Das neue Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé ist bei Vertriebspartnern der Marke und online bestellbar. Zum Bestellstart stehen zwei Motorisierungen des ersten eigenen Elektroautos der Affalterbacher zur Wahl: Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé und Mercedes-AMG GT 55 4-Türer Coupé.
Erstmals kommen in einem vollelektrischen Serienfahrzeug Axialflussmotoren zum Einsatz. Der Sportwagen nutzt drei Elektromotoren, zwei an der Hinterachse und einen vorne. Zusammen erreichen sie eine Systemleistung von bis zu 860 kW/1169 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 2,1 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 6,4 Sekunden. Mit „Driver’s Package“ liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 300 km/h.
Die Batterie ist auf hohe und wiederholt abrufbare Leistung, schnelle Energieaufnahme und hohe Leistungsdichte ausgelegt. An der Ladesäule erreicht das Coupé eine Ladeleistung von 600 kW. In 10 Minuten können über 460 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Der Ladezyklus von 10 auf 80 Prozent dauert 11 Minuten.
Im Fahrprogramm AMGForce S+ bietet das E-Auto ein „AMG typisches V8 Soundgewitter“. Dazu kommen eine haptisch-immersive Erfahrung mit Zugkraftunterbrechung bei simulierten Schaltvorgängen und ein angepasstes Fahrerdisplay im Zentraltuber-Design.
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Der AMG Race Engineer erlaubt es, Ansprechverhalten, Traktion und Kurvenverhalten gezielt zu steuern. Die Aerodynamik passt sich der Fahrsituation an. Je nach Konfiguration sind zwei aktive Venturi-Platten im Unterboden oder ein aktiver Heckdiffusor verfügbar.
Das AMG-Active-Ride-Control-Fahrwerk bietet den Angaben zufolge eine große Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort, reduziert Wankbewegungen und gleicht einseitige Unebenheiten individuell aus. Die serienmäßige Hinterachslenkung arbeitet mit 6 Grad.
Zur Individualisierung stehen diverse Optionen bereit, darunter das Paket AMG Dynamic Plus, AMG Driver’s Package, Aerokinetics Venturi Flow, AMG Aerodynamik Plus, AMG-Performance-Sitz, AMG-Performance-Lade-Paket, Exterieur-Beleuchtung, Sky-Control-Panoramadach, Carbon-Design-Leichtbaudach, High-End-Surround-Soundsystem von Burmester, AMG-Night-Pakete und AMG-Zierelemente Carbon.
Zum Marktstart wird der Mercedes-AMG GT 55 4-Türer Coupé in Deutschland ab 154.700 Euro angeboten. Der leistungsstärkere Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé kostet mindestens 196.350 Euro.















Calimator meint
Die Varianten AMG GT55 und GT 63 kann man was die Fahrleistung betrifft mit dem dem Porsche Taycan Turbo bzw. Turbo GT vergleichen. Der Taycan Turbo kostet aber über 20.000 mehr als der AMG GT55 und der Taycan GT kostet über 40.000 Euro mehr als der AMG GT63.
Vorteil Porsche ist evtl. noch das Design, das weniger polarisiert, aber der Mercedes ist das deultich modernere Auto mit größerem Akku, höherer Ladeleistung und aktiver Aerodynamik. Hier wird Porsche bald einen Nachfolger bringen müssen, weil die aktuelle Platform ist mit diversen Facelifts, Weisach- und Manthey-Packet schon ziemlich ausgepresst.
Gut für beide ist, dass der neue Ferrari keine ernsthafte Konkurenz darstellt.
FrankyAC meint
Ja, Design ist Geschmackssache. Aber will ich wirklich ein Auto mit Zahnspange haben? ;)
LOL meint
Klingt nicht schlecht …
und gibts da dann auch zum Marktstart gleich den Rückruf und die Auslieferungssperre ?
Powerwall Thorsten meint
Was wohl unser David zum Design sagen würde, wenn das ein amerikanischer Hersteller so gebracht hätte?
