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Tesla plant 1000 neue Arbeitsplätze im Werk Grünheide bis Ende Juni

23.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 60 Kommentare

Bild: Tesla

Tesla will die Zahl der Beschäftigten in seinem Werk in Grünheide bei Berlin kurzfristig um 1.000 erhöhen. Das Unternehmen teilte mit, dass dort damit 11.700 Menschen arbeiten würden. Als Grund nennt Tesla eine gestiegene Nachfrage. Vor etwas mehr als zwei Jahren waren in dem Werk in Brandenburg rund 12.400 Beschäftigte tätig.

Nach Angaben des US-Unternehmens sollen die neuen Stellen bis Ende Juni entstehen. Tesla erklärte, die Wochenproduktion solle ab dem dritten Quartal um etwa 20 Prozent steigen. Erste Einstellungen seien bereits ab Mai geplant. Zur Begründung hieß es: „Dies ist eine direkte Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach dem Model Y.“ Das mittelgroße SUV-Coupé ist das derzeit einzige in Europa entstehende Modell der Marke.

Darüber hinaus plant Tesla nach eigenen Angaben, im Laufe des Jahres voraussichtlich rund 500 Leiharbeitnehmer in feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse zu übernehmen. Unabhängig davon hat der Konzern die Suche nach mehreren hundert neuen Beschäftigten für die Batteriezellfertigung begonnen. Diese Fertigung soll in der ersten Jahreshälfte 2027 starten.

Die Tesla „Gigafactory“ Berlin-Brandenburg wurde vor rund vier Jahren eröffnet. CEO Elon Musk will die Fabrik ausbauen und nannte als Ziel, „wahrscheinlich den größten Fabrikkomplex in Europa daraus“ zu machen. Die Erweiterung lag wegen der Marktlage bisher in Wartestellung.

Tesla hat kürzlich seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des Jahres veröffentlicht. Im Q1 2026 wurden insgesamt 408.386 Elektroautos hergestellt und 358.023 Stromer ausgeliefert. Das entspricht einem Plus zum Vorjahresquartal von 13 beziehungsweise 6 Prozent. Den größten Anteil hatten mit 394.611 produzierten und 341.893 ausgelieferten Exemplaren die Mittelklasse-Modelle Model 3 und Model Y.

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Via: Süddeutsche Zeitung
Tags: Jobs, ProduktionUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. EVrules meint

    24.04.2026 um 10:10

    Tesla hat keinen wirklichen Absatzplus zu verzeichnen und in allen Hauptmärkten hatte das Unternehmen seit mehreren Jahren Absatzrückgänge zu verzeichnen, bei einem sonst wachsenden Marktumfeld.

    Dass hier mit Kapazitätserhöhungen zu rechnen ist, halte ich für mehr als fragwürdig, vorallem, da die Auslastung weit unter der initialen Planung ist.

    Antworten
  2. David meint

    23.04.2026 um 19:18

    Das war mal wieder unschlau. Jetzt hat man noch mehr Leute in Gefahr gebracht. Als wenn das Model Y nach einem einzigen Monat im Aufschwung seriös eine gute Wachstumsprognose hat. Klar, vorher wurde der Akku fertig angeliefert. Trotzdem hätte ich das vorsichtig mit der bestehenden Mannschaft gemacht. Nur ist das ja auch kein seriöses Unternehmen.

    Antworten
    • Ben meint

      25.04.2026 um 17:28

      VW ist da weitsichtiger, in Wolfsburg sollen bis Ende 2026 nochmals 3000 Arbeitsplätze abgebaut werden und in Emden und Mosel jeweils nochmals 200.

      Antworten
  3. Future meint

    23.04.2026 um 16:59

    Es ist eine gute Nachricht für den Industriestandort Deutschland, dass auch mal jemand Arbeitsplätze schafft statt abzubauen. Umso besser, wenn es dabei auch noch um Zukunftsindustrien wie Elektromobilität geht. So klappt das mit der heimischen Wertschöpfung. Wir wollen mehr gute Nachrichten für Deutschland.

    Antworten
    • Karl von Rosen meint

      23.04.2026 um 19:13

      BMW schafft für die neue Batteriefabrik 3200 Arbeitsplätze, das ist in der Tat eine gute Nachricht.

