Opel plant bis zum Jahr 2030 eine umfassende Neugestaltung des Astra. Das Modell wird dabei nach Informationen von Autocar eine weniger traditionelle Form erhalten, um dem weiter steigenden Interesse an SUVs auf dem europäischen Markt gerecht zu werden.
Die Fertigung des nächsten Astra soll am deutschen Standort in Russelsheim erfolgen. Dabei kommt die neue modulare Architektur STLA One des Mutterkonzerns Stellantis zum Einsatz. Diese Plattform bietet Flexibilität für elektrische sowie Hybridantriebe und soll die Basis für den Großteil der kommenden Stellantis-Fahrzeuge in Europa bilden. Für die rein elektrische Version des Astra werden LFP-Batterietechnologie (Lithium-Eisenphosphat) sowie 800-Volt-Technik erwartet, was eine größere Reichweite und schnelleres Laden im Vergleich zum aktuellen Modell ermöglichen dürfte.
Opel hat bisher keinen konkreten Starttermin genannt, der Astra-Nachfolger ist aber vermutlich mindestens drei Jahre entfernt. Der CEO von Opel-Opel, Florian Huettl, erklärte Autocar, dass die Neugestaltung eine Reaktion auf sich wandelnde Kundenwünsche im wichtigen Kompaktsegment darstelle. Er merkte an, dass der Name Astra nicht zwangsläufig für einen traditionellen Schrägheckwagen stehen müsse.
Die Zukunft der Baureihe orientiert sich an der Marktentwicklung, in der das Schrägheck-Segment an Bedeutung verliert. SUV-Karosserieformen werden derweil immer beliebter. Ein Crossover als mögliche Form des neuen Astra wird daher dem Bericht zufolge in Betracht gezogen. Dennoch soll eine Kombi-artige Variante erhalten bleiben, da der Astra als „Sports Tourer“ auf dem deutschen Heimatmarkt weiterhin sehr gefragt ist.
Hinsichtlich der Antriebsarten ist die Entscheidung noch nicht final gefallen. Die neue Astra-Generation wird laut Huetll sicher rein batterieelektrisch angeboten. Die STLA-One-Plattform erlaubt aber auch verschiedene Hybridantriebe. Der CEO sagte, dass man die passende Zusammensetzung des Antriebsangebots erst noch festlegen müsse. Er verwies dabei auf die Dynamik des Marktes und die aktuelle Nachfrage nach verschiedenen Energiequellen.
„Der neue Astra wird ein neuer Astra sein“, unterstrich Huettl. „Er wird die Werte und Produkteigenschaften bieten, die unsere Kunden suchen, also ein hohes Maß an Praktikabilität, Laderaum, Komfort auf langen Strecken und all das.“ Der CEO fügte hinzu, dass es „absolut keinen Zusammenhang“ mit dem Programm für eine futuristische Neuauflage des Manta gebe. Dieses sei „ gegenwärtig nicht mehr Teil unseres Entwicklungsprozesses“.

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