Der neue Škoda Epiq, der das Elektroportfolio der Tschechen in das Einstiegssegment erweitert, kann jetzt in Deutschland geordert werden. Zum Bestellstart stehen drei Optionen zur Auswahl: Neben dem Epiq Essence 55 und dem Epiq Selection 55 ist das „City-SUV-Crossover“ auch als besonders umfangreich ausgestattetes Sondermodell Epiq Edition Eins 55 erhältlich.
Die Preise beginnen bei 32.100 Euro für die Ausstattungsvariante Essence sowie bei 35.600 Euro für den Epiq Selection 55. Zum Bestellstart hält Škoda ein Angebot bereit: Das Sondermodell Edition Eins kann ebenfalls ab 35.600 Euro geordert werden. Es biete einen Ausstattungsvorteil und werde zeitig an die Kunden ausgeliefert werden können, wirbt der Hersteller. Der Einstiegspreis für den neuen Epiq soll in Deutschland 25.900 Euro betragen, dieses Modell Epiq Essence 35 soll zum Marktstart Ende September bestellbar sein.
Der neue Epiq ist das künftig günstigste vollelektrische Škoda-Modell. Das kleine SUV wird in diesem Jahr zusammen mit dem großen SUV Peaq die vollelektrische Modellpalette der Marke verdoppeln. Der Epiq ist das erste Modell der Volkswagentochter, das auf der neuen MEB+-Plattform basiert, und das erste vollelektrische Modell der Marke mit Frontantrieb. Mit einer Reichweite von 315 bis zu 440 Kilometern nach WLTP-Norm und Schnellladefunktion soll er sich für die Stadt als auch für längere Fahrten eignen.
Die kleinere der zwei eingesetzten Batterien hat eine Bruttokapazität von 38,5 kWh (37,5 kWh netto) und nutzt Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie (LFP). Das größere Akkupack bietet eine Bruttokapazität von 55 kWh (51,5 kWh netto) und verfügt über Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC). Die Antriebsleistung liegt je nach Version bei 85 kW (115 PS), 99 kW (135 PS) oder 155 kW (211 PS). Von 0 auf 100 km/h geht es in bis zu 7,4 Sekunden, maximal sind Tempo 150 bis 160 möglich. Der Verbrauch beginnt bei 13,7 – 13,9 kWh/100 km.
Schnelladen (DC) gelingt mit 50 bis zu 133 kW, damit lässt sich die Batterie in etwa 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllen. Wechselstromladen (AC) ist mit bis 11 kW möglich. Der Epiq bietet zudem bidirektionales Laden. Dadurch kann die im Akkupack gespeicherte Energie auch außerhalb des Elektroautos genutzt werden. Konkret unterstützt der Epiq V2L (Vehicle-to-Load) zur Stromversorgung externer Elektrogeräte sowie V2H (Vehicle-to-Home) und V2G (Vehicle-to-Grid), sofern eine kompatible Wallbox verwendet wird.
Der 475 Liter große Kofferraum des Epiq gehört zu den größten seiner Klasse. Das Design vereint erstmals in einem Škoda-Serienmodell alle Elemente der neuen Designsprache „Modern Solid“. „Der neue Škoda Epiq verbindet kompakte Abmessungen mit einem geräumigen Innenraum und hoher Alltagstauglichkeit“, wirbt der Hersteller.
Bereits in der Ausstattungsvariante Epiq Essence 55 für 32.100 Euro sei die neue Elektro-Baureihe serienmäßig umfangreich ausgestattet, betont Škoda. Dazu zählen neben der Design Selection Loft Grau in Schwarz und Grau (später zum Jahresende Design Selection Studio mit einen minimalistischen Look in Schwarz und Grau) unter anderem LED-Hauptscheinwerfer, Assistenzsysteme wie Front Assist, Lane Assist, Side Assist und Kreuzungsassistent sowie ein 13-Zoll-Infotainmentdisplay. Außerdem sind immer eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Škoda Care Connect mit an Bord.
