Im April wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland 249.163 Personenkraftwagen neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich damit ein Plus von 2,7 Prozent.
Die Anzahl benzinbetriebener Neuwagen ging mit 53.420 gegenüber dem Vorjahresmonat um -20 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 21,4 Prozent. Der Anteil der dieselbetriebenen Pkw in der Zulassungsstatistik lag mit 32.437 Fahrzeugen nach einem Minus von 13,8 Prozent bei 13,0 Prozent.
Bei den elektrifizierten Antrieben kamen Elektro-Pkw mit 64.350 Neuzulassungen auf ein Plus von 41,3 Prozent und einen Anteil von 25,8 Prozent. Des Weiteren wurden 97.753 Hybride (+6,6 %/39,2 %) neu zugelassen, darunter 27.546 Plug-in-Hybride (+13,3 %/11,1 %).
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im April 2026 betrug 97,6 g/km (-10,7 %).
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Daniel meint
Es geht aufwärts. Nur noch die Hybride werden etwas öfter verkauft (28% ohne PHEV).
Gegen Ende des Jahres sollten auch die eingeholt sein. Im April dürfte die Irankrise noch keine Auswirkungen gehabt haben und auch die kleinen Autos (ID.Polo, etc.) sind noch nicht in der Auslieferung.
Futureman meint
Da kann man gespannt sein, auf die vielen Schlagzeilen wie „Verbrennerverkäufe stürzen ab“, „Diesel werden Ladenhüter“, „Verbrenner-Aus kommt früher als gedacht“ usw. usw.
Ach ne, die schreiben ja lieber „PV ist an schuld an zu niedrigen Strompreisen“.
Also persönlich habe ich nichts gegen niedrige Strompreise zum Auto laden und die Kosten für die Spritpreisbremse sind wesentlich höher als die gelegentlichen Ausgleiche der Minuspreise an den Börsen.
Karl S meint
Einige Stromanbieter bieten einen günstigeren Mittagsstrom-Tarif an, wenn
man einen Smart-Stromzähler hat und einen dynamischen Tarif wählt.
eBikerin meint
„PV ist an schuld an zu niedrigen Strompreisen“.“
Oh wo kann man denn so was nachlesen? Vermutlich in der Zeitung die in einer Münchner Freiluftgastronomie ausliegt und wo man die dortigen G’schichten nachlesen kann.
„Also persönlich habe ich nichts gegen niedrige Strompreise zum Auto laden und die Kosten für die Spritpreisbremse sind wesentlich höher als die gelegentlichen Ausgleiche der Minuspreise an den Börsen.“
Da hast du natürlich fakten, oder? Also laut Internet kostet die Spritpreisbremse run 1,6 Milliarden. Wie viel die negativen Strompreise so kosten habe ich nicht genau gefunden, aber beim WDR kann man nachlesen:
„Allein der 1. Mai mit seinen negativen Strompreisen hat laut RWI Essen über 100 Millionen Euro gekostet. „
MK meint
@Futureman:
…die passende EY-„Studie“ zu Ihrer Aussage gibt es doch seit heute: Die steigenden Neuzulassungen von BEV sind selbstverständlich einzig und alleine durch die Subvention verursacht und fällt die weg, fallen auch die BEV-Zahlen wieder. Belege für diese Behauptung: Keine. Dass man noch im April 2023 (wo es auch eine Prämie gab) noch bei 14,7% BEV lag: Verschweigt man lieber…manche Fakten passen einfach nicht ins Weltbild. Um aber mit solchen Fakten noch weiter zu machen: Im April 2025 gab es keine Subvention und man lag bei 18,8%…trotz Abschaffung der Förderung zwischen April 2023 und April 2025 (die im April 2024 tatsächlich zu einer kurzen Delle führte) gab es über diese zwei Jahre also ein Marktanteilswachstum.
PS: Ein anderes Beispiel, dass ebenfalls zu Ihrer Aussage passt: Einfach mal schauen, wie über die Gebrauchtwagenpreise berichtet wird: Bisher wurde aus Neuwagenkäufer-Sicht berichtet: Niemand wolle gebrauchte eAutos und deswegen sei der Wertverlust hoch…also doch lieber wieder einen Verbrenner. Die gleichen Redakteure der gleichen Portale schreiben jetzt plötzlich aus Gebrauchtwagenkäufer-Sicht: Die Preise für gebrauchte eAutos steigen, also doch lieber wieder einen Verbrenner…dass das ja für die Verkäuferseite erfreulich ist, spielt genauso wenig eine Rolle, wie vorher das erfreuliche Ergebnis „billiges eAuto“ für Gebrauchtwagenkäufer eine Rolle gespielt hat.
