Škoda erweitert mit dem Peaq sein Elektroauto-Portfolio nach oben. Nach der Vorstellung kann das große SUV auch schon bestellt werden. Insgesamt sind zum Bestellstart drei Antriebsoptionen jeweils in den Ausstattungsvarianten Selection und Sportline verfügbar. Der Einstiegspreis liegt bei 49.900 Euro, das Topmodell kostet mindestens 65.300 Euro. Die Premiere im Handel ist für Ende September vorgesehen.
Mit fast 4,9 Metern Länge und einem Radstand von 2965 Millimetern ist der Peaq das größte und geräumigste Modell im Škoda-Portfolio und das neue Flaggschiff der Marke. Er bietet optional Platz für bis zu sieben Passagiere oder mit fünf Sitzen bis zu 935 Liter Kofferraumvolumen – so viel wie kein anderes Modell der Tschechen. Plattform ist der Elektroauto-Baukasten MEB+ mit 400-Volt-System der Konzernmutter Volkswagen. Mit dieser Basis ist der Peaq mit drei Antriebsoptionen sowie Heck- oder Allradantrieb erhältlich.
Der Peaq wird mit einer von zwei Batteriekapazitäten geliefert. Das kleinere Akkupack hat eine Bruttokapazität von 63 kWh (59 kWh netto) und lässt sich mit 160 kW in 27 Minuten von 10 auf 80 Prozent mit Gleichstrom (DC) aufladen. Die größere Einheit verfügt über eine Bruttokapazität von 91 kWh (86 kWh netto) und ist damit der Energiespeicher mit der größten Kapazität aller Škoda-Elektroautos. Das Füllen von 10 auf 80 Prozent dauert mit 200 kW DC-Ladeleistung 28 Minuten. Beide Batteriesysteme nutzen Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie (NMC) und ermöglichen bidirektionales Laden, ihre Energie kann dadurch auch außerhalb des Fahrzeugs genutzt werden.
Der Peaq ist in drei Varianten erhältlich – als Peaq 60, Peaq 90 und Peaq 90x. Der Peaq 60 verfügt über die kleinere Batterie und Heckantrieb, eine maximale Leistung von 150 kW (204 PS) und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Er beschleunigt in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und bietet eine WLTP-Reichweite von mehr als 450 Kilometern mit einer Ladung. Sowohl der Peaq 90 als auch der Peaq 90x sind mit der 91-kWh-Batterie ausgestattet. Der Peaq 90 verfügt über Heckantrieb, der Peaq 90x ist mit Allradantrieb ausgestattet.
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Der Peaq 90 liefert eine maximale Leistung von 210 kW (286 PS) und ein maximales Drehmoment von 545 Nm, der Peaq 90x erreicht 220 kW (299 PS). Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 7,1 beziehungsweise 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 180 km/h. Der Peaq 90 bietet eine Reichweite von mehr als 640 Kilometern, während der Peaq 90x 610 Kilometer übertrifft. Der Verbrauch reicht offiziell je nach Version von 14,9 bis 18,5 kWh/100 km.
Alle Antriebsoptionen stehen von Beginn an auch für den Peaq Sportline zur Verfügung. Die Ausstattungslinie zeichnet sich durch glänzende schwarze Exterieur-Details sowie Elemente mit einem hohen Kontrast aus und ist optional mit einer schwarzen Kontrastlackierung des Dachs erhältlich. Alle Varianten können optional mit einer Anhängerkupplung ausgestattet werden, wobei die Anhängelast bei gebremsten Anhängern beim Peaq 60 und 90 bis zu 1800 Kilogramm und beim Peaq 90x bis zu 2000 Kilogramm beträgt. Die Anhängelast für ungebremste Anhänger beträgt bei allen Varianten 750 Kilogramm.
Der Peaq zeige vollständig die neue Designsprache Modern Solid in ihrer bisher ausgereiftesten Form, erklärt der Hersteller. Im Innenraum, der unter anderem das neueste Infotainmentsystem auf Android-Basis inklusive Navigationssystem und ein neues vertikales 13,6-Zoll-Infotainment-Display bietet, stehen vier Design Selections für die Selection-Modelle sowie eine spezifische Design Selection für den Peaq Sportline zur Verfügung.
Zur Serienausstattung des Peaq Selection gehören unter anderem neue Aeroscheibenwischer mit integrierten Düsen, ein 37 Liter fassender Frunk unter der Fronthaube, eine Rückfahrkamera und der Side Assist. Außerdem sind eine 3-Zonen-Climatronic, eine Wärmepumpe, ein beheizbares Lenkrad, der schlüssellose Fahrzeugzugang Kessy und eine elektrische Heckklappe inklusive Komfortöffnung Standard.
