Zum neuen Modelljahr zeigt sich der 2021 eingeführte Elektro-Crossover Nissan Ariya mit einem frischen Design und Technologien wie integrierten Google-Diensten. Zudem ermöglicht die neue V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) das Laden externer Elektrogeräte wie Elektrogrills oder E-Bikes. Das aktualisierte Modell kommt ab September auf deutsche Straßen, Bestellungen werden ab 58.840 Euro angenommen.
Der neue Ariya baut laut dem Hersteller auf der Designphilosophie des „zeitlosen japanischen Futurismus“ von Nissan auf und präsentiert sich mit einer neu gestalteten Frontpartie, die eine klare und nahtlose Optik schaffen soll. „Die in Wagenfarbe gehaltene Frontblende und das neu interpretierte V-Motion- sowie Lampendesign erzeugen eine kraftvolle Präsenz bei gleichzeitig minimalistischer Anmutung und unterstreichen den selbstbewussten Charakter als Elektrofahrzeug der nächsten Generation“, heißt es.
Neu gestaltete serienmäßige 20-Zoll-Räder, die Elemente aus Aluminium und Kunststoff kombinieren, setzen optische Kontraste. Die Farbpalette für das Exterieur wird um die neue Farbe „Plasma Green“ erweitert. Neben dieser Zweifarblackierung stehen außerdem die bekannten Einfarblackierungen zur Wahl: Pearl Black, Aurora Green, Pearl White, Dark Grey Metallic sowie Ceramic Grey.
Im Innenraum bietet die LED-Ambientebeleuchtung mit 64 Farben individuellen Gestaltungsspielraum. Mit der neu konzipierten Mittelkonsole erhöht sich der Stauraum auf 3,8 Liter. Im vorderen Bereich der Mittelkonsole lädt die induktive Ladestation das Handy mit einer Leistung von 15 Watt schneller als zuvor auf. Damit es dabei nicht überhitzt, ist die Ladestation mit einer Kühlung ausgestattet. Alternativ lässt sich über die nun besser positionierten USB-C-Slots laden.
Zum neuen Modelljahr fährt der Ariya mit der aktuellen Generation von NissanConnect mit integrierten Google-Diensten vor, was ein besseres vernetztes Fahrerlebnis bieten soll. Der integrierte Google-Maps-Routenplaner lässt sich über den Sprachbefehl „Hey Google“ aktivieren. Google Maps integriert bei der Routenplanung automatisch die am besten geeigneten Ladestopps, basierend auf dem aktuellen Batterieladestand. Für effizientere Ladevorgänge wird die Hochvoltbatterie automatisch auf den Ladevorgang vorbereitet, damit sie sich direkt im optimalen Temperaturfenster befindet. Das serienmäßige Head-up-Display soll für komfortable und sichere Navigation sorgen, ohne den Blick von der Straße zu wenden.
Über die NissanConnect-Services-App lassen sich direkt über das eigene Smartphone unter anderem der Ladestand der Batterie überwachen, Ladevorgänge verwalten, Klimaeinstellungen anpassen und der Reifendruck kontrollieren.
Der neue Ariya ist mit einem 11-kW-Bordladegerät für das Laden an der heimischen Wallbox oder an öffentlichen Wechselstrom‑Ladesäulen (AC) ausgestattet. An Gleichstrom-Schnellladestationen (DC) lässt sich die Batterie mit bis zu 130 kW laden. Zudem gehört zur neuen Serienausstattung ein Vehicle-to-Load-Adapter (V2L). Über die V2L-Funktion lassen sich externe Elektrogeräte mit bis zu 3,7 kW mit Strom versorgen, etwa bei Outdoor-Aktivitäten oder zur Notstromversorgung.
Für mehr Stabilität, weniger Vibrationen und ein ruhigeres Fahrgefühl wurde das Fahrwerk des Ariya überarbeitet. Das ProPilot-Update bietet laut Nissan ein optimiertes Brems- und Beschleunigungsprofil und verhindert Überholvorgänge auf Strecken mit Überholverbot. Ferner wurde der Spurhalteassistent weiter verbessert.
Der neue Acht-Punkt-Around-View-Monitor erzeugt mit seinen acht Kameras mehr Details. „So entsteht ein vollwertiges 3D-Fahrzeugbild inklusive T-Kreuzungsassistent“, erklären die Japaner. Bis zu vierzig Punkte können eingespeichert werden, an denen die Frontkamera sich für eine bessere Übersicht automatisch einschaltet. Der Modus „durchsichtige“ Motorhaube erleichtert zudem das Navigieren an Bordsteinkanten.
Das künftige Line-up des Ariya umfasst neben der frontangetriebenen Variante mit 178 kW (242 PS) auch den Allradantrieb e‑4ORCE mit 225-kW-Elektromotor (306 PS) für 63.840 Euro. Reichweitenangaben macht Nissan noch nicht. Unklar ist auch, ob es weitere Versionen zu erschwinglicheren Preisen geben wird. Zuletzt war der Einstieg in die Baureihe ab 43.490 Euro möglich, das neue Modelljahr beginnt aber vorerst bei 58.840 Euro.













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