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Tesla schließt Neuauflage von Model S und Model X nicht aus

27.05.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 77 Kommentare

Tesla-Model-X-und-Model-S

Bild: Tesla

Bei Tesla sind im Mai die letzten Exemplare der beiden Oberklassebaureihen Model S und Model X vom Band gelaufen. Der US-Elektroautobauer hat die Limousine und das SUV eingestellt, um sich mehr auf autonome Fahrtechnologie sowie Robotik zu konzentrieren. Eine Neuauflage der großen Stromer ist wohl eine Option, aktuell für das Unternehmen aber zu aufwändig.

Führungskräfte von Tesla erklärten im Podcast Ride the Lightning, dass man eine zukünftige Rückkehr des Model S und des Model X nicht ausschließe, auch wenn es derzeit Ressourcen auf Produkte der nächsten Generation wie den Cybercab-Robotaxi, den humanoiden Roboter Optimus und den Semi-Lkw verlagere.

„Es war einfach so: Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um das weiterzuführen. Das heißt aber nicht, dass es für immer vorbei ist. Ich sage nie ‚nie‘“, sagte Lars Moravy, Vice President of Vehicle Engineering. „Ich finde, S und X haben großartige Arbeit für uns geleistet und genau das getan, was sie tun mussten. Aber ich glaube, wenn wir nach vorne blicken, ergeben sich immer neue Chancen.“

Auf die Frage, wessen Idee es gewesen sei, die Produktion der Modelle einzustellen, antwortete der Tesla-Chefingenieur, es habe „keine Diskussion“ gegeben. „Ich glaube, wir waren uns alle der Herausforderungen bewusst, die mit der Weiterführung verbunden waren. Ich meine, diese Plattform – wir haben 2008 mit der Entwicklung angefangen, oder?“, so Moravy. „14 Jahre später ist es im Grunde dasselbe Auto, mit ein paar Verbesserungen, die im Laufe der Zeit vorgenommen wurden.“

Der Manager nannte regulatorische Herausforderungen in Europa als einen der Gründe für die Einstellung von Model S und Model X, neben dem Vorantreiben der autonomen Projekte von Tesla. „Etwa alle fünf Jahre aktualisiert Euro NCAP seine Prüfprotokolle“, erklärte Moravy. „Wir haben die Fünf-Sterne-Crashtest-Anforderungen mit dem Model S und dem Model X erfüllt, als wir vor einigen Jahren die Modellpflege durchführten, und mit Blick auf die Zukunft werden diese Anforderungen immer strenger.“

Die beiden großen Elektroautos seien die ersten gewesen, die er und sein Team entworfen hat, erklärte Moravy. Sie seien heute „für diese Welt am wenigsten gerüstet“. Demnächst wäre eine umfassende Überarbeitung erforderlich gewesen, man hätte im Grunde von null anfangen müssen. „Und es war so: Nun, wir müssen viele hundert Millionen Dollar ausgeben, um das in dieser Fabrik neu zu gestalten, aber wir brauchen auch eine Pilotfabrik für Optimus … Ich glaube, die beiden Dinge gingen Hand in Hand.“

Wie viele Exemplare von Model S und Model X Tesla zuletzt noch absetzte, lässt sich nicht genau sagen. In den Veröffentlichungen des Konzerns werden die beiden Baureihen zusammen mit dem Pick-up-Truck Cybertruck als „andere Modelle“ aufgeführt. Davon hat die Marke im letzten Jahr nur rund 50.000 Exemplare verkauft. Von den Mittelklasse-Elektroautos Model 3 und Model Y wurden dagegen fast 1,6 Millionen Einheiten abgesetzt. Letztere stellen bis auf Weiteres das komplette internationale Auto-Portfolio von Tesla dar.

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Via: eletric-vehicles.com
Tags: Tesla Model S, Tesla Model XUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    30.05.2026 um 00:40

    @Michael:
    Wenn die tesla-autos so gut wären wie du schreibst, warum werden dann weltweit immer weniger gekauft ?
    Und genau: es geht um das gesamtpaket. Dazu gehören auch faktoren wie image, servicenetz und ersatzteil- lieferkeit. Letzteres wichtig für firmen-fuhrparks.
    Ich muss dir ganz klar REALITÄTSVERLUST /-VERWEIGERUNG konstatieren.
    Die Q2-zahlen werden den weiteren absatzrückgang in der seit 2 jahren anhaltenden tückläufigen Q-reihe weiterführen. Der aktienkurs wird erneut wackeln und ich wieder abkassieren
    :-))

    Antworten
  2. Powerwall Thorsten meint

    28.05.2026 um 22:57

    Ist doch irgendwie süß, wie sich die Bürogemeinschaft selbst an ausgedienten Tesla Modellen noch abarbeiten muss.
    Da können wir ja künftig wohl einiges erwarten, wenn die Cybercabs, Semis, Robovans oder gar der Roadster2 an der Startlinie erscheinen, und dabei geht es nur um ganz profane Fahrzeuge.
    In 10 Jahren denkt wahrscheinlich beim Trigger Tesla gar keiner mehr an die Fahrzeuge mit Lenkrad, mit denen man dazumal eine ganze Industrie aufgemischt hat.
    In 10 Jahren wird es auch anderen „etablierten Marktteilnehmern“ anderer Industrien so gehen, wie der deutschen Automobilindustrie heute – zu spät – zu langsam – zu zögerlich
    Da werden weltweit wohl noch viele Karten neu gemischt.
    Time will tell.

    Antworten
  3. Die Wahrheit meint

    27.05.2026 um 15:47

    Also ich kann nicht feststellen, dass mein Model S veraltet ist.
    Im Gegenteil, wenn ich den Taycan dagegen sehe oder noch extremer, die Lusche -:) von Ferrarie. Da frage nicht nur ich, was alleine schon beim Design schief gelaufen ist. Babyblau passt auch super zum springen Pferd. -:) Die Häme im Netz ist schon heftig, da kann TESLA nicht mithalten. -:)

    Mithalten TESLA mit dem Model Y. Der Verkauf läuft super. Auch die verschärften NHTSA Anforderungen erfüllt TESLA als erster Autohersteller, obwohl sie eher eun Tec Unternehmen sind. Alleine daran sieht jeder den Vorsprung durch Technik und nicht durch Betrug.

    Wenn jetzt noch im Model 3 der Plaid Antrieb mit drei Motoren folgt, wird das wieder ein Hit. Andere Hersteller reduzieren lieber, weil ihnen due Kosten davon laufen. Ein GTI mit Tempo max. 175 km/h wird die GTI Fraktion sicherlich nicht vom Hocker reißen.

    Ok, die NHTSA verschärft ihre Anforderungen. Die Entwicklung wollte Tesla beim S und X nicht mehr mitgehen und setzten auf neue Technologien. Tesla ist halt extrem flexibel und geht gerne neue Wege, wo die alten Autobauer bei ihrem alten Zeugs bleiben und nicht los lassen können.

    Irre, daß im gesamt VW Konzern der Dieselskandal wieder aufflammt ubd das KBA mit Stilllegungen droht.

    Antworten
    • hu.ms meint

      27.05.2026 um 17:01

      „Model Y. Der Verkauf läuft super.“
      Genau – jedes jahr weniger tesla-verkaufe = SUPER.
      Klarer fall von realitätsverlust.

