Mit der Auslieferung von vier Millionen vollelektrischen Fahrzeugen verkündet die Volkswagen Group einen Meilenstein ihrer Elektrifizierungsstrategie. 2025 habe man weltweit zu den Top-5-Herstellern von Vollstromern gehört und sei im Heimatmarkt Europa klarer E-Marktführer mit einem Marktanteil von rund 27 Prozent gewesen, so der Konzern.
2013 wurde mit dem VW e-up! das erste rein elektrische Serienfahrzeug des Konzerns eingeführt, 2014 kam der VW e-Golf dazu. Ab 2019 folgte eine markenübergreifende Produktoffensive auf Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB), die zu deutlichen Volumensteigerungen führte. „Bis heute wurden rund drei Millionen Konzern-Fahrzeuge auf der MEB ausgeliefert, damit ist sie die führende Elektro-Plattform des Konzerns“, berichten die Wolfsburger.
Die Volkswagen Group hat mit ihrer Produktoffensive über alle Marken hinweg in den vergangenen beiden Jahren ihr Portfolio erneuert und rund 60 neue Modelle auf den Markt gebracht. Rund ein Drittel davon hat einen vollelektrischen Antrieb. „Die Konzernmarken bieten ihren Kunden aktuell allein im Pkw-Bereich mehr als 30 reine E-Fahrzeuge an, vom Kompaktfahrzeug bis zum Luxus-SUV“, erläutert das Unternehmen. „Hinzu kommen vollelektrische Lkw und Busse der Traton-Marken Scania, MAN, International und Volkswagen Truck & Bus. Damit verfügt die Volkswagen Group über eines der umfassendsten BEV-Portfolios der Automobilindustrie.“
Im laufenden Jahr baue man das Angebot weiter aus und bringe erneut mehr als 20 neue Modelle auf die Straße, rund die Hälfte davon vollelektrisch. Darunter seien wegweisende neue Elektro-Modelle in China und die „Electric Urban Car Family“ in Europa, bestehend aus vier vollelektrischen Fahrzeugen im Einstiegssegment.
E-Produktionsnetzwerk umfasst mehr als 20 Standorte
Die Volkswagen Group fertigt ihre vollelektrischen Fahrzeuge in mehreren europäischen Märkten, in China, in den USA und in Brasilien. Mit rund 77 Prozent wurde der Großteil der vier Millionen Elektroautos im Heimatmarkt Europa hergestellt. Hier befinden sich mit Emden, Zwickau, Hannover, Bratislava, Mlada Boleslav, Ingolstadt, Neckarsulm, Leipzig, Zuffenhausen, München und Södertälje elf E-Fahrzeug-Produktionsstandorte.
Mit Pamplona und Martorell stehen zwei weitere Standorte in den Startlöchern, hier laufen künftig die Modelle der Electric Urban Car Family der Brand Group Core vom Band. Auch im Stammwerk der Marke Volkswagen in Wolfsburg laufen die Vorbereitungen für den Einstieg in die Elektrofahrzeug-Produktion, ebenso im Bentley-Werk im englischen Crewe.
Im weltgrößten Elektromarkt China wurde jeder fünfte Vollstromer des Konzerns gebaut. Dort gibt es die vier Fertigungsstandorte Anting, Foshan, Hefei und Changchun. In den Werken Chattanooga und Tulsa in den USA wurden rund drei Prozent der bislang ausgelieferten E-Fahrzeuge produziert. In Brasilien ist vor Kurzem im Werk Sao Paulo die Produktion vollelektrischer Nutzfahrzeuge angelaufen.
95 Prozent der Elektrofahrzeuge wurden in Kernmärkten Europa, China und USA ausgeliefert
Die drei E-Fahrzeug-Kernmärkte stehen auch bei den Auslieferungen mit rund 95 Prozent klar im Mittelpunkt. Mehr als zwei von drei rein elektrischen Fahrzeugen wurde an Kunden in Europa übergeben (68 %). Wie bei der Produktion entfielen auch bei den Auslieferungen 20 Prozent auf China. Rund 8 Prozent der Fahrzeuge ging in die USA. Alle weiteren Märkte zusammen kamen auf 5 Prozent.