      Antworten
      • Future meint

        24.04.2026 um 12:11

        Dann sind es doch schon 2 gute Nachrichten. Und es ist natürlich zu begrüßen, dass BMW so eine neue große Fabrik nicht nur in Ungarn baut, sondern auch eine in der Heimat für die gute Zukunft. Jetzt ist eigentlich mal VW dran mit einen guten Nachricht für mehr Arbeitsplätze in Deutschland.

        Antworten
        • Karl von Rosen meint

          24.04.2026 um 18:48

          Die gute Nachricht bei VW ist, dass in Deutschland 250.000 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Aber die 300 Mitarbeiter mehr bei Tesla, gerechnet seit 2024, sind natürlich auch eine tolle Leistung.

        • Future meint

          25.04.2026 um 17:13

          Yep, immer positiv denken. Das gefällt mir. So hat der Abbau von den 50.000 Arbeitsplätzen bei VW und der Wegfall von Produktionskapazitäten doch auch etwas gutes, denn alle anderen können ja so weiterarbeiten wie bisher.

        • Karl von Rosen meint

          27.04.2026 um 15:03

          Niemand arbeitet weiter wie bisher. Du hast schon mitbekommen dass die zunehmende Automatisierung, Digitalisierung, und ganz wesentlich, ein BEV weniger Komponenten benötigt und daher auch weniger händische Arbeit in der Produktion und bei den Zulieferern erfordert. VW ist bei der Elektromobilität Marktführer in Europa und baut diese Kapazitäzen weiter aus. Die 50.000 VW Mitarbeiter, die bis 2030 in den Ruhestand gehen können sind darüber nicht unglücklich.
          Win Win Situation.

  4. MK meint

    23.04.2026 um 16:13

    Für die Leute, die einen Arbeitsplatz bekommen, freut es mich natürlich.
    Die Jubelstimmung bei einigen kann ich aber nicht ganz nachvollziehen: Man peilt nach der Einstellungsoffensive an, inklusive Batteriezellfertigung 700 Mitarbeiter weniger zu haben als vor 2 Jahren ohne Akkuzellfertigung. Das spricht dafür, dass die Auslastung vor 2 Jahren deutlich höher war, als das, was man für dieses Jahr erhofft, hinzubekommen…

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      23.04.2026 um 17:40

      Vielleicht solltest du mal an zunehmende Automatisierung denken – nur so ein Gedanke – glaubst du, der Tesla Boot wird zuerst bei McDonald’s eingesetzt?

      Antworten
      • Tim Leiser meint

        24.04.2026 um 08:00

        Das Tesla Boot wird hoffentlich auf der Spree eingesetzt.

        Aber auch Optimus ersetzt in Texas (!) noch keine menschliche Arbeitskraft, sondern trainiert noch.

        Manchmal beeindruckt es mich, wie naiv Leute sein können. Man muss zu diesem Thema wirklich keine journalistische Hochleistung erbringen, um sich den tatsächlichen Stand anzunähern.

        Und jetzt kommt das Allerbeste: Elon Musk hat jüngst gesagt, dass er die neueste Generation noch nicht zeigen möchte, weil er Angst hat, dass die Konkurrenten durch einer Videoanalyse TESLA kopieren können. Das bedeutet für mich, dass die Technik nicht so Revolutionär sein kann, wenn man durch eine reine Bildanalyse im geschäftsschädigenden Maße die Technik kopieren kann. Im Moment halte ich es aber für viel realistischer, dass da technisch noch lange nicht so viel geht, wie Musk seinen Aktionären verspricht.

        Antworten
      • EVrules meint

        24.04.2026 um 10:07

        Von welchem funktionalen Tesla Bot sprichst du?

        Du meinst nicht zufällig den ferngesteuerten Prototypen, dessen Funktionalität mehr als unterwältigend war?

        Man sollte die eigenen Erwartungen sehr dämpfen – nichts läuft schnell hier, nichts ist auch nur ansatzweise nahe einer Serie, nichts ist bislang erfüllt – das Muster zu anderen Produkten ist erschreckend ähnlich.

        Oder wie war es noch gleich mit dem neuen Roadster?

        Antworten
      • M. meint

        24.04.2026 um 13:17

        Bei McDonalds?
        Ich glaube nicht. Das Zeug ist auch so schon schwer genießbar, sollen die Gäste das dann auch noch kalt essen, weil Robby 15 Minuten eingepackt hat?

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          24.04.2026 um 15:23

          Wenn du jetzt anstatt kompetent versuchst lustig zu sein – ich würde abraten und mich eher schon einmal auf „watch and learn” vorbereiten.

