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Škoda: Bestellstart für Elroq und Enyaq Modelljahr 2027, 60-Varianten wieder erhältlich

24.04.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

Skoda-Elroq

Bild: Skoda

Škoda hat den Bestellstart für das Modelljahr 2027 der vollelektrischen Baureihen Elroq (Artikelbild) und Enyaq geöffnet. Beide SUV sind nun wieder als 60-Varianten erhältlich. Zusätzlich sind das mittelgroße und das kompakte SUV nun in einer neuen Angebotsstruktur mit den Ausstattungslinien Essence und Selection bestellbar. Auch die aktualisierten Sportline- und RS-Versionen stehen zur Bestellung bereit.

Für die Einstiegsvarianten Elroq 60 und Enyaq 60 führt Škoda LFP-Batterien ein, also robuste, kostengünstigere Akkus mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie. Insgesamt gibt es beim Elroq und Enyaq die Batteriekapazitäten 61 und 81 kWh für Reichweiten von bis zu über 570 Kilometern.

Die neuen Einstiegsversionen heißen Elroq Essence 60 und Enyaq Essence 60. Der Elroq Essence 60 startet bei 37.390 Euro, der Enyaq Essence 60 bei 42.990 Euro. Die Essence-Ausstattung ist ausschließlich mit den wieder verfügbaren 60-Varianten verbunden. Der Enyaq Essence 60 ist nicht als Coupé erhältlich. Für den Elroq Essence 60 werden 140 kW beziehungsweise 190 PS genannt, der kombinierte Stromverbrauch liegt bei 15,1 bis 15,4 kWh je 100 Kilometer. Für den Enyaq Essence 60 mit ebenfalls 140 kW/190 PS werden 15,0 bis 15,2 kWh je 100 Kilometer angegeben.

Die Ausstattungslinie Selection lässt sich bei Elroq, Enyaq und Enyaq Coupé auch mit weiteren Antriebsversionen kombinieren. Alle drei Modelle sind zudem als Sportline 60 bestellbar. Für den Elroq Sportline 60 wird ein kombinierter Stromverbrauch von 15,6 bis 16,8 kWh je 100 Kilometer genannt, für den Enyaq Sportline 60 von 15,3 bis 16,0 kWh und für das Enyaq Coupé Sportline 60 von 15,2 bis 15,6 kWh.

Skoda-Enyaq
Enyaq Coupé (Zum Vergrößern anklicken) | Bild: Skoda

Zum Modelljahr 2027 erhalten Elroq, Enyaq und Enyaq Coupé mehrere technische Neuerungen. Dazu zählen eine neue Android-basierte Softwareinfrastruktur, sogenanntes One Pedal Driving, Vehicle to Load zum Laden von E-Bikes oder anderen elektrischen Geräten sowie Vehicle to Home für bidirektionales Laden. Neu ist außerdem eine Phonebox mit induktiver Ladefunktion nach Qi2-Standard. Zusätzlichen Stauraum bietet ein Ablagefach unter der Fronthaube, der sogenannte Frunk.

Bei ausgewählten Varianten steigen die Anhängelasten. Beim Elroq 85 erhöht sich die maximale gebremste Anhängelast bei einer Steigung von bis zu 12 Prozent um 800 auf 1800 Kilogramm. Der Enyaq 85 und das Škoda Enyaq Coupé 85 dürfen künftig Anhänger bis 2000 Kilogramm ziehen, das entspricht 1000 Kilogramm mehr beziehungsweise dem Doppelten des bisherigen Werts.

Auch weitere Enyaq-Varianten erhalten höhere Werte. Beim Enyaq 85x und beim Enyaq Coupé 85x steigt die Anhängelast um 200 auf 2000 Kilogramm. Der Enyaq RS und der Enyaq Coupé RS dürfen künftig Anhänger bis 2200 Kilogramm ziehen, 400 Kilogramm mehr als zuvor.

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Via: Skoda
Tags: Preise, Skoda Elroq, Škoda Enyaq (iV), Škoda Enyaq (iV) CoupéUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    24.04.2026 um 12:17

    Ach, schau mal an, plötzlich gehen da richtig große Anhänger. Eben noch besserer Baumarktanhänger, gehen jetzt Pferde. Wenn man nur will…

    Nein, das sind sinnvolle Updates. Die 60er LFP Batterie wird sicher ein Verkaufsschlager werden, weil in ihrer Kapazität recht bedenkenlos nutzbar, und der 140 kW-Antrieb reicht eigentlich auch.