      Antworten
      • Haubentaucher meint

        27.05.2026 um 17:29

        Das MY steht an der Spitze der Europa-Verkäufe. Das M3 liegt auf Platz 3.
        (Jan-März Zulassungen EU).
        Klarer Fall von Nicht-Wissen.

        Antworten
        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 16:21

          Wen interessieren einzelne modelle in europa – cherry-picker ?
          Einfach die Q-entwicklung weltweit ansehen. Es werden weltweit immer weniger teslas verkauft.

        • Future meint

          29.05.2026 um 08:46

          Weniger ist mehr: Die weltweiten Auslieferungen von Tesla stiegen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 6,3 Prozent auf 358.023 Fahrzeuge.

        • hu.ms meint

          30.05.2026 um 00:14

          Und der nächste cherry-picker !
          Wie sieht denn die Q-zeireihe der letzten beiden jahre aus ?

      • Paule meint

        27.05.2026 um 20:09

        Jedes Jahr? Alle?
        Fällt mir der alte Chuck Norris Witz ein.

        In der Liga spielt dein „jedes jahr weniger tesla-verkaufe „. Denn Tesla sind im Jahr null bei „alle Teslas“ gestartet.

        Antworten
    • Paule meint

      27.05.2026 um 17:04

      „Wenn jetzt noch im Model 3 der Plaid Antrieb mit drei Motoren folgt“

      Hoho, mein feuchter Traum.

      Antworten
      • M. meint

        27.05.2026 um 18:53

        Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        Antworten
    • M. meint

      28.05.2026 um 15:06

      Du kannst nicht sehen, dass du einen Oldtimer fährst. Der Hersteller hat es gesehen.
      Einen verschrobeneren Blick auf das Produkt zu haben als der Hersteller selbst – das ist schon eine starke Leistung.
      So kann man deine Texte auch sonst einordnen.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        28.05.2026 um 18:11

        „Du kannst nicht sehen, dass du einen Oldtimer fährst. “ Oh, so einen Satz von jemanden der ne olle Dieselgurke fährt. Das ist lustig.

        Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        28.05.2026 um 22:47

        Toll finde ich immer, wen man mit so einem „BEV Oldtimer“ so alles hinter sich lässt.
        Da musste sich Porsche auf der Nordschleife dazumal richtig anstrengen um am „Oldtimer“ vorbeizukommen.
        Welche andere Serienlimousine hat das gleich auch noch geschafft – deutsche Limousine meine ich natürlich
        ;-)
        Und wie teuer ist der günstigste „schnellere“ Porsche noch gleich im Vergleich zum günstigsten Plaid?

        Antworten
        • M. meint

          01.06.2026 um 19:54

          Hinter sich gelassen? Was soll die Kategorie gewesen sein, oder das Jahr?
          Zuletzt lagen Lichtjahre zw. den beiden, allen Versuchen aus Texas zum Trotz. Selbst die höhere Nennleistung hat nicht geholfen. Den Unterschied kann man im Rennkontext gar nicht mehr einpreisen, das waren zwei verschiedene Welten.

  4. David meint

    27.05.2026 um 13:10

    Immerhin hat Tesla zum Teil recht mit seiner Meldung, wenn sie sagen, dass diese Autos nicht mehr konkurrenzfähig sind. Das müssten sie aber eigentlich nicht nur auf Model, S und X begrenzen.

    Antworten
    • Paule meint

      27.05.2026 um 16:09

      Stimmt. Laufen außer Konkurrenz.

      „nicht mehr konkurrenzfähig sind. Das müssten sie aber eigentlich nicht nur auf Model, S und X begrenzen.“

      Mal im Ernst. Gerne für Dich das Ergebnis, wenn man von Sprachrohren der Mitbewerber als nicht mehr konkurrenzfähig eingestuft wird:

      „Der Tesla Cybertruck ist 2026 der dominierende elektrische Pickup (BEV) auf dem US-Markt. Er konnte die Konkurrenzmodelle, darunter den Ford F-150 Lightning und den Rivian R1T, deutlich hinter sich lassen und führt das US-Absatzranking für batterieelektrische Pickups mit weitem Abstand an“

      Für mich bestätigt sich, deine Expertise ist und bleibt zuverlässig. Je energischer du agierst, desto größer scheint der Erfolg des nicht mehr Konkurrenzfähigen zu sein.

      Antworten
      • Mäx meint

        27.05.2026 um 16:35

        Wie war doch gleich die geplante Kapazität der Cybertruck Linie und wie viele werden als Marktführer abgesetzt?

        Antworten
        • Paule meint

          27.05.2026 um 17:06

          Du weißt doch – es zählen (hier) nur die Marktanteile!
          Nicht die absoluten Zahlen. Damit braucht man nicht mehr um die Ecke kommen.

          Oder hat sich da in den letzten Tagen etwas geändert?

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 12:23

          Weil ihr gerade bei den marktanteilen seid:
          Wie haben sich diese für tesla im weltweit mit abstand grössten BEV-markt china entwickelt ?
          Sind es noch 5 % – oder schon darunter ?

      • hu.ms meint

        27.05.2026 um 17:03

        Und wieviel marktanteil hat tesla bei pickups insgesamt ? 0,1 % ?

        Antworten
        • Paule meint

          27.05.2026 um 20:14

          Ach, Marktanteil-Hums….

          Ich habe darauf gewartet, dass du mit den Verbrennern kommst. Vielleicht weitest du es noch auf den weltweiten Pickup-Absatz aus?

      • M. meint

        27.05.2026 um 19:37

        Sind da die 2k CT als Absatzunterstützung durch SpaceX schon rausgerechnet?
        Ist auch rausgerechnet, dass der Ford gar nicht mehr gebaut wird, seit der orange Donald das Land im Rückwärtsgang fährt? Irgendwie ja nicht.
        Der CT hat immerhin die lustigste Form. Für Selbstdarsteller sicher keine schlechte Eigenschaft. Besonders, weil die keinen funktionierenden Pickup brauchen… nur die lustige Form. Deswegen kaufen die den. Mit einem F150 fällt man halt nicht auf. Den hat ja jeder.

        Ford dürfte das kalt lassen. Die bauen einfach den Verbrenner F150 weiter, und werden auch noch das 50. Jahr in Folge den meistverkauften Pickup der USA haben.
        Da sind die 20.000 CT pro Jahr (<10% der Planung) eher Kosmetik als Verkaufserfolg…

        Antworten
        • Paule meint

          28.05.2026 um 13:59

          „Sind da die 2k CT als Absatzunterstützung durch SpaceX schon rausgerechnet?“

          Warum? Verkauft ist verkauft. Auch VW rechnet die Verkäufe an seine Töchter nicht raus – warum erwartest Du das von Tesla?

          Eher anders herum: VW rechnet Auftragsfertigungen als selbst gebaut.

        • M. meint

          28.05.2026 um 15:09

          „VW rechnet Auftragsfertigungen als selbst gebaut.“
          Was?
          Wer baut die denn, wenn man VW damit beauftragt hat? Man VW das nicht?
          Wer wurde beauftragt?
          Welche Verkäufe an „Töchter“ rechnet VW nicht raus?