Marken-Schwerpunkt im Volumensegment
Mit rund 72 Prozent entfiel die klare Mehrzahl der Elektrofahrzeuge auf die Markengruppe Core, die im Volumensegment aktiv ist. Mit rund zwei Millionen Fahrzeugen kam rund die Hälfte aus der Marke Volkswagen Pkw. Es folgten Škoda mit 480.000 Einheiten, Seat/Cupra mit 230.000 Einheiten und Volkswagen Nutzfahrzeuge mit 140.000 Einheiten.
Die Markengruppe Progressive steuerte rund 22 Prozent aller E-Fahrzeuge bei. Dabei handelt es sich um 870.000 Audi-Modelle im Premiumsegment. Rund sechs Prozent der reinen E-Fahrzeuge wurden in der Markengruppe Sport Luxury ausgeliefert. Dies waren 250.000 Porsche-Fahrzeuge, die die Sportwagenmarke an ihre Kunden übergab.
Die Markengruppe Trucks stand für insgesamt rund 0,3 Prozent der Vollstromer-Auslieferungen, das entspricht rund 11.000 Fahrzeugen.
Kompaktklasse und SUV-/Crossover-Modelle am beliebtesten
Beliebtestes Fahrzeugsegment bei den Elektrofahrzeugen war mit einem Anteil von rund 70 Prozent die Kompaktklasse. Dazu gehören Fahrzeuge in der Größe der VW-Modelle ID.3 und ID.4, des Škoda-Modells Enyaq, des Cupra Born und des Audi Q4 e-tron.
Bei den Aufbauarten lagen Fahrzeuge mit einer SUV- oder Crossover-Silhouette ganz oben in der Käufergunst. Mehr als jedes zweite E-Fahrzeug fiel in diese Kategorie.
Die folgende Liste zeigt eine Übersicht der 10 beliebtesten reinen Elektrofahrzeuge der Volkswagen Group, auf die zusammen mehr als 80 Prozent der bisherigen Auslieferungen entfielen (in Tausend Fahrzeugen):
- VW ID.4/ID.5: 901
- VW ID.3: 628
- Audi Q4 e-tron (inkl. Sportback): 387
- Škoda Enyaq (inkl. Coupé): 352
- Audi e-tron/Q8 e-tron (inkl. Sportback): 255
- Porsche Taycan (inkl. Turismo): 177
- Cupra Born: 172
- VW e-Golf: 152
- VW ID. Buzz (inkl. Cargo): 132
- VW ID.7 (inkl. Tourer): 132
Schon Ende Februar hatte die Marke Volkswagen gemeldet, ihr zweimillionstes vollelektrisches Fahrzeug an Kunden ausgeliefert zu haben.


Wasco meint
Freut mich zu lesen.
Interessante Daten im Artikel.
Die 5 Millionen können kommen.
Vielen Dank fürs dranbleiben an der Elektromobilität.
R2D2 meint
Habe ich richtig gelesen, die brauchen 30 verschiedene Modelle um diese Verkaufszahlen zu erreichen?
…..
Discounter leben von 700 Artikeln im Laden. REWE Edeka und co brauchen schon 4.000 Produkte. Kaufland bietet 8.000 Produkte an.
Die DDR hatte nur den Trabi. ähnlich Tesla, die bieten noch ein MY zusätzlich an.