        • M. meint

          24.04.2026 um 19:46

          Ich kann beides, deine Komik ist unfreiwillig, und dein sogen. „Fachwissen“ nur das Echo einer Werbeverkaufsveranstaltung für die Aktie.
          Geschaut habe ich einiges, z.B. als sich der Typ, der Optimus fernsteuerte, die VR-Brille runtergerissen hat. Ich habe Bilder von der HannoverMesse gesehen, wo Roboter einpacken. Langsam. Und Bilder aus China von einem Halbmarathon.
          Von Tesla sieht man hingegen nichts, das nicht ferngesteuert wäre, und erst recht nichts, was andere nicht auch zeigen würden.
          Das wird kein Model S oder Model Y Moment. Wenn Tesla kommt, trifft es auf Wettbewerb, von Tag 1 an.
          Und „Optimus“ wird einer von vielen sein. Halt der mit dem am besten geklauten Namen.

        • Karl von Rosen meint

          25.04.2026 um 20:17

          Wie schlecht der Optimus wirklich ist, sieht man aktuell an Amazon: Die haben sich lieber entschieden mit dem deutschen Unternehmen NEURA Robotics zusammenzuarbeiten.

      • MK meint

        24.04.2026 um 21:45

        @Powerwall Thorsten:
        Wobei Sie mir auch da immer noch die Antwort schuldig sind, wo der Mehrwert in einem Roboter mit Beinen besteht gegenüber einem Kuka-Roboter, der fest montiert ist/auf Rädern unterwegs ist?
        Und wie viele von den Tesla Optimus Robotern haben denn schon ganz konkret Mitarbeiter in Grünheide ersetzen können? Richtig, kein einziger. Von daher hat die gesunkene Mitarbeiterzahl nichts mit Tesla Bots zu tun…und mit Tesla Booten erst recht nicht ;)
        Fakt ist doch: Tesla hat 2025 9% weniger Fahrzeuge abgesetzt als 2024…da können Sie noch so rumdrucksen, das ist einfach Fakt. Von daher macht es auch Sinn, dass man deutlich weniger Mitarbeiter in der Produktion benötigt hat und wenn man es jetzt schafft, die Zahlen wieder hochzupushen und dafür mehr Mitarbeiter braucht, freut mich das für die dortigen Mitarbeiter. Aber nochmal: Es ändert nichts daran, dass man 2025 einfach weniger Autos verkauft hat…

        Antworten
    • Jörg2 meint

      24.04.2026 um 07:24

      „Die Jubelstimmung bei einigen kann ich aber nicht ganz nachvollziehen:…“

      Wenn ich mich recht entsinne, dann sind die mit (nahe) Null Arbeitsplätzen gestartet.

      Nun liegen die bei über 10.000.

      Für den brandenburger Arbeitsmarkt ist das eine Jubelsituation.
      Für die arbeitsplätzeabschaffende deutsche Automobilindustrie der Hinweis, dass es auch anders geht.

      Antworten
      • M. meint

        24.04.2026 um 13:21

        Die arbeitsplätzeabschaffende deutsche Automobilindustrie stellt trotzdem noch weitaus mehr Arbeitsplätze. Und die meisten besser bezahlt…
        Die 10.000 Leute sind vielleicht was besonderes in Brandenburg, weil es dort sonst nichts gibt, an anderer Stelle laufen die jede Stunde durchs Tor.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          24.04.2026 um 13:46

          M

          Was willst Du damit sagen?
          Der freigesetzte Mitarbeiter des dann noch ganz ganz viele Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens kann sich glücklich schätzen?
          Im Gegenzug sollte der (endlich?) einen Job Gefundene in Trauer gehen?

        • M. meint

          24.04.2026 um 19:49

          Du interpretierst zu viel.
          Ich wollte das nur in Relation zur Anzahl der Beschäftigten in dieser Industrie stellen.
          Natürlich sind 10.000 Stellen mehr toll, aber das ist keine einsame leuchtende Insel im nachtschwarzen Meer, wie du das darstellst, sondern ein kleiner Teil, beim Blick auf die Gesamtheit.

        • Paule meint

          26.04.2026 um 08:36

          Tesla ist mit rund 11.000 Mitarbeitenden (Stand April 2026) der größte private Arbeitgeber in Brandenburg.

          Nummer 1. Ganz oben. Top. Der größte. Mit Wachstum.