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Der ab 35.600 Euro bestellbare Epiq Selection 55 bietet zusätzlich ab Werk neben der Phonebox mit induktiver Ladefunktion die Ausstattungspakete Technik und Komfort. Im Paket Technik sind unter anderem Parksensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, der schlüssellose Fahrzeugzugang KESSY und die Funktion des bidirektionalen Ladens enthalten. Das Paket Komfort bietet beispielsweise ein beheizbares Lenkrad und beheizbare Vordersitze, die 2-Zonen-Klimaanlage Climatronic und dunkel getönte Heckscheibe und hintere Seitenscheiben (Sunset). 18-Zoll-Leichtmetallfelgen Plover schwarz gehören ebenfalls zum Lieferumfang.
Das limitierte Sondermodell Epiq Edition Eins 55 verfügt darüber hinaus serienmäßig über die Pakete Travel sowie Licht & Sicht. Im Paket Travel sind unter anderem ein Navigationssystem, eine Sprachsteuerung, vier USB-C-Anschlüsse und der Travel Assist enthalten. Zum Paket Licht & Sicht gehören die Matrix-LED-Scheinwerfer, der dynamische Fernlichtassistent und das Schlechtwetterlicht. Das Sondermodell ist ebenfalls serienmäßig mit 18 Zoll Leichtmetallfelgen Plover schwarz ausgerüstet. So ausgestattet bietet der Epiq Edition Eins 55 Kunden laut Škoda einen Preisvorteil von bis zu 2200 Euro und kann ab 35.600 Euro geordert werden.

















Stefan meint
Leider gibt es nun mittlerweile im Konfiguration beim „Epiq Edition Eins“ keine Microfaser Ausstattung und auch keine abnehmbare Anhängerkupplung mehr zur Auswahl was am Dienstag noch angeboten wurde.
Sehr schade den jetzt müsste man den Epiq ohne den Vorteil der Edition bestellen und die Vorteile dieser zusätzlich für 2200Euro bezahlen!
Somit ist dieser Wagen für mich leider aus meiner Auswahlliste gestrichen, obwohl ich schon so lange gewartet und mich gefreut habe.
Frage mich nur wieso dieser nicht wie der normale mit AHK angeboten wird als Option aber das Glaspanoramadach schon? Innenausstattung wäre noch verständlich…..
M. meint
Microfaser wird wohl schwierig mit der Nachrüstung, aber die AHK würde ich beim Händler einfach mal verlangen, zum SA-Preis. Selection ist nur eine Ausstattungsvariante, kein eigenständiges Modell…
Schau mal, was er sagt.
Wenn der hört, dass du ansonsten woanders bestellst, wird er sich schon kümmern.
Stefan meint
Nun da hatte ich mich wohl etwas unklar formuliert, klar der Selection ist eine A-Variante kein neues Modell :-)
Allerdings kann man beim Selection eine AHK ordern laut Konfigurator, wieso sollt dies beim anderen Varianten nicht auch möglich sein? Gleicher Motor/Akku alles gleich nur die Ausstattung ist eben etwas unterschiedlich wenn man vom Preis absieht.
Das Sondermodell ist ja so wie es verstanden habe nur Ausstattung mäßig besser was ja den genannten Preisvorteil von 2200Euro zufolge hat.
Wenn man sich dies alles im Konfigurator hinzufügt gegen Aufpreis hat man sein eigene Edition und könnte die AHK hinzufügen.
Müsste echt mal beim Händler hier im Ort nachfragen was er meint und was mich dies bei ihm kosten würde wenn er sie mir anbauen würde. Schwanke immer noch zwischen Selbstkauf (mit Kredit) oder Leasing.
Aber ich habe noch Zeit mein Verbrenner mit über 20Jahren auf dem Buckel hat frisch Tüv erst bekommen, sollte technisch nichts sein habe ich noch genügend Zeit und bis dahin fließt noch viel Wasser die Isar hinunter.
M. meint
Und ich wollte eigentlich „Edition Eins“ als Ausstattungsvariante beschreiben.