Gunnar meint
Vor einigen Tagen geisterte ja diese Studie mit nur 6 Mio BEVs auf deutschen Straßen im Jahr 2030 durch Netz. Das ist mit den aktuellen Zuwachsraten und der weiter stattfindenden Dynamik nicht vereinbar. Selbst wenn sich das Wachstum ab sofort auf nur noch 10% pro Jahr verkleinert, sind es Ende 2030 trotzdem 7 Mio BEVs in Deutschland. Bei einem Wachstum von 20% sind es 8 Mio. Bei 30% 9,2 Mio und bei 40% 10,7 Mio.
Aktuell haben wir seit knapp anderthalb Jahren ein Wachstum von über 40%.
In der gleichen Studie wird auch eine Zahl für 2040 genannt: 18 Mio BEVs.
Diese Annahme beruht defacto auf einer sofortigen Stagnation des BEV-Hochlaufs. Wird aber nicht passieren.
Wenn wir von nur 20% Wachstum bis 2030 ausgehen, ab dann 10% bis 2034, bis 2036 5% und danach sogar nur 1% Wachstum bis 2040, kommen wir trotzdem auf mehr als 32 Mio BEVs.
C meint
Es kommt, wie vorher gesagt. Vielleicht etwas später als gedacht, aber es kommt. Man muss jetzt eher aufpassen, dass nicht wirklich dass passiert, was viele immer wieder als Hinderungsgrund angeben –> nicht genug Ladesäulen bzw. der Ausbau nicht hinterherkommt. (vor allem an den Hauptreiserouten z.B. Hamburg München ist inzwischen ganz schon Auslastung vorhanden)
MK meint
@C
Das Thema ist doch, dass auch an den „Hauptreiserouten“ nur an den „Hauptreisetagen“ eine hohe Auslastung herrscht…das sind wenige Tage im Jahr. Und auch an den Tagen herrscht da nachts um 2 und selbst morgens um 6 meist gähnende Leere. Infrastruktur auf eine Hand voll Spitzentage im Jahr auszulegen, lohnt sich einfach nicht.
Aber auch das wird sich regulieren: Langsam werden erste Fahrzeuge mit 900 km Reichweite angekündigt und immer mehr Leute werden unterwegs einfach gar nicht laden. Viel wichtiger aber: es gibt endlich ein Gerichtsurteil im Prozess darum, wer unter welchen Bedingungen Ladesäulen direkt an Autobahnraststätten bauen darf. Die jahrelangen Verfahren hatten bisher verhindert, dass direkt dort große Ladeparks entstehen.
Daniel S meint
Jeder 4. Neuwagen ein BEV! Toll, weiter so.
Gunnar meint
Über 25%, jeder vierte Neuwagen ist reinelektrisch, seit langem das höchste Wachstum unter allen Antriebsformen.
Der Drops ist gelutscht. Wer noch glaubt, dass sich das Elektroauto nicht durchsetzen wird, verschließt die Augen vor der Realität.
Futureman meint
Und irgendwann hieß es mal, ab einem Anteil von über 25% ist bei neuer Technik der Wandel nicht mehr zu stoppen; ab 50% bricht dann die alte Technik massiv ein.
Bedeutet, mit der durch Trump ausgelösten Energiekrise ist, wie du es so schön beschrieben hast, der Drops gelutscht. Sollte man ihm sogar dankbar sein?
elektromat meint
Ich würd mal sagen der Spritpreis macht nen kleinen Boost.
Nur noch 12 Prozent Diesel ist auch ne Ansage, vor zehn Jahren war das ein ca. 4-faches in der Monatsstatistik.
Ab wann lohnt sich da eine Produktion nicht mehr? Toyota hat 2018 den verkauf beendet nachdem im Monat die Stückzahl über alle Modelle unter 1000 gefallen ist, ist das der kritische Punkt???