MK meint
@R2D2:
Zum einen sind Sie da vielleicht nicht mehr ganz auf aktuellem Stand. Auch Aldi und Lidl werben mittlerweile mit über 4.000 Produkten im Sortiment jeden marktes, kaufland eher mit über 20.000 ;)
Und ansonsten sind da ja längst eingestellte Modelle wie der eGolf, der eUp! usw. eingerechnet und zum anderen sind es ja keine komplett eigenständigen Modelle: die meissten basieren auf der MEB Plattform und teilen sich Motoren, Akkus, Software und diverse weitere Bauteile. Ein Skoda Enyaq und ein Audi Q4 sind eigentlich VW ID.4 mit anderem Design…auch der Elroq von Skoda wiederum ist eigentlich bis zur C-Säule identisch mit dem Enyaq (ein Model Y in China mit langem Radstand unterschedet sich also mehr vom herkömmlichen Model Y als ein Enyaq vom Elroq…es ist also eine reine Sache, wie der Hersteller die Benennung zusammenfasst). Und ein Cupra Born ist bis auf die Optik ein VW Id.3…um nur einigen Beispiele zu nennen.
Darüber hinaus sieht man ja, wo es hingeht: In Europa war Tesla mega erfolgreich, so lange es eben keine Modellvielfalt der Konkurrenz hatte: Wer ein eAuto mit Reichweite wollte, musste halt eine Limousine (Model 3) oder ein SUV Coupe (Y) nehmen. Mittlerweile gibt es aber auch deutlich kürzere Kompaktwagen (ID.3/Born), Steiheck SUV (ID.4/Enyaq), Familienvan (ID.Buzz), Transporter (Crafter/TGE…die übrigens auch wieder baugleich sind), Busse (LionsCity) oder LKW (TGX). Ergebnis: In Europa, wo diese komplette Palette verfügbar ist, übersteigen die VW-Verkäufe die von Tesla mittlerweile um ein vielfaches.
Future meint
Die deutschen Discounter sind ein Erfolgsmodell. Sie gelten heute weltweit als führend im Niedrigpreissektor und expandieren in viele Länder. Lidl (Schwarz-Gruppe) ist weltweit nach Umsatz mittlerweile der viertgrößte Einzelhändler und übertrifft Aldi beim globalen Umsatz. Die Schwarz-Gruppe erzielte 2023 einen Umsatz von 125,5 Mrd. Euro. Aldi (Nord + Süd) erzielte 2023 einen weltweiten Umsatz von 112 Mrd. Euro. (Quelle GTAI)
Wenn das mit den Autos weniger wird, dann wird es mit dem Foodbereich eben immer besser.
Mary Schmitt meint
Ich würde den Trabbi mit Tesla nicht vergleichen, obwohl die Museumstechnik beiden gemein ist. Der Trabbi war aber symphatisch.
Paule meint
Du bist der deutsche Sprache nicht mächtig?
Hauptsatz: man kann nicht vergleichen
Nebensatz: Gemeinsamkeit herausgearbeitet
Zweiter Satz: Unterschied im Ergebnis des Vergleiches festgestellt.
Das ist genauso absurd wie die Behauptung, man könne Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
Daniel meint
Und du kannst nicht lesen. Er hat nicht geschrieben, dass man sie nicht vergleichen kann, sondern, dass er sie nicht vergleichen würde.
Powerwall Thorsten meint
@ Daniel
Möchtest du außer auf der semantischen Ebene auch noch etwas zum Thema beitragen?
Du könntest zum Beispiel festgestellt haben, dass die gesamte Volkswagen Gruppe gestern in Norwegen von einem Mitbewerber überholt wurde, was die BEV Verkäufe in Q1 2026 betrifft
Futureman meint
Habe ich richtig gelesen, die brauchen 30 verschiedene Modelle um diese Verkaufszahlen zu erreichen? Wie kann das wirtschaftlich sein? Kein Wunder, das sie nicht daran interessiert sind, die Verkaufszahlen schneller hoch zu bekommen. Da schaffen andere Hersteller mit nur 2 Modellen wesentlich mehr Verkäufe.
Wo bleibt endlich der oft versprochene Volkswagen, der ideal für den Großteil der Nutzer ist und dabei finanziell noch leistbar? Daran besteht anscheinend kein Interesse und das Feld wird anderen überlassen.