Mich persönlich als Taucher erinnert es irgendwie an einen Wahlhai – ein zugegebenermaßen majestätisch wirkendes Tier – sportlich- eher nein.
M. meint
Ein Wahl-Hai ist eher ein hypothetisches Tier, das wählen oder gewählt werden darf.
Hättest das besser mal in Englisch verfasst.
;-)
Powerwall Thorsten meint
Na immerhin du hast es gemerkt – bist also schlauer als die Autokorrektur der Diktierfunktion – Glückwunsch
Ist dein angesprochenes Gegenüber im Urlaub oder triggert dich mein bloßer Name?
tutnichtszursache meint
Ganz ehrlich, das Auto ist potthässlich, von vorn das übliche Mercedes Gesicht mit den hängenden Mundwinkeln und dieser CLA/Smart Lichtleiste, und von hinten unbeschreiblich, als ob ein Vierjähriger mit Klemmbausteinen gespielt hätte.
MrBlueEyes meint
Ich sage mal so, Ferrari hat gerade mit dem Luce gezeigt, dass man die Design-Meßlatte immer noch ein Stück tiefer hängen kann 😅
THeRacer meint
… freu mich schon auf den ams- Vergleichstest mit dem Ferrari Luce :-) …
Matze meint
Naja, da kann ich auch einfach 3 Model 3 Performance für kaufen und kriege sogar regelmäßig Verbesserungen per update … Auto-Deutschland hat sowas von fertig.
South meint
Für mich passt Mercedes und Sport irgendwie nicht zusammen, davon abgesehen finde ich ihn auch nicht schön und vom Preis will ich gar nicht reden und Pseudo Sportwagen. Ugh.. Aber hey, da bin ich in mehrerlei Hinsicht nicht die Zielgruppe. Völlig ok.
Aber was man hier schön sehen kann. Neben dem Accu ist das Schnellladen der Schlüssel zum Durchbruch der eMobilität und genau da kann man sehen, wo die Reise hingeht. Auch wenn es noch dauern wird, bis sich das in die unteren Klassen runterfrisst, aber Laden <15Min wird Standard werden.
Also ich kann da nur für mich sprechen, aber wenn ich für 2,2T superschnell laden könnte, also das wärs mir sogar Wert. Das wird mit der Zeit auch günstiger und es wird mal Standard werden… ey, ich freu mich drauf…. aber ich muss noch ein paar Jahre mit 15-20 Min. vorlieb nehmen…
brainDotExe meint
Was bringen mir 600+ kW Laden oder gar nur 350 kW Laden wenn ich fast ausschließlich zu Hause an der 11 kW Wallbox lade?
South meint
Deine Antworten stecken in deiner Frage. Gleich mehrfach. Das erste ist „Ich lade“, es geht bei nem Modell aber nen Markt und da kann eben nicht jeder daheim laden. Der zweite Punkt ist „fast ausschließlich“. In der Klasse leistet man sich Luxus, da muss das Auto das können und zudem würde ich bezweifeln, dass so ein Auto für den Aldi Besuch am Wochenende gedacht ist. Da fährt man schon öfters mal weite Strecken…
Mäx meint
Ich finde es gut, dass im Standard „nur“ 350kW schnell geladen werden kann und man für die so viel beworbenen max. 600kW und 11 Minuten 10-80% 2.200€ bezahlt werden müssen.
Also in Kürze:
Standard: 350kW, 10-80% 16 Minuten
Aufpreis: 600kW, 10-80% 11 Minuten
South meint
Mann, wen jucken bei dem Preis denn 2.200€ ?
Ein Kleinwagen braucht das vielleicht nicht unbedingt, aber als Erstwagen muss sowas ein eAuto auf Dauer schlicht können. Das wird mal Standard werden…
Mäx meint
Es geht ja gar nicht um die Kohle, wie du schon sagst, das sind nicht mal 2% Aufpreis.
In allen Videos wird aber nur über 600kW und 11 Minuten berichtet und dann muss ich das als Aufpreis wählen.
Anders gefragt: Wusstest du dass Serie nur die 350kW sind? Ich hab noch nirgends gelesen.