Der Peaq Sportline bietet mehr Annehmlichkeiten, unter anderem elektrisch einstellbare Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Memoryfunktion, Sportlenkrad, einen Dachhimmel in Schwarz, Pedale in Edelstahloptik und Einstiegsleisten vorn. Hinzu kommen 20-Zoll-Leichtmetallräder in Schwarz-Anthrazit. Dazu sind bei den Sportline-Varianten die Ausstattungspakete Clever und Plus serienmäßig an Bord, die für die Selection-Modelle optional erhältlich sind. Zum Paket Clever gehören die Phonebox mit induktiver Ladefunktion nach Qi2-Standard für zwei Smartphones und das Fahrerassistenzsystem Travel Assist. Das Paket Plus bietet zusätzlich Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer, ein beleuchtetes Tech-Deck-Face und die 360°-Umgebungskamera (Area View).
Ergänzen lässt sich die Ausstattung bei allen Fahrzeugen noch durch die Pakete Advanced und Maxx. Advanced bietet ein Augmented-Reality Head-up-Display sowie den Intelligenten Parkassistent, der auch Fernbedientes Parken (Remote Park Assist) und Trainiertes Parken (Trained Park Assist) unterstützt. Maxx umfasst zusätzlich unter anderem das Adaptive Fahrwerk DCC sowie elektrisch einstellbare Ergo-Komfortsitze mit elektrisch ausfahrbaren Komfort-Beinauflagen, Memory- und Massagefunktion.



















David meint
Guter Wagen. Wird seine Kundschaft finden. Man durfte ja hier von den Tesla Fans anlässlich der letzten Entfeinerungen lernen, dass Reichweite überhaupt nicht wichtig ist. Tja, jetzt haben wir so einen Wagen. Viel Raum zum fairen Preis. Nur in hübsch und mit wirklich Platz.
cbzac meint
Reichweite und Ladegeschwindigkeit ist ähnlich wie bei Tesla, also nicht ganz vorn mit dabei. Den fairen Preis konnte ich dagegen beim Skoda nicht finden. Ich finde der ist ziemlich teuer geraten, nochmal knapp 10.000€ über einem Kodiaq PHEV.
Gunnar meint
Die Variante mit kleinem Akku verstehe ich nicht. mMn ein Rohrkrepierer.
450 WLTP-Kilometer sind in einer flachen Limousine vielleicht 300 Autobahnkilometer, aber in dem Trumm wohl eher 200 km. Wer will das kaufen? Macht keinen Sinn.
brainDotExe meint
Langstrecke ist bei Privatleuten die absolute Ausnahme. Viele fahren kaum Autobahn.
Für die könnte die kleine Akkugröße also durchaus Sinn machen, wenn sie entsprechend günstiger ist.
Wenn die große Variante nach Rabatt lediglich ein paar tausend Euro teurer ist, werden die Leute da zugreifen.
Shino meint
Was ist mit den Privatleuten, die zu Hause nahezu umsonst laden können?
Das zahlt sich doch immer aus, wenn man auf einer Reise nur zwei Mal teuer nachladen muss, statt drei Mal.
brainDotExe meint
Die Reise, also Langstrecke ist die absolute Ausnahme. Die Ersparnis durch das nahezu kostenlos zu Hause laden gleicht so gut wie nie den Mehrpreis für den größeren Akku aus.
Prinzipiell hat man aber den Vorteil, dass man den größeren Akku an einem sonnigen Tag komplett füllen kann und dann ggf. für die komplette Woche genug Energie im Akku hat.
Aber das ist eine Minderheit (zu der ich mich zähle).
Paule meint
Du meinst also die große Firmenwagen Flotte in Deutschland mit (so lese ich hier) nahezu nur noch VW KonzernFahrzeugen fährt nur vom Verwaltungsgebäude zur Kantine? Der Rest Privatkäufer die einmal im Jahr auf die Autobahn gehen?
Deine Argumentation zeigt mir, da gibt es tatsächlich ein Reichweitenproblem bei der Kiste.
brainDotExe meint
Hast du meinen Kommentar gelesen?
Ich rede nicht von Firmenflotten, sondern von Privathaltern.
Tt07 meint
Wieso absolute Ausnahme? Woher nimmst du die Unkenntnis?
