Dacia erweitert sein Angebot in der Kompaktklasse mit dem Striker. Das als „mutige Alternative zu SUVs“ beschriebene Modell soll es der Marke ermöglichen, neue Kunden sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich zu erreichen. Der Striker wurde entwickelt, um das SUV Bigster mit einem anderen Fahrzeugkonzept zu ergänzen. „Er ist ein Crossover mit derselben Dacia DNA – „Robust & Outdoor“, „Essential but cool“ und „Eco-Smart’“, heißt es von den Rumänen.
Der Striker soll das Beste aus drei Welten vereinen: die hohe Sitzposition und Outdoor-Fähigkeiten eines SUV, die Vielseitigkeit und den Komfort eines Kombis sowie die Effizienz und Leistung einer Limousine. „Mit einer besonders umfassenden Auswahl an elektrifizierten Multi-Energy-Antrieben bietet der Striker das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in seinem Segment und stärkt damit das einzigartige Angebot der Marke Dacia weiter“, wirbt der Hersteller.
Das neue Fahrzeug ist 4,62 Meter lang, vergleichbar mit einem konventionellen Kombi im C-Segment. Während die Bodenfreiheit der eines SUVs im Kompaktsegment entspricht (20 cm für den 4×4 und 19 cm für den 4×2), ist der Striker nur 1,53 Meter hoch – im Vergleich zu häufig über 1,60 Meter bei SUVs im C-Segment. Das Modell bietet damit ein Niveau, das eher einer Limousine ähnelt.
Die Ausstattungslinien spiegeln zwei komplementäre Ansätze wider: „Extreme“ richtet sich laut Dacia an aktivere Nutzer, die ihr Fahrzeug „als idealen Entdeckungspartner“ sehen. Robust, praktisch und einfach zu bedienen, sei sie darauf ausgelegt, verschiedene Freizeitgegenstände und Ausrüstung zu transportieren. Offroad-Fahren erleichtere die großzügige Bodenfreiheit. Die Ausstattung „Journey“ lege dagegen den Fokus stärker auf Komfort und Gelassenheit, für lange Strecken und Fahrten mit der Familie. Der Schwerpunkt liege auf einem entspannteren Fahrerlebnis, mit einer Reihe von Ausstattungsmerkmalen zur Verbesserung des Innenraumkomforts.
Der Innenraum des Striker ist übersichtlich und funktional gestaltet. Das horizontal aufgebaute Armaturenbrett ist in drei Bereiche gegliedert: Oberflächen mit textilen Elementen, eine Bedienzone mit physischen Schaltern für zentrale Funktionen sowie eine digitale Ebene mit serienmäßigem 10,1-Zoll-Touchscreen. Je nach Ausstattung kommen Media Display oder Media Nav Live mit vernetzter Navigation, Echtzeit-Verkehrsinformationen und Arkamys-3D-Sound-System zum Einsatz.
Zum Cockpit gehören außerdem das digitale Fahrinfodisplay LightVisio, eine integrierte Kabelführung und mehrere Ablagen. Die Mittelkonsole bietet ein 6,7-Liter-Staufach, eine verschiebbare Schublade und variable Becherhalter. Bis zu neun YouClip-Befestigungspunkte ermöglichen die flexible Anbringung von Zubehör wie Flaschenhalter, Netz oder Decke. Der Kofferraum fasst bis zu 600 Liter.
Die Modellpalette umfasst neben einer LPG-Variante und einem Mildhybridsystem auch eine Vollhybrid-Version sowie einen Hybrid-4×4. Beim Vollhybrid Striker hybrid 155 besteht der Antrieb aus einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 80 kW/109 PS, zwei Elektromotoren (einer mit 36/49 PS sowie ein Hochvolt-Startergenerator), einer 1,4-kWh-Batterie (280 V) und einem automatisierten elektrischen Getriebe mit vier Gängen für den Verbrennungsmotor und zwei Gängen für den elektrischen Betrieb. Diese Kombination wird durch den Verzicht auf eine Kupplung ermöglicht.
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Durch die Kombination von Rekuperation, hoher Energierückgewinnung der Batterie und Effizienz des Automatikgetriebes kann der Vollhybrid laut Dacia bis zu 80 Prozent der Zeit im Stadtverkehr rein elektrisch fahren. Zudem starte er immer im Elektromodus. Der Striker hybrid 155 hat CO₂-Emissionen von unter 100 g/km.
Der Allrad-Vollhybrid Striker Hybrid 150 4×4 kombiniert einen 1,2-Liter-48V-Mildhybridmotor an der Vorderachse mit 103 kW/140 PS, ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen sowie einen entkoppelbaren Elektromotor an der Hinterachse mit 23 kW/31 PS samt zweistufigem Automatikgetriebe. Diese Architektur soll bei niedrigen Geschwindigkeiten hohes Hinterachsdrehmoment für Offroad-Einsätze liefern, bei entkoppelter Hinterachse jedoch Effizienz und Fahrverhalten eines 4×2-Fahrzeugs bieten.
In den Modi Auto, Eco und Snow bleibt das 4×4-System im Standby und wird bei Bedarf bis 140 km/h aktiviert. Rein elektrische Fahrphasen erfolgen über den Frontantrieb und können im Stadt- und Umlandverkehr bis zu 60 Prozent der Fahrzeit ausmachen, ergänzt durch reine Verbrennerphasen über die Hinterachse sowie kombinierte Phasen mit Verbrenner und Elektromotor für eine maximale Systemleistung von 110 kW/150 PS.
Eines der Hauptziele der Ingenieure bei der Entwicklung des Striker war es Dacia zufolge, im Vergleich zu anderen Modellen im C-Segment – sowohl SUVs als auch Kombis – die besten Gesamtbetriebskosten zu erzielen. Ein Basispreis unter 25.000 Euro ist bereits angekündigt. Bestellt werden kann der neue Striker ab Oktober, auf die Straße soll er im Dezember rollen.











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