Nach ihrer Weltpremiere ist die neue elektrische C‑Klasse jetzt bestellbar. In Deutschland beginnen die Preise für den C 400 4Matic elektrisch bei 67.711 Euro. Weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedene Batterievarianten sollen für die erste rein elektrische C-Klasse folgen. Dazu zählt ein Heckantriebsmodell mit einer erwarteten Reichweite von rund 800 Kilometern.
Der neue, knapp 4,9 Meter lange C 400 4Matic elektrisch erreicht mit seiner 94-kWh-Batterie (netto) eine Reichweite von bis zu 762 Kilometern nach WLTP-Norm. Mit seiner 800‑Volt‑Technologie und schnellem Gleichstrom‑Laden (DC) können in 10 Minuten bis zu 325 Kilometer nachgeladen werden. Der Verbrauch wird mit 18,5‑14,1 kWh/100 km angegeben.
Der C 400 4Matic elektrisch kombiniere hohen Fahrkomfort mit unmittelbarer Agilität, wirbt Mercedes. Die optionale Airmatic-Luftfederung gleiche Fahrbahnunebenheiten aus und passe die Dämpfung der jeweiligen Situation an, während die Hinterachslenkung den Wendekreis verkleinere und bei höheren Geschwindigkeiten zusätzliche Präzision und Stabilität biete. Mit einer Spitzenleistung von 360 kW/490 PS und einem Drehmoment von 800 Nm stehe die Leistung jederzeit sofort zur Verfügung, der elektrische Allradantrieb unterstütze Traktion und Fahrstabilität. Von 0 bis 100 km/h geht es in 4,0 Sekunden, bei Tempo 210 ist Schluss.

Beim Exterieur hebt Mercedes eine coupéhafte Silhouette, ein athletisches GT-Heck und den Grill mit 1050 illuminierten Dots hervor. Das Modell folgt der neuen Designsprache der Marke. Die rein elektrische Antriebsarchitektur ermöglicht dabei ein neues Maßkonzept mit großzügigen Platzverhältnissen. Mit 2962 Millimetern ist der Radstand 97 Millimeter länger als bei der konventionell angetriebenen C‑Klasse-Limousine. Davon profitieren insbesondere die Frontpassagiere: Sie haben 12 Millimeter mehr Beinraum. Durch das serienmäßige Panoramadach fällt der maximale Kopfraum vorne um 22 Millimeter und hinten um 11 Millimeter größer aus.
Für Alltag und Reisen führt Mercedes-Benz einen großzügigen Innenraum, einen variablen Kofferraum mit 470 Litern Fassungsvermögen und einen 101-Liter-Frunk (vorderer Stauraum) auf. Die Anhängelast wird mit bis zu 1,8 Tonnen angegeben. Zu den Sicherheits- und Assistenzsystemen zählen unter anderem Distronic, MB.Drive Assistenz, Pre-Safe-Kurvenfunktion und optional MB.Drive Assist Pro.
Der neue MBUX Hyperscreen begrüßt Kunden in der elektrische C‑Klasse. Mit 99,3 Zentimetern (39,1 Zoll) ist er der größte Bildschirm in einem Mercedes. MB.OS vernetzt zentrale Fahrzeugdomänen – von Infotainment und Komfort über Laden bis hin zu Fahrerassistenz – und ermöglicht regelmäßige Over‑the‑Air‑Updates. Der MBUX Virtual Assistant unterstützt einen natürlicheren Dialog, während „Digitale Extras“ über den Mercedes‑Benz Store beziehungsweise die App aktiviert werden können, um Funktionen wie Entertainment, Navigation, Laden und ausgewählte MB.Drive‑Features hinzuzufügen.












Calimator meint
Ich hab mal das Auto in verschiedenen Farben konfiguriert, aber es gibt leider keine Farbe die diesen übertrieben großen Grill in Bling-Bling-Optik kaschieren konnte. Sehr schade, weil von hinten gefällt er mir sehr gut und die Technik mit Luftfahrwerk und Allradlenkung ist für diese Fahrzeug-Klasse sehr gut.
Cisko meint
Dies Rückleuchten sind seltsam. Meine erste Assoziation war Mitsubishi.
M. meint
Dann sind die Mercedes-Sterne doch noch zu klein.
Ich hatte ja eine gegenteilige Vermutung.
Gernot meint
Ich finde die aktuelle Designlinie bei Mercedes grauenhaft. Der Retro-Grill wirkt wie ein Fremdkörper, aber etwas anderes Mercedes-typisches ist den Mercedes-Designern wohl nicht eingefallen, nachdem sie die 4 EQS- und EQE-Modelle völlig an den Kunden vorbei designed haben und die Anforderung wohl war: mehr Mercedes-like.
Die Rückleuchten mit den angebissenen Kreisen und dem krampfhaft überstrapaziertem Stern-Thema sehen einfach primitiv aus. Das können Audi, BMW, Cupra!, Renault, Jeep, Polestar … besser.