South meint
Nein, wusste ich nicht und ich sehe das genauso, in der hohen Preisklasse sollte sowas automatisch drin sein….
M. meint
Ja, eigentlich schon. Für das Geld, und wenn man damit wirbt, sollte das drin sein. Das ist schon kleinkariert.
Man kann zumindest hoffen, dass die Verkäufer smart genug sind, das vorzuschlagen, nicht dass die Kunden hinterher an der Ladesäule stehen und sich wundern, dass die 500 kW nicht kommen. Am Preis an sich wird’s ja nicht scheitern.
Es stecken ja tatsächlich technische Upgrades dahinter, die vermutlich nicht (oder aufwendig) nachrüstbar sind.
Referendar meint
Im Vergleich zum Ferrari lose, der 550k kostet und technisch weit weniger bietet, ist der AMG ein absolutes Schnäppchen.
M. meint
Naja. Ich bin nicht der Kunde, aber wenn ich >150k€ ausgebe, würden die 2k auch nicht mehr stören.
Auf der anderen Seite ist natürlich die Frage, was sich technisch am Fahrzeug durch diese Option ändert. Wenn es um bessere Kühlung geht, kann man das machen. Auf die theoretisch bessere Ladeleistung würde ich pfeifen.
Real ändert sich ja nichts. 400 kW Lader gibt es schon nicht flächendeckend, und alles über 400 kW ist die Ausnahme. 16 statt nur 11 Minuten nach 400 km Autobahn sind eh nicht das Thema für die meisten Menschen. Das muss man selbst ja erstmal schaffen.
MichaelEV meint
400kW sind ggf. auch nur 2x 200kW…
M. meint
Komisch, dass das Argument nie bei Xpeng oder BYD kommt – aber es stimmt.
Natürlich wird jemand, der es eilig hat, schon versuchen, die Leistung nicht teilen zu müssen. Aber wie oft hat man es so eilig, dass es hier auf 5 Minuten ankommt?
Hätte ich einen iX3, würde ich sogar eher einen 200 kW-Lader ansteuern und die Zellen schön kühl halten. Lebensdauer. Außerdem hätte ich dann 7 oder 8 Minuten länger Pause…
Wusstest du, dass „TeslaBjörn“ bei seinem 1000 km Test den iX3 am 350 kW-Lader schneller geladen hat als am 400 kW? Da hält der die Leistung länger.
Muss also gar kein Nachteil sein, oder kein so großer.
MichaelEV meint
BYD entkräftet das erstmal, indem sie die notwendige Ladeinfrastruktur selber errichten.
Generell ist das aber alles mehr Marketing-BlaBla als von echter Relevanz. Denn „wie oft hat man es so eilig, dass es hier auf 5 Minuten ankommt“.. (komisch, dass das Argument nie woanders kommt).
Häufig hat die Ladedauer für den Kunden nicht die Relevanz. Häufig wird die Ladeinfrastruktur überhaupt gar nicht solche Ladeleistungen anbieten können. Bleibt ein winziger Rest übrig, wegen dem man sich hier so an der Ladeleistung hochzieht!
Sehr viel wichtiger ist beim Faktor Ladeinfrastruktur: Auch in den Peaks genug Ladepunkte, Zuverlässigkeit und „Narrensicherheit“ (das fehlt heute häufig, wie beim HYC 400, kommt erst mit dem HYC 1000).
Im Zweifel schmerzt ein 5-10 Minuten längerer Ladevorgang (=Pause) sehr viel weniger als vor dem Ladevorgang 5-10 Minuten auf einen freien Ladepunkt warten zu müssen!
wosis meint
niemand braucht 600kW, weil es fast keine 600kW Ladestationen gibt. Das macht man nur, damit man auf Social Media sagen kann, man kann so schnell Laden wie die Chinesen.
South meint
Wie du schon schreibst, ein paar gibts schon und ein Autoleben dauert zudem deutlich länger, als man profitiert vom Ausbau. Zudem ist man ja bei jeder Ladestation <350kWh besser dran….
Klinko1200 meint
Stimmt, bei >150T€ muss ich noch mal nachlegen, damit ein Standard Xpeng für Mitte 40T€ den an der Ladesäule nicht stehen lässt.