Ist im Grunde aber auch egal – so eine AHK muss technisch vorbereitet sein, und das ist nicht abhängig von Ausstattungsvarianten – das sind reine Marketinginstrumente. Somit kann man die AHK ohne Rücksicht auf Ausstattungsvarianten nachrüsten. Nachgerüstet wird die nach meiner Übersicht sowieso beim Händler, egal welches Modell.
Die Anhängelast habe ich allerdings nur versteckt im Konfigurator gefunden. Die „große“ Batterie kommt auf 1200 / 750 kg Anhängelast und 75 kg Stützlast, was für die meisten Menschen ausreichend ist (und für die Fahrzeuggröße ganz gut). Es gibt aktuell (mangels Konfigurator) keine Infos für die kleine Batterie. Es wäre zu befürchten, dass man hier aus „Reichweitengründen“ weniger angibt. Solange es bei mindestens 750 kg ungebremst bleibt, wäre das wohl akzeptabel, ansonsten eher nicht.
Über das Knie brechen würde ich den Kauf eines Neufahrzeuges auch nicht, aber dass ich keinen Verbrenner mehr bekomme, soviel ist mal sicher. Wem „Umwelt“ als Argument nicht hilft, dem hilft vielleicht „Abzocke durch Fossilkraftstofflieferanten“. Oder ganz allgemein „laufende Kosten“, also abseits von der Anschaffung.
MK meint
@Stefan:
Diese „Edition“ kann ja erstmal nichts, was die anderen Versionen danach nicht auch können. Es wird aber versprochen, dass es tatsächlich die zuerst ausgelieferten Fahrzeuge sind, aber auch mit dem Hinweis, dass die streng limitiert sind. Ich könnte mir vorstellen, dass da von vorne herein eigentlich keine freie Konfiguration vorgesehen war, sondern man von x verschiedenen Modellvarianten jeweils eine gewisse Menge geplant hat. Und wenn eine Variante ausverkauft ist, wird sie im Konfigurator rausgenommen.
Und warum es generell keine feste Anhängerkupplung gibt? Das könnte Produktionstechnische Gründe haben: Von den neuen Kleinwagen des VW-Konzerns ist der Epiq der längste. Ich weiß noch, dass VW beim T6.1 auch nur einen gewissen Anteil mit Anhängerkupplung gebaut werden konnte, weil diese schon im Karosseriebau dran kommt und die zusätzliche Länge für Platzprobleme gesorgt hat. Da der Epiq eben der längste der Kleinwagenfamilie ist, ist da vielleicht auch kein Platz für, während eine abnehmbare auch am Ende der Produktion noch angesteckt werden kann?
hu.ms meint
Einfach ein paar monate warten mit der bestellung. Dann gibts auch das gewünschte – und wahrscheidlich dann günstiger.
hu.ms meint
Ab herbst gibts den mit dem grösseren akku ab 30K.
Fast immer gekaufte zusatzausstattung wie alu, metallic, assistenten sollten dem rabatt entsprechen. Dann noch staatliche förderung ab. Dürfte für einige 1- und 2-pers. HH oder als zweitwagen passen.
hu.ms meint
„Epiq Essence 55 für 32.100 Euro“ – bei APL rd. 27K und dann noch die förderung ab.
MK meint
475 Liter Kofferraum sind schon richtig gut, wenn man bedenkt, dass z.B. der nächstgrößere Elroq mit rund 30 cm mehr Fahrzeuglänge auf 470 Liter kommt. Da helfen natürlich die kleineren Räder und es wird etwas zu Lasten der Fond-Passagiere gehen. Aber wie viele Fahrzeuge, die eigentlich im Kleinwagen-Segment antreten, werden regelmäßig für Langstrecke von mehr als zwei Personen genutzt?
Übrigens: Der mehr als 10 cm längere Golf bringt es je nach Ausstattung auf MAXIMAL 380 Liter.
Von daher: Wirklich gutes Auto, dass sicher auch eine Klasse höher, also bei Golf/ID.3 neo, Marktanteile abziehen wird…halt mal wieder in vielen Belangen (natürlich nicht für alle) besser als die Kernmarke.