Immerhin positiv: 4 Millionen Verbrenner weniger aus dem Konzern, der das Wort Abgasschwindel quasi erfunden hat.
Mary Schmitt meint
Immer dieselbe Leier. Sei froh, dass VW nicht alle MEB-Modelle unter einem Code angemeldet hatte. Das wäre ohne weiteres möglich gewesene und dann wäre Tesla seit Jahren in keiner Einzelwertung mehr vorne gewesen. Und das weißt du auch!
Ein Auto braucht sowieso eine Karosserie und ob die aus der Presse rechts oder links kommt, ist egal. Kostet in den Größenordnungen nichts mehr. Ermöglicht aber zwischen 30 k und 100 k für das gleiche zu nehmen. Genial.
Daher hat Tesla das nicht. Sie hatten das Model 3 fehlkonstruiert, ohne Heckklappe, daher konnten sie Jahre später nicht das Model Y auf gleiche Basis setzen. Egal, meinte Musk, dann druckgießen wir dort eben. Klappte aber nicht wie gewünscht, es geriet nur ein Gußteil mit den Innenkotflügeln hinten. Und auch da gab es schnell Probleme, dass man nach Riesenfresse von Musk „the machine that builds the machine“ schnell nichts mehr davon hörte.
Powerwall Thorsten meint
Und wieder einmal kommt von der Bürogemeinschaft nur FUD denn sie haben von Tesla keine Ahnung.
Facts statt FUD:
Das Model Y beststand schon immer aus einem vorderen und einem hinteren Gigacasting
Das Model bei seit 2025 übrigens auch.
Aus diesem Grunde stellen übrigens zunehmend mehr Hersteller auf diesen Prozess um.
Mary Schmitt meint
Nichts davon stimmt. Was aber stimmt ist, dass Tesla das Zulassungs-Low vom Jahresbeginn 2025 in diesem Jahr noch einmal geschafft hat, zu unterbieten: 2026 bis heute nur 25.451 Tesla in ganz Europa. A total bloodbath, war der Kommentar.
Paule meint
Ach, weil du bloodbath erwähnst:
Tesla Absatz Russland=0
Volkswagen=100.000 +
Die Porsche-Autohäuser in Moskau sind voll mit Neuwagen.
Im Jahr 2024 wurden in Russland insgesamt über 900.000 Autos chinesischer Marken verkauft. Chinesische Jetta-Modelle zählen zu den am häufigsten importierten.
Warum stoppt VW diesen Handel nicht?
Andi EE meint
@David&Marxy
„… diesem Jahr noch einmal geschafft hat, zu unterbieten: 2026 bis heute nur 25.451 Tesla in ganz Europa. A total bloodbath, war der Kommentar.“
Dann hast du Zahlen parat, mit denen Tesla jeweils in den ersten Monaten des Quartals die Exportmärkte bedient? Nur wenn man die Zahl auch noch kennt, kann man sagen, wie gut es gelaufen ist. Verstehst du das, oder bist du zu dumm für diese einfache Logik?
Von Shanghai weiss man es ja genauer, jetzt hört man von Australien und Südkorea Rekordabsatzzahlen (wahrscheinlich Thailand auch) … und die China-Zahlen sind nicht besonders gut. Das ist dem simplen Umstand geschuldet, dass bei Quartalsanfang die Exportmärkte bedient werden.
Ihr und die Journalie, dann die „Horrorzahlen“ aus den Heimmärkten publizieren. Es ist so abartig dämlich. Es ist nicht so wie bei euren OEMs, die den Händlern den Platz füllen und die Ware dort über Monate mit Eigenzulassungen als verkauft, herumsteht.
Und Grünheide exportiert auch einen Anteil nach ME, Türkei, Kanada, … Wieviel es prozentual ist, weiss ich nicht. Aber die Zahl aus Europa ist ja nur ein Teil von dem was tatsächlich produziert wurde. Es macht als null Sinn, sich so freakig wie du aufzuführen, weil du einen grossen Block an verkauften Teslas gar nicht erfassen kannst.