Deutsche Ingenieurskunst gepart mit BWL in Topform – kann man sich eigentlich nicht ausdenken.
M. meint
Vielleicht zahlt der dann mehr Blockiergebühr, weil beide noch beim Kaffee sind ;-)
Im Ernst – ja, sollte drin sein.
Nein, Sinn macht es trotzdem nicht. Außer für Influenzer und YT-Autokanalbetreiber.
Jörg2 meint
„niemand braucht 600kW, weil es fast keine 600kW Ladestationen gibt.“
Bei solchen Sätzen habe ich immer den Verdacht, die Unterstellung, da schreibt der Blinde von der Farbe. Also jemand, der selbst kein BEV fährt.
Wer schon EINMAL an einer Ladesäule war, wird wissen, dass es eine Ladekurve gibt. Ich gehe deshalb davon aus, dass ein „600kW“-Auto an einer 400er-Säule recht lange eine Ladesäulenplateau von 400 halten wird.
Das 350er-Auto wird an der Ladesäule die typische Ladekurve zeigen und also langsamer laden.
Ob einem das Ganze 5 Minuten Zeitersparnis wert ist, ob in der Haltezeit des Autos das Ladenetz sich erheblich in Richtung 600kW entwickelt… Das ergebnis dieser Überlegung überlasse ich gern dem Käufer solcher Autos.
Also: Eine Argumentation, die 5 Minuten machen den Kohl nicht fett, da kann ich mitgehen. Eine Argumentation, solche Säulen gibt es nicht, zeugt von Unverständnis.
MichaelEV meint
Henne-Ei-Problem… Warum sollten Ladeanbieter solche Ladestationen errichten, wenn es die passenden Fahrzeuge nicht gibt?
Aber auch mit homöopathischer Stückzahl solcher Fahrzeuge wird es eher kein dediziertes Angebot dafür geben. Dafür gibt es schlauere Konzepte wie HYC 1000 oder Tesla v4 (mit v4 Cabinets), die das situativ anbieten. Wenn es voller wird, sind diese Fahrzeuge aber auch Kunden wie jeder andere und teilen (außer man differenziert sich durch mehr Zahlungsbereitschaft => mehr Ladeleistung = höherer Preis).
Der Chinese baut sich die passenden Ladestationen voraussichtlich einfach selbst dazu.
CJuser meint
Mit einem ähnlichen Preis war zu rechnen. Mal abwarten, ob noch ein, zwei schwächere Versionen nachgeschoben werden. Vor allem mit Heckantrieb.
RainerLEV meint
Technisch herausragend, da können sie stolz sein, aber die Optik :-(
Sieht aus wie eine Kreuzung aus einem Lampenfisch mit einem Smart Nr. 3. Auch schlechten Geschmack muss man sich leisten können. Ok ich hör schon auf. In Mattschwarz geht’s vielleicht.
F. K. Fast meint
> Sieht aus wie eine Kreuzung aus einem Lampenfisch mit einem Smart Nr. 3. Auch
> schlechten Geschmack muss man sich leisten können.
Genau aus diesem Grund wird er sich gut verkaufen.
Future meint
Das Lurchgesicht wird hier in der Tat nochmal etwas stärker betont als sonst. Aber der Lurch ist in der chinesischen Kultur ein Festessen. Vielleicht will Mercedes auf diese Weise wieder erfolgreicher werden mit dem hübschen Gesicht im wichtigsten Absatzmarkt. Symbole sind eben wichtig in Asien.
brainDotExe meint
Selbst wenn dem so wäre, ist halt blöd wenn er dann in allen restlichen Märkten überhaupt nicht ankommt.
Hier hätte man sich dann überlegen sollen zwei Designlinen anzubieten, wie damals bei der C Klasse.
Somit hätte auch der Rest der Welt ein attraktives Design.
Future meint
Für die Asiaten ist es ein Lurch. Für die Europäer ist es ein Hai. Für die Amerikaner ist es wieder was anderes. Das passt schon für die wichtigen Märkte und die Strategie dahinter gefällt mir.