EQ-Fahrer meint
Es ist viel mehr, dass inzwischen viele ICEVs mit ISG und 48V bzw. 60V mild-Hybrid-System angeboten werden. Dadurch fallen die Fahrzeuge aus der Diesel/Benzin Spalte und wandern in die Hybrid-Spalte.
Martin meint
Ja, irgendwann dürfte der Punkt erreicht sein, wo sich eine separate Produktionslinie für die Modelle mit erhältlichem Diesel-Antrieb schlichtweg nicht mehr rechnet – nicht umsonst hat Volvo die Diesel-Produktion bereits vor einiger Zeit eingestellt.
In Q1/2026 betrug EU-weit der Diesel-Anteil in den Neuzulassungen nur noch 7,7% – ich kann mir hier nicht so richtig vorstellen, wie sich die Produktion noch rechnen soll, wenn nur noch ca. 8 von 100 gebauten Fahrzeugen Diesel-Modelle sind. In den großen volumenstarken Ländern wie Spanien, Frankreich, Italien, UK und Co. betrug der Dieselanteil in den letzten Monaten sogar nur noch zwischen 1,8 und ca. 5,5% – nur Deutschland ist mit 12-14% Diesel-Anteil in den Neuzulassungen der letzten Monate noch ein Ausreisser.
Im März wurden ingesamt 1,158 Mio. Fahrzeuge in der EU neu zugelassen – davon waren 7,2% Diesel und nur noch grob 84.000 Fahrzeuge mit Dieselantrieb, und das auch noch verteilt auf x verschiedene Marken und Herstellern. Da kann mir keiner erzählen, dass man hiermit noch das große Geld verdient, wenn man in der Produktion eines Modells nur noch 40 oder 50 Diesel an einem Tag baut…
Bin echt schon gespannt, welche Marke (nach Volvo) als nächstes den Rückzug vom Diesel verkündet und nur noch auf Benziner/Plug In Hybride und Elektroautos setzt…
Mäx meint
Die meisten Diesel gibt es nur noch als 48V Mildhybrid…und dann tauchen die in der Statistik der Hybride auf.
Besser wäre:
Diesel (inkl. Mildhybrid)
Benzin (inkl. Mildhybrid)
PHEV (Diesel oder Benzin)
BEV
Sonstige (Wasserstoff, LPG, etc.)
Dennoch sinkt mit jedem Prozent, dass die BEV gewinnen der Benziner- oder Dieselanteil; laut KI wäre irgendwo bei 20-30% Dieselanteil ein kritischer Punkt erreicht, an dem sich das nicht mehr so lohnt (Neuentwicklung schon vorher nicht, aber auch keine Updates mehr).
Allerdings machen die Hersteller das schon so. Neue Dieselmotoren gibt es fast nicht mehr im PKW. Es wird nur noch angepasst an EU7.
BMW treibt das angeblich sogar soweit, dass man die 20d Modelle zukünftig mit detuned 6 Zylinder anbietet; das wird auch ein Kostenthema sein.
ID.alist meint
Was den Spritpreis angeht, würde man bei Neuwagen jetzt eine Spitze bei Bestellungen sehen aber nicht bei den Auslieferungen. Diese laufen mit 2-3 Monaten Verzug, d.h. den Effekt wird man erst in den nächsten Monaten sehen.
Ich denke das sind die ersten Effekte der neue Förderung.
MK meint
@elektromat:
Der Ausstieg aus dem Diesel ist doch längst im Gange, zumal der Zulassungsanteil von Diesel-PKW in anderen Ländern noch viel geringer ist als in Deutschland: Den seit Herbst 2025 verkauften VW T-Roc gibt es im Gegensatz zur Vorgängergeneration nicht mehr als Diesel. Gleiches gilt auch für den seit letztem Frühjahr verkauften Mercedes CLA und soll mit dem neuen GLB auch da Realität werden…so fällt schrittweise bei einem Modell nach dem anderen der Diesel weg. Für die Hersteller ist der „kritische Punkt“ also meiner Ansicht nach längst überschritten und da ein Hauptteil der Kosten in der Entwicklung und dem Aufbau der Fertigungslinien steckt, lässt man das, was man schon hat, noch laufen, aber dann dürfte Schluss sein.