BEV meint
Ab wann gibts den dann mit 20-30% Rabatt ? Ansonsten ist das Auto einfach zu teuer
M. meint
Jedes Auto ist hier immer „einfach zu teuer“, wenn es nicht von gewissen Herstellern ist.
Das ist ein zwar einfacher Mechanismus, aber keiner, der auf Dauer unterhaltsam wäre.
Powerwall Thorsten meint
20% Rabatt gibt es laut Aussagen der Bürogemeinschaft & Friends doch bei VW immer – oder stimmt das eventuell gar nicht?
hu.ms meint
Kommt auf das modell an und die beziehung zum händler.
David meint
Dass du dich nicht informierst, ist ja keine neue Sache. Sonst wärst du ja auch nicht bei Tesla gelandet. 299 im Leasing bei Škoda für die Edition Eins, 0/36/10. Und bei APL kostet die im Barkauf ziemlich genau 30 inklusive Überführung. Das wird also mal wieder ein Renner!
M. meint
Ich weiß, es ist viel verlangt, aber vielleicht versuchst du dich mal selbst an einer Recherche, die über das Abfragen der KI hinausgeht.
David meint
Damit ist der dritte aus dem Sack und ich verrate sicherlich keine Neuigkeit, wenn ich prognostiziere, dass der ausgezeichnet verkauft wird. Hübsch, geräumig und effizient. Bevor es jemand aus der „Gemeinde“ erwähnt: Dass das Tesla Model 3 in seiner Aldi Version ähnlich teuer ist wie jetzt die First Edition Modelle, das wissen die Marketing Experten im Volkswagen Konzern. Und sie wissen, das spielt überhaupt keine Rolle für die vielen, echten Kunden.
ChriBri meint
Der Vergleich spielt mE überhaupt keine Rolle, weil sich zumindest die meisten nicht zwischen einem Fahrzeug mit 4,17 m und 4,72 m entscheiden werden. Skoda Epiq oder TM3 könnten nicht grundverschiedener sein.
MrBlueEyes meint
Wir stehen jetzt tatsächlich als Zweitwagen vor dem Kauf eines MG 4 Urban Comfort… Gründe:
– Sehr schickes Auto, auch der Innenraum wirklich „europäisch“ und recht hochwertig (gerade auch für den Preis)
– Auch noch (wieder) physische Tasten für Klima, Lautstärke, Lüftung…
– 53 KWh Netto Akku
– 415 Km WLTP Reichweite
– schon Kompaktklasse mit 568 Liter Kofferraum
– trotz „nur“ 4,40m Länge massig Platz auf der Rückbank
– 160 PS… 9,5s auf 100 Km/h… 160 Km/h Vmax
– Gebimmel lässt sich alles über den „MG Pilot“ leicht per Shortcut abstellen
– 7 Jahre Herstellergarantie
Und das alles nach Abzug Herstellerrabatt von 6.000€ für ca. 23.000€ (inkl. Überführung)
Da können die Deutschen mit Epiq, ID.Polo, Cupra Raval etc. pp. rein preistechnisch halt überhaupt nicht mithalten… allein die 53 KWh Netto sind halt eine Wucht für den Preis…
Für dieses Package von Akkugröße, Motorleistung und Ausstattung würde man bei den 3 oben Genannten mindestens 30.000€, eher vielleicht sogar Richtung 35.000€ zahlen… und dann hat man nur 2 Jahre Garantie… viel Glück, sage ich da nur….
jm2c
Mark Müller meint
Lies mal die neuesten Spiegel-Artikel über das Verhältnis des MG-Herstellerlandes mit Russland, das gerade die Ukraine bombardiert.
MrBlueEyes meint
Ich weiß, leider… aber wenn man es so betrachtet, dürfte man auch gar kein Deutsches E-Auto kaufen mit Batterien aus Chinesischer Produktion… und keine PV-Module und und und…
Bist du so konsequent… oder war das jetzt doch etwas zu viel „moral-apostelt“ von dir und du wolltest einfach mal was schreiben?
hu.ms meint
Welcher deutsche hersteller baut in china produzierte akku-zellen in seine in europa gebauten BEV ein ?
