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Dacia beschleunigt Elektrifizierung der Modellpalette

10.03.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Dacia-Striker

Bild: Dacia

Nach der Vorstellung der neuen Strategie der Renault Group sowie der Pläne der Kernmarke Renault präsentiert nun auch die Tochter Dacia ihre strategische Roadmap für 2030: Vier neue Elektrofahrzeuge, die weiter vorangetriebene Elektrifizierung der gesamten Modellpalette sowie der Ausbau des Modellangebots im C-Segment (Kompakt) mit dem neuen Lifestyle-Kombi Striker sollen die Positionierung „als Maßstab für bezahlbare, essenzielle und robuste Mobilität“ stärken.

Mit der Einführung von vier vollelektrischen Fahrzeugen bis 2030 will Dacia sein Angebot reiner Elektromobilität deutlich ausbauen. Den Auftakt soll in diesem Jahr ein neues Elektrofahrzeug des A-Segments (Kleinstwagen) machen, das auf der Plattform AmpR Small der Renault Group basiert und in Europa hergestellt wird. Das E-Auto sei in weniger als 16 Monaten entwickelt worden und spiegele mit einem Einstiegspreis von unter 18.000 Euro die DNA von Dacia wider, heißt es.

Dacia will die Elektrifizierung zügig auf die gesamte Modellpalette ausweiten. „Schon jetzt ist jedes vierte verkaufte Dacia Fahrzeug elektrifiziert, künftig werden es dank neuer Vollhybridmodelle und intelligenter Elektrifizierungslösungen zwei Drittel der Verkäufe der Marke sein“, erklären die Rumänen. Man verfüge über alle erforderlichen Ressourcen und das nötige Know-how, um dieses Ziel zu erreichen.

Dacia will seine Präsenz im C-Segment (Kompakt) verstärken, der Anteil der Fahrzeuge in dem Segment an seinem Absatzmix soll von derzeit einem Fünftel in den kommenden Jahren auf ein Drittel steigen. Um dies zu erreichen, stellt Dacia den 4,62 Meter langen Striker vor, einen neuen elektrifizierten Lifestyle-Kombi. Die Modellpalette umfasst eine Hybridversion, einen Hybrid 4×4 sowie eine LPG‑Variante. Los geht es bei unter 25.000 Euro.

„Die nächste Modellgeneration des Kleinwagens Sandero wird über eine vollständig multi-energetische Antriebspalette verfügen, die ganz auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zugeschnitten und perfekt auf die Elektrifizierungsstrategie von Dacia abgestimmt ist“, heißt es weiter. „Vor allem aber bleibt der Sandero auch in Zukunft das Maß aller Dinge in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis in seinem Segment. Das ist das Versprechen von Dacia, an dem die Marke weiterhin festhält.“

Dacia werde auch in Zukunft auf Säulen aufbauen, die das Unternehmen einzigartig machen: „seine anerkannte 4×4-Kompetenz, die für alle zugänglich ist, und seine Führungsposition bei LPG-Lösungen“, so die Marke. Mit dieser mittelfristigen Roadmap stärke man seine Positionierung und bekräftige das Ziel, pragmatische, zugängliche und zukunftsfähige Mobilität zu bieten.

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Via: Dacia
Tags: Dacia StrikerUnternehmen: Dacia
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Efahrer meint

    11.03.2026 um 10:05

    Ich finde Hybride sollten endlich aus dieser Elektrostatistik entfernt werden. Das ist Schönfärberei der Statistik. Ohne die ganzen Hybride wären wir in Deutschland noch deutlich weiter zurück hinter Norwegen oder Dänemark, bei denen die BEVs einen deutlich höheren Anteil ausmachen. Du darfst den Leuten keinesfalls die Wahl lassen, ob sie mit Verbrenner oder Elektroantrieb fahren, sonst ändert sich gar nichts und die schwarzen Schafe mit ihrem X5 Hybrid werden weiterhin CO2 ohne Ende produzieren. Auch gute BEVs zum Preis eines Dacia sind möglich, wie gebrauchte Enyaq oder ID.4 beweisen.