          Kann man schon honorieren, denke ich.

          „an anderer Stelle laufen die jede Stunde durchs Tor“
          Davon kann sich Brandenburg nichts kaufen. Zumal woanders tendenziell mehr raus-als reinlaufen.

      • MK meint

        24.04.2026 um 21:39

        @Jörg2:
        Für den Brandenburger Arbeitsmarkt ist es also eine Jubesituation, dass Tesla im Herbst 2026 plant, nur noch einige hundert Mitarbeiter weniger zu haben als im Herbst 2024? Wäre es nciht eher eine Jubelsituation, wenn man mehr Mitarbeiter hätte als 2024?
        Natürlich kann ich auch weiter in die Vergangenheit zurückgehen: VW, Mercedes, BMW: Die sind auch alle mal mit null Mitarbeitern gestartet…

        Antworten
  5. E.Korsar meint

    23.04.2026 um 13:10

    @Redaktion
    „Das mittelgroßen SUV-Coupé ist das derzeit einzige in Europa entstehenden Modell der Marke.“
    Nach „das“ im Nominativ bekommt das Adjektiv die Endung -e.

    Antworten
    • Redaktion meint

      23.04.2026 um 13:33

      Korrigiert!

      VG | ecomento.de

      Antworten
      • E.Korsar meint

        23.04.2026 um 14:24

        @Redaktion
        „Das mittelgroßen SUV-Coupé ist das derzeit einzige in Europa entstehende Modell der Marke.“
        Da war ich wohl nicht exakt genug…
        Nach jedem „das“ im Nominativ bekommt das Adjektiv die Endung -e.

        Antworten
  6. LOL meint

    23.04.2026 um 12:25

    kann nicht sein, wie können die das machen ohne die IGM ?

    Antworten
    • Jörg2 meint

      23.04.2026 um 14:10

      Kleine Verschwörungstheorie: Da schleust jetzt die IGM ihre Genossen ein.

      Antworten
    • Miro meint

      23.04.2026 um 14:20

      Wenn die IGM bei der Abstimmung gewonnen hätte, würden sie sich das auf die Fahne schreiben.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        23.04.2026 um 15:55

        Da in Ostdeutschland über 60% der IGM-Mitglieder nicht in Beschäftigung sind (Rentner, Arbeitslose, Vorruheständler) wäre es vielleicht schwer geworden, sich das zu Recht auf die Fahnen zu schreiben. Obwohl, die IGM-Rentner könnten ja dem Ruf dem CDU-/CSU-Politik folgen und endlich mehr arbeiten. ;-))

        Antworten
        • M. meint

          24.04.2026 um 13:24

          Warum sind Rentner, Arbeitslose und Vorruheständler Mitglieder der IGM?
          Hast du dazu Hintergrundinfos?

        • Jörg2 meint

          24.04.2026 um 13:50

          M

          Warum?
          Das musst diese Personen fragen.
          Aber vielleicht ist Dir vorstellbar, dass IGM-Mitglieder altern, krank werden, zum Arbeitsamt müssen…
          Aber wie gesagt/geschrieben: Frag die Betroffenen.

          Heute wieder Freispiel bei Dir?

        • M. meint

          24.04.2026 um 19:51

          Freispiel?
          Und bei dir?

          Nein, ich denke, die IGM ist nicht die Mafia, man kann austreten… zumals als Rentner…

  7. Futureman meint

    23.04.2026 um 12:02

    Ein gutes Zeichen für die Region. Schön, das ein Autohersteller in diesen Zeiten sein Personal aufstockt. Die meisten reduzieren doch eher radikal.

    Antworten
  8. Powerwall Thorsten meint

    23.04.2026 um 12:01

    Dann können ja wenigstens die 1000 besten eines anderen Automobilherstellers unterkommen. Dann bleiben ja nur noch 49.000 Entlassungen offen.
    Das ist doch mal eine gute Nachricht für die 1000

    Antworten
    • M. meint

      23.04.2026 um 14:56

      😄

      Zum Glück hast du alles organisiert:
      – wie man die 1.000 besten aus den 50.000 identifiziert
      – wie man dafür sorgt, dass die nach GH kommen, und sich nicht noch einen anderen Job suchen.

