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Schaeffler AG setzt auf technologieoffene Antriebsstrategie

09.07.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Schaeffler

Bild: Schaeffler (Symbobild)

Thomas Stierle leitet den Geschäftsbereich E-Mobilität bei der Schaeffler AG. Das in Herzogenaurach ansässige Unternehmen verfolgt eine technologieoffene Strategie, die verschiedene Antriebsalternativen umfasst. Darüber sprach der Manager mit dem Portal Edison.

Im Bereich der Elektromobilität setzt der Zulieferer auf ein breites Portfolio, um den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Dabei nutzt Schaeffler seine Expertise in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Software zur Entwicklung skalierbarer Systemlösungen. Die angebotenen Lösungen für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) sind laut Stierle auf Effizienz und Kompaktheit ausgelegt. System- und Funktionsintegration sieht der Vorstand dabei als Schlüssel zum Erfolg.

Hinsichtlich der Batterietechnologien erwartet das Unternehmen, dass verschiedene Technologien parallel existieren werden, ohne dass eine die andere vollständig ersetzt. Daher favorisiert Schaeffler keine spezifische Batterieart, sondern stellt Technologie zur Verfügung, die das komplette Spektrum abdeckt.

Wasserstoff wird von Schaeffler als ergänzende Technologie zur batterieelektrischen Mobilität betrachtet und als wichtiger, „ergänzender“ Baustein der Energiewende eingeschätzt. Das Unternehmen befasst sich mit der gesamten Wertschöpfungskette, beginnend bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse bis hin zur Nutzung in Brennstoffzellen. Ziel ist es, Komponenten und Systeme für Elektrolyseure und Brennstoffzellen zu entwickeln, um deren Effizienz und industrielle Skalierbarkeit zu steigern.

Der Fokus bei Wasserstoffanwendungen liegt auf Bereichen, in denen batterieelektrische Lösungen an ihre Grenzen stoßen, wie etwa im schweren Nutzfahrzeugverkehr oder bei Langstreckenfahrten. Neben der Entwicklung von Komponenten und Subsystemen für Brennstoffzellenantriebe arbeitet das Unternehmen auch an Lösungen für wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren.

„Es wird nicht die eine Technologie geben, die alle Anforderungen abdeckt. Wasserstoff wird dort eine wichtige Rolle spielen, wo Energiedichte und Reichweite entscheidend sind“, so Stierle. „Wir verfolgen eine technologieoffene Produktstrategie für alle Antriebsalternativen. Das hilft uns dabei, auf heterogene Marktentwicklungen schnell und zielgerichtet zu reagieren.“

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Via: Edison
Tags: AutozuliefererUnternehmen: Schaeffler
Antrieb: Elektroauto, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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