          Aber ist doch eine Maßnahme – jeder Dienstwagen bei Tesla wird ein CT (also da, wo man das Geodreieck auf die Straße lässt), damit lässt sich das noch ein paar Jahre strecken…
          -> Frage beantwortet, danke!

  5. MK meint

    27.05.2026 um 10:05

    Ist doch schön, dass Tesla auch selber mal sagt, dass Model S und X zwar mal Technologieführer waren, den heutigen Anforderungen aber nicht mehr genügt haben und man bei der Weiterentwicklung gespart hat.
    Dass man hingegen zwei Serienmodelle einstellt, um Platz für eine Anlauffabrik zu haben, habe ich bei einem Wirtschaftsunternehmen noch nie gehört. Ist ja nicht so, als könnte man Fabriken nicht auch erweitern bzw. neue bauen…gleiches gilt auch für Entwicklerteams: Auch die kann man erweitern, was natürlich kurzfristig die Profitabilität des Unternehmens drücken würde…
    PS: Tesla schließt auch eine neue Generation des Roadster für die Zukunft nicht aus ;)

    Antworten
    • Paule meint

      27.05.2026 um 12:43

      Hast es nicht verstanden. Autos sind für Tesla kein prorisierter Fokus in der Unternehmensentwicklung mehr.

      Elon Musk hat in der Vergangenheit geäußert, dass es für ihn in Ordnung wäre, wenn Tesla pleitegeht, sofern ein Konkurrent ein besseres und überlegenes Elektroauto baut.

      Er hat mehrfach geäußert, dass es ihm nicht primär um das Überleben von Tesla als Unternehmen geht, sondern um die Erfüllung der übergeordneten Mission: den globalen Übergang zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen.

      Antworten
      • David meint

        27.05.2026 um 13:08

        Dann machen sie substantiell, etwas falsch, wenn sie damit immer noch einen so riesigen Anteil ihres Umsatzes erzielen. Vor allen Dingen, wenn man betrachtet, dass der Anteil alle anderen Aktivitäten, ja keinesfalls Exponenziell steigt, sondern im Grunde genommen nur aufgrund der Zollabschottung überhaupt seinen Status Quo hält.

        Antworten
        • Paule meint

          27.05.2026 um 16:15

          Die Konversation mit Dir erinnert mich an die Tasten auf dem Tisch einer late night show. Es kommt immer wieder zuverlässig der Beitrag, dessen Knopp man gedrückt hat.

      • M. meint

        27.05.2026 um 13:59

        Bessere Elektroautos gibt es längst. Ich ziele dabei gar nicht auf eine bestimmte Marke oder Nation. Musk ist der globale Übergang zu nachhaltiger Energie aber egal. Früher hat er das zwar mal tatsächlich behauptet, aber da ging es nur um die Generierung von Reichtum – was dank der ganzen Schafe ja auch bestens geklappt hat.
        Seitdem er das Geld hat, klingt das aber so:
        “I don’t think we should vilify the oil and gas industry and the people that have worked very hard in those industries to provide the necessary energy to support the economy,”

        My view is we do, over time, want to move to a sustainable energy economy because you eventually run out of oil and gas, it’s not infinite. And there is some risk, but the risk is not as high as, you know, a lot of people say it is with respect to global warming,”

        “I think if you keep increasing the parts per million in the outskirt long enough, eventually it simply gets uncomfortable to breathe. People don’t realize this, if you go past 1,000 ppm of CO2, you start getting headaches and nausea,”

        “So we’re now in the sort of 400 ppm range, we’re adding I think about roughly 2 ppm per year. We still have quite a bit of time, so we don’t need to rush and we don’t need to stop farmers from farming or prevent people from having steaks or basic stuff like that.”

        Soll ich das für dich zusammenfassen, oder schaffst du das selbst?
        Willst du vielleicht irgendwas davon relativieren oder innovativ deuten?
        Irgendwas, das über „irgendwann ist das Öl alle“ hinausgeht?

        Antworten
        • Paule meint

          27.05.2026 um 16:18

          „Soll ich das für dich zusammenfassen, oder schaffst du das selbst?“

          Schaffe ich nicht. Einfach zu viel Text, hab es nur überflogen. Dazu noch in Englisch, das ist vermutlich copypaste. Also bitte, Zusammenfassung wie von Dir angeboten. Vielleicht gelingt es Dir, mich zu bekehren.

        • M. meint

          28.05.2026 um 14:09

          Natürlich sind Zitate des Propheten c&p. Wäre es sonst Zitate?
          Aber ja, eine Zusammenfassung habe ich früher schon angeboten, da helfe ich gerne aus.

          Also:
          Öl und Gasindustrie nicht verurteilen, das sind hart arbeitende Menschen (wurde nie bestritten, führt aber nicht zum Kern)

          Das Problem an Öl und Gas ist die begrenzte Verfügbarkeit
          (sonst erstmal nichts… und so knapp ist das Zeug nun auch wieder nicht)

          Wenn wir bei 1000 ppm CO2 ankommen, wird das Atmen unkomfortabel, das ist das Problem – nicht die globale Erwärmung

          Aber cool bleiben: wir sind bei 400 ppm, 2 kommen pro Jahr drauf -> dann haben wir ja noch 300 Jahre!

          Also alles gut, oder?
          Warum sollte man denn da die Umwelt schützen? Der geht es doch blendend!

          Hast du noch Fragen?

      • MK meint

        27.05.2026 um 14:14

        @Paule:
        So kann man eigene Versäumnisse auch verkaufen. Also: Wie schon oben angedeutet: Ein Mitarbeiter, der sich mit Windkanaltests für PKW befasst, entwickelt nicht plötzlich humanoide Roboter. Natürlich kann man die eine Sparte aufbauen, aber warum die andere gleichzeitig abbauen?
        Zumal man für die Entwicklung neuer Technologien vor allem eines braucht: Viel Geld…und der Gewinn von Tesla ist binnen zwei Jahren um rund 75% gefallen (2023: 15,0 Mrd. $. 2024: 7,1 Mrd. $, 2025: 3,8 Mrd. $). Auch Mitarbeiter baut man an vielen Stellen ab.
        Also: Wenn Tesla Pleite geht, mag das für Elon Musk in Ordnung sein und dass er sein Fokus auf Space X legt, wo er vor dem Börsengang grade dafür sorgt, dass Aktionäre, die ihm sein Geld geben, keine Mitspracherechte haben, ist auch kein Geheimnis…aber mit der Grundlage, dass man beim einen Unternehmen der Willkür eines exzentrischen Multimilliadärs vollkommen ausgeliefert ist und beim anderen der eigene CEO eine Insolvenz als unproblematisch erachtet, wäre man als Privatanleger doch ziemlich dumm, sein erarbeitetes Geld in Aktien eines der beiden Unternehmen zu stecken…es sei denn, man sieht es als Schneeball-System und hofft, dass den Verlust der Käufer nach einem selber macht. Aber das geht auch anders: Ich habe z.B. mit Aktien des deutschen Infineon-Konzerns in den letzten 2 Wochen fast 30% Gewinn gemacht…aber da beruht der Kursgewinn halt nicht auf Behauptungen, was in der Zukunft vielleicht bekommt, sondern ganz konkret auf der Fertigstellung einer neuen 5 Milliarden Euro teuren Chip-Fabrik in Deutschland in Rekordzeit…dagegen sieht selbst das, was Musk in Grünheide erreicht hat, dann plötzlich sehr klein aus…

        Antworten
        • Paule meint

          27.05.2026 um 16:20

          Auch an Dich die Bitte: kannst Du es mal zusammenfassen, gemäß Deinem Slogan „Lange Rede, kurzer Sinn?“

        • hu.ms meint

          27.05.2026 um 17:14

          Jo – meine siemens-energie haben sich seit dez.24 mehr als verdreifacht.
          Mit tesla-hebel-puts habe ich die letzten 5,5 jahre per saldo 34K nach kest. verdient. Mein ID.3 Pro hat nach förderung 30,6K gekostet. Danke Elon !