    Antworten
  2. Steffen meint

    10.03.2026 um 18:14

    Irgendwie führt der Artikel schwammig in die Irre: Ich dachte ne Weile, der Striker käme auch vollelektrisch (4 Autos) – weiter unten dann nur Hybride. Schade.
    Die Kommentare zeigen, dass nicht nur ich das missverstanden habe.

    Antworten
  3. David meint

    10.03.2026 um 11:30

    Strategisch hin, strategisch her. Bei den BEV gibt es nur den Kleinstwagen aus China, der dann abgelöst wird und sonst ist nichts zu sehen. Überhaupt nichts!

    Antworten
    • EVrules meint

      10.03.2026 um 17:23

      Ja? Der Sandero – und zwar vollelektrisch – wurde bereits bestätigt für 2027, der Duster soll auch folgen – so viel „sonst nichts“ ist das garnicht mal, neben dem Spring-Nachfolger der dann aus Europa kommt.

      Antworten
  4. derJim meint

    10.03.2026 um 11:18

    Ich verstehe das nicht so recht: Warum meint man bei dem Verein, dass man jetzt den sehr praktischen outdoor Kombi Jogger mit 4,54m und dazu noch den weniger praktischen Kombi-Crossover Striker mit abfallender Dachlinie, aber fast gleicher Länge mit 4,62m und weniger Kofferraum im Angebot haben muss? Ich dachte die Kunden von ihnen wollen eher praktische Autos?

    Antworten
    • MK meint

      10.03.2026 um 12:38

      @derJim:
      Oder um Ihre Frage anders zu formulieren: Warum wird der Elektroversion wieder bewusst eine unpraktischere Form gegeben?

      Liegt das etwa daran, dass man eigentlich gar keine eAutos verkaufen will und die nur Alibimäßig anbietet?

      Antworten
      • derJim meint

        10.03.2026 um 13:16

        Schlimmer, den Striker wird es überhaupt nicht als BEV geben so wie auch den Jogger nicht. Es gibt beide nur als Vollhybrid (mit allrad oder ohne) und als reiner Verbrenner mit LPG. Von BEV spricht in dem Segment noch keiner. Die vier Fahrzeuge sind nach meinem Kenntnisstand alle Kleinstwagen oder Kleinwagen: neuer Spring, das Twingo-Derivat von Dacia, Sandero BEV und den Hipster (L7e).

        Antworten
    • XYZ meint

      10.03.2026 um 14:13

      Da sollte man erstmal praktisch definieren.
      Für Schwarzarbeiter und Hobby-Entrümpler mag der Jogger praktisch sein, für die meisten anderen erhöht das strömungsungünstige Heck den Verbrauch und damit die Betriebskosten.

      Antworten
      • derJim meint

        10.03.2026 um 15:17

        Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die Dacias haben viele Qualitäten, aber ich habe noch nie gehört, dass eine etwas bessere Effizienz besonders wichtig für die relevante Käufergruppe sein soll. Ich tippe: wahrscheinlich noch deutlich unwichtiger als die (mittlerweile ganz passable) Optik. Unser Lodgy tut seinen Dienst wirklich gut, er ist sehr geräumig (Kofferraum größer als ein VW Sharan), extrem variabel und robust. Dazu ist er günstig im Unterhalt und war es in der Anschaffung. Außerdem ist er noch überraschend sparsam auf der Langstrecke < 6 Liter/100km E10, aber dafür habe ich ihn nicht gekauft. Eine Augenweide ist er aber eben nicht, muss er auch nicht sein. Aber ein besonderes Interesse der Kundschaft an maximaler Effizienz zu unterstellen finde ich etwas schräg. Aber mal sehen, wie viele sie davon verkaufen. Ist ja nicht der erste Lifestyle-Kombi…

        Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        10.03.2026 um 15:31

        Ixh hatte bis letzten Mai den Jogger als LPG Variante und habe 7,5l LPG auf 100km verbraucht. Das bedeutet Kosten von ca. 7,50€ für 100km.
        Steuer 66€, Vollkasko mit Rabattschutz SF23 660€/Jahr.

        Da muss ich schon ziemlich günstig laden um das zu unterbieten.

        Antworten

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