      Antworten
      • hu.ms meint

        23.04.2026 um 17:28

        Wieso anderen job suchen ?
        Fast alle gehen mit abfindung in vorruhestand. Es werden einfach ausscheidende nicht mehr durch neuwinstellungen ersetzt, sonsern nur umgeschichtet. Allerdings müssen vermutlich tausende an anderen standorten arbeiten d.h. umziehen oder kündigen…

        Antworten
      • Kasch meint

        24.04.2026 um 09:51

        Elon kennt in DE und ganz Europa persönlich jedes Startup mit neuen lukrativen Innovationen, Forschungsdurchbrüchen, und findet bei uns auch jederzeit genügend kompetentes Fachpersonal. Alle paar Jahre muss Personal dennoch „ausgemistet“ werden – das macht jeder US-Konzern weltweit von Zeit zu Zeit. Die Hälfte der Neuen sind Externe – wer kompetent ist bleibt – die Guten ins Töpfchen, die Schlechten … – so wird/bleibt man erfolgreich.

        Antworten
        • M. meint

          24.04.2026 um 13:28

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    • MK meint

      24.04.2026 um 12:52

      @Powerwall Thorsten:
      Der Unterschied zwischen einer „Stelle“ und einem „Angestellten“ ist Ihnen bekannt oder?
      Mal ganz konkret: Im VW Werk Baunatal werden rund 3.000 der von Ihnen genannten 50.000 Stellen abgebaut: Vor Allem im Bereich Getriebemontage und Gießen von Kurbelgehäusen für Verbrennungsmotoren. Parallel werden im Bereich Gießen von Akkugehäusen und Montieren von Elektromotoren 3.500 Stellen neu geschaffen.
      Also am konkreten Beispiel: In Baunatal werden tausende Stellen abgebaut. entlassen wird dadurch aber niemand und am Ende hat das Werk unterm Strich sogar mehr Mitarbeiter als bisher (tatsächlich hat man auch dort zuletzt wieder hunderte Leiharbeiter in feste Anstellungen übernommen)
      Oder um es noch mal mit anderen Worten zu beschreiben: Wenn eine Stelle gestrichen wird, heißt das nicht zwangsläufig, dass der Mitarbeiter, der diese Stelle bis dahin besetzt hat, entlassen wird…in den meisten Fällen wechselt er nur auf eine andere, unter Umständen grade erst neu geschaffene Stelle.

      Antworten
  9. Frank Peters meint

    23.04.2026 um 11:50

    Nach den GF in Mexiko und Indien, sowie den GF6 – 13 in allen Teilen der Welt, „wahrscheinlich der größten Fabrikkomplex in Europa“.
    Stock pump at its best.

    Zum Vergleich:
    „… Am Standort Wolfsburg arbeiten insgesamt rund 70.000 Menschen. Davon entfällt ein Teil auf die Produktion, während etwa 11.500 Beschäftigte in der Technischen Entwicklung (TE) tätig sind. …“

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      23.04.2026 um 13:22

      Jetzt weißt du auch, warum der Gewinn pro produziertem Fahrzeug bei Tesla deutlich höher ausfällt als bei VW – uns das obwohl diese Firma sich im Aufbau befindet.
      Topmodetne Fabriken kosten zudem eben mehr Geld als eine neue Lackieranlage oder eine andere Stanze fürs andere Blechkleid

      Antworten
      • Frank Peters meint

        23.04.2026 um 16:15

        Welcher Gewinn denn?
        Wenn ich meine Lieferanten nicht Zahle, bleibt Geld übrig, Gewinn ist es aber keiner. Das wird der gutgläubige Tesla Anleger wohl erst noch lernen müssen.

        Antworten
        • Paule meint

          24.04.2026 um 10:24

          Das ist so nicht richtig. In der BWA und ff. Bilanz ist es bei der Gewinnermittlung unerheblich, ob die Rechnungen bezahlt wurden. Das weiß jeder, der eine Firma besitzt. Selbstverständlich kann jeder die Bilazposten „Forderungen“, „Verbindlichkeiten“ und die liquiden Mittel sehen und verstehen, wie stark Tesla diesbezüglich dasteht.