Spoiler: tun sie sehr wohl
brainDotExe meint
Statistisch gesehen sind echte Langstreckenfahrten (über 100 km) im Privat-Pkw eher seltene Ausnahmen. Rund 70 % aller Pkw-Fahrten in Deutschland sind kürzer als 10 km, und die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke im Alltag liegt bei gerade einmal 15,5 km
Quelle: Statistisches Bundesamt
Spoiler: Langstrecken Fahrten sind bei Privatleuten die Ausnahme, z.b. Urlaubsfahrt 0-2 mal im Jahr.
Snork der Dritte meint
Der Elroq 50 und der ID4 Pure gehören in die gleiche Kategorie. Wenig gekauft und noch schwerer wieder los zu werden..
cbzac meint
Gefällt mir bzgl. Gesamtlänge zu Raumnutzung. Zeigt was für ein Fail der BMW i5 mit 5,06m Länge ist. Problematisch ist die 400V-Technik und der Preis. Bin gespannt wo der 90er mit Ausstattung liegen wird. Ab 83.200 gibts schon einen Mercedes VLE 7-Sitzer mit guter Ausstattung, 800V und 700km WLTP, davon sollte der Skoda gebührenden Abstand halten.
brainDotExe meint
Wieso Fail? Warum nimmst du an, dass BMW Wert auf die Raumnutzung legt?
Spoiler: Tun sie nicht.
M. meint
Tester sagen, der iX3 wäre innen so groß wie ein Verbrenner X5.
Da wird man schon die Raumnutzung im Auge gehabt haben, nur hat nie 7 Sitze.
Und dort, wo man 7 Sitze in 4,8 stopft, sieht das auch eher mitleiderregend aus.
Der i5 – der aber eine Limousine ist, kein SUV, was schon auch ein Unterschied ist – istvaber wirklich kein Meister der Raumausnutzung.
Aus dem Kopf… müsste er 15 cm länger sein als ein G30, aber innen kommt davon kein cm an. Das ist wirklich peinlich.
(und häßlich noch dazu)
brainDotExe meint
Wieg gesagt, Raumausnutzung war bei BMW noch nie das oberste Ziel.
Beim i5 auch nicht, warum sollte es daher „peinlich“ sein, dass er innen kaum mehr Platz bietet als der G30?
Vielleicht lag der Fokus mehr auf der Außendarstellung.
M. meint
Die Außendarstellung ging ja auch daneben, zumindest vorne; und wäre auch kein Grund, warum die gleiche Größe innen nun 15 cm mehr Länge außen braucht.
Warum nicht gleich 50 cm, wenn’s egal ist?
Pse meint
Testern sollte Mann nicht trauen, für BMW ist es luftig aber gegenüber Eny ist es nicht grösser, beim Peaq wird es andere Liga sein.
M. meint
Und Frau?
Naja, ich denke mal, wenn alle in etwa das gleiche sagen (+ Videobeweis), wird’s nicht völlig erfunden sein.
Einen Vergleich mit „Eny“ kann ich leider nicht anbieten.
eBikerin meint
Ja wer kennt sie nicht, diese Raumwunder von BMW, Besonders auf der Rücksitzbank. War ja quasi immer das Aushängeschild von BMW.
Wer Ironie findet Glückwunsch.
cbzac meint
Mir ist egal worauf BMW wert legt, aber ich fand den BMW i5 auf den ersten Blick interessant. Aber 5,06 ist einfach sehr unpraktisch in der realen Welt und wenn dieser Raumbedarf nur für eine unnötig lange Haube da ist, ist es für meine Kaufentscheidung ein Fail.
Es wäre garantiert möglich gewesen den i5 ohne jeden Verlust an Nutzwert, dafür aber mit praktikableren 4,9m zu entwerfen. Die Haube ist ohnehin zu lang geraten.
brainDotExe meint
Dann bist du halt einfach nicht die Zielgruppe. Das macht das Auto doch lange nicht „peinlich“.
Die Haube ist auch nicht zu lang, da muss ja schließlich auch ein Reihensechszylinder drunter passen.
M. meint
Die Haube muss halt Platz bieten für R6 Hybrid und V8.
Aber richtig, das war beim G30 schon so, und da ging es mit 4,9m.
CJuser meint
Der kurze (!) VLE EQ ist aber auch nochmal fast einen halben Meter länger. Und das meine ich negativ und nicht positiv.
cbzac meint
Ja, die Länge des VLE ist negativ und daher wäre der Skoda da auch mein Favorit. Der VLE bietet aber einen anderen Nutzen mit noch mehr Platz und noch mehr Luxusmöglichkeiten. Und dafür ist er überraschend preiswert, vor allem wenn man die größere Reichweite und das schnellere Laden in die Rechnung einbezieht.