        • Steffen meint

          27.05.2026 um 17:16

          Paule, es gibt da mittlerweile so ein Ding, das nennt sich KI, die macht das gerne für dich wenn du es nicht kannst:

          Der Text warnt Privatanleger vor Tesla-Investitionen: Wegen stark sinkender Gewinne, Massenentlassungen und der unberechenbaren Firmenpolitik von Elon Musk sei das Unternehmen ein riskantes Investment. Als krisenfeste Alternative wird die Aktie von Infineon genannt, deren Kursgewinne auf realen Werten wie neuen Fabriken basieren.

          Zentrale Kritikpunkte:
          – Finanzielle Schwäche: Der Tesla-Gewinn ist zwischen 2023 und 2025 drastisch eingebrochen.
          – Strategische Fehler: Mitarbeiter würden abgebaut und der Fokus verschiebe sich auf neue Technologien, ohne das Kerngeschäft (Autos) solide weiterzuführen.
          – Schlechtes Management: Insolvenz werde vom CEO als unproblematisch erachtet, Aktionäre hätten kaum Mitspracherecht.

          Zum Vergleich wird der deutsche Halbleiter-Konzern Infineon angeführt, der durch den Bau einer realen Chip-Fabrik in Deutschland konkrete Erfolge vorweise, was den Aktienkurs nachhaltig stütze.

        • Paule meint

          27.05.2026 um 20:17

          Sorry, aber jetzt machst du dich lächerlich. Die KI ist der Spiegel des Internet, nicht mehr – nicht weniger. Okay, vielleicht zieht sie sich noch etwas tagespresse rein, das war’s dann aber auch.

          Also komm mir nicht mit solchen Internet-Weisheiten.

          Im Prinzip willst du mir erzählen, die Kursgewinne gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Klaro.

        • MichaelEV meint

          28.05.2026 um 11:25

          @Steffen
          Fassen wir es mal was korrekter zusammen und lassen den ganzen BS weg:
          Man vergleicht zwei vollkommen unterschiedliche Arten von Investments, Value und Growth.
          Value sind die etablierten Geschäftsmodelle, die in der Vergangenheit Erträge erwirtschaftet haben, die man in die Zukunft projiziert (denn nur um die Zukunft geht es bei der Bewertung).
          Growth sind die Geschäftsmodelle, für die man zukünftig hohe Erträge erwartet, die man in die Gegenwart diskontiert.
          Es geht immer nur um die Zukunft, beides hat Risiken. Nicht selten sind es die Geschäftsmodelle der Growth-Aktien, die das Geschäftsmodell von Value-Aktien wertlos machen. Und das halt gerade intensiv in der jetzigen Phase!

          Hat man vor 5 Jahren 10.000 € in die Value-Aktie VW und die zwei Growth-Aktien Tesla und NVIDIA gesteckt, sähe das Ergebnis heute ungefähr wie folgt aus:
          VW: 5.670 € (inkl. Dividenden)
          Tesla: 21.770 €
          NVIDIA: 137.210 €

          Ich kann den Vorteil nicht erkennen vor 5 Jahren auf die Value-Aktie gesetzt zu haben!

          Ironischerweise ist euer Standpunkt genau der, den ihr sonst verteufelt (und damit äußerst verlogen): Auf alte Geschäftsmodelle wie u.a. Verbrenner-Fahrzeuge oder fossile Energien zu setzen anstatt in die Geschäftsmodelle, die die alten in den nächsten Iterationen ersetzen werden.
          Zum Glück lässt der Markt euer kaputtes Mindset links liegen und bringt die neuen Geschäftsmodelle zum Durchbruch. Wieder ironischerweise ist es das Unternehmen, dass von euch am meisten angefeindet wird, welches Energie-, Antriebs- und Verkehrswende anführt und vom Markt dafür die höchste Bewertung in diesem Segment bekommt.

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 16:32

          Lass dich auslachen !
          Tesla führt garnichts mehr an.
          Bei energie waren sie immer ein mini-player. Bei verkehr waren sie mal die initierende firma, wurden aber gnadenlos von BYD überholt und werden mangels neuerungen weiter abrutschen.
          Und beim verkehr fahren 50.000 waymo-taxis ohne menschen auf den vordersitzen – bei tesla nur ein paar dutzend mit firmen-MA vorne drin.
          Die grundsätzlichen überlegungen sind ja ganz gut – nur ander umsetzung in den massenmarkt fehlt es inzwischen weit, weit.
          Andere haben einfach überholt !

        • MK meint

          28.05.2026 um 17:07

          @Paule:
          Zum einen haben Sie scheinbar KI nicht verstanden. KI ist keine Internetsuchmaschine. Sie können auch einen ganzen Text in die KI kopieren und eine Zusammenfassung bekommen.
          Und was die Kursgewinne angeht: Die gibt es tatsächlich defacto nicht. Dank guter Kursgewinne heute ist man seit 01.01. immerhin fast 1% im Plus…aufs Jahr hochgerechnet rund 2,3%. Das dürfte Ende des Jahres nicht mal die Inflationsrate decken, es ist also ein Realverlust. JP Morgan Chase bietet übrigens 4% aufs Tagesgeld…ohne Verlustrisiko abgesichert durch den Einlagensicherungsfond.

        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 13:03

          „Sie können auch einen ganzen Text in die KI kopieren und eine Zusammenfassung bekommen.“
          Korrekt, das kann man. Man kann sogar eine Analyse bekommen. Und wenn man den Text von MK der KI zur Analyse gibt, ist das Fazit wie folgt:
          Das ist Meinung, keine Analyse. Es enthält zwar korrekte Fakten, aber auch Übertreibungen, Vereinfachungen und rhetorische Spitzen. Also quasi das übliche Handwerkt eines üblen Populisten;-)

          Übertreibung und Verzerrung beinhaltet z.B.
          -„Tesla ist ein Schneeball-System“ -> sachlich falsch!
          -Tesla könnte pleite gehen – Musk wäre das egal“ -> Spekulation, dramatisiert, eine Insolvenz ist nicht realistisch (viel Cash, Schuldenarm, profitabel)
          -der Vergleich mit Infineon -> komplett unterschiedliche Geschäftsmodelle, Vergleich ist emotional, nicht sachlich
          -„Ein Mitarbeiter aus dem Windkanal kann keine Roboter entwickeln“ -> ein „rhetorischer Strohmann“. Tesla baut kein Robotik-Team aus klassischen Autoingenieuren (aber z.B. aus Mechatronikern, AI-Spezialisten aus der Fahrzeugentwicklung)

          Der wahre innere Kern ist der bereits benannte: Tesla ist Growth, dadurch ein großer Teil der Bewertung basierend auf zukünftiger Perspektive. Der Vergleich mit Value ist vollkommen sinnlos.