      • MK meint

        23.04.2026 um 16:19

        @Powerwall Thorsten:
        es könnte aber auch damit zusammenhängen, dass das VW Werk Wolfsburg 2025 u.a. mehr als doppelt so viele Fahrzeuge hergestellt hat wie das Werk in Grünheide…und zwar alles Verbrenner, die wie sich herumgesprochen haben sollte, in der Montage einfach deutlich komplexer sind.
        Und dass Sie die Mitarbeiterzahl von Tesla in Grünheide mit der Mitarbeiterzahl auf dem Werkgelände in Wolfsburg vergleichen…Mitarbeiter, wo bei VW auch Pförtner, Werkfeuerwehrleute und Kantinenköche inkl. Metzger zu zählen, was bei Tesla alles über Dienstleister läuft…und auch diese Leute werden alle nach dem hohen IG Metall Tarif bezahlt. Wollen Sie es wirklich als Benefit verkaufen, dass Tesla die Leute für gleiche Arbeit schlechter bezahlt als VW? So erhalten z.B. alle VW Mitarbeiter nächsten Monat 1.250 € Zusatzprämie als Gewinnbeteiligung für 2025. Wie viel Gewinnbeteiligung bekommen die Tesla-Mitarbeiter in Grünheide für das Jahr 2025?

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          23.04.2026 um 17:48

          Ich weiß nicht – man munkelt irgendwie, dass es bei Tesla Aktienoptionen gibt.
          Da kannst du dir mit den Gewinnen in den kommenden Jahren deine 1250 € von VW die Haare schmieren.
          Deswegen arbeiten die Mitarbeiter bei Tesla Schweden ja auch gerne ohne gewerkschaftliche Beteiligung ganz freiwillig. Da gibt’s Interviews die man lesen kann.
          Da gibt’s Berichte, dass Leute bei Tesla, die ganz ungelernt bei entsprechendem Engagement in Positionen kommen, von denen M.anche nur träumen kann / können – trotz FH Abschluss.
          Ich arbeite nicht bei Tesla du offensichtlich auch nicht und jeder, der es tut, wird wahrscheinlich von niemanden dazu gezwungen.

        • eBikerin meint

          23.04.2026 um 17:50

          Bitte keine kritischen Fragen stellen – das mag der Thorsten und auch seine Freunde nicht so gerne

        • Karl von Rosen meint

          23.04.2026 um 19:29

          Die Aktienoptionen bei Tesla sind keine garantierten Leistungen und varieren stark je nach Qualifikation. Ab 2023 wurden keine Aktienoptionen mehr ausgegeben. Produktionsmitarbeiter hatten durch die Lohnerhöhung 2024 weit mehr profitiert, und die war schon nicht besonders üppig. Die Optionen sind daher nicht viel mehr wert als das Papier auf dem sie gedruckt sind.

        • M. meint

          23.04.2026 um 20:27

          „Unter einer Option versteht man im Finanzwesen das Recht (aber nicht die Verpflichtung) einer Vertragspartei (Optionsnehmer), einen Basiswert von der Gegenpartei (Stillhalter) zu einem festgelegten Ausübungspreis zu kaufen oder an diese zu verkaufen.“

          Tesla-Mitarbeiter können also Aktien kaufen, unter dem üblichen Preis.
          Zumindest die Mitarbeiter, die genug Geld für Spielchen übrig haben. Viele werden das nicht sein.
          Ich hab‘ mal schnell geschaut: dieses alles überflügelnde Aktie ist aktuell auf dem Kurs von 10/2021.
          Was hätten Käufer von 10/2021 also davon gehabt?
          20 % Inflation.
          VW-Aktionäre hätten beim Aktienwert vermutlich noch mehr verloren, aber die hätten dafür Dividende bekommen.
          „Dividende“ ist ein Wort, dass Tesla-Aktionäre gar nicht kennen. Die kennen nur „zinsloses Darlehen“.

        • Powerwall Thorsten meint

          23.04.2026 um 23:31

          Was der Thorsten noch viel weniger mag sind d…. Komentare, die niemandem weiterhelfen

        • eBikerin meint

          24.04.2026 um 08:37

          Weisst du eigentlich was eine Aktienoption ist?
          Tipp die sind nicht geschwenkt.

        • MK meint

          24.04.2026 um 09:42

          @Powerwall Thorsten:
          Soso, man „munkelt“ also? Wie wäre es, wenn wir uns mal auf die Fakten konzentrieren und nicht auf Gerüchte und Behauptungen von Ihnen, wie sich Prämien bei VW in den nächsten Jahren entwickeln könnten?
          Also mal ganz konkret: Jemand, der bei VW z.B. in Wolfsburg bei der Werkfeuerwehr angestellt ist, bekommt im Mai zusätzlich zu seinem IG Metall Gehalt mit 35 Stunden-Woche und entweder 37 Urlaubstagen im Jahr oder 30 Urlaubstagen plus Sonderzahlung noch mal 1.250 € oben drauf. Was genau bekommt der in Grünheide über die Firma Kötter nach Verdi-Tarif mit 38 Stundenwoche und maximal 30 Urlaubstagen im Jahr angestellte Werkfeuerwehrmann jetzt ganz exakt an Tesla-Aktienoptionen für seine Mitarbeit 2025?