MK meint
@Futureman:
Und die Konzentration auf 2 Modelle bringt mir was, wenn ich als Kunde einen Kleinwagen, einen Familienvan, einen LKW oder einen Bus brauche?
Wenn sich jeder Hersteller nur auf die beiden Modelle beschränken würde, die das größte Volumen versprechen, wäre das Automobil wohl am Ende, weil immer mehr Leute sich notgedrungen Alternativen suchen würden und Straßenbau in der Politik keinen Rückhalt mehr finden würde…
PS: Übrigens sind es viel weniger Modelle…Sie haben auch Nachfolger und Vorgänger (eGolf/ID.3) und baugleiche Schwestermodelle einzeln gerechnet. Z.B. sind sich ein Elroq und ein Enyaq ähnlicher als ein Standard-Model Y und ein verlängertes Model Y als Siebensitzer in China.
Paule meint
Was ist das für seltsame Agumentatuon? Für dich muss ein Hersteller alle Sparten bespielen? Okay, dann hätte ich gerne eine VW-Powerwall zu VW Solaranlage für meinen VW-BEV-Pickup. Waaass, haben die nicht?
MK meint
@Paule:
Natürlich muss das nicht jeder Hersteller tun. Aber irgendwer muss es halt schon tun und wer nicht nur ein Nischenanbieter für eine bestimmte Zielgruppe sein will, muss halt schon auch mehrere „Nischen“ bedienen…
PS: Natürlich verkauft Ihnen VW über 100%ige Tochtergesellschaften wie Elli auch Solaranlagen, Wallboxen usw. Also: Doch, haben die. Und übrigens auch Fahrdienste (Moia), Autovermietungen (u.a. Europcar, Buchbinder), Motorräder (Ducati), eine eigene Bank, bei der Sie auch ein privates Girokonto, ein Aktiendepot und ein Kredit für Ihr Haus bekommen und ein paar hundert andere Tochtergesellschaften, die Ihnen, wenn Sie es wollen, z.B. auch Würstchen verkaufen, einen eigenen Kartendienst als Aternative zu Google Maps anbieten (here) und natürlich ist man über die Ionity-Beteiligung auch im Schnelllademarkt aktiv. Die Kopenhagener U-Bahn ist übrigens auch von einer VW-Tochtergesellschaft designt.
Einen elektrischen Pickup haben die dann zwar nicht, aber welche elektrischen Pickups gibt es denn in Europa? Pickups sind einfach für den europäischen Markt kein relevantes Produkt. Kleinwagen und Familienvans aber eben schon. Ich meine: Den Tesla Cybertruck, auf den Sie ja offensichtlich anspielen, können Sie in Europa ja auch nicht kaufen….und wenn Sie bei VW alle auch seit Jahren eingestellten Elektromodelle mitzählen, müssen Sie das bei Herstellern wie Tesla natürlich auch tun. Dann komme ich da auch auf 7 Modelle wenn ich mich nicht verzählt habe und nicht auf 2.
EVrules meint
Und das wäre ohne Diess nicht möglich gewesen.
So viel auf ihn geschimpft wird, so richtig war die grundsätzliche Entscheidung!
Rene meint
Korrekt – Herbert Diess hat den radikalen Wandel bei VW eingeläutet – persönlich hätte ich bei VW niemals ein Auto gekauft – sehr wohl aber bereits einige EV’s von VW
hu.ms meint
Er hat aber leider dem Normalo-VWgroup-käufer zu viel wisch und slide zugemutet.
Wird dieses jahr endlich bei den ID korrigiert.
Ich hatte kein problem damit, da ich zu einer fleciblen minderheit gehöre.