        • MK meint

          01.06.2026 um 13:40

          @MichaelEV:
          Schön, dass Sie bzw. die KI mir Zitate unterstellen, die ich gar nicht getätigt habe.
          Direkt das erste Beispiel: „Tesla ist ein Schneeballsystem“ steht in meinem Kommentar nirgendwo drin. In meinem Kommentar steht, dass man es aus Sicht eines einzelnen Aktionärs (also irgendeine Privatperson) als Schneeballsystem sehen KÖNNTE. Was diese Aussage bedeutet, ist also: Man kann Tesla-Aktien auch dann kaufen, wenn man davon ausgeht, dass sie vollkommen überbewertet sind. Einfach weil man trotz dieser persönlichen Meinung eben auch daran glauben kann, dass sie trotzdem weiter steigen und es sich deswegen trotz der eigenen Meinung über die Überbewertung um ein lohnendes Geschäft handeln kann.
          Auch die Aussage, dass es Musk egal wäre, würde Tesla Pleite gehen, findet sich in meinem Kommentar nirgendwo.

          Was den Vergleich mit Infineon angeht: Es geht hier um eine Betrachtung aus Aktionärssicht. Da ist das Geschäftsmodell vollkommen egal. Relevant sind einzig der Aktienkurs, die Dividende und das Verhältnis von Gewinn zu Börsenwert.

          Übrigens habe ich meinen Text auch nirgendwo als „Analyse“ bezeichnet. Der ganze Bereich hier nennt sich „Kommentare“. Und genau das ist es: Mein persönlicher Kommentar basierend auf Fakten..und zwar einzig als Antwort auf die Aussage von Paule und nicht als neutraler Gesamtbericht, der alle Aspekte des Themas beleuchtet…die eine Seite hatte Paule ja eben schon beleuchtet…und genauso ist das hier ein Kommentar als Antwort an Sie und keine Analyse.

        • MichaelEV meint

          01.06.2026 um 22:57

          Du schreibt Tesla wäre für Private nur investierbar, wenn man es für ein Schneeballsystem halten würde. Tesla ist kein Schnellballsystem und Investoren haben sachliche Gründe zu investieren.
          Die verstehst du nicht, ist in Ordnung. Dann erzähle aber keinen BS, die KI hat schon gut verstanden, worum es dir implizit ging.

        • MK meint

          02.06.2026 um 15:24

          @MichaelEV:
          Auch das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass man es so sehen könnte, nicht das alle das tun.
          Und ja: Die Erwartung, mit der Aktie einen Gewinn zu erzielen, ist ein „sachlicher Grund“ für einen Investor in Tesla zu investieren…dem Investor ist es dabei vollkommen egal, ob die Höhe der Bewertung beim Verkauf seiner Aktien z.B. durch Sachwerte gedeckt ist…den interessiert nur, dass es jemanden gibt, der ihm die Aktie zu eben dieser Bewertung abkauft.

          PS: Wer am 01.01.2026 Tesla-Aktien gekauft hat, hat seitdem gut 5% seines Geldes verloren…große Investoren scheinen also nicht grade Schlange zu stehen, um in Tesla zu investieren ;)

      • NeutralMatters meint

        27.05.2026 um 14:32

        Ein CEO der sein Unternehmen bewusst vernachlässigt oder untergehen lässt hintergeht alle Investoren.

        Antworten
        • Paule meint

          27.05.2026 um 16:24

          Investoren. Naja. Paar Aktien kaufen und wie bei Tesla fett Kursgewinne machen ist man nicht gleich Investor.
          Gerne lasse ich mich aber als hintergangener Investor einstufen, wenn wie bei Tesla unter dem Strich die Ergebnisse stimmen.

          Bei Tesla-Aktien muß man sich schon richtig Mühe geben, mit einem „Investment“ das Gefühl zu bekommen, hintergangen worden zu sein.

        • hu.ms meint

          27.05.2026 um 17:16

          Würde ich nicht sagen.
          Er setzt nur alles auf die karte „robo-cabs“ = tesla betreibt SELBST fahrerlose taxis. Die tesla-käufer werden das nie bekommen – sie wären dann ja konkurrenz !

        • Paule meint

          27.05.2026 um 20:20

          Kennst Du ernsthaft einen Tesla Käufer, der ihn gekauft hat um ihn dann als Robotaxi einzusetzen? Vermutlich glaubst du sogar ganz fest daran, dass man mit Wette auf fallende Kurse von Tesla Aktien Geld verdienen kann. Das erzählt ja auch immer einer ganz hartnäckig.

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 16:35

          Es wurde nur jahrelang von Elon angekündigt, dass man mit seinem tesla mit dem FSD-paket geld verdienen werden kann.
          Jetzt wurde das still und heimlich einkassiert. Das taxi- geschäft will tesla selbst machen. Genau dafpr auch der vorgestellte zweisitzer !

        • MK meint

          28.05.2026 um 17:10

          @Paule:
          Es hat wohl auch niemand in den USA einen VW gekauft, weil dessen Dieselmotor so super umweltfreundlich ist…trotzdem musste VW den Käufern alleine in den USA Schadenersatz im zweistelligen Milliardenbereich geht.
          Gerichte grade in den USA sagen also ganz klar, dass Werbeversprechen eingehalten werden müssen…egal, ob sie für den Kauf ausschlaggebend waren oder nicht.

      • Future meint

        27.05.2026 um 15:13

        Tesla steht doch für die gute Zukunft nach der Automobilität, wie wir sie heute kennen. Das wissen die Investoren und darauf wird eben gewettet.
        Aber jetzt fokussieren sich ja alle auch noch auf den Börsengang von SpaceX im Juni – es wird wohl der größte IPO aller Zeiten und Musk ist danach wohl der erste Billionär der Welt. Ich bin schon gespannt auf die Reaktionen dazu in Deutschland. Aber für die Aktionäre unter uns sind diese Zeiten definitiv ein Fest.

        Antworten
        • MK meint

          27.05.2026 um 16:17

          @Future:
          Hinter den Aktienwerten steckt ja kein materieller Gegenwert, sondern nur das Prinzip Hoffnung: Die sind ihr Geld nur so lange Wert, wie sich jemand findet, der bereit ist, noch mehr Geld dafür auszugeben. Die Frage ist halt: Wie lange ist das der Fall?
          Und was feiern Sie als Aktionär grade? Seit Jahresbeginn (und das war nicht der Höchststand) hat die Tesla-Aktie stand 16:13 Uhr genau 0,17% gewonnen. Ich habe wie zuvor schon angemerkt fast 30% mit Infineon binnen zwei Wochen gemacht…das ist dann ein Fest.
          Aber mal ein etwas allgemeinerer Vergleich: Der Dax läuft im Vergleich zu den meisten ausländischen Börsen schlecht. Trotzdem hat, wer sein Geld in einen ETF investiert, der stumpf den DAX nachbildet, seit Jahresbeginn gegenüber einer Investition in Tesla-Aktien das 17fache an Gewinn gemacht.

