Der neue GWM Ora 5 SUV markiert den Anfang der Ora-5-Modellreihe, die im Sommer auf dem deutschen Markt eingeführt werden soll. Das Kompakt-SUV wurde laut dem chinesischen Anbieter gezielt für die Bedürfnisse der Europäer entwickelt. Verkauft wird das Modell als Verbrenner, Hybrid und Elektroauto. Karosserievarianten wie Hatchback und Kombi sollen.
Die Hybridkonfiguration nutzt einen „hocheffizienten“ 1,5-Liter-Turbomotor, eine 1,09-kWh-Lithium-Ionen-Batterie und ein Zweigang-Hybrid-Getriebe (DHT) mit integriertem P3-Mechanismus. Damit kann das Fahrzeug automatisch zwischen sechs Betriebsmodi wechseln und je nach Fahrsituation zwischen Elektro- und Verbrennungsantrieb umschalten. Die Gesamtleistung beträgt 164 kW/223 PS, damit geht es in 7,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis Tempo 185. Der kombinierte Durchschnittsverbrauch wird mit 5,1 Litern pro 100 Kilometer angegeben, die CO2-Emission mit 117 g/100 km.
Die rein elektrische Version kommt mit einer 58,3-kWh-Batterie mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) für eine WLTP-Reichweite von 435 Kilometern zu den Kunden. Die Leistung des vorne montierten Elektromotors beträgt 150 kW (204 PS), womit man in 7,7 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 erreichen kann. Maximal sind 170 km/h möglich. Der Verbrauch beträgt offiziell 15,5 kWh/100 km. Gleichstrom-Schnellladen (DC) lässt sich mit bis zu 120 kW, so ist die Batterie in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt. Wechselstrom-Laden gelingt mit bis 11 kW.
Große Displays, Smartphone-inspirierte Nutzerführung
Das GWM-Betriebssystem Coffee OS biete eine intelligente und intuitive digitale Umgebung, werben die Entwickler. Zu seinen zentralen Stärken zählten eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit, einfache Bedienbarkeit und ein vertrautes Nutzungserlebnis. Die Benutzeroberfläche arbeite schnell und reibungslos und sei vergleichbar mit einem Smartphone. Dies zeige sich in fließenden Darstellungen und einer klar strukturierten Oberfläche, die auf eine sofort verständliche Nutzung ausgelegt sei. Dadurch werde die Benutzererfahrung äußerst ansprechend, wobei der einfache Zugriff auf wichtige Funktionen „das Gefühl von Logik und Modernität“ verstärke.
GWM verspricht zudem eine besonders umfangreiche Serienausstattung, die bereits ab der Basisversion verfügbar sei. Die Ausstattung gehöre im Einstiegssegment zu den umfangreichsten auf dem Markt, mit einem breiten Angebot an Fahrerassistenzsystemen. Das Kofferraumvolumen beträgt bei der Benzin- und Batterie-Variante 422 Liter, bei der Hybridversion 390 Liter.
Der Ora 5 sei entwickelt worden, um ein hohes Maß an Schutz bei Frontal-, Seiten- und Heckkollisionen zu bieten, unterstreicht der Hersteller. Man ziele darauf ab, im Euro-NCAP-Test 2026 eine 5-Sterne-Bewertung zu erreichen. Das chinesische Elektroauto sei zudem sei auf Langlebigkeit und Zuverlässigkeit ausgelegt, verspricht GWM. Die Garantie auf den Antriebsstrang beträgt 7 Jahre oder 150.000 Kilometer. Für die Batterie gilt eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 Kilometer.






Future meint
GWM hat bereits 144 Händler in Deutschland. Die meisten Großstädte sind gut versorgt und auch auf dem Land gibt es schon Händler. Ich sehe den Ora 3 schon fast täglich in meiner Stadt und darauf kommt es ja an: Sichtbarkeit von neuen Marken führt allmählich zu Neugier und Interesse. Da sich Amerika nach den neuesten Meldungen auf eine lange Blockade des Golfs einstellt, könnte das Interesse sogar weiter steigen, denn viele Autokunden werden irgendwann bestimmt doch nochmal mit dem Rechnen und Vergleichen anfangen.
M. meint
Ich sehe in „meiner“ Stadt auch täglich F150 und Mustangs.
Heißt das, die sind die Zukunft?
Du erzählst einfach schlechte Geschichten.
Aber wer einen Ora 3 will, einfach mal auf mobile de schauen, da gibt es die 2023er ab Halde für einheitlich 15.490,- Euro.
Und das müssen ja zig tausende sein, wenn HH schon geflutet wurde, ohne dass die Preise im Sog dieses Erfolges hochgehen…
Tinto meint
Sichtbarkeit ist nicht immer von Vorteil, vor allem nicht beim Ora mit seinem grotesken Design, das eher abschreckend auf potentielle Käufer wirkt. Gut, ist Geschmacksache, aber ich bin den Vorgänger? Funky Cat probegefahren und habe meine Erfahrungen schon hier geteilt. Meine Ansprüche hat er nicht erfüllen können, aber vllt ist der jetzt viel besser und natürlich toll dass alle Ora in Deutschland mal wieder in deinem Viertel zugelassen sind. Glückwunsch an die mutigen Käufer.
M. meint
https://www.elektroauto-news.net/news/gwm-ora-5-test-komfort-ja-fahrwerk-nicht-reif
Würde sagen, das ist im Grunde das gleiche Auto, nur größer und vermutlich teurer.
Neu ist halt der Verbrenner…. Applaus…
Selbst wenn man bevorzugt chinesische Autos kauft, sehe ich keinen Grund, diesen hier zu nehmen. Außer man mag das Froschgesicht.
Alles andere können andere besser.
A.E. meint
Ja, auch ich sehe in meiner Stadt tagtäglich mehrere ORA 3. Und zwar genau 6 Stück. Die stehen sich nämlich beim örtlichen Händler seit Jahren die Reifen eckig. Auf der Straße fährt hier bei uns in der Gegend kein einziger zugelassener ORA.
Ach ja nebenbei: Direkt an der Seite der verschmähten ORAs steht ein schwarzer WEY. Kostet mittlerweile deutlich unter 40.000 Euro …
Der ORA 5 wird ganz sicher das Ruder herumreißen.
M. meint
Nichts gelernt aus dem Ora 3.
Futureman meint
Wenn es gut läuft werden sie in Deutschland auf dreistellige Verkaufszahlen kommen. Ob sich dafür der ganze Aufwand lohnt? Selbst im Heimatmarkt bekommen sie keine Füße auf dem Boden. In Europa gibt es inzwischen einfach zu vielen (auch etablierte) chinesische Hersteller.