Und meine PV incl. stationären akku ist von E3DC.
Aber wie heist es so schön: gier frisst hirn.
MrBlueEyes meint
@Hu.ms:
Ach, für dich sind also von Chinesischen Firmen in China gebaute Zellen ein Problem, aber von Chinesischen Firmen in Europa gebaute Zellen kein Problem?!
Genau mein Humor :)
P.S.: Was hat es mit „Gier“ zu tun, wenn man ein gutes Angebot für ein neues BEV sucht? …das weißt wahrscheinlich auch nur du…
hu.ms meint
In europa gebaut ist deshalb o.k. weil europäische mitarbeiter gehälter bekommen und steuern werden auch europa gezahlt. Aber soweit denk eben nicht jeder… :-))
Steffen meint
E3/DC stellt keine PV-Module her. Und ich bin mir nicht sicher, ob deren unterschiedliche Batterien für die Hauskraftwerke nur aus Asien ohne China kommen…
Fred Feuerstein meint
E3DC aus Osnabrück verbaut in aktuellen Speichern die Zellen von Amperex Technology Limited. In dem Ding was der humsi in seinem Keller hat, sind noch NCM Zellen von Sanyo / Panasonic oder LG Chem drin. Es gab auch Brandfälle…Auch deshalb hat E3DC nun LFP Akkus…
Mark Müller meint
In der Realität besteht der Unterschied einfach darin, ob man etwas so gut wie möglich meidet, oder ob man überhaupt nicht darauf achtet, wenn man einen kleinen Vorteil sieht.
Spielt für die Argumentation eigentlich keine Rolle, was ich tue. Geht dich auch nichts an, aber ja, ich finde das wichtig und achte dauernd darauf. Meine PV-Module kamen aus Südkorea, und soweit ich weiss, war der grösste Teil der Wertschöpfung für meinen iX1 in Europa.
M. meint
Der Anteil an chinesischer Wertschöpfung für deinen iX3 wird geringer sein als der des MG.
Das ist nicht perfekt, aber ein Anfang.
wosis meint
Du bekommst bei VW auf den Polo auch 5000€ Herstellerrabatt (ID. Kaufprämie), dann bist du bei 28K, also 5k mehr, hast aber ein Auto, dass deutlich effizienter (13,3 vs 15,5) ist, mehr Reichweite (417km vs 450km) hat, schneller lädt (24min vs 28-30 min).
Den MG Bonus bekommt man bei Barkauf, sollte auch nicht unterschlagen werden.
Das Kofferraumvolumen wird mit 470 Litern angegeben beim MG4, nicht 568 Liter.
Also es gibt einen Preisvorteil, aber so groß ist er nicht.
MrBlueEyes meint
ID. Polo. Life mit entsprechender Ausstattung (Navi, Winterpaket und Farbe) bist bei 35.780€ …abzüglich der („bis zu“, Wording bitte beachten!) bist immer noch bei knapp 31.000€ …wobei für den ID.Polo sich auch weniger als 5.000 gegeben werden könnten…
Also wen willst du hier überzeugen mit einem um 9.000€ höheren Preis?
Update: Durch Verhandlung sind wir mittlerweile bei knapp unter 22K angekommen :)
hu.ms meint
Natrürlich ist ein chinese einiges günstiger als ein europäer.
Wenn einem die totalitäre staatsführung nicht stört (mich schon) kann man den auch kaufen.
Und noch: Würdest du für 15% deines gehalts (etwa der betrag den man für auto ausgibt incl. wertverlust) mit chinesischen löhnniveau = ca. 1/3 arbeiten ?
wosis meint
Klar ist der MG billiger, der Polo ist aber auch das bessere Auto. Was mich hier stört ist der ständige Vergleiche von rabattierten Preisen, nach Verhandlung usw. mit BLP, das ist einfach quatsch.