Und daraus folgt dann aber auch die Frage: Wann fängt es an, dass erste Innenstadt-Tankstellen, die nicht von LKW angefahren werden, gar keinen Diesel mehr anbieten? Spätestens wenn man an der Tankstelle in der Nachbarschaft keinen Treibstoff mehr bekommt, dürfte der „kritische Punkt“ auch für Diesel-Besitzer erreicht sein.
David meint
Das Elektroauto kommt langsam, aber sicher. Man kann immer meckern, dass die Entwicklung schneller hätte gehen können. Sie hat aber auch langsamer gehen können. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die meisten können nicht umparken im Kopf. Daher bin ich sehr zufrieden für 64.000 Autos zu diesem Zeitpunkt. Denn man darf nicht vergessen: so einige Modellreihen, die neue Käuferkreise erschließen werden, sind ja noch gar nicht auf dem Markt. Und die ersetzen nichts Elektrisches, sondern kommen zusätzlich.
Gerry meint
Ja eine erfreuliche Entwicklung für die Emobilität👍.
Und das mit den Schwierigkeiten beim Umparken im Kopf konnte man bei VW sehr deutlich beobachten 😉👍.
Gernot meint
«Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die meisten können nicht umparken im Kopf. »
So pauschal ist das falsch. Die Deutschen sind so ziemlich das veränderungsunwilligste Volk der Welt. Daneben wirken sich die jahrelangen Desinformationskampagnen von VDA, Bild und Co. gegen Elektroautos immer noch aus. Für uns hier sind Elektroautos lange normal und im Vergleich zu Verbrennern überlegen. Ich bin immer wieder entsetzt, welchen Brei an schwachsinnigen Vorurteilen so viele immer noch absondern. Ein Teil dieser Menschen hat – freundlich formuliert – nur einen unterdurchschnittlichen Intellekt. Aber völlig fertig macht mich, das auch eigentlich hoch intelligente Menschen teilweise immer noch Unsinn zu BEv erzählen.
«Denn man darf nicht vergessen: so einige Modellreihen, die neue Käuferkreise erschließen werden, sind ja noch gar nicht auf dem Markt. Und die ersetzen nichts Elektrisches, sondern kommen zusätzlich.»
Richtig. Das ist einer der 3 Punkte, die noch einen Boost für die BEV-Zulassungen bedeuten werden. Die anderen beiden Punkte sind die neue Kaufprämie und der Iran-Krieg. Das alles ist bislang in den Neuzulassungen kaum abgebildet, weil viele BEV Lieferzeiten von 3-6 Monaten haben. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass die zuletzt präsentierten „Analysen“, laut denen wir 2030 nur 6 Mio. BEV im Bestand haben, falsch sind. Es werden Ende 2030 10 Mio. BEV auf deutschen Straßen unterwegs sein.
elektromat meint
Sehr gut geschrieben David ++
Es ist generell so das jeder neue Verbrenner ersetzt einen Verbrenner, ein neues E-Auto ersetzt aber eben auch einen Verbrenner, denn selbst wenn jemand sein E-Auto ersetzt geht das gebrauchte in den Markt und ersetzt dort eben auch einen Verbrenner. Die paar EAutos die verschrottet werden sind eher noch homeopatisch.
Die Richtung stimmt.
Die Steigerung wird kommen.
und spätestens wenn neben dem letzten Diesel nur noch EAutos parken dann wirds ganz dünn das noch zu argumentieren.
Ich bin gespannt wie sich die LKW Bestände ändern, denn dort ist das nochmal ne ganz andere Nummer und dort gehts ums Geld. Wenn die Deutschen Hersteller nicht liefern können dann machens halt die anderen, aber einen Auftrag nicht machen zu können weil der Diesel zu teuer ist wird keiner wollen.
Marco meint
Auch muss man bedenken das die Auslieferung der BEVs verzögert stattfindet. Also dieser teure Sprit und die Diskussion darüber werden erst in 2-3 Monate so richtig in der Statistik ersichtlich.
Ich rechne ab Mitte Jahr mit über 30% BEV-Anteil an den Neuzulassungen, gegen Jahresende eher über 35%.
*Glaskugelaus*
simon meint
Wichtige Modelle wie der GLC, C-Klasse, i3, iX3, CLA und viele neue MEB Modelle plus große Facelifts beim ID.3 und ID.4 wird schon noch mal einen Schub bringen.