Mary Schmitt meint
Falsch! Es wurden die Weichen als „Roadmap E“ 2017 gestellt. Auf der IAA 2017 gab Müller bekannt, dass der Konzern das gesamte Portfolio bis 2030 elektrifizieren wolle. Es wurden damals Batteriezellen-Aufträge für 50 Milliarden ausgeschrieben. Eines der größten Beschaffungsvorhaben der Industriegeschichte. Ebenso wurde der Entwicklungsauftrag für die MEB ausgelöst, eine Plattform, die markenübergreifend genutzt werden sollte.
Es will zwar niemand, dass das so ist, aber es war so. 50 Milliarden für Batteriezellen 2027. Das war unvorstellbar. Kann man alles nachgucken.
Mary Schmitt meint
50 Milliarden für Batteriezellen 2017…muss es natürlich heißen.
Jörg2 meint
Die VW Roadmap E von 2017 ist in den wesentlichen Punkten gescheitert.
Bis 2025 sollten im Konzern 80 neue BEV eingeführt werden (Modelle, nicht Stückzahl).
Bis 2025 sollten 25% der Neufahrzeuge vom Konzern BEV sein.
Die Scheiterungsgründe sind vielfältig.
Intern:
Die ID-Fahrzeuge wurden nicht im erhofften Umfang vom Markt angenommen. Umfangreiche, margendrückende Vertriebsmaßnahmen mussten eingeleitet werden.
Die hauseigene Softwareentwicklung gilt nun als vollkommen gescheitert.
Die BEV-Produkte waren/sind im Großmarkt China praktisch nicht absetzbar.
Die Preisabsenkung auf 20.000 EUR (Europapreis) konnte nicht realisiert werden.
Extern:
Veränderungen im globalen Handel wurden nicht rechtzeitig erkannt und es wurde nicht erfolgreich gegengesteuert.
Auf Knappheiten in der Zulieferkette war man nicht vorbereitet.
Corona.
Klar, man kann solche Investionssummen von 50 Mrd auch positiv bewerten. Die kaufmännische Bewertung von „Geld ausgeben“ sollte klar sein = bitte so wenig wie möglich. Offenbar lies der damalige Konzernzustand ein kleineres Paket, zwecks Aufholung der Entwicklungsrückstände, nicht mehr zu.
Mary Schmitt meint
Abgesehen davon, dass deine Informationen falsch sind werden Zahlen immer den Gegebenheiten angepasst. Das nennt sich Management. Sonst wäre es ein 10-Jahres-Plan. Das hat sich ja nicht einmal als 5-Jahres-Plan durchgesetzt.
Übrig bleibt, dass bis heute hilfreiche Großverträge mit namhaften Zellherstellern zu einem ungewöhnlich frühem Zeitpunkt geschlossen wurden. Kein Wunder, dass sie bessere Bande zu VW als zu anderen halten. Und die erfolgreichste BEV-Plattform der Welt wurde 2017 bereits aufs Pferd gesetzt. Die einzige Plattform, die sogar zwei Mitbewerber gekauft haben und die Europa dominiert und VW im Bereich BEV zum erfolgreichsten Hersteller in den Top 5 macht.
Paule meint
„Abgesehen davon, dass deine Informationen falsch sind werden Zahlen immer den Gegebenheiten angepasst.“
Diese Lachnummer war mal ein schöner Tagesanfang.
„Lass uns unrealistische Ziele setzen. Wir korrigieren das dann an dern tatsächlichen Gegebenheiten“
hu.ms meint
Mary,
schreib doch mal was von den Jörg2 punkten falsch ist !
Weiter war nur die grundsätzliche BEV-planung schon vor Diess.
Die ID-details wie die unglücklichen slider am lenkrad hat dieser zu vertreten.
Paule meint
Ich bin etwas vergesslich, wer hat sich hier in den letzten Tagen über nicht eingelöste „Versprechen“ aufgeregt?
Irgendwer wollte doch 2020 irgendwen bei dem BEV überholt haben….. ach verd.xx wer war das? Das ganze untermauert von Studie des Chemnitz automotive Institut, die Vollprofis von AMZ und automotive Thüringen mit dabei. Jetzt schaue ich vorsichtig mal in den Kalender was wir für ein Jahr haben….