Übrigens muss MG muss auch stark rabattieren, der MG4 verkauft sich nämlich äußerst mäßig, nach einen guten Start 2023/2024. Das würde mir auch zu denken geben. Deutet nicht gerade auf zufriedene Kundschaft hin.
https://eu-evs.com/modelCharts/MG/MG4/ALL_HIGH_DQ/YoY-Chart
David meint
Das ist ein Mensch, der solche moralischen Kategorien nicht kennt. Davon haben wir leider einige. Die soll dann MG fahren oder irgendeinen anderen Chinesen. Letztlich ist das ein Pranger. Aber wenn er in Altersarmut gerät oder ins Heim muss, dann schreit er natürlich wieder nach dem deutschen Staat, der an seinem MG nur zu sehr geringem Teil an der Wertschöpfung über gute Jobs und gute Steuerzahler profitieren konnte.
MrBlueEyes meint
@Wosis:
„Klar ist der MG billiger, der Polo ist aber auch das bessere Auto.“
Wer sagt das? Hast du schon einen Vergleich von beiden gesehen?
Ich denke nicht… wie kommst du darauf? …bist du beide schon gefahren?
Als Erstauto wird es bei uns der BMW iX3 ab Oktober… nur mal so am Rande, werter @David… solltest du eigentlich wissen…
Der MG 4 Urban(!) wird den Händlern gerade aus den Händen gerissen… die sind quasi aktuell leergekauft in Deutschland…
Naja, jedem Tierchen, sein Pläsierchen… ;-)
M. meint
Sind die ausverkauft, weil die 10k Rabatt geben, oder geben die Rabatt, damit sie ausverkauft sind?
Wann kommt das nächste Schiff mit von schlecht bezahlten Arbeitern zusammengebauten Autos, damit die armen Deutschen sich endlich eins leisten können?
hu.ms meint
Der vergleich des MG mit dem 30cm kürzeren ID.Polo ist unsinnig, da unterschiedliche segmente. Den MG musst du mit dem ID:3 vergleichen und da ist der preisunterschied bei änlicher reichweite (ab 30K zu ab 19K) noch grösser.
Futureman meint
Und davon gehen ja für einige noch 6000€ Förderung ab. Damit das ideale Einstiegsauto. Probleme gibt es nur, wenn die Familie an Tesla gewöhnt ist und das Design vom MG zu altbacken aussieht…
eBikerin meint
Wahnsinn – in einem Beitrag zu Skoda wird über ein von der Klasse ähnliches Auto von MG diskutiert und diese beiden Verglichen. Aber du schaffst es doch tatsächlich Tesla rein zu bekommen. Übrigens sind Teslas so ziemlich alles – aber keine Designwunder.
brainDotExe meint
Also ich würde keinen von beiden kaufen, aber im direkten Vergleich sieht der Tesla deutlich mehr altbacken aus, als der MG.
MK meint
@MrBlueEyes:
Und der hat dann auch Leichtmetallfelgen, Sitzheizung, USB-C Anschlüsse an der Rückbank zum Laden z.B. von Notebooks, 3 Jahre den Onlinevertrag für OTA-Updates und mehr usw. drin?
Was die 7 Jahre Herstellergarantie angeht, sollten Sie die Bedingungen vielleicht noch mal genau lesen, ist die Ausschlussliste doch unglaublich lang…so haben Sie z.B. auf den Touchscreen, Lautsprecher, Internet-/Antennenmodul und alles andere, was auch nur im entferntesten mit Infotainment zu tun hat, nur 3 Jahre Garantie (bzw. max 72.000 km). Auf z.B. die Starterbatterie, den Ladeanschluss und alles, was mit Bremsen zu tun hat, sogar nur 2 Jahre…und auch die 7 Jahre sind auf maximal 150.000 km begrenzt…das wären bei meiner Fahrleistung dann tatsächlich doch nur etwas mehr als 3 Jahre. Außerdem bezieht sie sich wie in II.2. der Garantiebedingungen geregelt ist eben auf „Herstellungsfehler“. Dass einem irgendwann nach 5 oder 6 Jahren erstmals ein Herstellungsfehler auffällt, ist doch recht unwahrscheinlich.