Das Innenraumdesign mit dieser riesigen Platte ist einfach plump und Ausdruck völliger Einfallslosigkeit.
„Wir haben gar keine Idee, wie man ein hochwertiges, modernes Oberklasse-Armaturenbrett gestalten könnte.“
„Lass uns einfach ein Display über die ganze Breite ziehen, dann ist der Platz verbraucht.“
Man kann diese riesige Displayfläche auch nicht wirklich sinnvoll nutzen. BMWs Panoramic Vision ist dagegen grandios – sowohl vom Design als auch vom User Interface her. Da hat man sich Gedanken gemacht und eine gute Lösung erfunden.
M. meint
Im Grunde nicht schlecht, aber was mich echt stört:
– kleine Heckklappe: es ist nicht mal der unendliche Raum, den man braucht, aber auch mal etwas im größeren Format ohne 17x anecken (oder überhaupt) reinbekommen, das hat schon was.
– überall kleine Sterne. Merkt man sonst nicht, dass man in einem Mercedes sitzt? Man kann’s auch übertreiben.
– Panoramadach als Standard: eigentlich ein NoGo. Macht doch eine kostenfreie Option daraus, wenn es euch so wichtig ist, Treibhäuser zu bauen…
– Displaywand: da kann man sagen, ok, die habt ihr sauber integriert, aber ist das nicht maximal einfallslos, einfach so eine Leinwand über die Breite zu ziehen, und sich jegliches Design zu sparen? Kann man das abbestellen?
– eine Länge von 4,90m – bei einer C-Klasse? Geht’s noch? Das ist knapp auf Audi A6-Niveau, was auch die Frage aufwirft, in welcher Klasse dieses Auto eigentlich antritt. Wird die E-Klasse dann wie der BMW 5er die 5 Meter-Marke knacken?
Was gut ist:
– Reichweite bis 800 km – nicht auf BMW i3-Niveau, aber ausreichend
– Ladeleistung, reale 200 km Autobahn in gerade mal 10 Minuten sollten drin sein, mehr braucht kaum ein Mensch.
– 1800 kg an den Haken nehmen
– als 400er komplett übermotorisiert – ich versuche das mal als Pluspunkt zu verstehen, im Sinne von „der Wunsch nach mehr Leistung sollte nicht aufkommen“ (das wird AMG anders sehen)
Bin gespannt, wie er ankommt. Dass es kein Schnäppchen wird – ja, ist halt ein Mercedes, ne? Das haben die ja auch sicherheitshalber überall vermerkt.
Der EQE kann das jetzt in Rente, oder? Ist E-Klasse, schon klar, aber wer kauft den jetzt noch…
South meint
Also mir gefällt er von Aussen wirklich sehr gut, wobei ich die Sterne in den Hecklichtern hässlich, sogar affig finde. Innen ist der Bildschirm endlich integriert, aber superunnötig riesengroß ausgefallen, da kennt die Branche kein Mittelmaß. Laden kann er wirklich ordentlich und 762 WLTP reicht. Da wie David noch von Reichweitenangst zu sprechen, lächerlich.
Der Preis ist aber nicht nur teuer, nicht nur ein Mondpreis, ich würde den sogar unter unverschämt abkanzeln, denn da kommt ja noch die Ausstattung oben drauf. Da gibts bei Audi mit dem A6etron ein Auto ne Klasse drüber…und obwohl ne Klasse höher, sogar günstiger und auch mit 800V und 750WLTP….
Trotzdem technisch ist er absolut top, aber kann mir nicht vorstellen, dass normale Kunden so nen Preis mitmachen…. da braucht man Kunden mit Tunnelblick…
brainDotExe meint
Das ist ja erst mal nur der Listenpreis, den zahlt letztendlich eh kein Kunde.
Es trennen den A6 und die neue C Klasse lediglich 6 cm in der Länge, faktisch also die selbe Klasse.
M. meint
6 cm? Aus dem Kopf ist der A6 4928 mm lang…?
Das wären dann nur 2,8 cm, also so gesehen die gleiche Klasse. Oder weniger, wenn die Länge der C-Klasse hier abgerundet wurde.
Simon meint
Bei Audi kriegt man halt einen sehr billigen Hartplastik Innenraum, Displays Mit riesigen Rändern und schlechter Software. Da ist der Mercedes schon besser. Die Preise bezahlt eh keiner, das sind wie immer Fantasiepreise
hu.ms meint
Wie bei fast allen neuerescheinungen kommt hier zuerst eine reichweitenstarke, gut ausgesattete allrad-version zum heftigen preis.
Die „will ich als erster fahren“-kunden zahlen den.
Mal sehen was ein einfacher mit 94kwh-akku in ein paar monaten kosten wird.
wosis meint
Sehr schick, würde ich nehmen. Wo sind die ganzen Trolle, die behaupten man bekommt das Gleiche bei einem Chinesen/Tesla zum halben Preis?