David meint
Nachdem bei deinem Lieblingshersteller die Chancen ganz klein wurden, scheint deine neue Strategie zu sein, für Andere Ziele im Nachhinein zu erfinden, die irgendwer versprochen hat und die nicht erfüllt wurden. Cringe!
Paule meint
Na, da hast du doch schon zweimal was geschwindelt. Einmal war es nicht irgendwer, und das mit den kleinen Chancen, vielleicht in deinem Kosmos. Das Internet vergisst nicht vor allem nicht die ganzen Großklappen und ihre Prophezeiungen, wann wer wen überholt hat. Ich nehme an, ich brauche hier nur etwas zurückspulen und du bist auch ganz vorne mit Fahne dabei.
hu.ms meint
Paule:
2020 wollte die VW-group im jahr 2022 tesla beim BEV-jahesabsatz überholen.
Noch 2023 wurde bei tesla von 20mio. verkäufen geschrieben.
Bei beiden: war wohl nix !
Fred Feuerstein meint
„Noch 2023 wurde bei tesla von 20mio. verkäufen geschrieben.“ Wo humsi, wo steht das im Geschäftsbericht?
Mary Schmitt meint
Dafür ist 2026 für Tesla in Europa nach zwei Monaten schon im Eimer. 25.451 Neuzulassungen. Der Hersteller schafft sich ab.
Paule meint
….. und jeder einzelne tut dir richtig, richtig weh.
hu.ms meint
Fredi,
steht nicht im geschäftsbericht – genausowenig wie die VW-aussage.
Es wurde von massgeblichen leuten der jeweiligen firma gesagt !
Fred Feuerstein meint
„Noch 2023 wurde bei tesla von 20mio. verkäufen geschrieben.“
Wo wurde es bei Tesla geschrieben. Das war dein Zitat. Oder stimmt das etwa nicht? Wäre ja bei dir nichts neues.
hu.ms meint
Hier bei den beiträgen wurden tesla-MA und auch Elon zitiert.
Eben genauso wie VW-MA.
Beide hersteller lagen ebenbürtig einfach völlig daneben !
Future meint
Wer sich von VW etwas verspricht, der bekommt Verbrennung und Vergasung ausgeliefert: 89 Prozent der VWs sind immer noch »Sondermüll« (2025). Es ist ein Witz, was VW uns da verspricht. Aber Verhinderung ist das, was sie gut können. Was für erbärmliche Zahlen sind das von VW. Wann ändert sich das endlich.
brainDotExe meint
Wie kann man nur so überheblich sein…
Auch diese 89% der VW Kunden bekommen das was die wollen.
Stelle dir mal vor, den allermeisten Kunden ist die Antriebstechnik relativ egal und die empfinden das auch nicht als „Sondermüll“.
Haubentaucher meint
Verbrenner vergrößern die primären Geschlechtsteile enorm.
eBikerin meint
“ und Vergasung“
Sorry Future könntest du dich bitte etwas in deiner Wortwahl zurücknehmen?
Ich gehe stark davon aus, dass du damit nicht den Weber 4-Fach Vergaser gemeint hast
Future meint
Ich ärg ere mich sehr über VW. Die feiern sich für 4 Mio. und haben in diesem Zeitraum gleichzeitig mit über 100 Mio. Verbrennern die Welt vergiftet.
Ich kenne keinen Weber. Aber Vergasen und Verbrennen ist das Merkmal der schmutzigsten und uneffizientesten Antriebsart, die ein Hauptverursacher des weltweiten Klimawandels ist. Mit einer unglaublichen kriminellen Energie hat VW auch noch jahrelang ohne jegliches Unrechtsbewusstsein bei seinen Emissionen betro gen und vertuscht. Ich schäme mich dafür, früher mal bei VW eingekauft zu haben. Ich würde sowas heute nie wieder tun.
hu.ms meint
@Future:
Es ändert sich, wenn mehr BEV bestellt werden. Die kapazitäten in Zwickau und Emden sind vorhanden.