Grundsätzlich haben Sie aber natürlich recht, dass es absurd ist, dass VW z.B. beim ID.3 nur 2 Jahre Garantie gibt, während der auf dem gleichen Band von den gleichen Leuten mit den gleichen Teilen zusammengebaute Cupra Born ab Werk regulär 5 Jahre hat (übrigens ohne so umfangreiche Ausschlüsse wie bei MG).
Also: Ich denke, wenn man den Ausstattungskatalog bis zum Ende im Detail durchgeht, dürfte das Preis-/Leistungsverhältnis ähnlich sein…darüber, dass der VW-Konzern einem wieder Ausstattungen als Serie „unterjubelt“, die der ein oder andere weder braucht noch haben will, brauchen wir nicht zu diskutieren.
MrBlueEyes meint
Ich kann die Garantieausschlüsse lesen… ja, für „Infotainment, Komfort- und Fahrerassistenzsysteme“ „NUR“ 36 Monate, aber das ist immer noch 1 Jahr länger als bei VW & Co….
Garantietechnisch ist es einfach lächerlich, was Deutsche Hersteller bieten… aber das war schon immer so…
A-P meint
Man kann bei Skoda Epiq mit relativ geringen Aufpreis 3 Jahre längere Garantie dazukaufen, dann hast du insgesamt 5 Jahre lang sorgenfrei fahren.
MK meint
@MrBlueEyes:
Wie gesagt: dann kauft man halt einfach den Cupra Born von VW und schon hat man 5 Jahre Garantie…auch auf Infotainment, Bremsen, Ladeanschluss usw…beim ID.3 kosten 5 Jahre Garantie auf alles bis 150.000 km übrigens rund 1.000 € Aufpreis.
Und ansonsten unterschlagen Sie die Kilometerbegrenzung: 72.000 km sind bei meiner Fahrleistung rechnerisch 19 Monate…bei VW bekomme ich da 24 Monate ohne jegliche km-Einschränkung. Es kommt also auch auf den Einzelfall an, was für einen persönlich die längere Garantie ist.
PS: Haben Sie in Ihrem Kostenvergleich eigentlich berücksichtigt, dass 15% Rabatt auf den Listenpreis bei VW eigentlich immer drin sind?
Jeff Healey meint
Das ist derzeit wirklich ein sehr gutes Paket, das MG da schnürt. Preis/Leistung sind top.
Müsste ich zwischen dem Skoda und dem MG wählen würde es schwierig: Bei mir in der Region sind die MG-Werkstätten etwas weit entfernt, und das wäre für mich der einzige Hinderungsgrund den MG nicht zu nehmen.
Bei mir ist es vor kurzem der Opel Frontera GS Electric geworden: Ein Jahreswagen für sehr günstige 21K, 44kWh LFP Akku, Händlerservice nur einen Steinwurf entfernt. Bin happy mit der Entscheidung.
Es ist schön, dass es endlich mehr Auswahl an bezahlbaren E-Autos gibt.
ChriBri meint
Ich bin bei Dir. Habe mir den gestern mal life angeschaut und der ist schon sehr gut gemacht. Gerade die Geräumigkeit des Innenraums und dessen Verabreitung überzeugen. Die unten weiter geäußerten moralischen Bedenken kann man mittlerweile überall anmerken. Ob es der Dieselskandal ist, Thermofenster, neues Smartphone mit Seltenen Erden, manche wollen jetzt auch schon Wolle in der Bekleidung verbieten weil böse, Fleischkonsum etc etc wenn man will, findet man überall etwas…
MrBlueEyes meint
Ja, so gesehen müsste man in eine Holz-Hütte in den Wald ziehen und von dem Leben, was man so an Beeren und Kräutern im Umkreis findet… :)
hu.ms meint
Es geht ganz einfach um europäische arbeitsplätze und europäische steuereinnahmen.
