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Tesla plant 1000 neue Arbeitsplätze im Werk Grünheide bis Ende Juni

23.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Bild: Tesla

Tesla will die Zahl der Beschäftigten in seinem Werk in Grünheide bei Berlin kurzfristig um 1.000 erhöhen. Das Unternehmen teilte mit, dass dort damit 11.700 Menschen arbeiten würden. Als Grund nennt Tesla eine gestiegene Nachfrage. Vor etwas mehr als zwei Jahren waren in dem Werk in Brandenburg rund 12.400 Beschäftigte tätig.

Nach Angaben des US-Unternehmens sollen die neuen Stellen bis Ende Juni entstehen. Tesla erklärte, die Wochenproduktion solle ab dem dritten Quartal um etwa 20 Prozent steigen. Erste Einstellungen seien bereits ab Mai geplant. Zur Begründung hieß es: „Dies ist eine direkte Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach dem Model Y.“ Das mittelgroßen SUV-Coupé ist das derzeit einzige in Europa entstehende Modell der Marke.

Darüber hinaus plant Tesla nach eigenen Angaben, im Laufe des Jahres voraussichtlich rund 500 Leiharbeitnehmer in feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse zu übernehmen. Unabhängig davon hat der Konzern die Suche nach mehreren hundert neuen Beschäftigten für die Batteriezellfertigung begonnen. Diese Fertigung soll in der ersten Jahreshälfte 2027 starten.

Die Tesla „Gigafactory“ Berlin-Brandenburg wurde vor rund vier Jahren eröffnet. CEO Elon Musk will die Fabrik ausbauen und nannte als Ziel, „wahrscheinlich den größten Fabrikkomplex in Europa daraus“ zu machen. Die Erweiterung lag wegen der Marktlage bisher in Wartestellung.

Tesla hat kürzlich seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des Jahres veröffentlicht. Im Q1 2026 wurden insgesamt 408.386 Elektroautos hergestellt und 358.023 Stromer ausgeliefert. Das entspricht einem Plus zum Vorjahresquartal von 13 beziehungsweise 6 Prozent. Den größten Anteil hatten mit 394.611 produzierten und 341.893 ausgelieferten Exemplaren die Mittelklasse-Modelle Model 3 und Model Y.

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Via: Süddeutsche Zeitung
Tags: Jobs, ProduktionUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. E.Korsar meint

    23.04.2026 um 13:10

    @Redaktion
    „Das mittelgroßen SUV-Coupé ist das derzeit einzige in Europa entstehenden Modell der Marke.“
    Nach „das“ im Nominativ bekommt das Adjektiv die Endung -e.

    Antworten
    • Redaktion meint

      23.04.2026 um 13:33

      Korrigiert!

      VG | ecomento.de

      Antworten
  2. LOL meint

    23.04.2026 um 12:25

    kann nicht sein, wie können die das machen ohne die IGM ?

    Antworten
  3. Futureman meint

    23.04.2026 um 12:02

    Ein gutes Zeichen für die Region. Schön, das ein Autohersteller in diesen Zeiten sein Personal aufstockt. Die meisten reduzieren doch eher radikal.

    Antworten
  4. Powerwall Thorsten meint

    23.04.2026 um 12:01

    Dann können ja wenigstens die 1000 besten eines anderen Automobilherstellers unterkommen. Dann bleiben ja nur noch 49.000 Entlassungen offen.
    Das ist doch mal eine gute Nachricht für die 1000

    Antworten
  5. Frank Peters meint

    23.04.2026 um 11:50

    Nach den GF in Mexiko und Indien, sowie den GF6 – 13 in allen Teilen der Welt, „wahrscheinlich der größten Fabrikkomplex in Europa“.
    Stock pump at its best.

    Zum Vergleich:
    „… Am Standort Wolfsburg arbeiten insgesamt rund 70.000 Menschen. Davon entfällt ein Teil auf die Produktion, während etwa 11.500 Beschäftigte in der Technischen Entwicklung (TE) tätig sind. …“

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      23.04.2026 um 13:22

      Jetzt weißt du auch, warum der Gewinn pro produziertem Fahrzeug bei Tesla deutlich höher ausfällt als bei VW – uns das obwohl diese Firma sich im Aufbau befindet.
      Topmodetne Fabriken kosten zudem eben mehr Geld als eine neue Lackieranlage oder eine andere Stanze fürs andere Blechkleid

      Antworten

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