        • Paule meint

          27.05.2026 um 16:30

          „seit Jahresbeginn “

          Gestattest Du, auch andere Zeiträume zu betrachten, die als extrem erfolgreich (gegenüber ETF der stumpf den DAX nachbildet) bewertet werden können? Such Dir was aus: 5 Tage, ein Monat, ein Jahr, zwei Jahre?

          Oder nur den einen von Dir gewählten?

          Vermutlich nicht oder nur mit dem bekannten „ja, aaaber…“

        • hu.ms meint

          27.05.2026 um 17:09

          Aktueller tesla-kurs 440 $ – 52wochen-tief 270 $ – -hoch 480 $.
          Ist es wahrscheindlicher, dass der kurs steigt oder fällt ?
          Ich habe gerade eben wieder einen hebel-put gekauft.

        • Paule meint

          27.05.2026 um 20:25

          Ich habe keine Ahnung warum du glaubst, hier irgendjemandem etwas vormachen zu müssen. Deine hier hartnäckig geteilte Vision des erfolgreichen Shortsellers ist eine der wenigen, die sich nicht mal im Ansatz verifizieren lässt. Verstehe den Sinn nicht, dass du das gebetsmühlenartig hier teilst.

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 16:41

          Einfach mal die kursentwicklung jedes Q seit 2020 ansehen.
          Immer 10 tage vor bis 20 tage nach Q-termin. Da habe ich abkassiert. 13 x schöne gewinne und 4 x über stopplos begrenzte verluste.
          Ich weiss, du glaubst das nicht. Ist mir egal. Meinen ID.3 Pro hat indirekt Elon bezahlt ! :-)))))))

        • MK meint

          28.05.2026 um 17:13

          @hu.ms:
          Elon Musk hatte damit nichts zu tun…bezahlt haben das Auto dann die Leute, die die Aktien von Ihnen gekauft und Ihnen das nächste Mal zu geringerem Wert wieder verkauft haben.
          Das ist ja der Trick: Wenn Musk jetzt tatsächlich mit dem Space X-Börsenstart 75 Milliarden kassiert (was wahrscheinlich klappen wird) hat er die…das Verlustrisiko liegt einzig bei den Käufern, nicht bei ihm.

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 20:19

          Sehe ich anders:
          Elon hat viele grosse versprechungen gemacht, die zu kursanstiegen führten. Mir war immer klar dass der grossteil nicht eingehalten wird und sich das auf die Q-ergebnisse auswirken wird. Wenn eben die konkreten zahlen nicht den Elonschen prognosen entsprachen. Z.b. 20 mio. Verkäufe p.a. – FSD seit jahren angekündigt und nicht erreicht – immer nur „supervised“.
          Allen voran aber seine grosse, unglaubliche umorientierung 2022. Ab da keine weiterentwicklung der autos und vor allem keine neuen modelle auch marktspezifisch für china und europa.

        • MK meint

          01.06.2026 um 13:49

          @hu.ms:
          Alles richtig. Aber nochmal: Das Geld, das einmal beim Börsengang eingenommen wurde, ist da. Wenn Elon Musk also z.B. persönliche Anteile an Space X für 75 Milliarden Dollar verkauft und dann der Wert dieses Anteils auf 1 Dollar fällt, hat Elon Musk 75 Milliarden Dollar und die Aktionäre, die ihm das Geld gegeben haben, haben das Problem.
          Ein Klagerecht gegen Musk wegen falscher Versprechungen ergibt sich daraus in der Regel nicht…auch da, wo die Börsenaufsicht mal ermittelt hat, gab es jeweils nur kleinere Geldstrafen (bzw. die Androhung solcher) gegen Musk, nie aber eine Entschädigung für Aktionäre.

      • Steffen meint

        27.05.2026 um 17:07

        Ach, was hat Elon nicht schon alles geäußert…und das meine ich nicht im positiven Sinne…

        Antworten
        • Paule meint

          28.05.2026 um 06:20

          Ich vermute, er macht es, damit auch du dich damit beschäftigst und auseinandersetzt.
          Anders herum funktioniert es nicht. Will sagen, dein Feedback kommt bei ihm nicht an.
          Er wird es also weiter tun ohne zu erfahren, ob du es positiv oder negativ bewertest. An der Stelle kannst du eigentlich aufhören.

      • hu.ms meint

        03.06.2026 um 08:43

        Der „übergang“ hat Elon aber nur bis 2022 interessiert. Da hat er sich massiv verändert. Folgen für tesla:
        Keine modell-weiterentwicklung ( sofort sichtbare facelifts) – kein kompakter – keine weiteren fabriken – sinkender absatz.
        Nur noch sehr riskante konzentration auf robo-cabs.

        Antworten
    • hu.ms meint

      27.05.2026 um 17:06

      „Ist doch schön, dass Tesla auch selber mal sagt, dass Model S und X zwar mal Technologieführer waren, den heutigen Anforderungen aber nicht mehr genügt haben und man bei der Weiterentwicklung gespart hat.“
      Gleiches passiert die nächsten jahre auch mit M3 und MY.
      Keine weiterentwicklung = immer geringere nachfrage.
      Habe heute wieder hebel-put bei 440 $ gekauft. 52 wochen-tieftskurs ist ja 270 $.
      Freue mich schon auf ein paar tausender urlaubsgeld…. :-))

      Antworten
      • MichaelEV meint

        28.05.2026 um 10:22

        „Gleiches passiert die nächsten jahre auch mit M3 und MY.“
        Ist natürlich von A-Z vollkommener BS. Beim Model 3 war von 5 Jahren Vorsprung die Rede, aber z.B. bezüglich der E/E-Architektur sind wahrscheinlich weit über 90% des Neuwagenvolumens weiterhin meilenweit von Teslas Stand 2018 entfernt. Statt 5 geht es eher in Richtung 10 Jahre, bis in der Masse gleichgezogen wird.

        Ob das Fazit bei VW (die gleichzeitig aus riesigem Rückstand kommen) gleichfalls lautet: „Keine weiterentwicklung = immer geringere nachfrage.“?

        Antworten
        • M. meint

          28.05.2026 um 15:12

          Da rechnest du jetzt sicher alles an Kleinwagen und Kleinstwagen mit rein, was von Tesla gar nicht angeboten wird. Weil Tesla das gar nicht kann.
          Kommt dir das nicht selbst etwas willkürlich vor?
          Und selbst dann ist die Zahl wohl weit überzogen.

