiert als du – sonst müsste er heute die gleichen Töne spucken wie du.
Da hat er wohl was richtig gemacht.
Tim Leiser meint
Oder Nico Piquette (?). Der hat mal in einem Video gesagt, dass er mit seinem Store für Tesla-Zubehör in einem Monat so viel Geld verdient, wie als Auto-Youtuber im ganzen Jahr. Der kassiert durch das überholen von TESLA gleich doppelt. Und wie witzig es immer ist, dass in den Kommentarspalten ihm die größte Neutralität zugesprochen wird, weil er ja nicht von Tesla bezahlt wird. Ich lach mich knapp
Powerwall Thorsten meint
Tja Tim,
Thema Quellenkritik ist glaube ich bei uns in Geschichte /Gemeinschaftskunde schon in Klasse 6/7 :-) wichtig gewesen.
Follow the money
M. meint
Du musst von diesem Stoff runterkommen.
Wenn in Norwegen Neuwagen eher privat und dann „25x mal so viele Tesla“ verkauft werden – dann kann man das hier doch auch machen.
Niemand, wirklich niemand, wird zum Kauf eines Firmenwagenrückläufers gezwungen.
Jeder, der das so machen will wie die Leute in Norwegen, kann das hier auch so machen. Vielleicht wissen die Leute das nicht. Aber sobald sie es wissen, kaufen sie morgen 25x mal so viele Tesla.
Das hat nichts mit Politik zu tun. Ganz, ganz sicher nicht. Auch, dass die Zahlen eingebrochen sind (in Europa insgesamt, hat nichts damit zu tun. Dass das zeitgleich kam mit dem strammen rechten Arm und Liveschaltungen zur a*d – reiner Zufall.
Norwegen, übrigens, 2 Fakten:
1) fast alle Neuwagen dort sind elektrisch, Marktanteil Tesla: 16,x%
2) auch dort gibt es Rechtspopulisten, die ca. 28% der Sitze im Parlament haben
Ich will ja jetzt nichts unterstellen, aber wenn man als Rechtspopulist schon elektrischen fahren „muss“, weil das nur so geht… ach, da kommst du jetzt selbst drauf.
Future meint
Deshalb kaufen die Norweger so gern den VW. Den 28 Prozent wird der Gründungsmythos von VW gut gefallen. So ist der Gigant das geworden, was er ist.
M. meint
Vielleicht wirfst du jetzt etwas durcheinander.
28% ist mehr als 26% (und viel mehr als 16), und die Wähler anderer Parteien kaufen auch Autos.
Wenn ich bei VW schaue, kann ich keine politische Richtung erkennen.
Bei Musk kann ich das.
Und du kannst das auch, falls du nicht mit dem Kopf in einer Waschmaschine lebst.
Powerwall Thorsten meint
@ Herr Ingenieur (FH)
Hast du an deiner „Hochschule“ gelernt die Welt einfach in schwarz und weiß zu unterteilen oder war es eher grün und braun?
M. meint
Bei dir stand offensichtlich nur „um den heißen Brei reden“ auf dem Lehrplan.
Immer dann, wenn es um die Fakten geht, kommst du mit irgendeiner Ablenkung.
Hier „grün“ reden, aber im Kopf ist dir „braun“ doch ganz genehm.
Hauptsache, du musst dir nichts eingestehen, was deinen Helden angeht.
Tim Leiser meint
Bei mir hat Tesla in den letzten 8 Jahren Unendlich % mehr Autos verkauft, als ALLE anderen Auto- Flugzeug- und Bootshersteller ZUSAMMEN. Ich weiß nur nicht, was das damit zu tun hat, dass ich gespannt bin, ob die Fabrik jetzt so stark ausgelastet ist, dass sie erweitert wird, wie Musk es in Aussicht gestellt hat, es zu sein, wenn nur die linksextremen Gewerkschaften nicht gewinnen.
Tt07 meint
Davon ab, dass diese Aussage wieder aus der Luft gegriffen ist, wer ist man und wer ist wir? Du und Dein Nachbar?