Tatsächlich komme ich beim Skoda 90x schon mit 5 Sitzen und etwas Luxus auf 70.000€
Ein vergleichbar ausgestatteter Volvo EX60 P10 mit mehr Reichweite und besserer Beschleunigung und schnellerem Laden kostet das gleiche.
Daher ist der Skoda schon leider im Hinblick auf die Technik sehr teuer geraten und nur interessant, wenn man mehr als 5 Sitze bzw. einen noch größeren Kofferraum als im EX60 braucht.
M. meint
Kommt aber auch immer drauf an, was man will.
Und ziehe beide mal noch durch die Rabatt-Mühle durch.
„Mein“ Peak 90 würde 62k kosten, mit nicht unüblichen 15% Rabatt wären das 53k.
Da kommt auch ein P6 mit Rabatt nicht dran.
Und dann ist der EX60 das falsche Auto für den Vergleich, gleicher Fehler wie beim iX3. Die sind beide kleiner.
Der richtige Vergleich wäre mit dem EX90. Der startet bei 84k.
Yogi meint
Das ist dann der VW Fortschritt in 5 Jahren….3 Minuten und 56 Sekunden……den 82kWh konnten sie 2021 bereits in 28min bei Schönwetter, Sommer bis 35°C füllen….catl, geely, byd schmunzeln….
brainDotExe meint
Welche Autos (oder Akkus) mit NMC Chemie haben catl, geely, byd denn auf dem europäischen Markt, die viel schneller laden?
eBikerin meint
BYD Tang (wohl vergleichbar) 530km WLTP Ladezeit 30-80% 30 Minuten. Geely E5 maximal 135 kW Ladegeschwindigkeit, max WLTP 475 km – Ladezeit 30-80% 20 minuten. Ach und Catl stellt Batterien her und gar keine Autos.
Also jetzt muss ich ein wenig schmunzeln.
MrBlueEyes meint
Sehr schickes Auto, gefällt mir… nur weiß ich nicht, wie man mit dieser antiquierten 400 V Technik noch jemand hinter dem Ofen hervorlocken will… so lange, wie das jetzt bis zum Release gedauert hat, hätte man von Anfang an auf 800 V entwickeln sollen… der VW-Konzern ist da zu träge aktuell meines Erachtens…
Voll ausgestattet und als 90x kommt man schon in die Preisregion eines iX3 50 xDrive… und wie da die „Kräfteverhältnisse“ der technischen Daten aussehen, muss ich an der Stelle wohl nicht erwähnen…
Aber ich wünsche Skoda dennoch viel Erfolg mit dem Teil… gefällt mir optisch schon gut…
simon meint
Vollausgestattet gegen einen nackten iX3 der auch noch eine Fahrzeugklasse kleiner ist. Im Alltag werden es die meisten Kunden gar nicht merken ob das 400V oder 800V Fahrzeuge sind.
Anti-Brumm meint
Nehme mal an, dass der MEB(+) das nicht hergibt, und man diese teuer entwickelte Plattform noch ausreizen will, bis nichts mehr geht. Anders wäre wohl der Preis nicht zustande gekommen.
M. meint
Ok, allerdings muss man sagen, dass 7 Sitze nicht in den iX3 passen, und in andere 4,8m Autos nicht anständig. Da hat das Auto schon was für sich. Gerade wenn man die Ausstattung oder Reichweite eines iX3 nicht braucht (oder mehr Sitzplätze, wie gesagt)
Und jetzt stell dir mal vor, du gehst mit der Großfamilie auf Reisen… da mault es doch ständig aus irgendeiner Ecke. Die Pausen bekommst du rum, da hab ich keinen Zweifel.
Mein „90“ (als 5 Sitzer) würde Liste 62,8k kosten, dann die üblichen Abschläge… 50k.
Kann man machen – wenn man’s braucht. Ich brauch’s nicht ;-)
rr meint
niemand wird den Peaque wegen der Reichweite kaufen……
MrBlueEyes meint
Wegen was dann, wenn er fast so viel kostet wie ein BMW, aber weitaus weniger Elektroauto bietet? …7 Sitze, OK, aber die hinteren Sitze sind eh nur für Kiddis gut…
Mäx meint
Hab mal grob kalkuliert, ca. 10k trennen den Peaq 90 vom iX3 40, unterstellen wir mal das bleibt auch beim rabattierten Preis ähnlich.