    Es bleiben halt echte Brocken…

    Antworten
    • David meint

      24.04.2026 um 15:33

      Pferde ist auch wieder so eine Sklavenhaltung aus dem Mittelalter. Wann lernt ihr endlich, dass Tiere eigenständige Lebewesen und nicht Eure Spielzeuge ohne Rechte sind? Ich kann mich übrigens auch nicht erinnern, dass jemand gesagt hatte, dass es nicht gegangen wäre. Man passt halt die Anhängelast an die aktuelle Technik an. Und übrigens fahren die Hängerkupplungen elektrisch aus und nicht wie bei einem amerikanischen Hersteller, wo man sich unter das Auto auf den dreckigen Boden legen muss, um das schwere Ding hineinzubasteln.

      Antworten
      • M. meint

        24.04.2026 um 19:30

        Mit dir hatte ich schon gerechnet :-)
        Man muss gar kein Pferd haben, um das als anschauliche Größenordnung bei der Anhängelast zu nutzen. Selbstständlich darf es auch ein Wohnwagen, ein kleines Boot ( nur Pöbelklasse freilich) oder auch ein Anhänger mit Bauschutt sein, das steht jedem Nutzer frei.
        Wichtiger ist aber die Info, dass sowas funktioniert, wenn man es als Hersteller möchte.
        Ich erinnere da gerne an ein anderes Modell, dessen technische Updates jüngst ebenso vorgestellt wurden, gleicher Baukasten,… und da bleibt’s beim Fahrradträger.
        Ist halt kein SUV, da will man Anhängerkunden nicht haben. Die sollen die klobigen SUVs kaufen.
        Aber die wandern nicht alle zum SUV. Ein Teil von denen ist weg.

        Antworten
  2. MK meint

    24.04.2026 um 10:36

    Was also leider weiterhin fehlt, ist die Möglichkeit die Variante mit großem Akku auch mit wenig Ausstattung zu bekommen. Wer den großen Akku will, muss also weiterhin Dinge wie die Ambientebeleuchtung, die verchromte Dachreling oder den Regenschirm in der Fahrertür mitkaufen, obwohl die Verbrenner-Pendants (Karoq/Kodiaq) zeigen, dass es auch problemlos anders geht.

    Antworten
  3. David meint

    24.04.2026 um 10:30

    Da wurde ja hier schon von bekannt inkompetenten Kommentatoren erklärt, dass Škoda die Grundmodelle gestrichen hätte. Haben sie nicht. Das ist nur der Umbau auf LFP im neuen Modelljahr. Jetzt geht’s wieder los. Da wird es auch sicher wieder Freundschaftsangebote geben. Ein Elroq ist ein vollwertiges Familienauto.

    Antworten
    • MK meint

      24.04.2026 um 15:33

      @David:
      Naja, vorher gab es ein Elroq 50 für unter 34.000 €. Den gibt es jetzt nicht mehr und eine Neuauflage scheint auch nicht geplant. Also: Doch, man hat das günstigste Einstiegsmodell ersatzlos gestrichen…und auch auf den Elroq 50 hat man ja „Freundschaftsangebote“ bekommen…
      Damit als Fazit: Ich gebe Ihnen recht: Der Elroq ist ein vollwertiges Familienauto…für viele wäre er das aber auch als Elroq 50 und für ein paar Tausend Euro weniger…grade für Familien ist das oft der entscheidende Unterschied, ob man im VW Konzern kauft oder eben nicht.

      Antworten
  4. Micha meint

    24.04.2026 um 10:23

    Da das alte Einstiegsmodell wegfällt ist es beim Elroq aber gleichzeitig auch eine Preiserhöhung von 4k €.

    Antworten
    • ID.alist meint

      24.04.2026 um 11:19

      Der 60er Elroq jetzt günstiger und bietet mehr Reichweite, dafür gibt es jetzt oder
      momentan kein 50er Modell.
      Wenn man nur wüsste wie viele von den 50er verkauft worden sind, könnte man deren niedrigeren Preis nachtrauern oder nicht.

      Antworten
      • MK meint

        24.04.2026 um 12:01

        @ID.Alist:
        Das eine ist ja immer der Lockeffekt des Einstiegspreises: Was glauben Sie, wie viele Karoq Skoda tatsächlich in der absoluten Minimalkonfiguration verkauft? Wahrscheinlich kaum einen…bei Einstiegsvarianten geht es oft also nicht darum, diese tatsächlich in hoher Stückzahl zu verkaufen., sondern mit einem niedrigen Preis die Leute erstmal ins Autohaus zur Probefahrt zu locken.
        Das andere ist die Umstellung auf LFP bei kleinen Akkus in der MEB-Plattform: Da da nicht davon abgeraten wird, den immer auf 100% zu laden, dürfte auch ein „Elroq 50“ mit LFP den meisten Kunden im realen Alltag mindestens so viel Reichweite bieten wie der „alte“ Elroq 60. Um die Marktrelevanz zu bemessen, müsste man also eher schauen, wie viele Elroq 50 und 60 zusammen von der vorhigen Variante verkauft worden sind.

        Antworten

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