        • hu.ms meint

          28.05.2026 um 16:46

          Michael,
          fakt ist: tesla verkauft immer weniger autos. Mach mal einen Q-chart, dann wirst du den trend klar sehen.
          Und der grösste stückzahl-einbruch hat in china erst begonnen. Der wird dort noch dramatisch !
          Time will tell…

        • MK meint

          29.05.2026 um 09:01

          @MichaelEV:
          Und wen interessiert das? Die Kunden interessieren sich bei eAutos in erster Linie für den Kaufpreis und die Reichweite. Dass man Updates „OTA“ bekommt, ist heute auch Standard und wird erwartet, können alle anderen aber eben auch. Wie die Architektur dahinter in der Software aussieht, interessiert den Durchschnittskunden hingegen überhaupt gar nicht.
          Und ja, das gilt für alle, auch VW. Aber ich habe oben noch einen Aspekt für die Kaufentscheidung weggelassen: Die Bauform: Wer einen 4 m langen Kleinwagen für den Stadtverkehr sucht, wird sicher nicht plötzlich eine 4,70 m lange Limousine kaufen…erstens weil die zu groß ist und zweitens, weil man auch keine 40.000 € (und auch keine 35.000 €) ausgeben will…und das ist das, wo die meisten anderen Hersteller deutlich besser aufgestellt sind als Tesla: Da gibt es Fahrzeuge, die deutlich kleiner sind, aber auch größere als die Tesla-Fahrzeuge, da gibt es Kleinwagen, Kombis, SUV, Kompaktwagen, Kastenwagen usw.
          Es ist Ihnen vielleicht nicht aufgefallen, aber Stellantis bietet mittlerweile Fahrzeuge an, die in der Mitte eine Handyhalterung anstelle eines Displays bieten…und ist damit recht erfolgreich, einfach weil immer noch die Mehrheit ein Auto kauft, um damit von A nach B zu kommen und nicht wegen irgendwelcher Software-Gimmicks und weil man es so schafft, in Europa gebaute Neuwagen unter Einberechnung der Prämie für unter 9.000 € anzubieten (z.B. Citroen eC3). Für einen Tesla muss ich ebenfalls unter Einberechnung der vollen Staatsförderung mindestens das dreifache hinblättern. Von daher: Auch die tollste Entwicklung bringt nichts, wenn sie am Bedarf der Kunden vorbei geht.

          Oder mal ein anderes Beispiel: In Deutschland wird viel über den Glasfaserausbau bis in die Wohnungen diskutiert. Die Stadtwerke bei uns haben den Ausbau ihrerseits bereits vor 10 Jahren wieder weitgehend eingestellt. Im letzten Geschäftsbericht war zu lesen, dass mehr als 50% der gelegten Anschlüsse auch nach Jahren noch nie genutzt worden sind. Ähnliches beklagen alle Anbieter mehr oder weniger stark ausgeprägt: Kunden finden neue, bessere Technologie oft „cool“…Geld dafür ausgeben tun sie aber meist nicht, weil sie es letztlich doch nicht brauchen (besagter Glasfaseranschluss kostet übrigens 42 € im Monat…ist also höchstens minimal teurer als die Kupfer-Konkurrenz).

        • hu.ms meint

          29.05.2026 um 11:47

          Michael,
          klär doch mal uns inwissende auf, o welchen bereiche tesla autos noch führend sind.
          Zellen ?
          Reichweite ?
          Verbrauch ?
          Level 2 systeme ?
          Oh, da fällt mir ein: bei der möglichen höchstgeschwindigkeit !
          Ist aber nur noch selten in D relevant.

        • MichaelEV meint

          29.05.2026 um 14:15

          Ich sehe, das Thema E/E-Architektur wird mit reichlich Nebelkerzen beantwortet. Volltreffer! Hier sind es eher 10 Jahre (mal schauen, vielleicht geht es doch auch eher in Richtung 15), bis vor allem die Althersteller mit Volumen gleichgezogen sind.

          Ansonsten lese ich nur viele BS-Argumente mit harten Zielkonflikten und ohne Kohärenz. Mehr Reichweite oder Ladeleistung erhöhen die Kosten, Klein- oder Kleinstwagen mit niedrigen Margen gehen an einem sinnigen Transformationspfad vorbei, Level 2 statt Level 2++.
          Man stellt aus der ganzen Autoherstellerwelt punktuelle, ggf. teuer erkaufte, nur in Nischen vorhandene oder erst kommende Vorteile kumuliert Tesla gegenüber, obwohl es für Kunden immer nur um Gesamtpakete geht.
          Und es sind in der Regel Teslas Inhouse-Fähigkeiten, die man nicht den Inhouse-Fähigkeiten anderer Hersteller gegenüberstellt (weil da meistens nichts vorhanden ist, BYD explizit ausgeschlossen), sondern den Fähigkeiten von Zulieferern.

          Am Ende geht alles vollkommen am Thema vorbei. Das Thema ist, wer das beste Gesamtpaket hat (Tesla), wer nachweislich profitabel ist (Tesla) und wer Skalierbarkeit im Gesamten beherrscht (Produktionskapazität, Zellproduktion, Ladeinfrastruktur -> Tesla).
          Der mit großem Abstand wichtigste Teil des Transformationspfades ist das Segment, wo hohes Volumen und hohe Margen zusammentreffen. Das ist die Mittelklasse, dem Revier von Model 3 und insbesondere Model Y. Wenn dieses Segment über den Kipppunkt gelangt, kippen die Segmente darunter zwangsläufig schlagartig. Deswegen hat das Segment Priorität und deswegen sind die Segmente darunter wesentlich intelligenter adressiert (also explizit nicht mit BEVs im Individualverkehr).

        • MK meint

          29.05.2026 um 16:36

          @MichaelEV:
          Welche „Inhouse-Fähigkeiten“ genau hat Tesla denn? Kleiner Tipp: Eine eigene Akkuentwicklung betreibt man im Gegensatz zu z.B. VW nicht, das kauft man von Panasonic…aber das nur so am Rande.

          Und wie Sie sagen: Den Kunden interessiert das Gesamtpaket. Ob etwas Inhouse entwickelt wird oder von extern zugekauft wird, ist für mich als Kunde also irrelevant…genauso wie die Frage, wie die Softwarearchitektur im Hintergrund ist: Ich kann als Skoda-Fahrer sagen: die Assistenzsysteme arbeiten besser als ich das erwartet hätte, das Radio funktioniert, das Navi läuft flüssig, die Verbindung zu zwei Handys parallel und Konnektivität via Android Auto ist für mich unverzichtbar (wo dann Tesla wieder raus wäre, aber auch das nur am Rande) und die Updates kommen ohne Werkstattbesuch über die Onlineverbindung des Autos. Ob da noch jemand anders etwas besser kann? Das ist ganz sicher so…davon habe ich aber nichts.