Autos sind ein käufermarkt.
Wenn BEV-laden zeitmehraufwand bedeutet wird eben ein stinker gekauft.
Erlebe ich laufend in meinem umfeld.
Joerg2 meint
Tja das sind 2,4 Mio mehr als Tesla.
Paule meint
Lass uns doch auf 24 Millionen aufrunden.
hu.ms meint
Joerg2:
Für welche zeiträume diese zahlen ?
Paule meint
Das schafft VW in einer Woche.
hu.ms meint
Einfach nur lächerlich was du hier wieder mal schreibst !
Jörg2 vergleicht die VW-group-BEV-produktion seit 2020 mit der tesla-produktion nur von 2025 !
Paule meint
Und wozu?
hu.ms meint
Wie immer: keine argumente – nur bla-bla !
Der kommentar ist dein bisheriger tiefpunkt. Wie ich dich kenne, wirst du das sicher noch toppen.
David meint
Absolut beeindruckend für einen alten OEM. Weit vor Toyota, Hyundai, GM, Ford und Stellantis. Beeindruckend sind auch die 177.000 Taycan. Ein Luxusfahrzeug zu einem Luxuspreis. Weiter so!
Paule meint
177.000 Taycan in einem Jahr finde ich jetzt nicht so viel. Ist die Linie da überhaupt ausgelastet? Wie viele haben Sie denn insgesamt schon gebaut?
Jörg2 meint
Ich glaube mal etwas von einem 22% Rückgang in 2025 (vs. 2024) gelesen zu haben. In Summe in 2025 wohl rund 16.500 Stück weltweit, über alle Ausführungen, ausgeliefert.
Paule meint
Haben die nur Januar gearbeitet? 🤣
David meint
177.000 Taycan entsprechen etwa 10 Jahresabsätzen aller Tesla zusammen in Deutschland. Und vom Umsatz her eher 30 Jahresabsätzen. Nur um das mal einzuordnen.
Paule meint
Kannst du das bitte noch für Stuttgart aufdröseln?
David meint
Ich kann es noch mehr in deine Welt bringen: Mehr als ein Jahresausstoß der europäischen Teslafabrik, die ja bekanntlich neben Europa etwa 98 andere Länder vollversorgt. So zumindest die Einlassungen der Fans, wenn man erklärt, wie wenig Tesla Europa indessen abnimmt und dass da irgendwas nicht stimmt.
Paule meint
Also für mich hast du nicht alle Tassen im Schrank. Du vergleichst wirklich Gesamtproduktion mit Jahresproduktion, oder eben abwechselnd mit einem nationalen Markt. Was ist das für ein lächerliches Spiel?
Jörg2 meint
„177.000 Taycan entsprechen etwa 10 Jahresabsätzen aller Tesla zusammen in Deutschland. Und vom Umsatz her eher 30 Jahresabsätzen. Nur um das mal einzuordnen.“
Um das mal einzuordnen:
Die „177.000“ von Porsche ist über alle Produktionsstandorte von Porsche und über den gesamten Produktionszeitraum (seit 2019?).
Um die Tesla-Stückzahlen über alle Produktionsstandorte zu addieren (von mir aus seit 2019) bin ich zu faul.
Future meint
Porsche ist ein Desaster. Aber dafür hat Blume seine Quittung bekommen. Es war ein Abgang wegen Erfolgslosigkeit. Und Blume hat noch nicht einmal seinen Wunschnachfolger durchsetzen können. Blume wurde abgestraft. Natürlich ist es trotzdem bedauerlich, dass die ambitionierte Elektroautostrategie bei Porsche vollkommen gescheitert ist. Mary hat uns in 2025 schon mehrfach erklärt, warum das so kommen musste. Blume hätte auf sie hören müssen.