        • MK meint

          24.04.2026 um 09:55

          @Powerwall Thorsten:
          Vielleicht noch als Nachtrag: Wissen Sie eigentlich, was eine Aktienoption ist? das bedeutet nur, dass der Mitarbeiter berechtigt ist, eine Aktie zu kaufen. Die Prämie besteht also, sofern es sie denn überhaupt gibt, darin, seinem Arbeitgeber Geld zurückzahlen zu „dürfen“ (mit der Einschränkung die Aktie auch frühstens nach einer gewissen Zeit, bei Tesla sprechen die Quellen von einem bis 4 Jahre)…Tesla-Aktien kann aber auch jeder andere Mensch auf der Welt kaufen, genauso wie ein VW-Mitarbeiter die 1.250 € für VW-Aktien ausgeben könnte…er bekommt das Geld dafür aber eben zusätzlich zum Lohn von VW und kann auch entscheiden, es nicht in Aktien, sondern z.B. in eine Urlaubsreise, ein neues Sofa oder sonst was zu investieren.
          Eine Aktienoption ist nur dann auch nur einen einzigen Cent wert, wenn sie den Mitarbeitern garantieren würde, die Aktie z.B. x% unterhalb des Nennwertes kaufen zu können…und das behaupten nicht mal die Tesla-freundlichsten Quellen. Was aber zu lesen ist, ist, dass Aktienoptionen nur für „Spitzenleistungen, insbesondere im Bereich KI & Robotik“ gewährt würden. Für den normalen Durchschnittsmitarbeiter am Band, der vielleicht noch wegen eines privaten Unfalls länger krank geschrieben war, also keine Chance. Bei VW gibt es die Prämie, die eben nicht zweckgebunden ist, sondern auch einen Tag nach Auszahlung direkt für die neue Waschmaschine ausgegeben werden kann, bedingungslos für jeden Mitarbeiter…Position, individuelle Leistungsbewertungen durch einen Chef, der einen vielleicht nicht mag oder nur max. x% der unterstellten Mitarbeiter belohnen darf, spielen keine Rolle.

        • Powerwall Thorsten meint

          24.04.2026 um 12:14

          7 Sekunden mehr bekommt ihr nicht.

          Tesla-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Grünheide (Gigafactory Berlin-Brandenburg) können derzeit weiterhin an aktienbasierten Vergütungsprogrammen teilnehmen. Es gibt keine öffentlich dokumentierte Beendigung oder letzte Zuteilung/Kaufmöglichkeit; die Programme sind laufend.
          Tesla bietet weltweit – einschließlich für die Belegschaft in Grünheide – ein Employee Stock Purchase Plan (ESPP / Mitarbeiteraktienkaufprogramm) an. Dieses ermöglicht es berechtigten Mitarbeitenden, Tesla-Aktien zu einem ermäßigten Preis (üblicherweise mit einem Rabatt von bis zu 15 %) zu erwerben. Die aktuellen Stellenanzeigen für Positionen in Grünheide (Stand April 2026) listen das Mitarbeiteraktienkaufprogramm explizit als Benefit auf. 
          Zusätzlich gehören Restricted Stock Units (RSUs) und in ausgewählten Fällen Aktienoptionen (Stock Options) zur Vergütung. Tesla gewährt Equity-Beteiligungen als Bestandteil der Gesamtvergütung (insbesondere für High-Performer oder im Rahmen von Leistungs- und Retention-Programmen). Das Unternehmen betont in seinen aktuellen Berichten (u. a. 10-K für das Geschäftsjahr 2025) die Bedeutung von Aktienbeteiligung für die Mitarbeitenden; 92 % der Belegschaft sind in entsprechende Pakete einbezogen. Heute gibt’s seit fünf Jahren.