          Sie haben außerdem auch recht, dass es Sinn macht, in dem Segment zu beginnen, in dem Tesla begonnen hat…nur muss dann halt auch irgendwann mal was nachkommen. Bei den anderen Herstellern tut es das längst, bei Tesla eben nicht.
          Damit sind wir dann auch beim „besten Gesamtpaket“: Wer behauptet, dass irgendein beliebiger Hersteller allgemein das „beste Gesamtpaket“ bieten könne, hat die Welt irgendwie nicht verstanden. Probleme sind individuell und entsprechend individuell ist auch, was für die jeweilige Person das „beste Gesamtpaket“ ist:
          – Wie zuvor angesprochen: Für jemanden, der nur maximal 10.000 ausgeben kann, ist ein Tesla für 35.000 € ganz sicher nicht die „beste“ Lösung, sondern gar keine Lösung, da er dann nie an ein Auto kommt.
          – Für den Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes, der 50mal am Tag eine Parklücke in engen Anwohnerparkzonen finden muss, ist ein 4,70 m langes Fahrzeug auch ganz sicher nicht das „beste Gesamtpaket“, selbst wenn der Rest bei Tesla absolut perfekt und alle anderen da deutlich schlechter wären.
          – Anhängelast, Bodenfreiheit oder Laderaum (z.B. gegenüber einem Mercedes Sprinter) sind weitere Aspekte, wo andere Angebote machen können, Tesla aber nicht.
          Also: Ja, auch bei VW, Stellantis oder BYD findet nicht jeder was und jeder dieser Hersteller kann irgendetwas nicht, was Tesla kann. Dafür kann aber eben jeder auch was , was Tesla nicht kann…deswegen war es ja schon immer so, dass eine „ganze Autoherstellerwelt“ existiert und nicht ein Hersteller den Markt beherrscht. Nischen gibt es ja nicht, weil irgendwer Langeweile und grade mal Lust drauf hatte, sondern weil Kunden Nischenbedürfnisse haben und deswegen auch bereit sind, Aufpreise zu zahlen um trotz der geringeren Stückzahl, auf die der Preis umgelegt werden kann, das gewünschte Produkt zu bekommen.
          Konkretes Beispiel: Der elektrische Opel Corsa ist aus meiner Sicht technisch ein absolut vermurkstes und hoffnungslos überteuertes Auto. Trotzdem verkauft er sich super, obwohl es z.B. den deutlich größeren und technisch besseren ID.3 meist billiger gibt. Warum? U.a. weil zigtausende Kunden alleine in Deutschland jeden Monat einen Kleinwagen wollen und sich mit keinem Argument der Welt bezüglich Software, Reichweite o.ä. von einem größeren Fahrzeug überzeugen lassen.

          Fazit: Tesla bietet sicher für viele Menschen das beste Produkt…das sind man auch an den guten Verkaufszahlen je Modell. Aber sie bieten halt längst nicht für alle das beste Produkt, was man am Marktanteil sehen kann. Und es sind für immer mehr Kunden andere, die das „beste Gesamtpaket“ bieten …das wiederum sieht man auch am einbrechenden Marktanteil gegenüber den Vorjahren.

          FunFact zur Profitabilität: Der Gewinn von Tesla ist binnen der letzten zwei Jahre um 75% eingebrochen und liegt auch in absoluten Zahlen weniger als halb so hoch wie der bei VW, wo immer von Krise gesprochen wird…

        • MK meint

          29.05.2026 um 16:40

          @Michael EV:

          Oder mal ganz konkret:
          Wenn Tesla das einzig Wahre ist: Warum sind die dann in Deutschland nicht Marktführer? Warum sind die Fabriken dann nicht ausgelastet? Müssten die Leute dann nicht Wartezeiten wie damals beim Trabbi in Kauf nehmen, um irgendwie an einen Tesla zu kommen? Wie passen sinkende Verkaufszahlen in einem insgesamt rasant wachsenden BEV-Markt zu Ihren Aussagen?

        • MichaelEV meint

          30.05.2026 um 22:45

          Viel Text voller falscher Narrative und Irrtümern.
          Fängt in den ersten Sätzen an. VW beginnt die Produktion, mit chinesischer Technik, nicht eigenem Know-How. Tesla hat eigene Produktion mit eigenem Know-How, ist im Hochlauf vermutlich 2 Jahre weiter und beherrscht exklusiv die Trockenbeschichtung.

          Mit natürlicher Intelligenz ist nicht viel, versuch es mal mit der künstlichen und stell der KI folgende Frage:
          „Was passiert, wenn Elektromobilität in der Mittelklasse den Break Even erreicht, ICEs ihre Profitabilität verlieren und BEVs in dem Segment alternativlos werden? Wie sind die Auswirkungen auf ICEs in den unteren Segmente kleinerer margenschwächerer Fahrzeuge? Wer werden die Gewinner und wer die Verlierer sein (nach Hersteller), insbesondere unter Berücksichtigung der marktverzehrenden Wirkung der Co2-Flottengrenzwerte auf den bisherigen BEV-Markt und dem Ergebnis, dass nach dem Break Even viel ICE-Volumen aus der CO2-Kompensation fällt? Wann ist dieser Zeitpunkt zu erwarten?“

        • MichaelEV meint

          30.05.2026 um 22:53

          Und Versuch es bzgl. dem Fetisch mit den Marktanteilen mal mit folgender Frage an die KI:
          „Wie wären die BEV-Marktanteile in Deutschland nach Hersteller verteilt, wenn es keine CO2-Flottengrenzwerte geben würde (bitte Werte nach Hersteller jeweils mit und ohne CO2-Flottengrenzwerte)?“

        • hu.ms meint

          31.05.2026 um 11:20

          @MK:
          VW beteibt keine zell-entwicklung. Sie haben sich an einer chinesischen firma beteiligt, die das schon in der pipeline hatte.
          Bei tesla produziert ja auch Panasonic in den tesla-hallen die zellen.

        • MK meint

          01.06.2026 um 13:28

          @hu.ms:
          Doch, natürlich betreibt die 100%ige VW-Tochtergesellschaft PowerCo eine eigene Zellentwicklung und hat dafür diverse Patente der vormaligen Tochtergesellschaft Northvolt (ja, auch da war VW Treiber und größter Anteilseigner) übernommen…und ja, da kommt auch Know How von Gotion dazu…wo man aber eben auch Anteilseigner ist.
          Und Gotion ist für die Fabrik in Salzgitter vor Allem als Anlagenlieferant relevant…auch für Verbrennungsmotoren entwickelt kein Autohersteller Anlagen selber und selber bauen tut man die erst Recht nicht. Aber gehören tun die Anlagen alle VW und betrieben werden sie von VW, instand gehalten werden sie von VW und genutzt natürlich sowieso.

        • MichaelEV meint

          01.06.2026 um 23:07

          VW will richtigerweise Know-How aufbauen, die jetzt anlaufende eigene Produktion hat damit aber sehr wenig zu tun. Ist in der jetzigen Ausprägung nicht sehr verschieden zu der Tesla-Produktion mit CATL-Technik.
          Tesla hat die lange Kooperation mit Panasonic (Fabrik von Tesla, Produktion von Panasonic), eigene Produktion mit CATL UND eigene Produktion mit eigenem Know-How.

        • hu.ms meint

          03.06.2026 um 08:56

          @Michael:
          Die E/E-architektur und der ursprung der akku-zellen interessiert doch bei der kaufentscheidung überhaupt nicht !
          Die interessenten schauen auf aktuelles (nicht 5 jahre altes) aussen-design, innen-anmutung, möglichst gering verändertes bedienkonzept (haptisch) und gewohntes umfeld wie service, reperaturzeiten und natürlich gewachsene kontakte.
          Und genau deshalb von Q zu Q immer geringere tesla- verkaufszahlen.
          Da mag mal ein „aussreisser“ wg. besonderer umstände dabei sein (fossilpreise in kombi mit guter lieferbarkeit) der abwärtstrend wird aber mit den „ollen kamellen“ nicht mehr drehen.

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