South meint
Das wage ich stark zu bezweifeln, dass du den bei dem Preis nehmen wirst, denn mit dem Startpreis geht das Auto an die 100T€er Grenze.. und ja, ob’s nun genau die Hälfte sein wird, aber da werden andere Hersteller, nicht nur Chinesen und Tesla deutlich günstiger für ähnliche Technik sein…
M. meint
„Chinesen“ ist mir zu oberflächlich, aber Tesla… das würde ich mal verneinen, wenn es um die Details abseits von den üblichen platten 3 Zahlen geht.
(wie Euro pro km Reichweite und ähnlicher Humbug)
Ich hab mal einen konfiguriert.
C400 4matic
AMG-Line inkl. AMG Sportsitze
Advanced-Plus-Paket mit Digitalen Extras
Met.-Lack
MBUX Augmented Navigation Head up Display
Digitales Extra: MBUX Augmented Reality für Navigation
MB.Drive Assist
Da fehlt nur die AHK, dafür würde ich aber real das HUD alleine nehmen.
-> 76.342,67 €
Dann weg vom AWD, weil ich weder einen Skipass noch eine Saisonkarte für den Nürburgring habe
300er RWD = ca. 70.000 € (geschätzt, kann man noch nicht bestellen)
Üblicher Rabatt (15%) -> 59.500 €
Lass das mal 62k sein. Viel Geld, aber keine 100k, oder?
wosis meint
Ich habe mir einen netten konfiguriert mit für 70k. Wenn man bei allen Optionen „ja“ klickt inkl. Anhängerkupplung, 22kw Laden, Feuerlöscher und Hinterachslenkung, dazu die teuersten AMG Felgen, das beste Leder, die teuerste Farbe lande ich bei 95K.
Diese Optionen hast du bei Tesla und XPENG einfach nicht. Da gibt es nur Innenraum weiß/schwarz und Felgen. Der Punkt ist: Es ist teuer, WEIL es konfigurierter ist.
wosis meint
Model 3, volle Hütte 72.500 €
M. meint
40k zuviel.
Sin meint
Ähnliche Technik bei Tesla? Wo bietet Tesla die Reichweite und 800V?
M. meint
„Ähnliche Technik“ meint 4 Räder und 5 Sitze.
CJuser meint
Design ist voll auf China getrimmt. Kein Glanzstück – und erinnert hinten an einen 25 Jahre alten Chevy Impala. Das von der Verbrenner C-Klasse gefällt mir da besser. Und zudem zu groß (+13cm) und das obwohl das Akkupack nur höher ist, als beim CLA EQ ist. Dabei bekommen die Chinesen noch extra eine L-Version.
David meint
Das war preislich erwartbar, und der Wagen steht gut im Markt. Sein größtes Problem sind ja auch nicht bestehende Modelle der Konkurrenz, sondern der eigene CLA und der kommende i3. Ersterer ist günstiger, letzterer wirkt halt noch besser gegen German-Reichweiten-Angst.
Futureman meint
Optisch kein Glanzstück (hat wohl jemand bei BMW abgeschaut), aber mit dem Akku braucht man sich keine Sorgen um Reichweite machen. Der Preis wird dank vieler Optionen schnell in den sechsstelligen Bereiche liegen, trotzdem werden sich viele auf so einen Firmenwagen freuen.
ChriBri meint
Mit dem Preis erschließt man sich erst einmal nur obere Kundengruppen, in Car Policies wird man nach meiner Erfahrung einen C 400 auch eher selten antreffen, dafür ist er zu teuer. Ebenso wie bei i(X)3 werden mE die kleineren Akkuvarianten erst richtig interessant. Gepaart mit der hohen Effizienz hat man immer noch hohe Reichweiten bei einem hoffentlich einigermaßen erträglichen Preis
Mäx meint
Du meinst du bekommst einen C400 4Matic „schnell“ sechsstellig von 67k Ausgangspreis?
Ich glaube eher, dass du dir da sehr viel Mühe geben musst und so ziemlich überall ein Kreuzchen machen musst, egal ob sinnvoll oder nicht.
Ciako meint
Dies Rückleuchten sind seltsam. Mein erste Assoziation war Mitsubishi.
Mäx meint
Ich habs tatsächlich geschafft.
Wenn du wirklich penibel quasi überall ein Kreuzchen setzt und darauf achtest die teuerste Option auszuwählen, dann kostet so ein C400 4Matic tatsächlich 100k.
Ich hab dann nochmal eine normale Konfig für mich gemacht und kam bei 89k raus.
Klar viel Geld, aber eben auch nicht „schnell“ sechsstellig.
eBikerin meint
Schnell im 6stelligen bist du nur wenn du das AMG Paket nimmst – und auch sonst so gut wie alles was man eigentlich nicht wirklich braucht,
eBikerin meint
endlich mal ein Auto mit nem schön integriertem Bildschirm. Gefällt mir um Welten besser als diese angeklebten Tabletts.