          Würde ein Mitarbeiter zum damaligen Zeitpunkt (November 2020) Tesla-Aktien zum marktüblichen Preis erworben haben, ergäbe sich folgende Situation (Stand der aktuellsten verfügbaren Börsendaten):
          • Kaufpreis (Beispiel): Der Schlusskurs der Tesla-Aktie lag am 19. November 2020 bei 166,42 USD bzw. am 20. November 2020 bei 163,20 USD. Ein repräsentativer Wert für die Einstellungsphase beträgt somit etwa 163–166 USD pro Aktie (bereits nach dem 5:1-Split vom August 2020). 
          • Heutiger Aktienkurs: Die Tesla-Aktie notiert derzeit bei etwa 373,18 USD (letzter Handelspreis). 
          Wertentwicklung unter Berücksichtigung von Aktiensplits: Zwischen dem Erwerbszeitpunkt und heute fand ein weiterer Aktiensplit (3:1) am 25. August 2022 statt. Ein Erwerb einer Aktie zum damaligen Preis von ca. 165 USD hätte somit heute drei Aktien zur Folge. Der aktuelle Wert dieser Position betrüge ungefähr 3 × 373,18 USD = 1.119,54 USD. Dies entspräche einer nominalen Wertsteigerung von rund dem 6,8-Fachen des ursprünglichen Einsatzes (vor Steuern, Gebühren und eventuellen Rabatten im ESPP).

        • MK meint

          24.04.2026 um 14:29

          @Powerwall Thorsten:
          Und dieser Kommentar beantwortet genau keine meiner Fragen:
          – Was ist denn nun mit dem Werkfeuerwehrmann?
          – Wer genau ist denn wann in welchem Umfang zur Teilnahme berechtigt? (übrigens dürfen VW-Mitarbeiter ganz offiziell von ihrem Bonus auch tesla-Aktien kaufen ;) )
          – Wie hoch genau ist denn der sich errechnende Stundenlohn für einen Tesla-Mitarbeiter inkl. aller Boni und wie hoch im Vergleich der eines VW-Mitarbeiters?
          – Und ja, natürlich kann ich mir selektiv einen Zeitraum aussuchen, wo die Zahlen ganz besonders toll aussehen. Wer aber z.B. zum 1. Januar 2026 Tesla-Aktien erworben hat, hat jetzt über 15% verloren. Zum Vergleich: wer einfach z.B. in einen ETF investiert hat, der den DAX abbildet und damit u.a. VW, BMW, Mercedes, hat seit Jahresbeginn „nur“ 1,3% verloren. Und jetzt? Haben Sie einen willkürlichen Zeitraum gewählt, wo es gut aussieht und ich einen, wo es schlecht aussieht…einem Mitarbeiter, der zu wenig verdient, um in Aktien investieren zu können, hilft das alles nichts.

        • Powerwall Thorsten meint

          24.04.2026 um 15:30

          @MK
          Das war auch eher eine Antwort fur Frank und den schlecht informierten aber jetzt auf lustig machenden Ingenieur (FH)
          Deine Fragen musst du vielleicht eher direkt an Tesla stellen, da Außenstehende wie ich da eher keine Einblicke bekommen, egal wieviele Aktien wir schon zum Börsenpreis gekauft haben.
          Aber an Euren FUD Diskussionen möchte ich generell nicht teilnehmen – daher 7 Sekunden.

        • M. meint

          24.04.2026 um 19:54

          Habs überflogen, steht nichts von Substanz drin. Irgendeine Vergangenheitsbewältigung, heute uninteressant.
          Das, was PT halt in 7 sek. aus der Ki ziehen kann, um es ungeprüft zu posten.

        • MK meint

          24.04.2026 um 21:49

          @Powerwall Thorsten:
          Dafür, dass Sie keine einzige dieser Fragen beantworten können, verteidigen Sie Tesla aber doch ziemlich vehement…
          Also: Was soll die Behauptung, dass Tesla-Mitarbeiter von Aktienoptionen mehr profitieren würden als VW Mitarbeiter von einer Barprämie, wenn Sie jetzt auf Nachfrage zugeben, dass Sie nicht mal wissen, wie viele Mitarbeiter in welcher Höhe eventuell Anspruch darauf haben könnten?

      • Steven B. meint

        24.04.2026 um 06:28

        oha, der ging aber voll nach hinten los. das weisst du sicher selbst. die zahlen von tesla haben ja nicht gerade hohe margen vermuten lassen, ohne zertifikate wäre das sogar noch deutlicher in die hose gegangen. aber was sag oder schreib ich das, du bist doch der analyst und investor…

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