Dann finde ich das Auto nicht unsinnig bepreist.
Die Reichweite WLTP ist fast gleich, der Peaq lädt etwas langsamer (7 Minuten 10-80%), ist dafür aber größer bietet meine ich etwas mehr Platz und hat optional auch noch 7 Sitze (für Familien manchmal wichtiger wegen eigenen Kindern oder als Shuttle für Kinderveranstaltungen etc.)
Beim kommenden iX3 40xDrive zum Peaq 90X dürfte der Abstand dann ähnlich sein.
MrBlueEyes meint
Also ganz grob und in etwa vergleichbar ausgestattet (das ist das Zauberwort; „vergleichbar“) komme ich beim Peaq 90 (RWD) auf ca. 68.000€ (ohne Glasdach; mit AHK))
Beim iX3 40 komme ich da vergleichbar auf knapp 73.000€
Das sind gerade mal 5.000€ Unterschied… also ich weiß ja nicht… wer die 7 Sitze braucht, da macht der große Peaq Sinn, aber ansonsten ist der kleine Preisabstand zu BMW sehr mutig… bei BMW bekommst bei weitem das bessere Elektroauto… und hast dazu noch einen BMW :)
Mäx meint
Ich hab eigentlich auch darauf geguckt dass es vergleichbar ist.
Aber einigen wir uns auf die Mitte und machen 7,5k raus ;)
Ich war bei 65k oder sowas und 75k beim BMW.
Der BMW ist das etwas bessere Elektroauto was Ladezeit angeht (wie gesagt Reichweite ist quasi identisch).
Aber evtl. ist der Peaq das bessere Auto-Auto (^^) weil es mehr Platz hinten hat, mehr Kofferraumvolumen bietet oder 7 Sitze und auch noch einen Schnuff günstiger.
Das kann am Ende ja entscheidender sein als Ladezeit und BMW.
MrBlueEyes meint
Der Peaq hat natürlich seine Daseinsberechtigung… finde den optisch auch super… Skoda hat sich gut entwickelt… und wer zu Hause laden kann, sicher eine Option
Was den Platz angeht… wenn man keine 7 Sitze (wovon 2 auch nur Notsitze sind) braucht, dann ist der Platz hinten im iX3 auch sehr üppig… und hat dazu noch verstellbare Rückenlehnen…
Aber da werden eh verschiedene Kunden angesprochen… dennoch bleibt die Gewissheit, dass mit „paar“ Euro mehr man einen BMW mit 320 Heck-PS fährt, der fährt wie ein Laserschwert und bis 200 statt 180 laufen darf…
Seine Käufer wird der Peaq natürlich finden
Paule meint
Ja, unverständlich.
Der VW ID.7 verfügt, abhängig von der gewählten Batteriegröße, über 288 bis 312 Lithium-Ionen-Akkuzellen. Die Nennspannung variiert je nach Modell zwischen ca. 352 Volt und 408 Volt
Eine Verschaltung zu 800 Volt wäre also möglich.
Kleinere Zellen aus dem LFP-Einheitszellen-Regal, bei denen über 200 reinpassen hat man nicht.
brainDotExe meint
Das drumherum (Elektronik) muss halt auch passen. Alle Teile der Platform sind auf 400V ausgelegt und es werden entsprechende Stückzahlen mit den Lieferanten vereinbart worden sein.
Paule meint
Wenn die Akkuzelle nicht passt ist das Drumherum sowieso egal. So schnell, wenn überhaupt, wird es bei Marke VW keine 800V geben. Außer in den Forderungen derer Fans an andere Marken, dies einzuführen.
brainDotExe meint
Erwartet ja auch niemand wirklich bei der Marke VW, das ist ja kein Premiumhersteller oder Technologieführer.
Dafür hat man andere Marken im Konzern.
Paule meint
Also 800 Volt für VWs abgehakt, habe ich mir doch gedacht.
brainDotExe meint
Das musst du dir nicht denken, das ist für den MEB doch von Anfang an klar gewesen.
Das ist kein Überraschung und hat niemand anders erwartet.
CaptainPicard meint
Warum ist der kleine Akku nicht LFP um Kosten zu senken? Bei einem Battery Pack wo 90 kWh NMC reinpassen sollte auch genug Platz für 60 kWh LFP sein.
Paule meint
Prinzipiell ja. Problem ist das Zellformat der VW-LFP 320 × 120 × 30 Millimeter. Das sind einfach Ziegelsteine im Vergleich zu den bezogenen E78 von LG