Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine Auswertung zu den Neuzulassungen von Personenkraftwagen nach den ersten sechs Zulassungsmonaten des Jahres 2026 veröffentlicht.
Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 1.484.393 Pkw erreichte mit 966.085 Neuwagen insgesamt 65,1 Prozent. Die Anzahl alternativ angetriebener Neuwagen (Elektro/BEV, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg das Niveau des Vorjahres nach Ablauf des ersten Halbjahres 2026 somit um 21,7 Prozent.
Von den insgesamt neu zugelassenen Fahrzeugen waren 531.808 mit einem Elektroantrieb (Elektro/BEV, Plug-in-Hybrid, Brennstoffzelle) ausgestattet, was einem Anteil von 35,8 Prozent entsprach. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Neuzulassungen mit dieser Antriebsart damit um 37,2 Prozent.
368.006 Elektro/BEV-Pkw wurden im Berichtszeitraum neu zugelassen. Das entsprach einem Anteil von 24,8 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Plus von 48,0 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.


MK meint
Ich finde, man sollte die Aufteilung zwischen „deutschen Marken“ und „Importmarken“ aufgeben. Seat taucht bei den BEV in den „Importmarken“ auf, gehört aber zu 100% zum deutschen VW-Konzern und das meistverkaufte Modell (Cupra Born) wird sogar in Deutschland gebaut. Smart hingegen gehört zu mehr als 50% zum chinesischen Geely, wird zu 100% in deren Werken in China montiert und zählt trotzdem als „deutsche Marke“
Ansonsten wäre aus meiner Sicht generell eine Statistik auf Firmen- und nicht auf Markenebene sinnvoller.
Paule meint
„Ansonsten wäre aus meiner Sicht generell eine Statistik auf Firmen- und nicht auf Markenebene sinnvoller.“
Dabei sollte man auch noch klar aufzeigen, wem der Laden gehört. VW Qatar Holding LLC: 17,0 %, Mercedes ü 30 % im Ausland, Opel gehört kein cent mehr jemandem in Deutschland. Aber okay, Adresse ist hier gemeldet. na Glückwunsch, läuft.
Wie verhält es sich mit der Tesla-Fabrik (Gigafactory) in Grünheide, Eigentümer ist die Tesla Manufacturing Brandenburg SE. Also doch deutsche Firma?
Merkste selbst, würden einige hier schreiben.
MK meint
@Paule:
Sie haben mir doch grade inhaltlich zu 100% zugestimmt, nur mit einem anderen Beispiel.
Interessant ist aber, dass für Sie bei VW die Herkunft eines Minderheitseigentümers entscheidend ist, während bei Tesla plötzlich der Sitz einer Betriebsgesellschaft für ein einzelnes Werk relevant sein soll (wo z.B. das Model 3 nicht mal gefertigt wird).
Daniel S meint
Kurzform: BEV 25% bei 50% Wachstum.
Zeit darüber nachzudenken, was wir „alternative Antriebe“ nennen wollen.
David meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.