Oder würdest du auf 10% gehalt verzichten, was in etwa die geringeren löhne in china entspricht, wenn man von 15% einkommensaufwand für das auto (incl. wertverfall) ausgeht. Ganz einfach:
chinesisch verdienen = chinesisches auto.
Europäisch verdienen = europäisches auto.
ChriBri meint
Ich glaube, dass sich aufgrund der sich immer weiter verbreitenden Internationalisierung des Handels und der Produktion diese grundsätzlich ehrenwerte Meinung und Auffassung nicht durchhalten lassen wird und die deutschen Hersteller können nur hoffen, dass andere Länder nicht so denken, … denn dann stünden einige Insolvenzen mehr vor der Tür.
M. meint
Einfach mal abwarten, bis sein Job nach China geht.
Dann braucht er kein Auto mehr. Win-Win. ;-)
Thomas Claus meint
Ich finde das Design schon etwas gewagt. Es ist nicht ganz so harmonisch und erinnert mich gerade beim Heck an den Kia Ev2. Meins ist es nicht aber Geschmäcker sind ja verschieden. Die Größe gefällt mir aber beim Preis ist man eher etwas sportlich unterwegs. 26k und dann ein 37kwh Akku, nein das wäre mir zu teuer. Mit 5k Förderung natürlich wieder ok.
prief meint
Der (designmäßig) gelungenste aus der Gruppe. Nicht so fad wie die VWs, nicht so überdreht wie der Cupra. Einfach frisch und modern.
Obwohl ich eigentlich SUVs nicht mag, würde ich den ins Auge fassen, gäbe es ihn mit größerem Akku (>60KWh). Wieso da nicht mehr rein geht als 52KWh versteh ich nicht, wenn in einen ID 3 bis zu 79KWh rein gehen.
Und ja, bei meinem Nutzungsprofil (eher seltene Fahrten, dann aber länger und keine Lademöglichkeit zu Hause) möchte ich mindesten 500km WLTP Reichweite. Womit ich einen Klasse höher suchen muss (VW ID 3 oder KIA EV 4).
hu.ms meint
Und wieder mal der bessere VW. Simply clever:
Frunk, walzen am lenkrad, hängetasche im kofferraum u.a.
Kleinwagen sind zweitwagen bzw. für 1- max. 2-pers-HH. Bei der alternden gesellschaft passt das doch. Da kann die rückbank dauerhaft umgeklappt bleiben.
Der 54er akku mit 420km wltp ist etwas knapp.
Aber für 2 x öfter laden bei der jährlichen urlaubsfahrt sollte eigentlich genügend zeit sein.
Und diese zeit erspart 10k € im verglich zum epic 79kwh.
Mark Müller meint
So isses.
Bei diesem Benutzerprofil geht es am Schluss um 4 bis 8 mal eine Viertelstunde im Jahr. Wer das nicht hat, macht etwas falsch.
CaptainPicard meint
Kleineres Instrumenten-Display und Temperaturregelung nur über Touchscreen sind klare Nachteile gegenüber dem ID Cross.
David meint
Jaja, die Firma für das rechte und für das linke Twix und die rechte ist natürlich viel besser. In der Zentrale in Wolfsburg liest man solche Kommentare sicher gerne mit einem schmunzeln. Denn man möchte ja in Details variieren, damit einfache Seelen den Eindruck behalten, es handele sich hier um eigenständige Unternehmen.
Defacto ist natürlich alles fein abgestimmt und keinesfalls erhält man mit dem Škoda grundsätzlich das bessere Package. Und das beginnt übrigens schon vor der Auslieferung: Während man mit einem Škoda immer in einer Blackbox sitzt bis der Händler anruft, dass der Wagen da ist, kann man bei VW die einzelnen Stadien, zum Beispiel wann der Wagen für die Produktion eingeplant wird, online sehen.
Aber wie hier schon erwähnt wurde, hat der VW auch noch andere Features wie vollständige Tastenbedienung. Und wem ein Detail des Škoda besonders gut gefällt, kann das übrigens über Zubehör nachkaufen für seinen VW.
hu.ms meint
Besonders den frunk !